Grotenburg - Sanierung
Anläßlich des DFB-Pokal-Spiels Heiliger Tünnes gg. Eintracht Frankfurt,
Aus dem Artikel der Rhein. Post v. 21.08.2026 (Druckausgabe, "Sport Lokal", Seite C 6 ) :
"Mit dem Anpfiff endet auch die Vorarbeit , die der SC mit vielen Helfern bewerkstelligte. Am Mittwoch legten diese noch eine Nachtschicht ein und die gepriesene Drittligatauglichkeit stellte die Organisatoren doch noch vor die eine oder andere ungeahnte Hürde, wie SC-Vorstandsmitglied Lukas Moes berichtete. Einige Sorgenfalten bereiteten am Donnerstagabend noch die Markierungen vom letzten Football-Match der Krefeld Ravens, die besonders im Sonnenlicht unübersehbar blieben. "
Mit
1) den teils unbrauchbaren Kiosken unter der Süd, die im Übrigen nicht in ausreichender Anzahl vorhanden sind
2) den viel zu klein bemessenen Toilettenhäusern
3) dem Flutlicht, was immer mal ausfällt
4) dem Flutlicht, bei dem immer noch nicht die zugesagte, kostengünstigere energiesparende Beleuchtung eingebaut ist
5) nur zwei renovierten Tribünen
stellt sich die echt die Frage, wofür wurden eigentlich die Millionen verballert ??
Für den affigen Schallschutz ganz oben auf der (gesperrten) Ost-Tribüne ??
Ich habe schon für die Renovierung einer 95 qm Wohnung (nur Streichen und neuer Bodenbelag ) fast 10.000 € bezahlt. Deshalb darf man sich heute über diese Preise nicht mehr wundern.
Es waren ja nicht nur die beiden Tribünen, sondern auch der Rasen mit vorinstallierter Rasenheizung inklusive automatischer Bewässerung. Auch die Banden sollten ja vollelektronisch sein............na ja, sollten........
Ein neues Stadion, mittlere Kategorie (Beispiel Wildparkstadion des Karlsruher SC) kostete ca. 165 Millionen €. Dabei zahlt der Verein an die Stadt Karlsruhe eine jährliche Pacht von rund 2,2 Mio. €. Die Baukosten für einen Zuschauerplatz betragen somit im Schnitt zwischen 4000,- und 5000,- €
Wenn man die Grotenburg mal neu überdenken würde, mittlere Kategorie mit moderner Überdachung und vernünftiger Fan-Infrastruktur, müsste man in der jetzigen Zeit für 25.000 Zuschauer ca. 125.000.000€ veranschlagen. Auch eine gemeinsame Nutzung mit den Ravens ist hier von Belang und muss mit in die Planung einbezogen werden. Dies könnte auch eine Genehmigung positiv beeinflussen.
Um Profifussball und auch Football wirklich in Krefeld zu realisieren, muss man jetzt schon darüber nachdenken und die Weichen stellen, damit sich 2018 nicht wiederholt. Das Flickenburg-Stadion des KFC ist zwar für Fussballromantiker schön und reicht auch bis in die 3. Liga, allerdings kann diese (ich sage KANN nicht IST) theoretisch schon in 2 Jahren erreicht sein und dann ?
Zurück nach Karlsruhe, von der konkreten Planung inklusive der politischen Beschlüsse des Karlsruher Gemeinderates (der heisst wirklich so) bis hin zur Fertigstellung vergingen dort 7 Jahre. Vom politischen Willen der Stadt Krefeld mal ganz abgesehen würde es selbst bei zügigster Planung und Umsetzung nahezu unmöglich sein den KFC in den nächsten 5-7 Jahren in der 2. Liga anzutreffen. Auch eine 2.Liga-Ertüchtigung würde mindesten 50 Millionen veranschlagen und lange Planungszeit und Bauzeit mit sich bringen.
Man könnte zum Beispiel jetzt schon prüfen ob die Ost-Tribüne abgerissen werden muss oder die Betonelemente einzeln demontiert werden können. Die West wird bis zum Spielfeld vorgezogen und komplett neu gebaut. Dazu könnten doch jetzt bereits sogenannte Machbarkeitsstudien auf den Weg gebracht werden und vielleicht auch schon konkrete Pläne von Architekten erstellt werden. Dies kostet bestimmt nicht die Welt, aber man würde so schon viel Zeit gewinnen können. Wie lange will man sonst damit warten ? Bis am vorletzten Spieltag der Saison 31/32 ein möglicher Aufstieg in die 2. Liga feststeht ?
Das heisst im Klartext, die endgültige Modernisierung der Grotenburg muss schnell und zügig in Angriff genommen, geplant und zeitnah umgesetzt werden. Natürlich muss man den politischen Gremien in Krefeld auch zugestehen, dass man zunächst die gesamte Entwicklung des Vereins genauestens beobachten wird, was allerdings kein Grund sein darf alles auf die lange Bank zu schieben. Selbstverständlich ist alles auch verknüpft mit viel Vertrauen und einer positiven Entwicklung des KFC in der Gänze, das ist unstrittig und muss seitens der KFC-Verantwortlichen auch die Grund-DNA sein und wahrhaftig gelebt werden. Doch am Ende muss man es auch wirklich wollen denn ein Restrisiko bleibt definitiv, weil es erst einmal nur eine Planung auf "Verdacht" ist. Es geht hier ausdrücklich nur mit politischen und auch wirtschaftlichen Willen. Pure Absichtserklärungen reichen nicht und führen den KFC am Ende endgültig und unwiderruflich in die sportliche Bedeutungslosigkeit.
Wenn man googelt „Grotenburg Umbau zweite Liga „ findet man Fotos wie die Grotenburg dann aussehen soll. Und in der WZ vom 25.10.2018 und der RP vom 18.09.2019 kann man das auch nachlesen . Es ist also eigentlich alles vorhanden um den Umbau dann schnell in Angriff zu nehmen. Gut schnell bei der Stadt Krefeld ist so eine Sache 😉
Ich habe schon für die Renovierung einer 95 qm Wohnung (nur Streichen und neuer Bodenbelag ) fast 10.000 € bezahlt. Deshalb darf man sich heute über diese Preise nicht mehr wundern.
Es waren ja nicht nur die beiden Tribünen, sondern auch der Rasen mit vorinstallierter Rasenheizung inklusive automatischer Bewässerung. Auch die Banden sollten ja vollelektronisch sein............na ja, sollten........
Ein neues Stadion, mittlere Kategorie (Beispiel Wildparkstadion des Karlsruher SC) kostete ca. 165 Millionen €. Dabei zahlt der Verein an die Stadt Karlsruhe eine jährliche Pacht von rund 2,2 Mio. €. Die Baukosten für einen Zuschauerplatz betragen somit im Schnitt zwischen 4000,- und 5000,- €
Wenn man die Grotenburg mal neu überdenken würde, mittlere Kategorie mit moderner Überdachung und vernünftiger Fan-Infrastruktur, müsste man in der jetzigen Zeit für 25.000 Zuschauer ca. 125.000.000€ veranschlagen. Auch eine gemeinsame Nutzung mit den Ravens ist hier von Belang und muss mit in die Planung einbezogen werden. Dies könnte auch eine Genehmigung positiv beeinflussen.
Um Profifussball und auch Football wirklich in Krefeld zu realisieren, muss man jetzt schon darüber nachdenken und die Weichen stellen, damit sich 2018 nicht wiederholt. Das Flickenburg-Stadion des KFC ist zwar für Fussballromantiker schön und reicht auch bis in die 3. Liga, allerdings kann diese (ich sage KANN nicht IST) theoretisch schon in 2 Jahren erreicht sein und dann ?
Zurück nach Karlsruhe, von der konkreten Planung inklusive der politischen Beschlüsse des Karlsruher Gemeinderates (der heisst wirklich so) bis hin zur Fertigstellung vergingen dort 7 Jahre. Vom politischen Willen der Stadt Krefeld mal ganz abgesehen würde es selbst bei zügigster Planung und Umsetzung nahezu unmöglich sein den KFC in den nächsten 5-7 Jahren in der 2. Liga anzutreffen. Auch eine 2.Liga-Ertüchtigung würde mindesten 50 Millionen veranschlagen und lange Planungszeit und Bauzeit mit sich bringen.
Man könnte zum Beispiel jetzt schon prüfen ob die Ost-Tribüne abgerissen werden muss oder die Betonelemente einzeln demontiert werden können. Die West wird bis zum Spielfeld vorgezogen und komplett neu gebaut. Dazu könnten doch jetzt bereits sogenannte Machbarkeitsstudien auf den Weg gebracht werden und vielleicht auch schon konkrete Pläne von Architekten erstellt werden. Dies kostet bestimmt nicht die Welt, aber man würde so schon viel Zeit gewinnen können. Wie lange will man sonst damit warten ? Bis am vorletzten Spieltag der Saison 31/32 ein möglicher Aufstieg in die 2. Liga feststeht ?
Das heisst im Klartext, die endgültige Modernisierung der Grotenburg muss schnell und zügig in Angriff genommen, geplant und zeitnah umgesetzt werden. Natürlich muss man den politischen Gremien in Krefeld auch zugestehen, dass man zunächst die gesamte Entwicklung des Vereins genauestens beobachten wird, was allerdings kein Grund sein darf alles auf die lange Bank zu schieben. Selbstverständlich ist alles auch verknüpft mit viel Vertrauen und einer positiven Entwicklung des KFC in der Gänze, das ist unstrittig und muss seitens der KFC-Verantwortlichen auch die Grund-DNA sein und wahrhaftig gelebt werden. Doch am Ende muss man es auch wirklich wollen denn ein Restrisiko bleibt definitiv, weil es erst einmal nur eine Planung auf "Verdacht" ist. Es geht hier ausdrücklich nur mit politischen und auch wirtschaftlichen Willen. Pure Absichtserklärungen reichen nicht und führen den KFC am Ende endgültig und unwiderruflich in die sportliche Bedeutungslosigkeit.
Der KFC wird auch langfristig kein Verein sein, der die Voraussetzungen für einen Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen kann. Für den Verein und für diese Stadt ist die 3. Liga das Höchste der Gefühle. Da muss man einfach mal realistisch sein bzw. bleiben.
Wenn man googelt „Grotenburg Umbau zweite Liga „ findet man Fotos wie die Grotenburg dann aussehen soll. Und in der WZ vom 25.10.2018 und der RP vom 18.09.2019 kann man das auch nachlesen . Es ist also eigentlich alles vorhanden um den Umbau dann schnell in Angriff zu nehmen. Gut schnell bei der Stadt Krefeld ist so eine Sache 😉
Allein der notwendige Ratsbeschluss würde sich über Jahre hinziehen.
Der KFC wird auch langfristig kein Verein sein, der die Voraussetzungen für einen Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen kann. Für den Verein und für diese Stadt ist die 3. Liga das Höchste der Gefühle. Da muss man einfach mal realistisch sein bzw. bleiben.
Dann wiederhole ich mich gerne nochmal: Nur wenn es alle Beteiligten wollen !!!!!
Man muss sich aber dann auch ehrlich machen und sagen wohin die Reise gehen soll.