fc uerdingen
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Warum lässt man Tätigkeiten wie den Fanshop nicht von jemand anderem machen, wenn man es selbst nicht gebacken bekommt? Anders kann ich es schon nicht mehr ausdrücken.
Dann gibt es zwar weniger Geld in die Kasse, man könnte aber wenigstens seine Versprechungen gegenüber den Fans einhalten.
Ich bin mir auch sicher, dass die vorhandene Mannschaft in der Geschäftsstelle alles für den Verein gibt. Leider muss man sagen, dass es dann aber zu wenig Leute sind.
Selbst in der chaotischen Zeit von Lakis hat man es hinbekommen Fanartikel anzubieten, auf Mails zu antworten und die neuesten Verpflichtungen zu verkünden. Klar war das insgesamt auch sehr amateurhaft, aber da spielte der KFC auch noch im Amateurfussball und wäre wahrscheinlich nie in die dritte Liga gekommen.
Fragen über Fragen, aber wochenlang keine Antwort. Ich bin sicher Fan des Vereins, aber ganz sicher nicht der aktuellen Kommunikation. Kritik muss möglich sein und auch von den Verantwortlichen angenommen werden.
Der KFC hat den Anspruch ein Profiverein zu sein, schafft es aber noch nicht einmal ordentlich und zeitnah zu kommunizieren. Wie wollt ihr mehr Anhänger und ZUSCHAUER generieren? 3 Jahre nicht im eigenen Stadion spielen? Kein Vereinsheim/Treffpunkt für Fans? Keine Veranstaltungen außerhalb der Spieltage? Große Ankündigungen eines Fanshops und null dahinter? Eine Truppe mit, von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, überbezahlten Söldnern, die es mit Antifussball schaffen gerade so nicht absteigen und jährlich ausgetauscht werden?
Ich gehe über 30 Jahre in die Grotenburg und war auch in Duisburg und Düsseldorf bei nahezu jedem Spiel, aber es tut so weh zu sehen, das auf fast allen Ebenen amateurhaft herumgewurschtelt wird, dass es als Fan einfach nur zum fremdschämen ist.
Kein Krefelder würde wohl sagen "super das es der KFC geschafft hat, wieder professionell und seriös zu arbeiten. Um den attraktiven Fußball zu sehen, hole ich mir eine Dauerkarte..."
Für 19,05 EUR habe ich noch keinen Sitz in den Händen.
Nicht das ich die Aktion gut finde, dass die (Bayer-)Veteranen 30 EUR für einen Sitz nehmen und fragwürdig ist, wass mit dem Geld passiert.
Aber man bekommt Sitze gegen Bares ohne warten zu müssen, bis die Geschäftstelle eventuell mal aus dem Tiefschlaf erwacht.
Immerhin hat die Stadt eigentlich kein Geld und unser Club hat in der letzten Zeit auch nicht zwingend den stabilsten Eindruck gemacht. Dafür gibt es diese halbwegs günstige Lösung und keine weitere anonyme Fussballarena, sondern DIE GROTENBURG lebt weiter.
Das Ost und West erstmal weiter verotten ist zwar blöd, aber nicht dramatisch und schon gar keine Verschlecherung zum aktuellen Zustand. Die beiden Baustellen werden eben später bearbeitet.
Die Kapazität von gut 10000 reicht auch für fast alle Spiele locker aus. Ein Grund mehr für eine Dauerkarte!
Die Fanbase der Fortuna war in der Oberliga auch nur doppelt so groß wie unsere seinerzeit.
Was kostet es denn die Stadt sich für uns einzusetzen und gemeinsam mit dem Verein zu repräsentieren und Flächen für Werbung frei zu machen? Abgesehen von dem romantischen Gerede unseres OBs kommt doch kein Bekenntnis zum KFC. Im Gegenteil, es wird nur gehetzt und aufgezählt was alles nicht läuft und das doch wieder irgendwelche Bedenken ( zu laut, zu teuer, zu wenig nachhaltig,...) bestehen. Sicher hat das auch etwas mit der Kommunikation zu tun. Warum kommt jetzt kein klares Statement vom Verein, dass MP weiter zu uns steht? Das wäre so wichtig, auch für potentielle Geldgeber und würde unseren Hatern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Stattdessen nur Schweigen im Wald und (Presse-)Meldungen, dass Spieler das sinkende? Schiff verlassen.
Ich bin auch der Meinung, dass es eine Stadiongesellschaft geben muss. Die Stadt hat die Kohle nicht und braucht auch ein Zeichen, dass es eine langfristige Planung gibt. Niemand erwartet, dass von der Stadt 220 Mio. (vgl. Düsseldorf) für eine neue Arena kommen. Die 10 Mio. sind ein erster Schritt, aber es dauert auf diesem Weg viel zu lange.
Ich frage mich immer noch, wer eigentlich den Fuß nicht von der Bremse bekommt. In anderen Städten, jüngstes Beispiel Viktoria Köln, kriegt man es "mal eben" in der Sommerpause hin das Stadion drittligatauglich zu machen. Die Viktoria ist nur die dritte Kraft in der Stadt und diese ist auch nicht auf Rosen gebettet.
In Karlsruhe und Darmstadt kann man sogar auf der Baustelle spielen.
Die Fortuna aus unserer Nachbarstadt hat die Wende nach dem Aufstieg aus der Oberliga zurück in die erste Liga mit konsequenter Arbeit seitens der Stadt (in Person OB Erwin) und Marketing geschafft. Die Stadt war gepflastert mit Plakaten, auf denen für die Heimspiele geworben wurde. Es wurde ein richtiger Kult erschaffen, den es nicht mal in den Erstligajahren in den 90ern gab.
Bei uns wird viel zu viel geredet, sei es die Stadt oder der Verein. Es muss jetzt gehandelt werden! Wir brauchen eine Stadiongesellschaft, die die Grotenburg schnell fit macht, ein NLZ aufbaut und endlich eine Anlage zum trainieren. Kultige Werbung auf Bussen, Straßenbahnen und Plakaten an den Straßen, die in die Stadt führen. Leute aus der Politik, die sich bei den Heimspielen sehen lassen. Teilnahme des Vereins am Stadtleben; Führungen in der Grotenburg mit Veteranen, Saisoneröffnungsfeiern, Teilnahme am Straßenkarneval, Sponsorenabende an denen konsequent die Vision vom Profifußball vorgestellt wird und Fanartikel (im besten Fall in einem Shop in der Innenstadt).
Aktuell findet der Verein zu wenig statt.Mir fehlt absolut das Vereinsleben und auch die Präsenz in der Stadt.
Es gab auch mal Saisoneröffnungsfeiern, Events seitens des Vereins mit den Spielern usw. Damit meine ich keine Autogrammstunde bei irgend einen Sponsor.
Ich war auch dabei, als Fans und Spieler Pele bei einem Umzug geholfen haben. Heute undenkbar.
Es gibt keine sichtbare Werbung für die Heimspiele oder endlich mal einen Shuttlebus nach Düsseldorf.
Dazu kommt die gefühlt extrem hohe Fluktuation im Kader und null Identifikation seitens der Spieler und das Grotenburg-BER Phänomen sowie die schlechten sportlichen Leistungen. Wen will man damit von UNSEREM Verein überzeugen? Nur mit der Vergangenheit geht es nicht.
Ich gehe die letzten gut 30 Jahre hin und werde es auch weiterhin tun. Mir persönlich fehlt aber zur Zeit echt das Dazugehörigkeitsgefühl. Das war sogar in alten Bundesligazeiten besser. Irgendwie ist man echt nur Kunde und soll möglichst viel Kohle das lassen. Außer teure Verpflegung und Trikots gibt es aber nichts! Dafür ein Team, dass es seit Monaten nicht schafft, die PS auf den Platz zu bringen.
Ich bin jedem Geldgeber, Investor Präsidenten dankbar der sich einbringt. Leider wirkt das Handeln der Verantwortlichen aktuell verzweifelt. In der Regio ging es überraschend gut. Dem Profigeschäft scheinen die Damen und Herren in dieser Konstellation nicht gewachsen.
So nachtragend kann doch keiner sein. Wir haben den Pokal auch ohne ihn geholt. Anscheinend war es auch der Wunsch des Vereins und des Spielers, getrennte Wege zu gehen. Es wird noch viele Spieler geben die den KFC verlassen.
Sind das dann alles potentielle Feindbilder? Maxi hat uns in der Regionalliga weitergeholfen, wie er es auch schon bei der Fortuna in der zweiten Liga gemacht hat. Irgendwann ist es dann im Profigeschäft wieder Zeit weiterzuziehen. Wenn es dann auch noch so geräuschlos abgeht ist allen gedient.
Er hat nicht nachgetreten, dann sollten die Fans das auch nicht tun.
Auf unserem Parkticket stand Parkhaus 7, Bereich J bis M. Die Herren in P7 wollten uns zwar in den Bereich J bis M schicken, aber das Feuerschutztor war verschlossen. Demnach haben wir in einem anderen Bereich geparkt und jemandem den Parkplatz weggenommen.
Das Ticketchaos haben wir nicht mitbekommen, hatten uns aber auch im Vorverkauf eingedeckt.
Leider hinterlässt die miese Orga immer einen faden Beigeschmack und kostet Zuschauer. Geschenkt: die extrem hohen Preise (4,30 EUR für die Bratwurst). Aber man wurde auch gewarnt: über dem Stand war zu lesen "typisch Düsseldorf".
Die Trikotaktion am Samstag war leider auch chaotisch. Es hat tatsächlich 3 Versuche zum Wunschtrikot gebraucht (einmal falsche Größe, Rückennummer spiegelverkehrt,...). Einer der sich alleine um den Abverkauf der "alten" Fanartikel kümmern muss und von allen Seiten gleichzeitig mit Fragen bombardiert wird.
Gleiches gilt für die Dauerkartenaktion am Donnerstag. Da wurden Dauerkarten ohne Namen ausgegeben, die jetzt nochmal getauscht werden müssen.
Man stellt sich tatsächlich immer die Frage: Was ist daran so schwer? Es ist schön und gut, das immer wieder Ursachenforschung betrieben wird um die Fehler abzustellen, aber gefühlt geht bei jeder Aktion etwas schief oder zumindest läuft es irgendwie nur semi-optimal. Es wirkt vieles improvisiert und hilflos.
Keine Frage, wir eingefleischten Fans kennen und lieben unseren Verein so chaotisch. Damit lassen sich aber keine neuen Fans vom blau-roten Virus infizieren. Ich würde mir wünschen, dass man sich mehr Erfahrung von außen dazu holt. Mit dem vorhandenen Personal scheint das nicht machbar zu sein und kostet unglaublich viel Sympathie.
Entweder wir gehen den Weg mit oder bleiben zu Hause und gucken uns die Bayern an.
Ohne Investor hätten wie kein Hopp oder Topp, sondern allenfalls Oberliga.