Schluesselszene.net

Valentin05

Dabei seit
04.09.2020
Beiträge
532
Zuletzt angemeldet
02.07.2024

Beiträge

Zumindest die Jugendlichen sind ja nicht stimmberechtigt. Aber die Erziehungsberechtigten könnten durchaus ein nicht zu unterschätzender Faktor sein.

Hat hier jemand grob mitverfolgt, wie viele Mitglieder sich zumindest hier schon gemeldet haben und berichten, dass sie ihre Stimme abgegeben haben? 


Ich kann mir nämlich auch sehr gut vorstellen, dass es am Ende eine Zustimmung oberhalb der 90% gibt. Dass sich wirklich 250-300 Mitglieder beteiligen, kann ich hingegen gerade noch nicht so recht glauben. 


Gerade bei unserem Club mit seiner vermutlich nicht gerade expansiven Vereins-Historie, wird es sicher unter den Mitgliedern viele Karteileichen oder auch bewusst Desinteressierte/Abgewandte geben. Und dafür unter den Fans viele, die nie Mitglied geworden sind. Ich selbst bin zum Beispiel nur langjähriger treuer Fan, aber eben kein Vereins-Mitglied. Was ich jetzt natürlich extrem bedaure!!!  


So eine kleine Wahlumfrage könnte durchaus etwas zur Beruhigung beitragen ;-) 

Neue Investoren ·

Ich finde die journalistische Leistung hier auch ausnahmsweise mal sehr beachtlich und die Fakten oder zumindest gut belegten Zusammenhänge führen bei mir auch durchaus zu Bauchschmerzen. Ich sehe hier aber mit den neuen Investoren qualitativ keine echte Verschlechterung zu MP.

Es ist im Bannkreis Russlands doch praktisch nicht möglich, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, wenn man sich gegen das politische System stellt. Auch MP wird nur durch gute Verbindungen zu Geld gekommen sein. 

Und wir müssen uns wohl auch eingestehen: Was ist die Option? Einen Investor mit moralisch vollkommen "sauberem" Geld wird es nirgendwo geben. Denn welcher seriöse Geschäftsmann aus dem Westen "investiert" hier? Es ist am Ende nämlich auch für MP kein reines Investment gewesen, da er ja wohl kaum mit Gewinn rausgehen wird. Fußballvereine werden entweder zum Spielzeug für die Superreichen aus Russland und Co. oder müssen sich damit zufrieden geben, dass sie bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Das reicht doch bis in die Bundesliga. Da wo vor einem Jahrzehnt noch die "ehrlichen Kaufleute" aus Bremen standen, stehen jetzt RB, Wolfsburg und Hoffenheim. 

Und wer mit dubiosen Geldgebern Schwierigkeiten hat, darf weder CL mit PSG und ManCity gucken, noch die gesamte WM in KATAR! 

Ich erlaube mir noch nicht wirklich, die neue Investoren-Gruppe final beurteilen zu können. Ich wundere mich aber schon die ganze Zeit über den Aufschrei speziell bei den Armeniern, während Geld aus dem eindeutig undemokratischem und oligarchischem Russland und auch aus den hardcore totalitären Golfstaaten im Fußball mittlerweile Standard ist. 

Mikhail Ponomarev ·
Interessant ist auch, dass die Noah Football Group demnach am 6. Dezember 2020 "gegründet" wurde bzw. in diesem Branchenverzeichnis eingetragen wurde. Also an dem Tag, an dem MP kommuniziert hat, dass er abtreten will und bereits Interessenten hat.

Kann aber natürlich auch Zufall sein...

Keine Frage. "Russe" oder "Armenier" ist noch keine Beleidigung. Pauschal aber zu behaupten, armenische Geschäftsleute würden die "Sache schlimmer machen" oder "sofort alles kaputt machen" ist - wenn kein Rassismus - dann aber mindestens ein ziemlich plumpes und beleidigendes Ressentiment einer ganzen Nation gegenüber. 
Jo! Hat mich auch ziemlich entsetzt. 
Aber der RP-Chefredakteur schreibt ja in dem Artikel selbst: "Dass jetzt Armenier als Ponomarev-Nachfolger im Gespräch sind, macht alles schlimmer." 
Herr Voss scheint den Rassismus von Hattstein durchaus zu begrüßen...

Irritiert mich auch! 

Meyer schreibt jedenfalls HEUTE in Antworten auf Facebook-Kommentare: "Wir liegen derzeit im Zeitplan." 


Könnte also gut sein, dass auch die CDU mit dem Termin so kurz vor der Wahl selbst noch ein bisschen Öl ins Feuer gießen will. Ich finde es schon auffällig, dass plötzlich ausgerechnet die CDU die KFC-Partei sein will. 


Der Satz "Der Rat hat - mit den Stimmen der CDU-Fraktion - im April 2018 die  Sanierung der Grotenburg beschlossen." stimmt so nämlich schon mal nicht ganz. Da es bei der Abstimmung in Reihen der CDU-Fraktion mehrere Abweichler (u.a. ausgerechnet Ratsherren aus Bockum) gab. 

Eskalation bringt wirklich keinem etwas! Aber die Stufe scheint jetzt ja schon erreicht zu sein. 

Und das Statement zeigt doch, dass die Aussagen von Mittwoch zu nichts geführt haben. Außer dazu, dass mit Meyer jetzt jemand, der zumindest von sich behauptet hatte, den KFC zu unterstützen, jetzt nur noch unter bestimmten "Voraussetzungen" gesprächsbereit ist. Und es gibt in der Lokalpolitik genug Akteure, die keinen Hehl daraus machen, dass sie den KFC eben NICHT unterstützen. Auf diese Seite sollte man Meyer nicht treiben. 

Frank Meyer hat jetzt ein Statement (u.a. auf seiner eigenen Facebook-Seite) veröffentlicht: 


"Hier meine aktuelle Stellungnahme zu den Vorwürfen des KFC Uerdingen in Bezug auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Krefeld:

Die Behauptung, die Stadt Krefeld habe den KFC Uerdingen alleine gelassen und nicht ausreichend unterstützt, empfinde ich als übles Foul. Sie wird nicht dadurch wahrer, dass man sie bei jeder Gelegenheit wiederholt.

Zur Sache: Die Stadt Krefeld investiert nach einer Entscheidung des Rates rund elf Millionen Euro in die Sanierung des Grotenburg. Der KFC Uerdingen erhält dadurch – ohne eigene Mittel aufwenden zu müssen – ein modernes, spielfertiges Stadion für den Profifußball-Betrieb in der 3. Liga, mit der Option eines weiteren Ausbaus für die 2. Liga unter finanzieller Beteiligung des Vereins.

Die Gründe für dieses Engagement sind vielfach genannt worden: Der Verein ist Teil der Stadtidentität, viele Krefelder sind mit den Besuchen in der Grotenburg groß geworden. Sie sollen die Spiele des KFC Uerdingen so bald wie möglich wieder im ‚Wohnzimmer‘ des Vereins erleben können. Ein erfolgreicher KFC Uerdingen in einem sanierten Stadion hat das Potenzial, dauerhaft zu einem Aushängeschild der Stadt Krefeld zu werden.

Verbindliche Verhandlungen mit dem KFC Uerdingen gestalten sich jedoch leider häufig schwierig. So wurden im November 2018 Gespräche mit dem Verein über die Gründung einer Stadiongesellschaft aufgenommen. Damit hätte man die Grotenburg schneller, effizienter und auch gleich zweitligatauglich ausbauen können. Nach vielen Gesprächsrunden und 13 verschiedenen Versionen eines Vorvertrags (Letter of Intent), der am Ende als unterschriftsreif gelten konnte, wie die Vereinsführung auch öffentlich erklärt hat, kam im Mai 2019 ohne Angabe von Gründen die überraschende Absage seitens des KFC für das Vorhaben. Dadurch ist mehr als ein halbes Jahr verloren gegangen, das sonst für die Sanierung zur Verfügung gestanden hätte. Nach dem Scheitern der Verhandlungen im Mai 2019 begann bereits im Juni das Vergabeverfahren zur Ertüchtigung der Grotenburg.

Im November 2019 wurde der Vertrag mit dem Büro `Albert Speer+Partner´ geschlossen. Im Zeitraum eines Jahres hatte die Stadt Krefeld somit eine Machbarkeitsstudie, zwei Ratsbeschlüsse mit allen notwendigen Gremienvorläufen sowie ein komplettes zweistufiges, europaweites Ausschreibungsverfahren mit Vertragsabschluss auf den Weg gebracht. In dieser gesamten Zeit wurden bereits verschiedene Instandhaltungsarbeiten an der Grotenburg vorgenommen (z.B. Trinkwasser, Entwässerung, Heizung, Lüftung, Sanitär, Glasfassaden, Dachabdichtung). Auch viele notwendige Vorarbeiten zur Sanierung wurden bereits in dieser Zeit geleistet (Vermessung, Überprüfung, Mängelbeseitigung, verschiedene Gutachten). Der Vorwurf, die Stadt habe sich bei der Sanierung zu viel Zeit gelassen, lässt sich anhand dieser Abläufe klar widerlegen.

Über den Fortgang der Arbeiten am Stadion und der Planung für die Sanierung wird der KFC Uerdingen fortlaufend unterrichtet. Im März haben Vertreter des Vereins an einem gemeinsamen (virtuellen) Fan-Hearing im Rathaus teilgenommen, in dem die Pläne ausführlich vorgestellt und eingehend beschrieben wurden. Auch über die weiteren relevanten Schritte wurden die Verantwortlichen seitens der Stadt Krefeld ständig unterrichtet. Zuletzt am Tag des neuerlichen Fan-Hearings am Mittwoch dieser Woche hat die Stadt Krefeld die Vereinsspitze über den aktuellen Stand der Sanierungspläne informiert. Somit ist auch die Aussage am gleichen Mittwoch, dem Verein lägen keine Informationen über den Ausbau vor, absolut unhaltbar.

In Bezug auf die Trainingsmöglichkeiten für den KFC Uerdingen hat die Stadt Gespräche zwischen dem KFC und dem SC Bayer Uerdingen initiiert und beratend begleitet. Auch dank dieser Vermittlerrolle konnten sich die Vereine schließlich auf einen Vertrag zur Nutzung der Trainingsmöglichkeiten am Löschenhofweg einigen.

Die Jugendmannschaften des KFC können noch bis Mitte Dezember an der Grotenburg trainieren. Die dann notwendige Verlagerung muss wegen der Sanierung des Stadions erfolgen. Ein Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung des Zoogeländes besteht nicht. Um den Jugendmannschaften des KFC nach dem Umzug einen geordneten Trainings- und Spielbetrieb zu ermöglichen, bemüht sich die Stadt in Abstimmung mit dem Verein um Lösungen.

Zum Mietvertrag mit dem Stadionbetreiber in Düsseldorf: Auch hier haben wir den KFC Uerdingen nach Kräften unterstützt. Ich habe mich sogar persönlich in Düsseldorf mehrfach telefonisch und per Brief für den Verein eingesetzt. Dies gilt für die Erstanmietung, die Verlängerung des Mietvertrags und die jetzigen Versuche, eine Mietminderung zu erreichen.

Wie der KFC weiß, ist eine direkte finanzielle Beteiligung der Stadt an einer Stadionmiete schlicht und einfach rechtswidrig. Unter meiner Verantwortung darf, kann und wird die Stadt keine privatwirtschaftliche GmbH mit Steuergeldern unterstützen. Dass die SWK als städtische Tochter für eine weitere Saison als Trikotsponsor des KFC Uerdingen auftritt, sollte allerdings in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Weitere städtische Unternehmen gehören ebenfalls zu den Sponsoren des KFC Uerdingen.

Den Entwurf eines künftigen Mietvertrags für die Grotenburg hat die Stadt Krefeld dem Verein bereits im Oktober 2019 vorgelegt. Einen Monat später erfolgte eine erste Reaktion der Vereinsspitze. Im Dezember 2019 und Januar 2020 haben mehrere Gespräche über einen rechtssicheren Vertrag stattgefunden. Die am 30. Januar 2020 zugesagte `kurzfristige Stellungnahme´ des Vereins zum Vertragsentwurf erfolgte auf Nachfrage erst am 15. Juli 2020.

Als Stadt stehen wir in einer Gesamtverantwortung für den Sport in Krefeld. Rund 200 Sportvereine wirken hier, 100 verschiedene Sportarten werden in Vereinen betrieben. Mindestens jeder vierte Krefelder ist Mitglied eines Sportvereins. Angesichts dieser Gesamtsituation ist dem KFC Uerdingen in den vergangenen Jahren sowohl finanziell als auch organisatorisch eine hohe Aufmerksamkeit seitens der Stadt zugekommen. Wenn die Antwort darauf in Schuldzuweisungen und öffentlichen Angriffen besteht, ist das nicht nur unangemessen, sondern belastet die weiteren Gespräche in unnötiger Weise. Um es ganz deutlich zu sagen: Wir lassen uns nicht erpressen.

Die Stadt Krefeld und auch ich persönlich erwarten ab sofort eine faire, verlässliche und jederzeit professionelle Zusammenarbeit. Unter dieser Voraussetzung wird die Stadt Krefeld selbstverständlich weiter konstruktiv mit dem KFC Uerdingen zusammenarbeiten."

Ist der Artikel über Nacht noch angepasst worden? Ich muss nämlich sagen, dass ich die allgemeine Aufregung darüber (auch auf Facebook) nicht wirklich verstehe. Da habe ich schon oft deutlich tendenziösere (und zusätzlich falsche) Artikel über den KFC gelesen.
Kader 2020/21 ·
Bei der allgemeinen Tippfehler-Dichte in den ersten Versionen seiner Online-Artikel wäre die richtige Schreibweise auch fast ein Wunder gewesen ;-) Ich finde, das sagt schon sehr viel über die Sorgfalt aus, die hinter diesen Artikel steckt.
Transfergerüchte ·
Oder es könnte zum Beispiel auch bedeuten, dass man Benyamina einen stark leistungsorientierten Vertrag angeboten hat und dass umgekehrt ER sich jetzt nach einer Alternative umsieht...

Nächste Spiele

Keine Spiele in den kommenden sieben Tagen

Letzte Spiele

Keine Spiele in den letzten sieben Tagen