Suma
- Dabei seit
- 23.05.2020
- Beiträge
- 639
- Zuletzt angemeldet
- 08.10.2026
Beiträge
Natürlich lässt sich das vergleichen. Es ist doch gerade der "Nachweis", dass es weniger die Mannschaften sind sondern eben die Einstellung oder die Fähigkeiten des Trainers, wenn sich die gleichen Muster bei verschiedenen Stationen zeigen. Der gemeinsame Nenner ist...? Richtig: Krämer.
Ist in übrigen das, was man immer bei Trainerdiskussionen macht und im Übrigen häufig auch das, wonach Trainerentscheidungen fallen.
"X ist ein harter Hund, der kriegt die schon ans Arbeiten."
"Y wäre genial. Der hat schon öfter junge Mannschaften entwickelt."
"Z, es soll Z werden. Der spielt nicht schön, aber total effektiv."
…
Edit: Tim war schneller. Egal...Es ist nicht "einfach keine Tore schießen". Es ist ein "keine echten Torchancen kreieren". Und genau das hat dann nichts mit unglücklich verlieren zu tun.
@linner: Auch hier ein Nein. Der kämpferische Einsatz war ok, aber daraus hat sich keine wirklich gefährliche Chance ergeben. Unglücklich verloren wäre doch, wenn man wirklich zwingende Torchancen hat, aber die Hütte wie vernagelt ist oder der gegnerische Torhüter einen Sahnetag erwischt. Beides war nicht gegeben. Wenn, dann hat der KFC glücklich mit nur einem Gegentor verloren. Das Fast-Eigentor von Lukki, das fast 2:0 von Lübeck waren die deutlich größeren Chancen.
Ich stehe der Trainerfrage derzeit eher neutral gegenüber. Ich habe die Rückholaktion nicht verstanden, aber das muss ich ja auch nicht. Die letzten Ergebnisse sprechen aber für den Moment für ihn.
Was ich aber nicht verstehen kann ist, dass letzte Saison (oder frühere Stationen) "Vergangenheit" sein sollen. Das ist nirgendwo so. Als „normaler Arbeitnehmer“ sagt dir auch keiner, dass jetzt 2020 ist und alles, was vorher war, vergessen. Es ist immer und überall so, dass man an dem gemessen wird, was man schon gemacht hat und was man jetzt macht. Verbessert man sich: gut. Bleibt man zumindest auf gleichem Niveau: ok. Baut man ab oder wiederholen sich Fehler: Nicht gut. Und das gilt auch für Trainer und Spieler.
In der neuen Saison alles auf Anfang gilt nur für die Punkte. Da beginnen alle wieder bei 0.
Das gute am Internet ist ja, dass man nicht gezwungen ist, auf alles (sofort) zu reagieren. Im echten Leben ist das manchmal etwas schwieriger.
Im Internet kann jeder entscheiden, auf welche Beiträge er antwortet und welche er ignoriert. Nervt eine Meinung zu sehr (oder vielleicht auch ein Nutzer), weil sie (er) total konträr zu den eigenen Einstellungen ist (was ja grundsätzlich ok, aber eben oft auch unsagbar anstrengend und schwer auszuhalten ist) dann darf man sie (ihn) ruhig auch mal ignorieren. Meistens findet sich ja ein Anderer, mit dem man nach dem eigenen Empfinden sinnvoller diskutieren kann. Weil man sich näher ist oder weil man spürt/ weiß, dass er sich mit anderen Ansichten auseinander setzen und sie ernst nimmt. Dann machen Diskussionen Sinn und auch Spaß. Macht man im echten Leben ja auch so. Da reagiert man auch nicht auf alles, was man am Nebentisch hört.
Was ich total überflüssig finde und in der Geschichte schon nicht funktioniert hat, sind Missionierungsversuche. Die eine „Wahrheit“ gibt es oft nicht. Sie ist geprägt von Einschätzungen, Erfahrungen, Lebensumstände, grundsätzliche Einstellungen… und die sind nicht bei jedem gleich. Das wäre auch ausgesprochen langweilig.
Und es gibt auch keine Verpflichtung, auf provokante oder beleidigende (oder als provokant und beleidigend empfundene) Beiträge (in gleicher Weise) zu reagieren. Man kann auch erst mal durchatmen. Das ein oder andere ist dann auf einmal gar nicht mehr so wichtig.
Ist ne coole Sache, das Internet. Aber nicht immer einfach :-).
Aus der heutigen Pressekonferenz von Frau Merkel: „Solange wir keine Herdenimmunität haben, müssen wir mit diesem Virus leben.“
Und ja, natürlich ist sie das Ziel (und wird ja auch kommen). Aber eben langfristig. Einfach mal die PK anhören. Da kommen auch die Maßnahmenkritiker und Coronaleugner gut weg (Teil der Demokratie), müssen also noch nicht mal angefressen sein. Und sie können sogar das Eingeständnis hören, dass die Beschränkungen wohl nicht unbedingt gerecht sind - aber eben die Alternative zum kompletten Lockdown.
Einfach mal das komplette (!) Original hören und nicht das lesen, was Dritte daraus machen oder sich selber einen Satz raussuchen und ihn zurechtbasteln.
Wofür ist das wichtig?
Und zum Thema "geringe Ansteckungsgefahr":
Auf der Arbeit sind in den vergangenen 7 Tagen 10 Mitarbeiter nachweislich erkrankt. Letzte Wochenende waren es 2, Mittwoch 4, Freitag 8, heute 10. Zig weitere sind in vorsorglicher Quarantäne (als Kontaktperson Kat. I), viele Testergebnisse stehen noch aus.
Wir sind auf der Arbeit grundsätzlich sehr vorsichtig und die Infektion lässt sich bei den Erkrankten bisher nur in ganz wenigen Fällen mit möglichen Arbeitskontakten erklären. Entweder haben wir also noch einige unerkannt Erkrankte oder sie haben sich an verschiedenen Stellen infiziert. So gering scheint das Risiko also nicht zu sein.
Du kannst ja mit deinem Weihnachtsfest machen, was du willst.
Aber wenn du dich derart sorglos bewegst (und offenbar auch noch stolz darauf bist) und schlimmstenfalls eben (unerkannt) Andere infiziert, dann nimmst du ihnen die Möglichkeit, für sich selber zu entscheiden, wie ihr Weihnachtsfest aussieht.
Ganz großes Kino und der beste Beweis dafür, dass staatliche verortete Einschränkungen alternativlos sind.Würde die Presse über die Charité so berichten, wäre es vermutlich Hörensagen? Und würden Frau Merkel oder Herr Spahn ähnliches äußern, dann wäre es Panikmache und sie müßten sich die Frage gefallen lassen, wie denn bitte gerade sie das beurteilen können?
Was wäre denn für dich offiziell? Die Zahlen vom RKI sind es ja auch nicht...
Jeder, der bereit ist, sich Nachrichten mit einem halbwegs offenen Ohr anzuhören, sollte in den letzten Tagen mitbekommen haben, dass nicht die derzeitige Belegungssituation auf den Intensivstationen das Problem ist. Die sieht noch halbwegs händelbar aus.
Die Probleme sind
die aufgrund des bisherigen Pandemieverlaufs erwartbare Entwicklung, dass nach den Jüngeren (die die seltener intensivmedizinisch behandelt werden müssen) die Anzahl der älteren Erkrankten (die es eben leider oft schlimmer erwischt) hochschnellt und
die Tatsache, dass auch Ärzte und Pfleger Menschen sind und nicht per Beruf immun. Bei insgesamt steigenden Infektionszahlen kann wohl niemand, der zumindest ansatzweise einräumt, dass es Corona vielleicht geben könnte, ernsthaft abstreiten, dass auch medizinisches Personal erkrankt. Und wo fehlt das dann wohl?
Es geht nicht immer darum, was jetzt ist. Manchmal geht es auch darum, was voraussichtlich werden wird. Und so eine Situation haben wir jetzt.
Große Fußballkunst war das aber nicht. Gegen stärkere Gegner wird es weiter sehr schwer werden.
Trotzdem: 3 Punkte geholt. Glückwunsch!
Spiel findet statt!
https://www.msv-duisburg.de/aktuelles/artikel/msv-spiel-gegen-uerdingen-kann-stattfinden/
Es geht auch noch nicht mal darum, dass der KFC demontiert wurde. Kann auch passieren. Gebrauchte Tage und so. Manchmal klappt eben einfach nichts.
Wenn aber das xte Spiel aus ähnlichen Gründen verloren wird (fehlender Zugriff, Basisfehler, würde hier schon alles geschrieben), dann stimmt definitiv was nicht. Und das ist nicht die Mannschaft. Die ist in der Gesamtheit nämlich weder zu unerfahren noch zu jung und ganz sicher für die 3. Liga auch nicht zu schwach.