Stroem
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Dann wird Herr Eser vermutlich jetzt seinen Spielern und dem Trainer empfehlen sich was neues zu suchen. Weil diesen Kampf gegen Windmühlen werden sie nicht bestehen.
KFC-Insolvenzverfahren: Jörg Wieczorek stellt Team auf
Der langjährige KFC-Sponsor Jörg Wieczorek plant mit einem Team ein Engagement bei seinem Herzensverein. Ziel ist die Rettung und Fortführung des Vereins mit einer soliden finanziellen Grundlage und die Einbindung echter Krefelder Manpower.
(Krefeld, 27. Januar 2025) Jörg Wieczorek ist ein Fan des KFC Uerdingen – auch deswegen bewegt ihn die aktuelle Situation seines Vereins. Den Namen Wieczorek dürften die meisten Fans kennen. Mit seiner Hermes Holding unterstützte er den Club immer wieder mit diversen Sponsorings, zuletzt im vergangenen Jahr. Weil der KFC nun erneut am wirtschaftlichen Abgrund steht und mit der Bestellung des vorläufigen Insolvenzverwalters ein weiteres Insolvenzverfahren droht, plant er mit einem Team einen Neuanfang.
„Unsere Botschaft ist klar: Der KFC muss auf einer finanziell-gesunden Basis stehen und das durch das chaotische Durcheinander der vergangenen Jahre verlorengegangene Vertrauen bei Mitgliedern, Fans und Unterstützern zurückgewinnen. Wir bauen dabei keine Luftschlösser und reden nicht von der zweiten Bundesliga, sondern bleiben realistisch. Im Rahmen dieses Neuanfangs wollen wir dem Verein ein nachhaltiges Leitbild geben mit dem Ziel, uns mit einer sehr guten Jugendarbeit und einer seriösen Vereinsführung langfristig zumindest in der Regionalliga zu etablieren und nicht in wenigen Jahren wieder vor das Amtsgericht führt“, sagt Wieczorek, der dafür sowohl den Verwaltungsrat als auch den Vorstand komplett neu besetzen möchte. Die Wahl eines neuen Verwaltungsrates sei auf der kommenden Mitgliederversammlung möglich, in der Folge könnte dieser einen neuen Vorstand berufen, wenn die bisherigen Vorstände abgewählt wurden oder zurückgetreten sind. Beide Gremien sollen in der Folge eng und vertrauensvoll miteinander zusammenarbeiten.
„Meine Mitstreiter sind getrieben davon, dass es erneut eine bedrohliche finanzielle Schieflage in unserem Verein gibt, die sich in den vergangenen zwei Jahren aufgebaut hat und die Verantwortlichen seit Monaten nicht in den Griff bekommen. Unser Ziel ist es, den Fortbestand des Vereins nachhaltig zu sichern. Auch wenn ich kein Freund eines Insolvenzverfahrens war, so bietet es uns doch die Chance, bei fast Null anzufangen. Wir haben eine Fortführungsperspektive mit einer soliden finanziellen Grundlage und sind personell gut aufgestellt. Zahlreiche bekannte Krefelder mit Fachkompetenz und Erfahrung in ihrem jeweiligen Bereich sind in meinem Team bereit, diesen Weg mitzugehen“, so Wieczorek, der für Verwaltungsrat kandidiert. „Die Informationsveranstaltung des Vorstandsvorsitzenden Thomas Platzer hat uns nicht überzeugen können, dass ein Insolvenzverfahren noch abgewendet werden kann. Wie in den vergangenen Wochen haben wir nur Versprechungen, keine Fakten, gehört. Sein Ansatz, die bisherigen Verbindlichkeiten durch weitere Verbindlichkeiten aufzufangen, lässt uns stark zweifeln. Im Vorfeld einer zeitnahen Mitgliederversammlung werden wir selbstverständlich die Mitglieder bei einer Informationsveranstaltung über unser Konzept informieren. Um den Verein zu retten, sind wir bereit, Verantwortung zu übernehmen. Anders als Thomas Platzer, der am vergangenen Montag betont hat, bei einem Insolvenzverfahren den Verein verlassen zu wollen.“
Quelle: Facebook, Gruppe KFC Uerdingen
Vermute mal, dass es sich um eine Pressemitteilung handelt. Und wieder nix konkretes.
Firmensitz dieser Stadtwald Wohnungsbau UG übrigens auch Sonnenweg. Diesmal Nr 11.
Hier was die 2018 geplant haben:
https://www.wz.de/nrw/krefeld/neubaugebiet-an-ottostrasse_aid-32892481
Solange es keine finanziellen Verpflichtungen gibt, würde ich davon ausgehen, dass eine MV weiterhin möglich ist, solange es um organisatorische Fragen geht. Ist aber aus dem Bauch raus.
Cool.
Scheint sich immer noch für den KFC zu interessieren. Hat vorhin zumindest eine Beitrag in der KFC Family geliket, dann aber seltsamerweise wieder zurückgenommen.
Vielleicht hofft er immer noch auf seine zwei Millionen.
Interessant ist ja auch die Aussage, dass 16 Spieler unter TP verpflichtet wurden und er dann weitere 900.000 Euro mehr als geplant vertraglich fixiert hat, da das Budget ja ausgeschöpft war.
Scholten und Thißen wären demnach also mit 14 Spielern in diese Saison gegangen. Interessanter Plan.
Warum hat man diese angebliche Einlage ( in welcher Form auch immer) von Platzer nicht bei Amtsantritt verkündet und damit
1. TP festgenagelt und
2. ein positives Signal nach außen gegeben, dass der Verein jetzt finanziell besser da steht und neue Sponsoren nicht nur für die Altschulden gesucht werden?
Das Notfallsponsoring kam ja erst erheblich später und warum er dies nachvollziehbar nicht gemacht hat, würde erklärt.
Weiterhin stellt sich die Frage, welcher VWR due Abberufung vornimmt
Es ist bisher immer noch nicht der Wortlaut der Rücktrittserklärungen geklärt. Möglicherweise werden die Rücktritte bereits mit der aoMV wirksam.eine Rücknahme ist aus meiner Sicht nicht möglich. Der ER müsste der MV dann neue Kandidaten vorschlagen.
Laut Radio soll das Catering und sonstige rundherum ganz gut geklappt haben. Kann da jemand berichten.
Kaum hört man im Hintergrund Fangesänge, fällt das Tor für den KFC. Da geht noch was
Wollen die Ultras es der Masse zeigen, dass ohne organisierten Support keine Stimmung aufkommt oder was ist da los?
Läuft der Stream vernünftig und gibt es einen Unterschied zum bisherigen Anbieter. Liege leider mit Erkältung flach und höre RBR. Stream einrichten war mir mit der Matschbirne jetzt zu kompliziert.
Update von Platzer auf Facebook:
Kurzfassung: Es wird weiter verhandelt. Details bleiben geheim, um nichts zu gefährden. Weiterhin werden viele Steine in den Weg gelegt. AoMV für nächste Woche geplant.
Mit Max Klump, Tim Brdaric und David Boateng haben drei Spieler ihre Verträge aufgelöst. Weitere werden nach RevierSport-Informationen folgen.
Aber ein paar Argumente die man dann prüfen und denen man sich da anschliessen, widersprechen oder ergänzen kann, finde ich gar nicht so schlecht. Das fehlt eigentlich von der Vereinsführung. Es sollte einen Plan mit den drei Szenarien geben. Im besten Fall stellt man sowas auf einer MV vor und lässt die Mitglieder dann abstimmen, welchen Weg sie gehen möchten.
Über Details und ungeklärte Fragen könnte man dann diskutieren und sich austauschen. Sollte das hier mit dem Überleben des Vereins "enden". Sollte man unbedingt die Satzung anpassen und zukünftig für mehr Transparenz sorgen.
Zu großen Teilen richtig. Allerdings sind die 9 Punkte bereits jetzt weg. Laut Spielordnung reicht dazu der Insolvenzantrag durch den Verein. Der Antrag vom Finanzamt ohne Eröffnung hätte nicht zum Punktabzug geführt. Bei Fremdantrag sieht die SpO den Punktabzug erst bei Eröffnung des Verfahrens vor.
Regio, Oberliga oder Kreisklasse nach der Insolenz sind nur dann möglich, wenn es einen Insolvenzplan gibt und die Gläubiger wirklich auf (viel) Geld verzichten. Kommt der Insolvenzplan nicht zustande, gibt es auch keine Kreisliga. Dann wird der Verein aufgelöst.
Die lebenslangen Dauerkarten waren schon bei der letzten Insolvenz betroffen. Es gab dann aber eine kleingehaltene Nachfolgeregelung und dich glaube auch nochmal ganz kurz weitere LDKs (da kann ich mich aber irren).
Ja. Grundsätzlich gehören die auch dazu.
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