aphex2
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Hm, vielleicht hast du recht. Außerdem wird der Arbeitsaufwand als Teil der Vorstands auch viel größer sein, vielleicht fehlt ihm auch schlicht die Zeit.
Dann brauchen wir sicherlich noch jemand anderen im Vorstand der den Bereich Finanzen bearbeitet.
Ich denke, hier muss man zwei Sachen unterscheiden:
Unser Vertrag mit Acar war halt auch schon überhaupt nicht branchenüblich was Dauer und vor allem Vergütung angeht. Deshalb wird es auch schwierig sein, so einen Vertag branchenüblich einfach aufzulösen, da sitzt Acar einfach am längeren Hebel. So gesehen würde ich sagen, lieber so einen Deal wie jetzt als gar keinen.
Die andere Sache ist natürlich die Kommunikation dazu. Die Aussage von ME, dass die Schulden gar nicht so hoch seien wie immer gesagt, da man z.B. die 300T€ für Acar rausrechnen müsste, war ohnehin schon ziemlich fragwürdig. Als ob irgendjemand in der Zukunft anfallende Personalkosten in die Schulden mit eingerechnet hätte. Und jetzt stellt sich auch noch hinaus, dass die 300T€ sowieso vielleicht doch gar nicht gespart sind. Das wirkt erstmal nicht so ganz seriös.
Ich hoffe immer noch, dass man Limberg doch noch für den Vorstand gewinnen kann und er dann auch der einzige ist, der Zahlen kommuniziert, denn ihm vertraue ich da eigentlich voll.
Das hatte mich auch etwas gewundert, dass er das gesagt hat. Gehlings hatte ja davor schon angekündigt, dass die Veränderung im Vorstand nicht am nächsten Tag passieren würde.
Ich denke, dass die Posten für Chris, D.V. und den Rechtsanwalt mehr oder weniger fix sind. Wahrscheinlich ist dann noch ein fünftes Mitglied für den Bereich Finanzen vorgesehen.
So sehe ich es auch. Anderen Leuten strafbares Verhalten zu Lasten des Vereins vorzuwerfen, das ist schon starker Tobak.
Entweder sollte Eser nun Belege für seine Behauptung vorlegen oder eine Entschuldigung für sein Fehlverhalten an den VWR aussprechen.
Das nächtliche Geschreibsel von Eser auf Facebook ist ohnehin sehr grenzwertig. Im Vergleich dazu war Ponomarevs kurzlebiger Twitter-Kanal ja geradezu seriös.
Mal sollte wirklich versuchen, Bernd Limberg doch irgendwie für den Vorstand zu gewinnen. Oder TP, ME und DV müssen mal auf einen zweiwöchigen Instensivkurs zum Thema Kommunikation geschickt werden:)
So wie ich es verstanden habe, war das Geschäftsjahr 2022 das Kalenderjahr. Danach folgte ein Rumpfgeschäftsjahr 01.01.2023-30.06.2023. Ab dann entspricht das Geschäftsjahr der Saison.
Ich denke, für das aktuelle Geschäftsvorjahr sind die Beteiligten noch ziemlich im Blindflug, wegen fehlenden Zugängen und wahrscheinlich teilweise auch fehlenden Buchungen. In erster Linie hat man versucht aus dem Vergleich der Verbindlichkeiten zum Ende des letzten Geschäftsjahres und der aktuelle Gläubigerliste (da haben ich nicht ganz verstanden, woher die stammt, aber ich denke fast, dass die Liste von K+R für den Insolvenzantrag erstellt worden ist) Rückschlüsse zu ziehen, z.B. dass kleinere Gläubiger statt des Finanzamts bedient worden sind. Die entsprechenden Buchungen sind aber, so wie ich verstanden habe, nicht bekannt.
Zwischen dem Ausscheiden Hartmanns und der Berufung Limbergs lagen schon 13 Monate. Glaube aber auch, dass Hartmann vllt etwas zu positiv über seine Amtszeit redet.
Der Eisdielen-Mann ist so ein bisschen das Pendant zu Bossi auf der anderen Seite: Scheint ab und zu an Insider-Infos zu kommen, die dann direkt herausposaunt werden. Versteht aber wohl auch schon mal Sachen falsch und generell ist nicht immer klar, was Tatsache und was Spekulation ist.
Man sollte die Beiträge des Eidielen-Manns entsprechend mit Vorsicht genießen.
Den Einwand, dass er auch als Gast ohne Stimmrecht teilnehmen könne, hat er mit "Das bringt doch nichts..😊" kommentiert. Dafür wolle er nach der MV eine Pressekonferenz abhalten.
Vor der MV hätte mir persönlich ja besser gefallen...
Wird laut eigener Aussage auf Facebook nicht teilnehmen, da er kein Mitglied ist.
Vielleicht habe ich das aber auch nicht ganz richtig verstanden und es werden doch Namen von Sponsoren genannt. Der Status wurde aber als "in Verhandlung" bzw. glaube ich an anderer Stelle als "in Gesprächen" bezeichnet.
"Wir brauchen morgen Sponsorverträge oder bindende Sponsorzusagen für die nähere und mittelfristige Zukunft.... und das bitte schriftlich !!"
Wenn ich es richtig verstanden habe, wird es das morgen nicht geben. Der Vorwurf an JW war ja, dass die Angabe von 30-40 potentiellen Sponsoren zu unspezifisch sei (und dass die genauen "Zahlungsbedingungen" der jeweiligen Verträge nicht genannt worden sind) und man selbst morgen die exakte Anzahl der Sponsoren nennen wird, mit denen man sich in Gesprächen befindet.
Ohne Insolvenz ist die Forderung in der Tat nicht fällig, er wird dann jetzt kein Geld bekommen (es sei denn, man hat uns über die Darlehensbedingungen getäuscht).
Mit Eröffnung eines Insolvenzverfahrens werden alle offenen Forderungen sofort fällig gestellt. Dann könnte er seine Forderung anmelden.
Ich sehe es positiv: Es spart uns immerhin eine dreiviertel Stunde morgen. Wird schon so spät genug werden.
Reichlich skurril bis jetzt.
Nicht, dass Platzer jetzt der beste Redner aller Zeiten wäre, aber vielleicht wäre es trotzdem eine gute Idee gewesen, wenn er als Vorstandsvorsitzender auch den Part von Voronov übernommen hätte.
Die Veranstaltung nennt sich "Vorabinformation zur Mitgliederversammlung". Es wäre ein ein sehr merkwürdiger Sprachgebrauch, wenn dann auf dieser Veranstaltung die Absage der MV bekannt gegeben wird.
Ich denke, dass man eher mitteilen wird, für wen man bei der Wahl des Ehren- und Verwaltungsrat stimmen muss, um TP/ME zu bekommen. Man kann davon ausgehen, dass es bei der MV selbst streckenweise eher hektisch zu gehen wird, da würde es schon Sinn ergeben, diese Information bekannt zu geben.
Ich denke, dass TP/ME genau das anstreben, auch wenn das gerade aus bestimmten Gründen noch nicht offen kommuniziert wird. Man kann von einem Eser auch nicht erwarten, dass er jetzt noch mal einen mutmaßlich siebenstelligen Betrag auf den Tisch legt. Das wird nämlich nötig sein. Das Finanzamt muss vollständig bezahlt werden, um überhaupt in Erwägung zu ziehen, seinen Antrag zurückziehen. Das wird eine Kettenreaktion auslösen, da dann natürlich auch alle anderen Gläubiger vollständig bezahlt werden wollen. Das sieht man ja schon an dem Antrag der AOK.
Wäre das wirklich Esers Plan, dann hätte er doch längst einen Darlehnsvertrag über ein Summe X aufgesetzt und dem VWR öffentlichkeitswirksam unter die Nase gehalten. Einfach um den maximalen Druck zu erzeugen. Hat er aber nicht gemacht.
Ob man ein Insolvenzverfahren mit TP/ME überleben kann? Vielleicht, aber sicherlich nicht mit dem Konzept, dass damals Infoabend vorgestellt worden ist. Man wird ja schon irgendwie darlegen müssen, wie man gedenkt, in Zukunft den Verein wirtschaftlich zu führen. Und da wir ein "Think Big"-Konzept mit teurer Mannschaft, die dann schon irgendwie Sponsoren anlockt nicht sonderlich gut ankommen. Insbesondere, da dieses Konzept diese Saison schon krachend gescheitert ist. Eine Mannschaft wie diese Saison werden wir dann nächstes Jahr sicherlich nicht mehr sehen.
Ein anderer Aspekt ist dann noch das Personal. TP/ME sind nun mal Teil des Managements und damit auch mitverantwortlich für das Minus, das diese Saison angehäuft wird. So Geschichten wie das Platzer wegen fehlenden Zugangsdaten für Konten werden die Hände gebunden waren, werden den IV garantiert nicht interessieren.
Wenn dann auf der anderen Seite Eigentümer bzw. GF von Unternehmen mit knapp 500 bzw. 1000 Mitarbeitern, ein Eberhard Stock und möglicherweise noch andere hochrangige Mitglieder der Stadtgesellschaft stehen, dann kann sich glaube ich jeder selbst ausrechnen, wen die Gläubiger und ein Insolvenzverwalter positiver bewerten würden.
Da gebe ich dir völlig recht. Als man Eser um die 80.000 Euro angebettelt hat, hat man die damals schon absolut katastrophale Lage bestimmt beschönigt. Wer weiß, ob Eser hier überhaupt eingestiegen wäre, wenn er völlig durchblickt hätte, dass die Vereinsfinanzen ein Fass ohne Boden sind. (Ganz unwissend wird er aufgrund der Berichterstattung in den Medien wahrscheinlich auch nicht gewesen sein).
Wenn es in ein Insolvenzverfahren geht, ist die Forderung der AOK natürlich gleichberechtigt zu behandeln, damit wäre ein eigener Insolvenzantrag in der Tat überflüssig.
Jetzt hat Platzer aber ja verkündet, dass man die Forderung des Finanzamts begleichen will und ein Insolvenzverfahren vermeiden will. Das ändert die Sachlage natürlich etwas.
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