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"Darüber hinaus würden echte Sponsoren oder Geschäftsleute nichts auf Facebook posten..."

Deshalb fand ich es auch immer befremdlich, dass Mehmet Eser dort auch zu finden war.

Immer wieder erstaunlich, was für Gestalten im Umfeld des KFC auftauchen ... und anscheinend noch Sympathisanten haben.

Einen aktuellen Post auf FB von ihm habe ich gerade nicht gefunden (bin aber auch nicht in allen KFC FB-Gruppen). Ich hab Euch aber eine Kurzdiskussion kopiert, an der er vor einer Woche beteiligt war:

Christian Kramer an

Ilja Ludenberg, die Gläubiger"versammlung" hat bereits im Sommer im schriftlichen Verfahren stattgefunden. Dies hat der IV in der Vergangenheit kommuniziert.

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Roberto Malacasa

Das war ein Fortführung Prognose keine Versammlung.

Das müsste ich persönlich ja wissen.

Und warum weißt das Gericht nichts davon das es 2 Bieter sind einmal von FuF was ich stark anzweifeln und von mir mit Bank Bestätigung alles komisch

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Sascha Schaffhausen

Roberto Malacasa Woher weißt Du, dass das Gericht nichts davon weiß?

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Roberto Malacasa

Weil ich der 2 Bieter bin mit der höheren Qoute das weist der IV und JW persönlich.

Die wollten sogar das ich bei denen einsteigen sollte aber dankend abgelehnt habe.

Da ich genau wusste das JW die Insolvenz wollte. Und der IV im Gespräch mit sein Kollegen in Langenfeld mir die Zusage und sogar ein Handschlag gegeben hat

Niederrheinpokal 25/26 ·

Glückwunsch an St. Tönis.

Gegen Büderich gewinnen und dann sind sie wahrscheinlich schon dabei, denn im Endspiel wartet vermutlich der MSV, der große Chancen hat, sich über die Liga zu qualifizieren (ist das richtig, dass die ersten Vier in der Tabelle der 3. Liga qualifiziert sind?).

120 Jahre KFC UERDINGEN 05 ·

Artikel in 11Freunde über die "ungleichen Brüder" heute:

Bayer Uerdingen und Bayer LeverkusenUngleiche Brüder

Vor 120 Jahren wurde der FC Uerdingen gegründet. Lange konkurrierte der Klub als Bayer 05 Uerdingen mit Bayer 04 Leverkusen um die Gunst des Mutterkonzerns. Am Ende zogen die Krefelder den Kürzeren.

Von Tim Jürgens

17.11.2025, 13.35 Uhr • aus 11FREUNDE SPEZIAL 2/2023



Bis zum Schluss ist von Bruderliebe nichts zu spüren. Als Bayer 04 Leverkusen am 30. April 1996 zum letzten Mal zu einem Bundesligaspiel in der Grotenburg-Kampfbahn aufläuft, trifft die Elf aus dem Mutterwerk auf einen kampfbereiten Gegner und 8100 feindselig gesinnte Fans. Der KFC Uerdingen, wie sich der Krefelder Klub seit dem Rückzug der Bayer AG als Namens- und Geldgeber im Jahr zuvor neuerdings nennt, hat nach 30 Spieltagen nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Das Team von Friedhelm Funkel, mit einem Etat von 9,5 Millionen Mark das mit Abstand finanzschwächste der Liga, liegt als Tabellenletzter elf Punkte hinterm rettenden Ufer. Wie sich die Uerdinger auch mühen; ohne die Konzernzuschüsse, die dem Klub über zwei Dekaden insgesamt 14 Erstligajahre beschert haben, ist der Abstieg unausweichlich geworden. Dem Verein steht in den kommenden Jahren eine Odyssee bis hinunter in die sechste Liga bevor.

Bevor es so weit ist, reist ein letztes Mal der große Bruder aus Leverkusen an. Die Aufstellungen zeigen eindrucksvoll, wie groß der Klassenunterschied zwischen Bayer 04 und Bayer 05 inzwischen ist: Während die Elf vom Stammsitz mit Nationalspielern wie Carsten Ramelow, Ulf Kirsten, Rudi Völler oder Christian Wörns gespickt ist, heißen die Uerdinger Stars Erik Meiler, Marek Lesniak und Heiko Laessig. Leverkusen erlaubt es sich sogar, den großen Bernd Schuster nach Konflikten mit Trainer Erich Ribbeck zu suspendieren. Doch auch „Sir Erich“ hat sich zwei Tage vor dem Auswärtsspiel in Krefeld seine Papiere abgeholt. Acht Jahre, nachdem er mit dem Werksklub den UEFA-Cup gewonnen hat, wirkt der stilbewusste Coach inzwischen wie aus der Zeit gefallen. Sein Co-Trainer Peter Hermann betreut nun interimsmäßig die schlingernde Bayer-Elf, die in der Grotenburg kläglich mit 0:3 unterliegt und vom einstigen Konzernrivalen tief in den Abstiegsstrudel hineingezogen wird.

Ein einmaliger Vorgang in der Ligageschichte

Es ist die Rache für einen bis dato einmaligen Vorgang in der Ligageschichte. 42 Jahre, nachdem die Krefelder mit der Uerdinger Bayer-Werksportgruppe fusioniert sind, hat sich der Konzern im Sommer 1995 aus dem Sponsoring am niederrheinischen Standort zurückgezogen. Mehrfach fangen die Kameras während der Partie auf der Tribüne zwei Männer ein, denen die Panik ins Gesicht geschrieben ist. Neben Manager Reiner Calmund sitzt dort der Bayer-Sportbeauftragte Jürgen von Einem, der seit 1992 die Neuordnung des Sponsorings vorantreibt. Von Einem ist ein kühler Macher, dem jegliche Sentimentalität fernliegt. Unter seiner Ägide werden nach und nach diversen Sportabteilungen, die unterm Bayer-Kreuz firmieren — vom Boxen übers Tennis bis zum Basketball —, Budgets gekürzt oder gar gestrichen. „Die Gelder des Konzerns stellen eine Werbe-Investition dar, zurück kommt ein Werbe-Effekt, der den ,Return on Investment' darstellt“, erklärt von Einem im eisigen Marketingsprech. Heißt: Was keine internationale Resonanz für die Marke verspricht, wird nicht mehr berücksichtigt. Unter dieser Prämisse senkt Bayer 1995 den Daumen über der Uerdinger Fußballabteilung, um fortan alle Gelder bei Bayer 04 am Hauptstandort zu konzentrieren. Damit den Verpflichtungen von Stars wie Völler, Kirsten oder Schuster nun bald auch Titel und Auftritte in der Champions League in Serie folgen. Und Bayer global nicht mehr nur mit Aspirin assoziiert wird, sondern mit attraktivem Fußball.

Leverkusener Klublegenden: Reiner Calmund und Jürgen Gelsdorf.

Leverkusener Klublegenden: Reiner Calmund und Jürgen Gelsdorf.

Foto: Horstmüller

Von diesen hohen Erwartungen sind die Leverkusener in dieser Aprilnacht 1996 jedoch meilenweit entfernt. Friedhelm Funkel ist noch immer bitter enttäuscht über Von Einems rigide Maßnahmen. Der Trainer hat 1973 im Krefelder Bayer-Werk seine Lehre als Großhandelskaufmann begonnen. Er hat fast seine komplette Profizeit bei Bayer 05 verbracht, ist Rekordspieler und -torschütze der Uerdinger. Und performt auch als Coach deutlich über den Möglichkeiten, die ihm der beschränkte finanzielle Rahmen lässt. Den gestopften Profis vom Mutterkonzern in der Krise eine Handbreit entgegenzukommen, käme Funkel niemals in den Sinn.

Schon zu seiner aktiven Zeit war es Usus, dass vor Partien gegen Leverkusen die Siegprämien verdoppelt wurden. Seiner abstiegsbedrohten Elf muss er nicht erklären, dass es an diesem Tag um weit mehr als um Geld geht. Leverkusen-Keeper Rüdiger Vollborn, der das Match von der Bank aus verfolgt, hat seit 1981 viele dieser Derbys erlebt. Dass die Duelle stets aggressiv geführt werden, ist für ihn nichts Neues. „In diesem Spiel aber war deutlich spürbar„, so Vollborn, „die wollen uns um jeden Preis mit runternehmen!“

Es ist das letzte Aufbaumen in einer Rivalität, in der die Krefelder über die Jahre immer mehr ins Hintertreffen geraten sind. Begonnen hat die gemeinsame Erstligazeit in unfriedlicher Koexistenz am 13. Mai 1979. Am 35. Spieltag der zweiten Liga Nord kommt es im Ulrich-Haberland-Stadion zum Showdown: Tabellenführer Leverkusen holt zu Hause gegen die zweitplatzierten Uerdinger einen 0:3-Rückstand auf und steigt vorzeitig in die Bundesliga auf. „Ein Betriebsunfall“, sei dieser Aufstieg gewesen, sagt Reiner Calmund, damals Geschäftsstellenleiter und Scout in Personalunion bei Bayer 04. „Damals waren wir als Klub eher zwischen zweiter und dritter Liga angesiedelt. Niemand hätte geahnt, dass wir danach 44 Jahre in Folge erstklassig bleiben.“ Kurz darauf schaffen auch die Uerdinger den Aufstieg. Die Voraussetzungen, sich langfristig im Oberhaus zu etablieren, scheinen für die Krefelder fast besser. Bayer 05 hat bereits in der Spielzeit 1975/76 für ein Jahr Erstligaluft geschnuppert. Zudem verfügt der Verein mit dem Gelände am Löschenhofweg deutschlandweit über eines der modernsten Sport- und Trainingszentren.

Betriebsunfall: Leverkusen-Trainer Willibert Kremer (2.v l.) traut 1979 dem Erstliga-Braten noch nicht ganz.

Betriebsunfall: Leverkusen-Trainer Willibert Kremer (2.v l.) traut 1979 dem Erstliga-Braten noch nicht ganz.

Foto: Laci Perenyi

Wie hoch die Zuwendungen der Bayer AG für die Bundesligisten damals sind, lässt sich wegen der verschlungenen Geldflüsse im Konzern nicht belegen. Unter Vorstand Günter W. Becker bewegen sich die Gelder anfangs wohl noch auf vergleichbarem Niveau. Während die Uerdinger 1981 jedoch wieder absteigen, sorgen die Leverkusener 1982 mit der Verpflichtung von Herbert Waas für Aufsehen. Eigentlich muss Bayer 04 für den 18-jährigen Amateur laut Statut nur rund 40 000 Mark an 1860 München überweisen, zahlt aber aus Entgegenkommen 1,2 Millionen an die Löwen, denen die Lizenz entzogen wurde. Erstmals wird deutlich, welche Möglichkeiten der Verein mit dem direkten Draht in den Konzern besitzt.

Die 60 Kilometer aus Leverkusen zur Grotenburg werden im Laufe der Jahre zunehmend zur Weltreise. Nach der Rückkehr der Uerdinger in die Bundesliga 1983 bewegen sich die Kontrahenten jedoch zunächst dauerhaft auf Augenhöhe. Unter Coach Kalli Feldkamp erlebt Bayer 05 eine Hochzeit. Im Pokalfinale 1985 besiegt Uerdingen die Bayern sensationell mit 2:1. Als der Klub in der Saison 1985/86 ins Halbfinale des Pokalsiegercups durchmarschiert, geht am Stammsitz vielen die Muffe. Zumal Bayer 05 sich mit dem 7:3-Sieg gegen Dynamo Dresden im Viertelfinale, dem ‚Wunder von der Grotenburg“, in die Geschichtsbücher einschreibt. „Nach dem Pokalsieg hofften die Uerdinger, uns den Rang abzulaufen“, lächelt Rüdiger Vollborn, „aber das war nur eine kurze Phase.“

„Wir waren die Namenlosen, sie der Bruder, dem wir zeigen wollten: Wir schaffen es auch ohne großes Geld!“

Friedhelm Funkel

Die Fronten zwischen den beiden Werksklubs sind entsprechend verhärtet. Eine Durchlässigkeit von Profis, wie heute im RB-Universum gang und gäbe, gibt es in den Achtzigern so gut wie nicht. Mit Christian Sackewitz, Peter Szech, Marek Lesniak und Bernd Dreher wechseln gerade mal vier Profis von Leverkusen nach Uerdingen. In entgegengesetzte Richtung gibt es keinen nennenswerten Transfer. Entsprechend kämpferisch werden die Derbys geführt. „Wir waren die Namenlosen„ sagt Friedhelm Funkel, „sie waren nicht der Klassenfeind, aber doch der Bruder, dem wir zeigen wollten: Wir schaffen es auch ohne großes Geld!“

Uerdinger Klublegenden: Freidhelm Funkel (Mitte) und seine Mitstreiter.

Uerdinger Klublegenden: Freidhelm Funkel (Mitte) und seine Mitstreiter.

Foto: sportfotodienst

Mit populären Zukäufen wie Wolfgang Rolff, Tita, Bum-Kun Cha oder Ralf Falkenmayer aber holen die Leverkusener 1988 den UEFA-Cup. Ein Ereignis, das auch in der Konzernleitung die Sinne schärft, wie weitreichend ein Imagegewinn durch Fußball für den Chemieund Pharmakonzern sein kann. Der gelernte Betriebswirt Reiner Calmund, der 1976 bei Bayer für ein Monatssalär von 2500 Mark auf der Geschäftsstelle anheuerte, verfügt als Manager inzwischen über exorbitante Mittel. In den Tagen des Mauerfalls verpflichtet Calmund für je 3,6 Millionen Mark Ablöse die DDR-Stars Andreas Thom und Ulf Kirsten. Derweil ist Bayer Uerdingen kaum noch imstande, Leistungsträger zu halten. Den Dänen Brian Laudrup müssen die Krefelder 1990 nach nur einer Saison nach München ziehen lassen. Nach der Wiedervereinigung wird immer deutlicher, dass sich das Augenmerk der Bayer-Bosse, was Fußball anbetrifft, auf den Stammsitz konzentriert. Während Bayer 04 nun stetig um internationale Platzierungen mitspielt, verkommt Bayer 05 zur Fahrstuhlmannschaft und steigt nach 1991 und '93 endgültig 1996 aus dem Oberhaus ab. Als Jürgen von Einem unter dem wütenden Protest der Krefelder verkündet, dass der Konzern sich als Geldgeber zurückzieht, kommt es zu einem finalen Abschlag: Als Zeichen der Verbundenheit überweist Bayer Gerüchten zufolge sieben Millionen Mark nach Uerdingen, worauf im Gegenzug das 20-jährige Talent Markus Feldhoff aus Krefeld nach Leverkusen wechselt.

So wird der 3:0-Sieg am 31. Spieltag der Saison 1995/96 zum dramatischen Schlussakt in dem ungleichen Verhältnis. Ein letztes Mal gelingt es Friedhelm Funkel, den Bayer-Granden den Schweiß auf die Stirn zu treiben. „Meine Halsschlagader pulsierte so heftig, dass ich einen Herzkasper fürchtete“, erinnert sich Reiner Calmund. Das Schwergewicht revanchiert sich für die unkommoden Stunden, indem er nach Saisonende die Uerdinger Leistungsträger Jan Heintze und Erik Meijer für insgesamt eine Million Mark nach Leverkusen lotst. Bei Bayer 04 werden die beiden zu zentralen Stützen. Sie helfen mit, dass der Klub nun regelmäßig um die Meisterschaft mitspielt. Der KFC Uerdingen verschwindet indes in den Untiefen der Amateurligen. Echte Bruderliebe hat es nie gegeben.

Die Jungs vom Burgfunk machen das inzwischen ganz gut, find ich.

@Zoobrücke: Was gäbe es denn für einen Grund, um etwas zu zerpflücken?

Schonnebeck kam als Tabellenzweiter und hatte 7x nicht verloren.

Da gibts bei einem Sieg wirklich nichts zu zerpflücken.

Matthias Herget ·

Ich finde, seine "Schwachsinnskommentare" sind ein gutes Zeichen.

Da die aktuelle Entwicklung (durch und mit den FuF für den KFC) für ihn nichts mehr hergibt, muss er auf Schwachsinn zurückgreifen!

Matthias Herget ·

@Sondermann: Als "spektakulärer Transfercoups" wurde er damals gar nicht wahrgenommen ... er kam ja "nur" aus der 2. Liga.

Wirklich "spektakulär" im Sinne von überraschend war Siggi Held, den Du vergessen hast.

Das Interview mit ihm in 11Freunde:

Matthias Herget im Interview„Toni Schumacher hatte mit meiner Art zu spielen wohl ein Problem“

Für Franz Beckenbauer war er der „beste Libero aller Zeiten“, für andere eher ein schlampiges Genie. Heute wird Matthias Herget 70 Jahre alt. Hier spricht er über Hattricks per Elfmeter und „Tore des Monats“ aus größter Distanz.

Von Tim Jürgens

14.11.2025, 15.00 Uhr • aus 11FREUNDE 173/2016



Matthias Herget, wie erzielt man einen Hattrick per Elfmeter?
Sie spielen auf meine drei Tore beim 6:0 mit Rot-Weiss Essen gegen Holstein Kiel in der Zweitligasaison 1980/81 an.

Im September 1980 verwandelten Sie an der Hafenstraße in einer Halbzeit drei Strafstöße in Folge.
Ich habe an das Spiel kaum Erinnerungen. Ich weiß nur, dass ich einen Elfer links, einen rechts und einen in die Mitte geschossen habe.

Ob es Foul- oder Handelfmeter waren, wissen Sie nicht mehr?
Nein, es gibt von der Partie auch keine Fernsehaufnahmen. Aber wissen Sie, was dieses Spiel noch kurioser macht?

Nein.
Dass Frank Mill in der ersten Halbzeit aus dem Spiel heraus auch einen Hattrick erzielte. Bei Frankie trainiere ich heute in der Fußballschule. Wir hatten beide jahrelang nicht mehr an dieses Match gedacht, erst vor ein paar Jahren kam ein Journalist und fragte danach. Er hatte es auch fast vergessen.

Sie haben dreimal das „Tor des Monats“ erzielt. In zwei Fällen überlupften Sie den Keeper aus der Distanz mit einem langen Ball. Woher rührte Ihre Fähigkeit für den langen Pass, das gute Auge und die Technik?
Mein Vater war Bergmann, er starb mit 49 Jahren an Staublunge. Er hat immer gesagt, ihr könnt machen, was ihr wollt, nur da runter fahrt ihr nicht. Ich wuchs also als Fußballer auf der Straße zwischen den Zechen auf. Ich hatte immer eine schnelle Auffassungsgabe. Deshalb wurde mir oft vorgeworfen, dass ich den Zweikampf scheue. Aber ich dachte mir: Warum in den Zweikampf gehen, wenn ich eine Situation vorher durch Intuition lösen kann?

Franz Beckenbauer bezeichnete Sie in den Achtzigern als „besten Libero aller Zeiten“. Ihre Profikarriere begannen Sie allerdings als Manndecker.
Als ich 1976 vom SC Gelsenkirchen 07 zum VfL Bochum wechselte, spielte dort Jupp Tenhagen als Libero. Gegen den kam ich als Youngster nicht an. Also stellte mich Coach Heinz Höher ins defensive Mittelfeld.

Matthias Herget wurde im Erzgebirge geboren und wuchs in Gelsenkirchen auf. Seine Profilaufbahn begann 1976 beim VfL Bochum. Die erfolgreichsten Jahre erlebte er ab 1982 bei Bayer 05 Uerdingen. Mit dem Werksklub gewann er 1985 den DFB-Pokal und erreichte ein Jahr später das Halbfinale im Europacup. Zwischen 1983 und ’88 spielte Herget 39 Mal für Deutschland. Sowohl bei der WM 1986 als auch bei der EM 1988 fehlte er in den wichtigen Momenten aber verletzungsbedingt.

Matthias Herget wurde im Erzgebirge geboren und wuchs in Gelsenkirchen auf. Seine Profilaufbahn begann 1976 beim VfL Bochum. Die erfolgreichsten Jahre erlebte er ab 1982 bei Bayer 05 Uerdingen. Mit dem Werksklub gewann er 1985 den DFB-Pokal und erreichte ein Jahr später das Halbfinale im Europacup. Zwischen 1983 und ’88 spielte Herget 39 Mal für Deutschland. Sowohl bei der WM 1986 als auch bei der EM 1988 fehlte er in den wichtigen Momenten aber verletzungsbedingt.

Foto: IMAGO

Wie kamen Sie mit Heinz Höher aus?
Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in den zwei Jahren, die ich in Bochum war, mal mehr als drei Sätze miteinander gewechselt hätten.

Dabei waren Sie von Anfang an bei Höher gesetzt. Sie machten in zwei Spielzeiten 64 Bundesligaspiele.
Und dennoch kam er nach zwei Jahren zu mir und teilte mir mit, dass er nichts mehr mit mir anfangen könne.

Er schmiss Sie ohne Vorwarnung raus?
Ich wusste gleich, warum: Ich wollte Libero spielen, aber er hielt mich für zu jung und unerfahren. Ich war ihm wohl zu ruhig, um auf dieser Position zu spielen.

Und das nahmen Sie einfach so hin?
Zugegeben, ich war überrascht, dass es so kam. Ich war schließlich Stammspieler. Er teilte es mir so kurz vor Saisonende mit, dass ich mit der Gewissheit in Urlaub fuhr, vorerst arbeitslos zu sein.

Sie verloren Ihren Job und fuhren in den Urlaub?
Was hätte sich geändert, wenn ich zu Hause geblieben wäre? Mit meinem Teamkollegen Michael Eggert und unseren Frauen hatte ich ein Wohnmobil gebucht, um an die Côte d’Azur zu fahren. Es war alles durchgeplant.

„Kalli Feldkamp war beim Großteil der Spieler nicht sonderlich beliebt“

Nach dem Sommer wechselten Sie zu Rot-Weiss Essen in die zweite Liga. Dort spielten Sie endlich Libero. Allerdings unter Rolf Schafstall, der Fußball eher als Kampfspiel betrachtete.
Schafstall hatte eine Art, Spieler auf extreme Weise zu triezen. Mich hielt er offenbar für lauffaul, weshalb er mich beim Kleinfeldspiel ohne Tore stets gegen den laufstärksten Spieler antreten ließ. Das bedeutete, immer wenn der Gegner in Ballbesitz war, musste ich dem hinterherlaufen.

Der härteste Trainer, den Sie je hatten?
In dieser Art schon. Schafstall wollte rausfinden, wie weit er bei einem Spieler gehen konnte. Ich habe Kollegen gehabt, die kriegten bei ihm nicht den Hauch einer Chance. Die hat er aufs Derbste vor versammelter Mannschaft runtergemacht. Da kam man auch als Mitspieler ins Grübeln.

Zur Saison 1982/83 wechselten Sie zu Bayer Uerdingen. Der Vorstandschef war mit Ihrer Verpflichtung anfangs nicht zufrieden.
Arno Eschler beschwerte sich bei unserem Manager Dieter Tippenhauer, warum er wieder „so einen Kleinen“ geholt habe.

Aber so klein sind Sie doch gar nicht.
Ich weiß auch nicht, was sein Problem war. Ich bin fast 1,80 Meter, aber Eschler meinte wohl, dass ein Libero größer sein müsse. Das Urteil hat er dann aber schnell wieder revidiert.

Ihr Coach hieß zunächst Werner Biskup, der bald darauf wegen seiner Alkoholsucht entlassen wurde.
Biskup war ein sehr feiner Mensch. Unter ihm entstand dieser harmonische Mannschaftsgeist, der uns in Uerdingen über Jahre zu einer Einheit verschweißte, die so erfolgreich wurde.

Was machte die Magie dieser Uerdinger Mannschaft aus?
Unser Team bestand größtenteils aus Spielern, die woanders ausgemustert worden waren. Es gab keine Stars. Wir trafen uns oft schon vorm Training, um Fünf gegen Zwei zu spielen. Und hinterher saßen wir beim Hallenwart und tranken Kaffee. Und als wir uns 1983 in der Relegation zur Bundesliga gegen den haushohen Favoriten aus Schalke durchsetzten, hat es uns noch einen Selbstbewusstseinsschub gegeben.

„Es bedeutete uns allen sehr viel, dass ein Spiel von uns live im Fernsehen übertragen wurde.“

Der erfolgreichste Trainer in Ihrer Uerdinger Zeit war Karl-Heinz Feldkamp. Unter ihm gewannen Sie 1985 den DFB-Pokal und stießen im Jahr darauf bis ins Europacuphalbfinale vor. Sie gerieten mit ihm jedoch wiederholt öffentlich aneinander.
Kalli Feldkamp hat überall, wo er arbeitete, Erfolg gehabt. Aber die Art und Weise, wie in Uerdingen diese Erfolge zustande kamen, passte nicht mit seiner Außenwirkung zusammen.

Das heißt?
Er war bei einem Großteil der Spieler nicht sonderlich beliebt. Er hatte ein paar Lieblinge, den Rest der Mannschaft ließ er links liegen. Ich glaube, er tat sich schwer damit, wenn andere neben ihm glänzten. Er interessierte sich nicht dafür, unsere Mannschaft langfristig weiterzuentwickeln. Wenn er sich auf einen eingeschossen hatte, versuchte er ihn loszuwerden, selbst wenn er wichtig fürs Team war. Ich fand das schade, denn wir waren zu einer guten Einheit zusammengewachsen, die auf diese Weise auseinandergerissen wurde.

Auch Feldkamps Trainingsmethoden werden von vielen, die unter ihm gespielt haben, in Zweifel gezogen.
Schon die erste Einheit am Löschenhofweg war kurios. Zum Warmmachen ließ er uns einmal über den Platz rennen, dort sollten wir in Richtung Zaun grätschen und zurückkommen. Keine Ahnung, aber als ich das hörte, hakte bei mir irgendwas aus.

Haben Sie sich beschwert?
Das nicht, aber er konnte an meiner Körpersprache ablesen, wie ich die Übung fand. Zum Glück ließ er die meisten Einheiten durch seinen Assi durchführen. Eine skurrile Zeit – und doch stehen über allem seine Erfolge.

11 FREUNDE hat das Viertelfinalrückspiel Bayer Uerdingen gegen Dynamo Dresden im Europapokal der Pokalsieger 1986 zum „besten Spiel aller Zeiten“ gekürt. Das Hinspiel gewann Dynamo mit 2:0, im Rückspiel stand es zur Halbzeit in der Grotenburg 1:3, am Ende gewann ihr Team mit 7:3. Feldkamp sagt, er habe in der Pause zur Mannschaft gesagt, sie solle die Sache anständig zu Ende bringen. ­
Vielleicht irre ich mich, aber an Kalli Feldkamp kann ich mich in der Halbzeit nicht erinnern. Soviel ich weiß, war er sauer und irgendwo im Stadion unterwegs.

Woran erinnern Sie sich?
Sie müssen bedenken, dass wir ein gewachsenes Team waren. Es bedeutete uns allen sehr viel, dass ein Spiel von uns live im Fernsehen übertragen wurde. Also habe ich gesagt: „Jungs, denkt dran, das ZDF überträgt. Lasst uns zusehen, dass wir uns hier gut verkaufen und uns nicht abschlachten lassen.“ Ob das einen Ausschlag für den weiteren Spielverlauf gegeben hat, weiß ich nicht.

Wurden Sie von Fans beschimpft?
Doch nicht in Uerdingen. Klassische Fankultur gab’s da gar nicht. Es war alles sehr überschaubar und genügsam. Im positiven wie im negativen Fall.

„Wenn Schumacher mich nicht im Training abgeräumt hätte, hätte ich bei der WM gespielt.“

Sie haben 39 Länderspiele gemacht. Vor der WM 1986 waren Sie als Libero der Nationalelf gesetzt. Wegen einer Verletzung spielten beim Turnier jedoch Klaus Augenthaler und Ditmar Jakobs auf Ihrer Position.
Das hatte ich Toni Schumacher zu verdanken, der im Training in mich hineingrätschte, so dass ich mir eine Bänderdehnung im Knie zuzog.

Schumacher gab später zu, die Aktion sei vorsätzlich gewesen.
Toni hatte mit meiner Art Fußball zu spielen, offenbar ein Problem. Mir wurden ja öfter Schludrigkeit und Arroganz unterstellt. Auf manchen wirkte ich wohl, als wäre ich nicht richtig bei der Sache.

Schumacher wollte einen Abwehrchef, der dazwischen haut.
Das hat er dann ja auch gemacht. Eine Woche vor dem WM-Eröffnungsspiel hat er mich im Training abgeräumt. Es kam ein langer Ball, ich war in der Rückwärtsbewegung, und er kam aus dem Tor und klärte die Situation auf seine Weise. Wenn das nicht passiert wäre, hätte ich bei der WM gespielt.

Wie haben Sie reagiert? Waren Sie nicht wütend?
Erst habe ich die Schuld gar nicht bei ihm gesucht, erst als er zugab, dass er es bewusst gemacht habe, fragte ich mich, was er damit bezweckt. Aber so war er mich bei der WM los.

„Als wir an unserem Tisch angekommen waren, sagten wir nur ein Wort: 'Champagner!'“

Der schlimmste Moment Ihrer Laufbahn?
Natürlich schmerzt es, wenn ich jetzt darüber nachdenke. Während der WM hat Franz dann auf der Position ständig variieren müssen: Mal hat Augenthaler gespielt, dann Jakobs, zwischendurch sogar Norbert Eder. Aber so hatte Toni es sich wohl vorgestellt: mit einem rustikalen Abwehrbollwerk vor seinem Strafraum.

Bei der WM 1986 gab es viele Cliquen im Nationalteam. Zu welcher gehörten Sie?
Zu gar keiner. Ich saß an einem Sechsertisch mit Felix Magath, Rudi Völler, Uwe Rahn, Andreas Brehme und Thomas Berthold. Bei den Spielern also, deren Klubs nur mit einem oder zwei Akteuren vertreten waren.

Nach dem gewonnenen WM-Halbfinale gegen Frankreich hat Ihr Tisch im Trainingslager eine Party gestartet. Die Fotos von Ihnen mit den Mexikanerhüten kennt jeder Fußballfan.
Wir kamen als Letzte in den Speisesaal. Alle anderen saßen dort bereits im Trainingsanzug. Damals waren auch die Pressevertreter noch mit im Quartier. Zuerst fragten sich alle, was wir denn für Typen seien, erst nach und nach wurde klar, wer sich da unter den Kostümen verbarg. Wir schritten also wortlos die Reihen ab, und als wir an unserem Tisch angekommen waren, sagten wir nur ein Wort: „Champagner!“

Also kein Blick zurück im Gram auf dieses Turnier?
(Seufzt.) Man muss doch das Beste aus der Situation machen. Natürlich hätte ich gerne gespielt, ist doch klar. Wenn ich heute angesprochen werde „Herr Herget, Sie sind doch Vizeweltmeister!“, sage ich: „Nein, bin ich nicht! Denn ich konnte bei der WM 1986 sportlich nichts beitragen.“

„Fußball war mein Hobby, ich war nie darauf aus, einen Beruf daraus zu machen.“

Auch die EM 1988 verlief unglücklich für Sie. Wieder waren Sie umgeben von rustikalen Verteidigern wie Uli Borowka, Guido Buchwald und Jürgen Kohler.
Aber bei der Europameisterschaft habe ich Libero gespielt.

Dennoch war es kein einfaches Turnier für Sie.
Beim Auftakt gegen Italien machte ich ein schlechtes Spiel. Wahrscheinlich hatte ich mir zu viel vorgenommen. Die „Bild“ haute gleich wieder drauf und fragte, ob ich überhaupt der Richtige auf der Position sei. Danach kam ich aber gut in Tritt, nur im Halbfinale gegen Holland verletzte ich mich vor der Halbzeit an den Adduktoren und musste raus.

Beim Stand von 0:0. Am Ende gewannen die Niederländer mit 2:1 und zogen ins Finale ein.
Franz sagte: „Wenn sich Mattes nicht verletzt hätte, wären wir ins Endspiel gekommen.“

Wäre es für Sie eine Option gewesen, 1990 noch mal bei der WM in Italien für Deutschland aufzulaufen?
Ich bin nie aus der Nationalelf zurückgetreten. Ich wollte so lange spielen, wie ich berufen würde. Mein Pech war, dass ich durch den Adduktorenabriss drei Monate außer Gefecht gesetzt war. Und genau in der Phase wurde Rolf Schafstall Trainer in Uerdingen. Er nutzte meine Situation, um jedem zu erzählen, dass ich zu alt sei, um zurückzukommen – und ich wechselte zu Schalke 04 in die zweite Liga. Doch als Zweitligaspieler wurde man damals nicht mehr zur Nationalelf eingeladen.

Tragisch, denn bei der WM 1990 war auch ihr spezieller Freund Toni Schumacher nicht mehr dabei.
Franz Beckenbauer nahm Klaus Augenthaler und Paul Steiner als Liberos mit nach Italien. Darüber habe ich noch oft nachgedacht. Gut möglich, dass ich zumindest als Ersatzspieler zur WM gefahren wäre, wenn ich in Uerdingen geblieben wäre.

Matthias Herget, sind Sie als Fußballer oft zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen?
Überhaupt nicht. Fußball war mein Hobby, ich war nie darauf aus, einen Beruf daraus zu machen. Deswegen bin ich sehr dankbar für alles, was mir der Fußball ermöglicht hat und bis heute ermöglicht.

Du kennst die Satzung nicht und hast den Rechtsstreit nicht mitverfolgt.

Laut Satzung muss der Vorstand nach einem erfolgreichen Mitgliederbegehren die a.o.MV einberufen.

Da er das nicht getan hat, mussten sich die Initiatoren vor Gericht die Genehmigung einholen, selbst die a.o.MV organisieren zu dürfen.

Natürlich hast Du recht.

Gegen einen Aufsteiger aus der Landesliga MUSS man gewinnen als KFC Uerdingen.

Selbstverständlich gilt das auch für alle anderen Mannschaften in der Klasse ... Leute, das sind OBERLIGISTEN!

Wie kann man da als KFC Uerdingen etwas anderes denken/ schreiben?

Dieses ganze Gerede um den angestrebten Platz 6 - das geht doch gar nicht, weil unser KFC nicht in die Oberliga gehört

und dort nicht überleben kann. Wir müssen da SCHNELLSTENS (!!!!!!!!!!!! ... es sind 12 !) raus, sonst gehen bei uns die

Lichter aus!

Überleben?

Ach ja, wir sind immer noch in der Insolvenz und haben noch keinen arbeitsfähigen Vorstand?

Na und?

"Aber gut, da ging es ja noch um einen Wahlkampf, da macht man sowas auch mal öfters."

Wahlkampf?

Hab ich was verpasst??

Ich hab mir gerade die von Dir verlinkte Seite mal angesehen. Beeindruckend. Und schon 2 Follower auf Facebook!!

Was mag bloß einen Thomas Platzer dazu bewegen, auch nach der Entscheidung des OLG nicht sein Amt aufzugeben?

Das würde Zeit, Aufwand und Geld sparen!

Platzer als Vorsitzender tritt zurück und direkt im Anschluss kann der VWR einen neuen Vorsitzenden ernennen, der direkt im Anschluss dem VWR weitere Vorstandsmitglieder vorschlägt, die der wiederum sofort bestätigt.

Anschließend lädt der neue Vorsitzende zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit einer vernünftigen Tagesordnung (incl. Neuwahl von Ehren- und Verwaltungsrat) ein.

Die Runde mit der a.o.MV könnte man sich sparen.

Ist laut Satzung nicht möglich.

@flojo: "Sportlich steht man derzeit gut da aber alles andere ist nachwie vor intransparent.

Die versprochenen Sponsoren (SWK, Wohnstätte usw) sind immernoch nicht eingestiegen.

Und auch im Thema Kommunikation und Transparenz ist man nachdem man vom IV ins Amt befördert worden ist, wieder in alte typische "KFC Muster" verfallen und man hat sich das Vorgenommene wohl schon längst vergessen."

Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen! Ohne jetzt in Jubel über FuF auszubrechen oder der Meinung zu sein, der Verein wär schon in sicheren Gewässern.

Da gab es einen Verein im absoluten Chaos (=fünfte Insolvenz) und eine Gruppe von Leuten bietet Hilfe an. Reaktion:

>Der Insolvenzverwalter findet das angebotene Konzept so überzeugend, dass der KFC eine Fortführungschance kriegt.

>Ein anscheinend kompetentes Trainerteam wird zusammengestellt.

>In kurzer Zeit wird eine Mannschaft zusammengestellt mit einer Reihe von entwicklungsfähigen jungen Spielern.

>Über Trainerteam und Mannschaft wird zeitnah für alle Interessierten transparent informiert.

>Zu Saisonbeginn klappt organisatorisch ALLES.

>Mit dem SC Krefeld wird eine Einigung erzielt, sodass für Oberliga-Verhältnisse optimale Trainingsbedingungen da sind.

>Mit Verantwortlichen der Stadt Krefeld besteht eine gute Zusammenarbeit.

>Zahlreiche Fanclubs, die Supporters und die Ultras unterstüzuen den Neuanfang.

>Es wird ein Hauptsponsor für die Saison gefunden, der auch das Catering an den Spieltagen übernimmt.

>Eine Vielzahl von Sponsoren wird - trotz der ungeklärten Vorstandssituation - gewonnen. Die Werbebanden im Stadion

sind nicht mehr gähnend leer. Mitglieder der FuF haben sich bereit erklärt, am Ende der Saison möglicherweise fehlen-

de Sponsorengelder selbst zu zahlen.

>Der Dauerkartenverkauf verläuft angesichts der Situation und für Oberliga-Verhältnisse befriedigend.

>Ein Pokalspiel mit 9000 Zuschauern spült Geld in die Kassen.

>Die Spieltagsorganisation in der neuen Saison gelingt pannenlos.

>Als Ersatz für Radio Blau Rot springt innerhalb kürzester Zeit die Neugründung "Burgfunk" ein, überträgt Spiele und

führt Interviews.

>Mit einer Reihe von Aktionen (Schnitzelessen für Dauerkarteninhaber, Fantreffen, Veranstaltung zum Pokalsieg 1985)

wird versucht, etwas für die Fanbindung zu machen.

>DIE VÖLLIG NEU ZUSAMMENGESTELLTE MANNSCHAFT EINES VEREINS IM INSOVENZVERFAHREN IST NACH ELF

SPIELTAGEN TABELLENDRITTER.

Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob der KFC wirklich in einem echten Neuanfang die Insolvenz übersteht und eine nachhaltige Entwicklung hinkriegt.

Aber so wie Du so zu tun, als ob all das, was sich innerhalb von ein paar (!!!) Monaten verändert und entwickelt hat, NICHTS wäre, finde ich unverständlich.

Beurteilungsmaßstab für den IST-Zustand kann doch nur das Chaos sein, das im Frühjahr mit nicht bezahlten Rechnungen und einer Mannschaft auf Pump schon wieder bestand.

Ich habe mir den erneuten Versuch, eine Mitgliederversammlung zu erzwingen, durchgelesen.

Was mir aus dem Schreiben nicht klar wird - wie viele der Mitglieder, die das Mitgliederbegehren damals unterstützt haben, müssen denn nun erneut unterschreiben, damit das Amtsgericht handeln kann?

Wieso "kommt wieder", das wär doch Zukunft.

Uerdingen 1893 schreibt doch, dass die Ex-Verantwortlichen alle schon wieder voll im Team sind!

An Tecklenburg hatte ich schon gar nicht mehr gedacht.

Der also auch :-(

Alles schlimm wirklich!

Gut, dass wir hier gewarnt werden.

"Es sind gerade mal 11. Spieltage gespielt, da kann deine „Abrechnung“ auch immer noch nach hinten losgehen😉"

Meine Abrechnung kann nach hinten losgehen?

Ich habe doch gar nichts prognostiziert ... nur dafür plädiert, auf frühzeitige "Abrechnungen" und Prognosen zu verzichten.

Ich persönlich halte den weiteren Verlauf der Saison immer noch für völlig offen und verkneife mir Voraussagen in einer Situation mit vielen Fragezeichen.

Schonnebeck hat gewonnen, Homberg nur unentschieden gespielt - der KFC ist Dritter nach dem 11. Spieltag.

@Uerdingen 1893: "Sind ja fast alle Ex Verantwortlichen irgendwie wieder voll im Thema"

Bestimmt ist es auch kein Zufall, dass Ponomarjew gerade jetzt wieder in Krefeld ist (bei anderen Gerichtsterminen erschien er ja nicht).

Danke für die Aufklärung.

Hast Du auch Infos zu Lakis?

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