Elvis
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Und so lange da eh grade alles stillsteht, bleibt es eh spannend, ob zumindest Platz, Umkleiden und Presseplätze bis zum Sommer fertig wären.
Wird die Stadt uns mittelfristig kein Vereinsgelände zur Verfügung stellen, war es das eh. Dann haben wir als Verein keine Perspektive, da uns die Basis fehlt.
Wir bräuchten eigentlich ein Gelände mit mindestens 2 Rasenplätzen und im Idealfall auch 2 Kunstrasenplätze, mindestens aber einen. Dazu ein Gebäude als Vereinsheim und Geschäftsstelle mit Umkleiden. Was kostet sowas, wenn man es neu baut, 18-20 Mio€ ? Also für Grundstück, Platzbau und Gebäude.
Bei ca. 500 Mitglieder wären das 40k € pro Mitglied. Über den Weg also eher unwahrscheinlich. Ich wüsste aber auch nicht, dass wir einen superreichen Fan hätten, der einen Großteil übernehmen würde.
Wenn wir uns mal 5 Jahre in der 2. Liga halten würden, mit einem günstige Kader, wäre der Verein eventuell selbst in der Lage. In allen Ligen drunter kommt aber niemals das Geld für diese grundlegenden Dinge zusammen.
Es ist fast hoffnungslos.
In Düsseldorf nutzte man auch nur einen ganz kleinen Teil. Oberrang bleibt zu. Stehplätze bekommen wir nicht. Großteil der Logen wird nichts benötigt, usw.
Ich bleibe dabei. Für ein Nachbarschaftliches Verhältnis hätten es € 500k plus 1 Rasenwechsel on Top für beide Stadien getan. Damit wären auch mit Sicherheit die Betriebskosten abgedeckt gewesen.
Was für deine Aussage spricht, ist dass es sich bei uns sowie bei den Betreibern um wirtschaftliche Unternehmen handelt.
Was denkst du denn, was wir der Stadt Krefeld in Zukunft zahlen sollten? Dazu schau mal an, was die Pinguine für den 40 Mio. Euro Palast zahlen.
MP war mit der Zahlungsmoral sicherlich kein einfacher Geschäftspartner und das hat sich auch negativ auf das Image des KFC ausgewirkt aber so ganz sauber scheinen die bei D-Live auch nicht zu sein, wenn der eine sagt, es geht weiter und die andere gleichzeitig das Hausverbot ausspricht.
Haben wahrscheinlich jetzt, wo ein neuer Investor da ist, gedacht, eventuell zahlt der ja auch so viel und dann vielleicht auch noch pünktlich, also lassen wir den Mietvertrag doch wieder aufleben. Dass der IV dann natürlich nicht direkt in Lotte unterzeichnen konnte, ist ja auch klar.
Zudem gab es von Seiten D-Live keinerlei entgegenkommen bei dem Mietpreis im Bezug auf Corona. Wir haben eine Summe gezahlt, die ist unvorstellbar. MP war natürlich selber schuld, wenn er sich auf die Summen einlässt. Hätte man einen besseren Draht zur Politik, hätte man sicherlich auch über den Weg was regeln können. Aber auch die Miete in Duisburg war schon so hoch und uns blieb wahrscheinlich nichts anderes übrig, als die Summen zu zahlen. Am Ende wäre eine Saisonmiete von max. € 500k in Duisburg oder Düsseldorf gerechtfertigt. Vor allem durch die eingeschränkte Nutzung.
Nur, was machen wir in der nächsten Saison, also vorausgesetzt, wir halten die Klasse, überleben und es geht weiter. Düsseldorf und Duisburg werden uns wahrscheinlich nicht mehr als Mieter nehmen. Zu viel verbrannte Erde. Und wenn doch, dann wieder zu nicht bezahlbaren Mietpreisen und wir werden diese Zahlen müssen, da der DFB in der kommenden Saison wieder eine Heimatnahe Spielstätte voraussetzt. Das wissen die in Düsseldorf und Duisburg natürlich und nutzen das wahrscheinlich aus.
Demnach sollte das Stadionthema für die kommende Saison schon jetzt weiter bearbeitet werden.
Es bleibt spannend und so richtige Nachbarschaftshilfe war das jetzt wirklich nicht von Duisburg und Düsseldorf.
Daher sollte diese sehr bedacht, gut kalkuliert, vorbereitet und zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle der Stadt gestellt werden.
Ohne die Möglichkeit, dass der Verein ein eigenes Gelände für Trainings- und Spielplätze, Vereinsheim und eventuell Geschäftsstelle bekommt, können wir hier eigentlich dicht machen. Denn nur mit so einem eigenen Gelände kannst du ein Vereinsleben aufblühen lassen und fördern. Wenn uns das auf Dauer verwehrt wird, hat unser Verein eigentlich keine existenzielle Grundlage mehr in Krefeld.
Bis zum Sommer lief es doch eigentlich ganz gut. Natürlich war MP komisch und man hätte sich gewünscht, er wäre in vielen Situationen etwas zurückhaltender (uns wird keiner aufhalten, Trainerkarussell,...) Aber am Ende hat er bis zum Sommer noch alles bezahlt und keiner hat damit gerechnet, dass er mitten in der laufenden Saison aussteigt und den Geldhahn zudreht.
Das jetzt den Mitgliedern vorzuwerfen, sie hätten 3 Jahre nichts hinterfragt, ist etwas zu einfach. Vor allem, da die Zeit vorher mit 2 Aufstiegen, Pokalgewinn und gefestigter Platz im Mittelfeld halbwegs erfolgreich war.
Und es wäre ja jedem möglich gewesen, selbst Mitglied zu werden und zB in einer JHV zu hinterfragen. Warum passierte das denn nicht? Warum sind hier so viele Fans kein Mitglied im Verein?
Und wo wir schonmal dabei sind, so, wie viele Fans im Internet gegenüber Fans anderer Vereine rumgeprollt haben, ist es kein Wunder, dass uns alle scheiße finden und uns den Abstieg wünschen. Lest mal nach, da geht es nicht immer nur um die Äußerungen von MP.
An die sei gerichtet, ihr seid mit verantwortlich für das geschädigte Image des KFC in Krefeld!
Es hat angefangen, dass sich nun Fans in 2 Lager spalten, ohne das klar ist, was passiert.
Es ist genauso legitim, ein Banner aufzuhängen, wie es legitim ist, anderer Meinung zu sein oder eben selbst einen Banner mit der gegenteiligen Meinung aufzuhängen. Deshalb bringt es nichts, auf der einen Seite zu fordern, dass Banner abzuhängen, genauso wie es nichts bringt, zu sagen, dass die Meinung des Banners , die einzig richtige ist.
Sich jetzt darüber zu streiten, welche Gruppe stärker ist und somit nach demokratischem Gedanken recht hat, macht aktuell keinen Sinn. Außerdem entscheiden am Ende die Mitglieder und nicht die Fans! Bei uns sind nämlich ganz viele Fans kein Mitglied im Verein!
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass der Inhalt des Plakats zu hart formuliert wurde, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Wie manche schon geschrieben haben, wäre jetzt ein: „...einen Investor brauchen, der Infrastruktur, Jugend, Vereinsleben und Identifikation stärkt.“ wesentlich sachlicher gewesen und hätte die gleiche, gewollte Aussage vermittelt. Das jetzige Banner kann auch als „Verpiss dich wieder!“ verstanden werden.
Und ich glaube, die meisten, die das Banner aktuell ablehnen, meinen es genau so. Nicht das Banner an sich, sondern die aktuell überzogene Härte, ohne zu wissen, was der neue Investor genau vor hat. So lange sollte man ihm schon Zeit geben.
Im übrigen, glaube ich schon, dass wenn es wirklich Veränderungen in Richtung Vereinsname, Farbe etc. geben soll, ganz viele da nicht für sind. Mich eingeschlossen.
Und wenn es dann so vom Investor geäußert würde, dieser Banner in seiner Schärfe dann auch passt, aber eben erst dann.
Wie sagt man so schön, Rom ist auch nicht an einem Tag entstanden. Deshalb wäre es im Sinne der Tiere, der Nachhaltigkeit und der Zukunftsperspektive des Krefelder Zoos doch ein Anfang, wenn man ein wirklich großes, neues Affenhaus mit naturgetreuem Aussengelände zum Beispiel am E-See errichtet und das als ersten Schritt des neuen Zoos sieht. Das Affenhaus soll ja eh gebaut werden. Von mir aus dann 3x so groß nur eben wo anders als in der Innenstadt. In den nächsten 10 Jahren werden dann dort weitere Gehege installiert und über viele Jahrzehnte entsteht ein toller Tierpark.
Natürlich kostet das alles Geld aber mit der Grotenburg haben wir doch den besten Beweis dafür, dass sich Krefeld in den letzten 30-40 Jahren kaputt gespart hat. Der Investitionsstau verlangt eigentlich Milliarden Investitionen in den nächsten Jahren, wenn Krefeld nicht komplett verfallen will.
Die durch den Zoo frei werdende Fläche, wäre natürlich ideal für ein tolles Trainings und Vereinsgelände. Einen kleinen Park mit Spielplatz und einiges an Bauland.
Und natürlich ist mir bewusst, dass das erstmal schwer vorstellbar und rational gesehen nicht zu finanzieren ist. Aber wenn man etwas bewegen möchte, muss man das unmögliche eben möglich machen.
Selbst mit dem Gelände der Grotenburg, ist der Platz begrenzt. Die einzelnen Gehege sind doch für die Vielfalt an Tieren viel zu klein.
Es ist nun schon bestimmt 3 Jahre her, dass ich das letzte mal im Krefelder Zoo war und ich war erschrocken, auf welchen kleinen Flächen die Tiere zusammen standen. Die Elefanten haben kaum die Möglichkeit, sich vernünftig zu bewegen und wirkten auf mich total verstört, indem sie dauernd ihren Kopf hin und her bewegten. Ich hatte in meinem Leben das Glück, Elefanten in Freiheit zu sehen und die haben sich anders verhalten. Ich bin kein Zoologe, vielleicht war es auch ein falscher Eindruck.
Es gibt natürlich viele Zoo Freunde und Zoo Kritiker, die solche Anlagen als Tiergefängnis sehen. Gute Zoos können aber auch die Möglichkeit bieten, Tiere zu studieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und dabei den Tieren eine halbwegs natürliche Umgebung im Gehege bieten. Ein moderner Zoo sieht für mich aber anders aus, als der Krefelder Zoo. Gute Beispiele dafür sind für mich der Gaiazoo in Kerkrade oder der Burgerszoo in Arnheim. In der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen war ich noch nicht, habe aber auch davon gutes gehört. Das sind auf jeden Fall Anlagen, die sehr naturgetreue Gehege bieten, in denen die Tiere viel Fläche haben und selbst entscheiden können, ob sie sich in der Nähe der Besucher aufhalten oder nicht. Es gibt einige Mischgehege, verschiedene Arten auf einem großen Gelände, so wie in der freien Wildbahn.
Diese Art von zoologischen Anlagen ist die einzige Form, die langfristig Anerkennung erhalten wird. Denn Aufklärung und wachsender Sinn für artgerechte Haltung werden eben mittel- bis langfristig dafür sorgen, dass kleine Anlagen wie der Krefelder Zoo schließen werden.
Wenn Krefeld langfristig einen Zoo haben will, muß man sich an den modernen Zoos orientieren und eine geeignete Fläche am Stadtrand finden oder sich auf ein paar wenige Tierarten beschränken, die dann geeignete Gehege bekommen. Ein Umbau wäre dann aber absolut notwenig.
Ihr beide setzt voraus, dass der KFC selbst für Infrastruktur für Profifußball verantwortlich ist, so wie die Stadt.
Ich und auch viele andere sehen es aber aus der Perspektive, dass hier in Krefeld ein anderer Verein alles bekommt, ohne eigene Mittel direkt dafür mit aufbringen zu müssen. Die Pinguine brauchten eine Arena, wurde von der Stadt gebaut und es wurde schon mehrfach hier geschrieben, dass die dafür nicht einen Cent mit in den Topf schmeißen mussten und an der Gesellschaft dafür auch nicht beteiligt waren oder sind.
Das die Arena auch für andere Events genutzt werden kann, könnte man als Argument rein schmeißen. Hat nur nie so richtig funktioniert, da der Hauptnutzer, die Pinguine, zu viel Nutzungszeitraum beansprucht.
Und auch ein umgebautes Fußballstadion lässt sich für andere Veranstaltungen neben dem KFC nutzen, wie Länderspiele von Frauen, Jugend, Hockey, Konzerte, Open Air Theater, Hunde WM und was weiß ich.
Also bleibt festzustellen, dass die Arena hauptsächlich für die Pinguine gebaut wurde.
Hinzu kommt, dass die auch noch sämtliche Unterstützung durch städtische Töchter erhalten, um das Überleben zu sichern.
Wo waren diese Töchter, als es hier um 100.000,-€ ging, um zu überleben, wo waren diese Töchter, bei der Gründung einer Stadiongesellschaft?
Ja, das mag Neid sein, keine Frage. Aber es ist eben auch über Jahrzehnte eine ungleiche Behandlung durch die Stadt. Und genau das finden hier viele einfach schlimm und ungerecht. Zu Recht, meiner Meinung nach.
Und aus diesem Blickwinkel, muss man einfach auch mal hinterfragen, ob die Stadt nicht durch seine Töchter vergleichbare Leistungen für den KFC aufbringen sollte, die sie eben auch für die Pinguine aufbringen.
Oder die Stadt muss sich letztendlich auch ganz offen und ausgesprochen dazu positionieren, dass sie eben nur eine Profisportart unterstützen und das ist Eishockey. Bisher haben sie immer das Gegenteil behauptet aber eben nicht gleichwertig gehandelt. Und das ist kein Blickwinkel sondern Fakt!
Alles nichts neues und weitere Spekulation.
Außer dem Höhner lachen die sich über unseren Verein als Ganzes kaputt. Sehen uns als bereits abgestiegen und würden uns auch kein Stadion geben.
Muss ich mir nicht nochmal anhören.
Wenn das so wäre, dann müßte die Rechnung ja wie folgt sein:
10,5 Mio Stadt
3,3 Mio Bund
=13,8 Mio Gesamt ausschließlich für das Projekt Grotenburg.
Puh.....