Looxus
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https://soccerwatch.tv/spiel/168109
"Die Stadt (der Stadtrat) hätte bei einer Gründung einer StadionBaufirma niemals einem solchen Gesellschaftzweck "Anmietung fremder Stadien" zustimmen dürfen"
Wieso nicht? Man hätte ja nicht eine Mietfirma gegründet, sondern eine Stadiongesellschaft und wenn diese seinem Mieter für für die Bauzeit adäquaten Ersatz besorgt hätte, wäre da nichts ungewöhnliches dran. Es wäre halt auch keine reine städtische Tochter gewesen, sondern eine Minderheitsbeteiligung.
Anscheinend hast du dich mit der Geschichte der Pinguine auch nicht so beschäftigt, es existiert bei dir nur der Groll, das die was haben das du gerne (für den KFC) hättest. Urban, Fabel, Schulz, Borgmann etc. haben über Jahre exzellente Lobbyarbeit in der Stadt betrieben und die Stadt dabei mehr und mehr mit in die Verantwortung genommen. Das hat sich alles über die Jahre entwickelt, auch der Anteil städtischer Gelder am Gesamtetat der Pinguine.
Ganz ehrlich, der letzte Satz "Das unsere Verantwortlichen so devot sind und sich für 5Jahre Peinlichkeit und Dauerverarsche auch noch bedanken....zeigt wieder einmal mehr wie sehr die FANS der wahre KFC UERDINGEN 05 sind." disqualifiziert seinen Beitrag völlig.
Da hat jemand nicht begriffen, wie das Geschäft wirklich läuft. Ich bin so froh, dass der Vorstand es scheinbar verstanden hat und kleinere Brötchen backt, sich immer brav bedankt und der Linie der Stadt folgt. Die ist zwar ultra langsam, aber das liegt halt leider auch daran, dass im Rathaus bis auf den OB keiner was für den KFC übrig hat. Gerade die Sache mit den Pinguinen und MP hat uns da noch einmal eine Stufe tiefer sinken lassen. Da sitzen Leute, die hassen den KFC, sind KEV Sympathisanten und wenn es um Fußball geht wechseln die die Rheinseite. Gegen so Leute kommst du eben nicht mit irgend welchen Ansagen an, die fühlen sich durch solche eher noch in ihrer Arbeit bestätigt. Du musst das ganze Spiel mitspielen und dir dabei dann langfristig Verbündete aus Politik und Verwaltung suchen und erst wenn du die in ausreichender Menge hast, kannst du den Spieß umdrehen und fordern. Diese Verbündeten gewinnst du aber am besten mit Erfolg, denn dann will jeder etwas davon abhaben und sich darin sonnen.
Unter MP hatten wir diesen Erfolg, nur hat er es leider nicht verstanden, diesen gewinnbringend gegenüber der Stadt einzusetzen.
https://www.youtube.com/watch?v=dKWBS_XuftY
Wir haben sicherlich den besten Kader der Liga, nur die beste Mannschaft sind wir aktuell wohl nicht. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Intern irgend was nicht stimmt.
Nur gerade das Wohlwollen den Pinguinen gegenüber durch die Stadt kommt von der Symbiose mit dem KEV 81 e.v., denn für viele Leute ist das ein und dasselbe
- U23 Mannschaften sollten aufgelöst werden und Spieler an Mannschaften entsprechender Ligen verliehen werden- Stadionauflagen auf das nötigste begrenzen- Förderung zur Schaffung von Vereinsstrukturen-etc.
Was haben diese 500 -1000 Leute denn gemacht? Mit der Spardose in der Fußgängerzone gesammelt oder auch aktiv selber gebaut? Welcher Verein und welche Stadt nochmal?
Die GS haben hier für einen mittleren sechstelligen Betrag gearbeitet, dazu gehörten neben der Arbeitsleistung auch Sachleistungen. Ich meine einzig bei Union Berlin haben Fans in einem solchen Ausmaß mal selber Hand angelegt und das Stadion gehörte da sogar dem Verein.
Das Problem sind die festverwachsene Strukturen in der Stadtverwaltung und der Politik, die mit Glück dem Verein neutral gegenüberstehen, wahrscheinlicher ist aber, dass an entscheidenen Postionen gegen der Verein gearbeitet wird, anders ist vieles nicht zu erklären. Leider sind unsere größten Erfolge schon über 30 Jahre her , damals als Fußball noch mehr "Schmuddelskram" war. Danach kam der örtliche Eishockeyverein in die Erfolgsspur, stieg auf, wurde deutscher Meister und schaffte damit Bindungen die noch heute bestehen und aufgrund von Abhängigkeiten nur schwer lösbar sind. Wären unsere Erfolge aus den letzten 15 Jahren, dann hätten wir diese Probleme nicht.
Ich finde übrigens konträre Meinungen, auch wenn sie von außerhalb des Vereinsumfelds kommen, gehören in einem Forum immer dazu, natürlich nur dann wenn die Netiquette stimmt und das ist hier ja der Fall.
Schon lustig das ganze. Der Herr Heitmann von der FDP spricht von Presseberichten die er gelesen hat, über einen Krefelder Bürger der die Bezirksregierung aufgefordert hat....
Das es sich bei dem Bürger um ein ehemaliges Fraktionsmitglied der FDP handelt, dessen Großteil an Informationen zu den angesprochnen Dingen vermutlich aus dieser Tätigkeit stammt, wird da gekonnt ignoriert. Da es ja nur ein einfacher Krefelder Bürger sei, der mit dem Pressebericht eine Öffentlichkeit hergestellt hat, muss jetzt auch über die Vertragsinhalte im öffentlichen Teil der Sitzung gesprochen werden. Wer dieses Spiel nicht erkennt....
Der einfache Krefelder Bürger Herr Jopp hatte übrigens 2012 schon bemängelt, dass er auf Grund der Verschwiegenheitspflicht nichts aus den Aufsichtsratssitzung berichten darf. Jetzt wird es halt durch die Hintertür versucht...
Rein wirtschaftlich betrachtet, hat Herr Jopp wahrscheinlich sogar recht. Nur ist eine Stadt am Ende kein Wirtschaftsunternehmen. Im Rahmen ihrer kommunalen Daseinsvorsorgung hat eine Stadt halt auch Sachen zu machen, die aus rein wirtschaftlicher Sicht völlig bescheuert sind. Man nehme z.B. die Finanzierung des Theaters oder des Zoos, die Renovierung des KWM, der Betrieb von Schwimmbädern und Sportanlagen, eben der Bau und der Unterhalt der Yayla-Arena, aber auch die Renovierung der Grotenburg. Man kann die Liste jetzt noch beliebig erweitern, alles Dinge die man als Privatperson oder wirtschaftlich handelndes Unternehmen höchstens dann macht, wenn man zu viel Geld hat und nicht weiß wohin damit. Nach strenger Auslegung der Teile 8 - 12 der Gemeindeordnung dürfte die Stadt sich solche Sachen auch erst dann leisten wenn Gelder "über" sind. Und selbst dann müsste sie eigentlich zu erst noch die Bürger entlasten.
Nur kann man das als Stadt nicht so einfach, weil man als Stadt die nichts zu bieten hat einen riesigen Standortnachteil gegenüber anderen Städten hätte und somit eigentlich nur den Ast abschneidet auf dem man sitzt.
Das Sponsoring wird man begründen können, den Mietvertrag wahrscheinlich irgend wie mit dem Status des Hauptmieter rechtfertigen.
Am Ende halt alles heiße Luft.
Jede größere Kommune leistet sich solche "Unterhaltungsstandbeine". Ob im Fußball, Handball, Eishockey oder in sonstigen Sportarten werden Gelder, entweder aus dem Kommunalen Haushalt oder aus dem Budget der Stadttöchter, inverstiert um den Bürger glücklich zu machen.