Großkreutz würde ich nicht auf die Bank setzen. Den dürfen wir jetzt nicht auch noch durch Wechselorgien versauen. Gegen den KSC hat er wieder seine Leistung gebracht und als einziger mal ein bisschen Emotion gezeigt. Sowas fehlt uns einfach. Die laufen da sonst alle rum wie zum sonntäglichen Kirchenmarsch.
Macht euch nicht verrückt. Es war doch klar, dass der Erfolg irgendwann stockt. Trotzdem darf man jetzt keine Unruhe aufkommen lassen. Ich war bis zur 30 Min heute auch positiv gestimmt, aber irgendwann muss man einsehen, dass es auch zu schnell geht. Die Teams sind uns nicht nur sportlich voraus, sondern generell. Egal ob Halle oder KSC. Beide Teams gewinnen und verlieren im eigenen Stadion, alle haben eine gewisse Infrastruktur... usw. usf. Für uns ist das kein Beinbruch, sondern eine Lehrstunde.
Wenn irgendwie möglich, würde ich Osawe erstmal nicht in die Startelf stellen. Seine Spielweise hat jeder Gegner nach 10 Min verstanden. Danach findet er nicht mehr statt und verstolpert zu viel.
So schnell schenke ich die Saison gedanklich nicht her, denn noch ist alles möglich, sowohl nach oben als auch nach unten. Es sind noch 12 Spiele zu spielen und wenn wir gegen den KSC glücklich punkten, dann ist mir das auch scheissegal. Irgndwann ist jede Serie vorbei, auch eine negative. Auf geht's! 2:1 vor 4500 Nasen. Und bitte nicht beim ersten Fehlpass pfeifen. Das kann niemand in dieser Phase gebrauchen.
Ich find den Artikel nicht gelungen, weil er alles in Frage stellt. Das wäre totaler Quatsch. Wir müssen jetzt auch aufpassen nicht zu sehr ins Selbstmitleid zu fallen und Selbstzerfleischung zu betreiben. Das würde vielen in die Karte spielen nur nicht unserem KFC. Es muss miteinander gesprochen werden. Und zwar deutlich. Die Jungs brauchen jetzt einen Mentaltrainer oder sowas. Und vielleicht muss doch zum 300. Mal der Kletterpark mal besucht werden.
Wer spielt nicht des Geldes wegen irgendwo bis auf wenige Ausnahmen.
Welcher Spieler hat nicht irgendwo nen Lieblingsclub. Bei Aigner fällt es negativ auf, weil die letzten Spiele Mist waren. Bei Beister, dem Hamburger Jung, spielt es keine Rolle, weil er meistens seine Leistung bringt.
Versteht doch mal endlich, dass das ein Beruf ist (Fußballprofi) und keine Herzensangelegenheit.