Thomas13
- Dabei seit
- 06.06.2012
- Beiträge
- 1444
- Zuletzt angemeldet
- —
Beiträge
Was ist zu intransparent?
Mit welchen "solche Aufgaben" sollen dann der KFC Förderverein bzw. der Supporters Club betraut werden?
"Darum hat Meyer (gestern aktuelle Stunde, Lokalzeit Düsseldorf), ja auch Gespräche noch in diesem Jahr eingefordert."
Er hat sie nicht nur eingefordert, sondern auch bestätigt dass die Gespräche terminiert sind, und zwar noch vor Weihnachten.
Das Stadion des FC Midtjylland fasst 11.432 Zuschauer, reichte immerhin für die CL :-)
Die Geschäftsleitung hat die Behauptungen mit "faktisch falsch" zurückgewiesen. Ich frage mich was die Geschäftsleitung noch hätte machen sollen?
"Wenn letzteres geschieht, also ein Alleinherrscher am Ruder ist, kannst du all deine (frommen) Wünsche knicken. Das hat noch nie irgendwo funktioniert. Wer die alleinige Macht hat, weil (weitgehend) nur er das Geld gibt, will auch das Sagen haben. Das siehst du u.a. in Leipzig (die aber ein anderes Konzept verfolgen) und bei 1860."
Ich verstehe Deine Argumentation nicht. Du sagst dass es noch nie funktioniert hat wenn ein Alleinherrscher am Ruder ist, führst dann aber mit Leipzig das nahezu perfekte Gegenbeispiel auf. Da "regiert" einzig und alleine der Konzern. Funktioniert großartig, der Werbeträger spielt CL.
"Für uns sehe ich da leider das Problem, dass wir nicht auf mehreren Beinen stehen und auch nicht stehen werden, weil die Krefelder Wirtschaft (samt Umland) sich lieber bei Fortuna oder Mönchengladbach engagiert."
Es gibt so gut wie keine "Krefelder" Wirtschaft mehr, die Unternehmen sind in der Hand von Konzernen deren Hauptsitz nicht in Krefeld liegt. In diesen Konzernen wird alles zentral gesteuert. Festes Budget, klare Vorgaben. Ein Sponsoring bzw. Invest bei einem Drittligisten erzeugt nicht die gleiche Werbewirksamkeit wie z.b. bei der Fortuna, in MG oder sonst wo auf diesem Level. Etwas hochgegriffenes Beispiel: Das Magenta T zahlt geschätzte 30 Mio. € an den FC Bayern. Klingt viel, ist es aber im Grunde nicht, denn dadurch sind sie global zu sehen. Quasi 24 Stunden rund um die Uhr. Die 30 Mio. auf 10 Drittligisten verteilt wo die Telekom Niederlassungen hat... Bundesweit....
Diesen investigativen Journalismus gibt es doch kaum noch, gemessen wird doch nicht mehr der Wahrheitsgehalt eines Artikels, sondern die Anzahl der Klicks. Ich glaube bei den meisten Journalisten nicht mal dass sie persönlich etwas z.b. gegen den KFC haben, der KFC ist nur seit Jahren ein wunderbarer Klickgenerator (sicher nicht ganz ohne eigenes Verschulden). Das Internet ist nicht nur ein Segen, sondern auch ein Fluch. Wer kann sich denn noch wie z.b. die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Europas erlauben monatelang oder gar jahrelang Journalisten zu bezahlen die nichts anderes machen als zum Thema Doping nachzuforschen und das ganze Ausmaß aufzudecken?
Ich sehe das eher als ein Problem der Gesellschaft an die nach immer mehr und schnelleren Sensationen giert. Die sich Hartz4 Empfänger im TV anschaut und jubelnd jemandem zuschaut wenn er im Dschungel einen Anus vertilgt. Oder mehr oder weniger Prominenten auf irgendwelchen Inseln beim Fischeln zuschaut.
Am Ende des Tages wollen Journalisten auch nur irgendwie (über-) leben. Einige davon werden sich vermutlich mehr als einmal gefragt haben wozu sie eigentlich studiert haben.
Ernsthaft: Ich finde die Stille durchaus gut. Oder sagen wir mal ich finde sie zumindest besser als diese Streiterei. Vermutlich wird eine Stellungnahme erst dann erfolgen wenn man einen Investor/eine Investorengruppe präsentieren kann. Könnte auch gut sein das alter/neuer Investor und die Stadt miteinander reden. Und diesmal nicht über Facebook.