Suma
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"... legt sein Amt" heißt für mich erst mal nur "legt sein Amt nieder", also ein freiwilliger Rücktritt. Das könnte dann ein Ausdruck dafür sein, dass er sich als GF nicht mehr mit den Geschäften, die er führen soll, identifizieren kann. Ein Grund könnten die "Spielchen" mit nicht erfüllten Verträgen und verlorenen Gerichtsverfahren sein. Aber wer weiß das schon, ist alles spekulativ.
Hallo Bande,
natürlich erwarte ich keinen Trainer aus der Premier League, und da du deine „Traineranforderungen“ jetzt geändert hast, kann ich sie auch weitestgehend teilen:
- Schlechte 2.Liga-Trainer/ "Gescheiterte" Trainer aus der 2.Liga: Schlechte Trainer sollte man möglichst nie nehmen. Jemand, der 2.Ligaerfahrung hat, ist grundsätzlich sicher interessant. Man muss halt gucken, warum/ woran er gescheitert ist.
- Normale Trainer aus der 3.Liga: SK ist auch ein normaler Trainer aus der 3. Liga :-). Aber klar, da wird es sicher einige geben, die grundsätzlich in Frage kommen. Auch hier muss man natürlich gucken, warum derjenige gerade vereinslos ist oder freigestellt wurde und ob es (besser) passen könnte. Aber das muss man ja immer.
- Ambitionierte 4.Liga-Trainer: Finde ich schwierig. Müsste schon ein sehr erfahrener sein. 3. Liga ist halt echt noch mal eine ganz andere Hausnummer. Nur Ambitionen finde ich da etwas wenig. Müsste meiner Meinung nach schon jemand sein, der in den oberen Regionen tätig war.
- Ehemalige Profis ohne Erfahrung/ Junge Ex-Profis mit Trainerschein ohne bisherige Station: Ok, zumindest der Trainerschein ist ja jetzt dabei ;-). Bin ich mir aber total unsicher, ob das eine gute Lösung wäre. So ein Trainer bräuchte schon ein extrem guten Standing, damit er sich auch im Verein(sumfeld) und ich glaube auch in der Mannschaft (in der ja viel Erfahrung steckt) behaupten kann.
- Co-Trainer die sich vorstellen könnten mal in der 1.Reihe zu arbeiten/ Erfahrene Co-Trainer mit Interesse an einen Cheftrainer-Posten: nach der neuen Beschreibung ja, kann eine gute Sache sein.
Trotzdem wundert mich die Überzeugung, dass ein neuer Trainer kein Problem wäre. Bei Spielern wird hier doch hier auch immer überlegt, wer sich das noch antun will. Warum sollte das bei einem Trainer anders sein? Auch wenn jemand z.B. aus dem Ausland kommt, dann informiert er sich doch vorher. Und das ist gerade jetzt nicht so prickelnd.
"Es gibt wahrscheinlich gerade 150-200 arbeitslose Trainer aus Deutschland und dem benachbarten Ausland die für einen normalen 3.Liga Job in Frage kämen.
-Schlechte 2.Liga-Trainer
-Normale 3.Liga-Trainer
-Ambitionierte 4.Liga-Trainer
-Ehemalige Profis ohne Erfahrung
-Co-Trainer die sich vorstellen könnten mal in der 1.Reihe zu arbeiten."
Ok, ich hatte eigentlich gedacht, dass die Kriterien, die man an einen möglichen neuen Trainer stellen würde, andere wären. Mein Fehler. Mir war nicht klar, dass als Qualifikation" irgendein anderer Trainer " reicht.
"Dieser merkwürdige Satz vor Gericht von der Insolvenz im Januar macht mich nachdenklich und ich kann nicht schlafen. Ich musste heute immer wieder an Erhard Goldbach und Westfalia Herne denken... Irgendwie habe ich kein gutes Gefühl.“
Das ist in der Tat etwas, das mich gar nicht nachdenklich macht. Ich halte das für einen reinen Schachzug des Anwaltes, der durch ein „was wäre, wenn-Spielchen“ erreichen wollte, dass der KFC dazu verpflichtet wird, KG die ausstehenden Gelder sofort vollständig (und nicht nur wie entschieden teilweise) zu zahlen.
Ja, eine Kontopfändung an sich ist nicht so schlimm. Heißt eben nichts anderes, als dass jemand seinen gerichtlich festgestellten Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist und der Schuldner sich das Geld jetzt zwangsweise holt. Über die finanzielle Situation sagt das nicht zwingend was aus, wenn die ok ist sagt es aber was über die Zahlungsmoral aus. Und dass die beim KFC zumindest diskussionswürdig ist, ist ja bekannt.
Und natürlich stürzen sich die Medien auf solche Sachen. Das könnte der Verein leicht verhindern, wenn er seinen Verpflichtungen nachkäme oder, wenn das nicht "auf einen Schlag" möglich ist, mit seinen Gläubigern Vereinbarungen trifft, die er dann auch einhält. Dann kommt es nämlich gar nicht zu solchen Situationen.Dass Spieler vor oder nach dem Spiel ihres Ex-Vereins interviewt werden, ist oft so; finde ich jetzt hier deshalb auch nicht verwunderlich.
Nachtreten gegen einen früheren Verein gehört sich aber nicht und wirkt noch viel unpassender, wenn der Ex-Spieler sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Ist dann entweder Charakterschwäche oder ein tiefes Gefühl, schlecht behandelt worden zu sein (was dann vielleicht auch der Ex-Verein mit zu verantworten hat). Ich vermute eine Mischung aus Beidem.
Das Blöde ist halt, dass man ja irgendwie geneigt ist, die Vorwürfe zumindest teilweise zu glauben. Fehlende Strukturen stimmt ja und dass auch Gündüz noch auf Geld wartet ist sicher nicht ausgeschlossen. Und dann fällt das Interview genau in die Zeit, in der es (wieder einmal) Berichte über verlorene Gerichtsverfahren und drohenden Kontopfändung gibt. Wie es mit den Geldern in der laufenden Saison ist, keine Ahnung. Aber da kommt ja vom Verein auch nichts, dass man das dementieren würde.
Von daher: Mieses Verhalten eines geschassten und offenbar tief gekränkten Ex-Spielers, woran aber auch der Verein seinen Anteil haben dürfte.
Achtung Ironie (vorsorglicher Hinweis):
In Verbindung mit den heutigen Meldungen zur Zahlungsmoral: Vielleicht macht SK da ja mittlerweile auch bereits im Ehrenamt. Dann würde ich ihn auch nicht entlassen und dann wäre seine Leistung auch gar nicht so schlecht.
Glück und Pech spielen im Fußball irgendwie immer mit. Meistens auf beiden Seiten. Deshalb gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft. Das ist normal und ja, gestern hätte der KFC mit etwas mehr Glück einen Punkt holen können.
Wenn aber nach quasi jedem Spieltag Glück und Pech die entscheidenden Spieler waren (glücklicher Punktgewinn, unglückliche Niederlage), dann stimmt was im System nicht.Leider geht das bisher komplett auf Kosten der Offensive.
Wie auch immer: beide Mannschaften spielen auf dem gleichen Platz.
@linner, von mir kommt eine Antwort (hast du 2 Accounts oder warum antwortest du dir selber?):
Ja, Uerdingen war in den ersten 20 – 30 Minuten stärkere Mannschaft und ist besser ins Spiel gekommen. Das wurde hier ja auch schon von vielen geschrieben. Es reicht aber nicht, eine halbe Stunde gut zu spielen. Uerdingen ist das nur so lange gelungen, bis Lübeck sich in das Spiel gekämpft hat. Ab da war es vorbei mit der Uerdinger Spielkunst und das Spiel war dann einigermaßen ausgeglichen (auf eher niedrigem Nivea), mit besseren und schlechteren Aktionen auf beiden Seiten.
Zu den Torschussanalysen:
„(…) und wenn ich dir sage das der Ball von PvO in der 2. Minute reingeht und nur ein Müh abgefälscht wird und dadurch einen Meter am Tor vorbei geht, dann war das eine riesen Chance, die am Ende mit Pech nicht reingeht.“
Ja, aber das ist eben auch Fussball. Wenn und wäre zählt nicht.
„Gnaase haut das Ding knapp über das Tor und der Lübecker trifft das Tor aus ähnlicher Position, Gnaase war sogar noch näher am Tor.“
Wer war dann cleverer/ effektiver? Das es ein Anderer besser machen, ist doch nicht Pech?
„Die Chance von Kinsombi währt der Torwart so grade mit der Fussspitze noch ab.“
Was sein Job ist…
„Also Chancen satt und Lübeck nicht eine, mal abgesehen vom Platzfehler, über die erste Halbzeit braucht mir keiner was erzählen, die habe ich genau seziert!“
Chancen satt? Das waren jetzt 3. Vielleicht findest du in der 2. Halbzeit noch 2 oder 3 weitere. Wären dann 6 in 90 Minuten. Das ist viel zu wenig. Die Chancenausbeute, die du da bräuchtest, hat keine Drittligamannschaft. Das kann man wie du Pech nennen, für mich ist das schlicht Fußball. Pech wäre für mich, wenn eine Mannschaft 90 Minuten drückend überlegen ist, der gegnerische Torwart unmögliches rausfischt und man dann so ein blödes Ei kassiert. So war das aber nicht.
Zum Platzfehler: Das ist so was, was ich nie verstehen werden. Beide Mannschaften haben auf dem gleichen Platz gespielt. Und sie haben auch immer das gleiche Wetter…
„Der Pfiff des Schiedsrichters beim Tor von Kiprit ist für Lübeck auch eher glücklich, ich habe nicht viel von einem Foul gesehen, wenn dann eher minimal, aber egal, so ist das nunmal. Der Lübecker lässt sich geschickt fallen und bekommt den Pfiff.“
Vielleicht doch noch mal angucken. Das war eine Aktion, die man durchaus pfeiffen kann, ohne dass sich jemand darüber beschwert oder benachteiligt fühlen muss.
Da war TimK mit seiner Befürchtung in seiner Begrüßung wohl etwas zu optimistisch: "Hoffe, dass er Einfluss auf die Kaderplanung hat und nicht wieder nach einem halben Jahr bittet, die Zusammenarbeit zu beenden. Wir brauchen da endlich mal Konstanz und Professionalität!!"
Man könnte also sagen: Während er hier noch begrüßt wurde, war er eigentlich schon wieder weg. Verrückt…