aphex2
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Okay, um das mit jedem einzelnen Gläubiger zu verhandeln bleiben jetzt noch ein bis zwei Wochen Zeit. Und so wie ich es verstanden habe, lassen sich Finanzamt und Krankenkasse nach einem gestellten Insolvenzantrag noch nicht mal mehr auf eine Ratenzahlung ein, geschweige denn auf einen Forderungsverzicht.
Naja, ich denke, spätestens zur MB werden wir mehr wissen.
Herrje, gerade nochmal die Replik von Mehmet Eser auf irgendein Geschreibe von einem Mitglied der Facebookgruppe gelesen... Der hat ja echt ne kurze Zündschnur, vielleicht wäre es besser, wenn er diese Fanforen meiden würde.
"Ich möchte aber,dass dieser Deal nicht gefährdet wird durch die Androhung der Insollvenz! Ich möchte es so gestalten,dass dieses Sponsoring die Zukunft vom KFC stärkt und nicht für Altlasten verwendet wird!!"
Ich verstehe nicht so ganz, wie das gemeint ist. Wenn es nicht in die Insolvenz gehen soll, müssen die Altlasten ja bedient werden. Von welchem Geld denn, wenn nicht auch von Sponsoren?
Oder ist das so gemeint, dass man in die Insolvenz geht, aber vermeiden will, dass Zahlungen von Herbrand in der Insolvenzmasse verschwinden? Das würde natürlich Sinn ergeben.
Ja, ist natürlich eher ungewöhnlich ohne Vertrag mit einem Trikotsponsor aufzulaufen, aber ich hatte mir das schon eher so vorgestellt, dass das so mit Herbrand abgesprochen war. Es gab damals ja auch ein Interview/Vorstellung von RBR mit einem Geschäftsführer (?) von Herbrand, also für mich klang das nicht so, als ob das gegen den Willen von denen passiert.
Man müsste doch eigentlich auf jeden Fall inzwischen mal eine Rechnung an Herbrand für den Zeitraum November bis Februar gestellt haben. Die Leistung haben wir ja erbracht und ich gehe davon aus, dass auch die Konditionen ausgehandelt sind. Oder übersehe ich einen Grund, weshalb Herbrand dafür nicht zahlen wollen würde?
Dass Herbrand dagegen bei Vorauszahlungen oder einem langfristigen Vertrag etwas vorsichtiger ist, ist natürlich nachvollziehbar.
Das Mahnmal besteht nicht nur aus einem "Betonklotz", keine Ahnung, wie du darauf kommst.
Dass der beschmierte Sockel für Leute, die es nicht wissen, nachts nicht als Teil der Gedenkstätte auszumachen ist, mag hingegen durchaus sein. Ist halt das Risiko, wenn man in der Dunkelheit tätig wird.
Ich gehe davon aus, denn er stand ja bereits gegen Bocholt auf dem Platz :)
Die Mitgliedsbeiträge sind fällig und nach Insolvenzeröffnung wäre man als Mitglied anscheinend nicht mehr beitragspflichtig. Insofern denke ich, dass der vorläufige IV aus Gründen des Gläubigerschutzes quasi verpflichtet ist, die Beiträge jetzt einzuziehen.
Was mich eher irritiert, sind die Bemerkungen auf Facebook, dass der Vorstand nichts davon wusste. Eigentlich hätte man ja schon davon ausgehen können, dass der IV den Vorstand informiert, dass bei den Mitgliedern jetzt unter seinem Namen Geld abgebucht wird.
Wieso meinst du, dass dann wieder ein MV fällig wäre?
Etwas Halbwissen, aber den zeitlichen Ablauf reime ich mir ungefähr so zusammen: Der vorläufige IV sprach im Interview davon, dass das Amtsgericht Ende März entscheiden wird. Vorher wird der vorläufige IV ein Gutachten erstellen, das heißt, irgendwann wird er eine Bestandsaufnahme machen müssen. Keine Ahnung welche Zeitläufe dafür üblich sind, aber so unplausibel klingt es jetzt nicht, dass am 15.03. mal langsam geschaut wird, was so auf dem Treuhandkonto gelandet ist.
Ich gehe also eher nicht davon aus, dass am 18.03. schon die Entscheidung des Amtsgerichts vorliegt. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Beteiligten (damit meine ich Vorstand, Verwaltungsrat und vorläufigen IV) zu dem Zeitpunkt schon wissen, wohin die Reise wahrscheinlich gehen wird.
Zum Glück erst ab der zweiten Liga. Denn der Weg von "Ein-anderer-Verein-bezahlt-uns-die-Jugendarbeit-und-wir-sagen-nichtmal-Danke" bis zu einem NLZ ist wahrscheinlich mindestens genauso weit wie vom Tabellenkeller der Regionalliga West in die zweite Liga.
Ich sehe es eigentlich wie Jim Panse. Sportlich für die erste Mannschaft werden wir in absehbare Zeit keinen Nutzen aus der Jugendarbeit haben. Es gibt halt 58 NLZ in Deutschland, das sind viel mehr als man benötigen würde, um die Regionalligen zu versorgen. Dass dann jemand aus der Niederrheinliga den Sprung schafft, ist wirklich sehr unwahrscheinlich.
Für das Vereinsleben und die Zulassung zur Regionalliga ist die Jugendarbeit natürlich trotzdem von großer Bedeutung.
Als Fans sollten wir den Leuten wirklich die Chance geben, da stimme ich dir zu.
Externe, wie Sponsoren oder der SC Krefeld, werden aber wahrscheinlich verständlicherweise schon einfordern, dass der Verein in Vorleistung geht, indem er mal wenigstens ein paar Monate seriös auftritt.
Wir hatten jetzt ein Dutzend verschiedener Leute innerhalb eines Jahres im Vorstand. In jeder Besetzung totales Chaos. Ja, man kann nach einer Neubesetzung in den Gremien mal einen sofortigen Neuanfang der Geschäftsbeziehung zugestehen, aber halt nicht vier oder fünf Neuanfänge im Jahr, vor allem nicht wenn alle vorhergehenden Neuanfänge kläglich gescheitert sind.
Die meisten werden es schon auf Facebook gelesen haben, aber die Initiatoren der AoMV haben sich gestern nochmal mit einem Statement zu Wort gemeldet.
https://mitgliederantrag-kfc.de/
Es liest sich ganz ausgewogen, finde ich. Wenn man sich so durch die Foren und sozialen Medien liest, könnte man ja fast den Eindruck gewinnen, es gibt nur Schwarz und Weiß, Team P und Team W, mit unüberbrückbaren Differenzen. Aber vielleicht gibt es wirklich eine nicht so kleine Anzahl an Fans, die Team KFC sind, und einfach nur weniger lautstark auftreten. Das würde Hoffnung machen, dass im Verein wieder etwas zusammenwächst.
So wie ich es verstehe, ist es praktisch ausgeschlossen, dass sowohl Krankenkasse und Finanzamt ihren Insolvenzantrag zurücknehmen, ohne dass deren offene Forderungen vollständig bedient werden. Tatsächlich scheint es sogar nicht unüblich zu sein, dass Krankenkasse trotz vollständiger Bezahlung ihren Insolvenzantrag aufrecht erhalten. (Man bräuchte an der Stelle wirklich mal das Expertenwissen von Kotbullar).
Ich würde also mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es zu einer Entscheidung des Amtsgerichts kommen wird, ob die Insolvenzgründe noch vorliegen und wenn das bejaht wird, ob ausreichend Finanzierung für eine Sanierung im Insolvenzplanverfahren vorliegt.
Und dafür wird es dann doch von Bedeutung sein, was auf dem Treuhandkonto angekommen ist. So hat es ja auch der vorläufige Insolvenzverwalter im Interview erklärt.
Auf der Homepage besteht der Vorstand jetzt aus Platzer, Ritzenfeld und Voronov. Also denke ich mal, dass der Rücktritt von K+R tatsächlich vollzogen wurde.
Ob der 15. März jetzt wirkliche eine Deadline ist, weiß ich auch nicht. Aber im Interview der WZ mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter hieß es, "Wir brauchen bis Mitte März belastbare Konzepte und zur Sicherstellung der Finanzierung ausreichende Zahlungseingänge auf dem Treuhandkonto".
Klar, bis dahin kann Herbrand locker Geld überweisen. Aber wenn der aktuelle Status "Wir suchen einen Termin um mal mit dem Insolvenzverwalter zu sprechen" ist, dann wird das Geld auch nicht gerade morgen kommen.
In ein paar Tage werden wir sicherlich schlauer sein.
So wie ich es verstehe, kann der Eigenantrag prinzipiell nur vom Antragssteller (K+R) zurückgenommen werden. Das würde sich erst dann ändern, wenn die Antragssteller dem Vorstand gar nicht mehr angehören.
Den Eigenantrag zurückziehen macht wahrscheinlich auch erst dann Sinn, wenn absehbar ist, dass sowohl das Finanzamt als auch die AOK ebenfalls ihre Anträge zurücknehmen.
Ist doch gut, damit sollte hoffentlich ab morgen alles geregelt sein.
Zum "Nachtreten": Eser wirft dem VWR auf Facebook ohne jegliche Belege vor "Kriminelle Sachen" zu verstecken. Dagegen empfinde ich die Anmerkung des VWR zu Platzer in der Mitteilung nun wirklich als harmlos.
Hört sich für mich alles etwas dubios an.
Wenn es aber so stimmt wie du vermutest, dann erwarte ich wirklich, dass es die allererste Amtshandlung des neuen Vorstands wird, den Vertrag rechtskräftig aufzulösen. Leichter wird man 200.000 Euro nicht sparen können.
Naja, insgesamt sind die Zuschauerzahlen schon besser als vor ein paar Jahren. Vor sieben Jahren z.B. hatten wir in der Regionalliga an einem Samstag im März 1.229 Zuschauer gegen Verl. Auf Platz 2 liegend, punktgleich mit dem Ersten und nachdem man das vorherige Heimspiel 7:0 gewonnen hatte, wohlgemerkt.
Es hilft natürlich etwas, dass nach der Rückkehr in die Grotenburg die Zahl der Dauerkarteninhaber explodiert ist. Sonst wäre die Zuschauerzahl heute wohl auch unter 2000 geblieben.
Das erscheint mir doch sehr verfrüht, angesichts des Schneckenrennens da unten.
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ETB Essen
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