KFCfan45
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Es geht, wie hier schon erwähnt wurde um die Anteile der Stadiongesellschaft i.h.v. 51% und nicht um die Umbaukosten die ganz alleine von der Stadt getragen werden. Natürlich muss vom Nutzer eines jeden städtischen Stadions in Deutschland Miete gezahlt werden.
Was auch mal erwähnt werden muss ist die Aktion mit der Sperre der Grotenburg in der Relegation gegen Mannheim. Es musste vorher mit mehr als 20.000 Zuschauer gerechnet werden. Die Ost war gesperrt. Die West ein Trümmerhaufen über den die Waldhof Hools ohne Probleme rübergekommen wären (Beispiel Dresden 2004). Wo hätte man die Zuschauer hintun sollen ? Die Stadt als Eigentümer musste zwingend dem DFB eine Sicherheitsgarantie geben, dass alles Safe ist und alle Sicherheitsauflagen eingehalten werden können. Das konnte keiner garantieren und verantworten und der KFC hätte das auch niemals selber verantwortet. Keine Mensch hätte mit seiner Unterschrift persönlich dafür gehaftet. Weder MP noch NW noch irgendeiner....(Beispiel Loveparade) Seit dem Ereignis 2010 sind eh alle elektrisch was Grossveranstaltungen angeht. Leute, keiner auch Ihr nicht, haftet persönlich für ein Grossereignis in einem maroden Stadion. Das Risiko war einfach zu hoch und hat nichts damit zu tun dem KFC zu schaden. Wäre es ein Spiel z.B. gegen Grossaspach geworden und nicht Waldhof, so wäre in der Grotenburg gespielt worden !! Es ging hier echt nur um die Sicherheit.
Einig sind wir uns darüber, dass die Stadt es versäumt hat die Ost wieder in Ordnung zu bringen. Das wäre innerhalb eines Jahres möglich gewesen und somit hätte es einige Probleme weniger gegeben.
Schaut doch mal bitte nach Karlsruhe, da sieht man wie die Kosten für das neue Wildparkstadion verteilt werden. Das Ganze (Neubau) dort kostet 123 Millionen , 11 Millionen kommen vom Land Baden-Württemberg und der "Rest" wird von der Stadt Karlsruhe vorfinanziert. Der Verein muss es dann in Form einer Pacht mit ca. 500.000 € im Jahr abstottern. Logisch, dass sich der Verein daran beteiligen muss. Egal in welcher Höhe, denn jeder Verein in Deutschland muss sich am Umbau eines städtischen Stadions oder einer anderen Sportanlage beteiligen.
Genau dass wollte MP nicht und ist deshalb aus der Stadiongesellschaft ausgetreten. Mit der Gründung eben dieser Stadiongesellschaft wollte die Stadt auch eine verbindliche Zusage seitens des KFC um die Kosten aufzuteilen. Das wäre in jeder anderen deutschen Stadt mindestens genauso gelaufen.
Ich bin nicht der Freund der Stadt Krefeld, aber man muss einfach die Fakten hier deutlich machen. Hier verschwört sich keiner gegen den KFC, der KFC zerstört sich selbst. Natürlich wird jetzt mit harten Bandagen gespielt, ohne Gnade und Aufschüben. Die wurden in den letzten Monaten immer wieder gewährt (D-Live) und........ hat der KFC es danach besser gemacht oder zumindest mal die Karten für alle auf den Tisch gelegt ?? Nein......... und jetzt platzt die Blase KFC und allen fliegt unser Verein den wir lieben um die Ohren !!!
Warum keine konkrete Stellungnahme gegenüber den Fans und der Öffentlichkeit ? Zumindest muss doch mal eine verantwortliche Person Klartext sprechen.
Alle sind abgetaucht und lassen den "Rest der Welt" im Unklaren, aber Hauptsache unsere Stimmzettel waren alle pünktlich da !!
Was ist das für eine Scheisse, so verhält man sich nicht.
KFC for ever.........aber endlich ehrlich und verlässlich.
Sehe grad, dass er schon verlinkt wurde.
Warum klappt es seit dem Bayer Ausstieg nicht mehr den KFC seriös zu führen, für Sympathie zu sorgen und endlich mal einen Fussballverein zu schaffen mit dem sich auch die Stadt und deren Einwohner identifizieren können ???? Darüber hinaus auch Strukturen zu schaffen, um Profifussball in Krefeld dauerhaft möglich zu machen ? Wer trägt dafür die Verantwortung ?
Die Antwort ist relativ einfach. Der KFC selbst !!!
Tecklenburg, der Selfmade-Man, hatte Kohle wollte aber nichts investieren, klopfte Sprüche und forderte von der Stadt noch kostenlose Grundstücke und stieg dann sang und klanglos wieder aus.
Harke, null Kohle, aber netter Kerl, musste sich u.a. mit dubiosen Sponsoring-Verträgen aus der Tecklenburg Ära rumschlagen, was letztendlich vom DFB als Lizenzbetrug gewertet wurde und zur Insolvenz und zum Zwangsabstieg führte.
Houben, null Kohle, keine Ahnung und noch weniger Sympathie. Auch hier immer wieder ausstehende Gehaltszahlungen.Folgerichtig der nächste Insolvenzantrag.
Lakis, hat den KFC zwar wiederbelebt, mehr aber auch nicht. Ebenfalls ein dubioser Geschäftsmann der weder Nachhaltigkeit, Seriosität noch Vertrauen und schon gar keine Sympathie erzeugte. Auch ewig Probleme mit ausstehenden Gehältern und daher auch kein Ansehen in Wirtschaft und Politik um was entscheidendes zu bewegen.
Ponomarev: Zunächst sehr viel Kohle und auch Erfolg. Aber ab Mai 2018 wurde alles falsch gemacht was man nur falsch machen kann. Kaderplanung, Aussendarstellung und der Bruch mit der Stadt (Stadiongesellschaft) Dazu, wieder mal, ausstehende Gehaltszahlungen. Sympathie unterirdisch. Dazu kommt die merkwürdige Aktion von Dienstag mit den angeblichen neuen Investoren die jetzt doch nicht da sind. Jetzt der Rücktritt !
So, und jetzt mal zu der Frage wer die Verantwortung oder gar die Schuld an allem trägt. Aus Sicht aller Vereinsbosse der letzten 25 Jahre und auch der meisten Fans ist es........natürlich die STADT KREFELD.
Ist es wirklich so ??
Ich glaube, dass die Faktenlage eine andere ist. Bisher wollten alle, die das Ruder beim KFC übernommen haben in den letzten 25 Jahren immer nur eins, und zwar immer gleich durch die Decke und ab in den Profifussball. Dabei gab es seit dem Bayer Ausstieg nie eine funktionierende Infrastruktur, nie einen KFC mit einem eigenen Gelände und geschweige ein Vereinsheim. Von der Jugend mal ganz zu schweigen. Jeder Kreisliga Verein ist uns in Krefeld da meilenweit voraus.
Ich bin mir sehr sicher, wenn es in der Vergangenheit einen Präsidenten beim KFC gegeben hätte, der ernsthaft und nachhaltig mit der Stadt an einem Tisch gesessen hätte, seriöse und belastbare Zahlen hätte liefern können und wie auch bei allen anderen Proficlubs die in städtischen Stadien spielen, sich auch an den Kosten zu beteiligen, dann sähe die Grotenburg heute anders aus.
Jeder Anführer beim KFC wollte mit dem Verein und mit den tollen Fans Geld verdienen, jeder von denen (Harke vielleicht nicht) wollte ans schnelle Geld und wie auch Ponomarev, zurück in den Profifussball. Jeder wollte dabei die Stadt in die Pflicht nehmen und machte den KFC zu seiner angeblichen "Herzensangelegenheit". Jeder faselte dabei von Tradition und sinnierte, dass der KFC ein sogenanntes Aushängeschild der Stadt sei, aber keiner von den Leuten brachte es in 25 Jahren mal auf die Kette eine Traditionsmannschaft in Leben zu rufen und auch mal ein Vereinsleben zu gestalten. Es wurden immer grossspurige Ansagen gemacht, Träume und Erwartungen geschürt. Ist ja auch einfach, wenn es nicht klappt sind es eh immer andere die Schuld daran haben.
In Wahrheit benutzte fast jeder den KFC um Kohle zu ziehen auf Basis der alten Erfolge die der FC Bayer 05 Uerdingen errungen hatte. Ja, wir hatten einen Namen und auch die Chance wieder Fuss zu fassen, aber anstatt bei Null anzufangen, verlor man sich in alte Zeiten und wollte immer wieder (zu) hoch hinaus. Jetzt bricht uns vielleicht dieser sehr tiefe Fall endgültig das Genick.
Dabei können Investoren oder Mäzene einen echten Verein schaffen und bis in die 1. Liga etablieren (Beispiel Hopp und Hoffenheim) aber die, die es bisher in Krefeld beim KFC versucht haben oder besser gesagt sich am KFC versucht haben, sind letztendlich grandios gescheitert.
Die Aufbruchstimmung die der KFC mit seiner tollen Mannschaft zwischen 2017 und Mai 2018 in Krefeld erzeugt hatte war nach dem Pokalsieg 85 die beste die es seit 35 Jahren je in Krefeld gab und zeigt, dass man Herzen gewinnen kann. Aber die Chance blieb leider ungenutzt. So komisch es sich jetzt anhört, jetzt ist es tatsächlich die Stadt Krefeld die den KFC noch retten kann in dem sie das Stadion wenigstens so zu Ende baut, dass es für die Regional,- oder Oberliga nutzbar ist.
Fazit: Man hat es nicht geschafft und vielleicht auch nicht gewollt echt wieder bei Null anzufangen. Man hat 25 Jahre weggeworfen etwas neues zu schaffen. Sollte es noch eine Zukunft für unseren KFC geben, dann jetzt und sei es in der Kreisliga.
Sorry, aber ich musste mal meinem Herzen Luft machen.
Für mich gibt es nur den KFC, egal in welcher Liga. St.Tönis statt St. Pauli, Waldniel statt Waldhof oder Hinsbeck statt Lübeck, egal.
NUR DER KFC !!!
Dann noch die Aussage, dass der neue Investor "kurz vorher" nun doch nichts machen will und abgesprungen ist..........der hat doch schon gestern oder letzte Woche gewusst worauf er sich einlassen wird/ bzw. will oder nicht will und nicht erst vor 6 oder 24 Stunden. Investoren sind doch keine Amateure denen erst im letzten Moment die Augen aufgehen. Nee Leute.........
Ja, MP war und ist ein Macher, aber leider kein Profi und deshalb fährt die Scheiss-Karre vor die Scheiss-Wand.
Dann die ganzen Fehler mit den abgehalfterten Ex-BL Spielern ??? Die Trainerwechsel usw. usw. MP hat es heute nach meiner Auffassung so wie Donald Trump gemacht. Er schürt den Unmut gegenüber der Stadt und (fast) alle schliessen jetzt MP in ihr Herz und rennen nun am liebsten zum Rathaus um den ganzen Ärger da rauszulassen........... da war doch was letzte Woche in Washington ?..............
Jetzt mal ernsthaft: MP hat alles möglich gemacht aber auch das meiste wieder selber kaputt gemacht. Angefangen mit der Kohle für den DFB für die Lizenz usw. usw. Es lief eigentlich nie Rund und Schuld hat nur die Stadt ??? Auch die Ankündigung seines Rückzuges einen Tag vor der Ratssitzung. Taktik oder Unkenntnis ? Beides ist fatal.
Zum Thema Stadt Krefeld. Beim ersten Heimspiel der RL Saison 17/18 gegen den 1.F.C. Köln II sagte mir der Verantwortliche vom Sport und Bäderamt im O-Ton. " Hoffentlich steigt der KFC auf, aber am besten wäre es erst 2019 oder später". "Da gibt es durch den DFB ganz andere Auflagen für unser Stadion, die wir so schnell nicht erfüllen können". Da war schon klar wo die Reise mit der Grotenburg hingeht. Gutachten, Ausschreibungen und viele Genehmigungsverfahren sind da leider die größten Bremsen. Deshalb sollte ja die Stadiongesellschaft her, diese wäre rechtlich gesehen privat gewesen und die Bauzeit dadurch erheblich verkürzt worden. Wir wären allerspätestens in diesem Jahr wieder in der Burg gewesen. Durch seinen Ausstieg aus der Gesellschaft geht das hier eindeutig auf die Kappe von MP !!!
Ich bin auch geschockt was da heute gesagt wurde, aber ich frage mich allen ernstes warum dieser ganze Aufstand mit der Abstimmung und der Ansage dass es Investoren gibt. Jetzt ist da nichts und niemand ???
Ich bin sauer und sehr traurig, der KFC war immer ein Teil meines Lebens. Ich fühle mich verarscht ( von wem auch immer) und "freu" mich jetzt schon auf die Häme der anderen Kack Vereine aus der OL und RL. Es ist zum Strahlkotzen !!!!!
Der 2. Schwerpunkt ist eigentlich nicht weniger schwer als der erste. Trainingsbedingungen für die erste und den Nachwuchs zu schaffen. Dann kann man eigentlich erst den vollen Fokus au die Mannschaft legen........Es wird eine Mega-Aufgabe werden, planerisch und vor allem finanziell. Nur so gibt es eine Zukunft für den KFC.....
Tut zwar nichts zur Sache, aber der Ordnung halber !!!
Ansonsten Zustimmung !
Als Günter Mast in siebziger Jahren als erster Trikotsponsor bei Eintracht Braunschweig einstieg , dachte jeder, dass der abendländische Fussball nun untergeht. Heute hat jeder Profiverein einen solchen Sponsor. Ohne Geld, egal woher, gibt es keinen Profifussball in der Welt. Und jetzt wollen einige Fans das nicht mehr , weil die Bratwurst in Velbert oder Weegberg-Beek so nostalgisch nach Erde schmeckt und ja ohnehin früher alles besser war ? Ohne diesen Millionen von Investoren, Sponsoren, Gönnern und Co. hätte es weder Sommermärchen noch WM Titel gegeben. Das muss einem doch klar sein !!!
Alles entwickelt sich weiter, ob man will oder nicht. Ich begleite und kontrolliere das lieber als mich gegen den Lauf der Zeit zur stellen. Genau diese Zeit zeigt uns, ob wir damit richtig liegen.
Klares JA zur Abstimmung !!!!!