Thomas13
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Was die Stadt Krefeld angeht: Der Zuschauerzuspruch war eigentlich schon immer erbärmlich. Direkt nach dem Pokalsieg beispielsweise waren in der Bundesliga beim nächsten Heimspiel 8.000 Zuschauer da, wenn ich mich recht entsinne.....
Ich als alter Sack habe mich da längst schon dran gewöhnt.
Solche Aktionen wie von Dir und Elvis angedeutet wird es in Zukunft sicher geben, MP & Co. überlassen mit Sicherheit nichts dem Zufall. Ich denke nur das man da nicht all zuviel Hoffnung reinstecken sollte. Je höher der KFC aufsteigt, desto mehr Zuschauer werden sich sonnen wollen. So ticken die Menschen heutzutage.
Ich kann Dich gut verstehen, aber man sollte das vielleicht mal nüchtern betrachten.
Zu den TV und Internet Live Spielen kommt dann auch noch die Konkurrenz in der Umgebung, die erste oder zweite Liga spielt.
Und nicht zu vergessen die Veränderungen in der Gesellschaft: Mit dem KFC kann man (noch) nicht angeben. Das macht nix her wenn man sagt: "Ich geh zum KFC". Da wirst Du von den Fußball-Couchpotatoes nur müde belächelt. Im Erfolg vom BVB oder den Bayern kann man sich prima sonnen, aber selbst im Erfolg ist die Sonne vom KFC nicht hell genug.... Es gibt eben nicht genug "Spinner" die so bekloppt sind bzw. die die Eier haben um zu sagen: "Ich bin Blau-Rot".
Und Du hast vollkommen recht, auch in der 3. Liga werden die Zuschauerzahlen bei manchen Spielen in den Keller gehen. Wer will schon Sonnenhof wenn er beispielsweise BVB gegen BMG haben kann...
Wir haben einen Stamm von +/- 2.000 Zuschauern, je nach Wochentag/Urlaub/Arbeit/etc. ein paar weniger oder mehr. Der Rest ist Laufkundschaft.
Ich sehe da (auch angesichts unserer Vergangenheit) jetzt auch kein Grund zu meckern, und ich denke Vorstand etc. wissen das auch richtig einzuordnen.
Wird mehr und mehr zu einem Glücksspiel...
Die Tonqualität war m.E. in Ordnung, vielleicht etwas zu leise, aber im Prinzip nicht tragisch. Bild und Ton sind nicht ganz synchron, aber auch davon geht die Welt nicht unter. ;-)
Eure Moderation: Ich kann da nur BlauRot05 zitieren: "Eure Art zu moderieren mag ich sehr, schön mit Emotionen, Witz und Kommentaren im Klartext."
ABER: Jungs, es gibt Informationen die ich nicht brauche, echt nicht.
Ich zitiere: "Ich hab mich etwas warm gelutscht...."
Jungs, diese Bilder im Kopf, die kriegt man doch nie wieder weg :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Der Umbau in Aue gefällt mir sehr gut.
Eine Standortverlagerung wird sicher schwierig, da die Stadt ja angeblich keine Grundstücke in der erforderlichen Größe hat. Die Infrastruktur an bisheriger Stelle ist auch in Ordnung, ÖPNV ist in der Nähe. An der Ausfahrt des Parkplatzes könnte man eine Ampel installieren, dann läuft das sicher besser.
Bei Spielen mit vielen Zuschauern wurden früher Berliner Str. und Violstr. zum Parken freigegeben, das geht jetzt sicher auch noch.
Und da die Stadt ja ernsthaft über neue Eishallen nachdenkt, sollte ein Neubau der Grotenburg ja nun wirklich kein großes Problem darstellen ;-)
Ernsthaft: Ich vermute eher das an der Grotenburg seitens der Stadt wieder nur geflickschustert wird.
Und einen Investor zu finden wird sicher schwer, denn dann winken die Herren Politiker wieder mit dem Innenstadtkonzept. Ein Investor will Geld verdienen, ohne Ladenlokale etc. wird das schwierig, und der KFC würde dann eine entsprechend hohe Stadionmiete stemmen müssen, an der sich schon einige andere Vereine in der Vergangenheit verschluckt haben....
Log Dich dort mal ein und dann über mein Konto - meine Kundendaten - reservierte Karten.
Dort findest Du folgendes:
"Reservierte Karten
Hier finden Sie eine Liste der Karten, die für Ihr Web-Kundenkonto (Ihre bestehende Dauerkarte) reserviert wurden.
Sie können jedes Ticket einzeln in den Warenkorb übernehmen.
Keine Datensätze
Sollte Ihre Reservierung nicht angezeigt werden oder Ihre Reservierungsbestätigung nicht vorliegen, steht Ihnen unser Servicecenter unter folgenden Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:
Tel.: 01803 – 0 1905 0*"
Bei mir steht "Keine Datensätze", denn ich habe keine Dauerkarte. Wenn bei Dir der gleiche Hinweis steht----> Servicecenter anrufen ;-)
Kommt darauf an wie man die Aussage "Am Ende wird sich zeigen, welche Philosophie die bessere ist: Uerdingens Defensiv-Bollwerk oder Kölns Offensiv-Geist." interpretiert. Meine Interpretation ist: Uerdingen wird hier unterstellt das man mauert und lediglich auf einen Standard oder einen Konter hofft. Dann kann er m.E. nicht viele Spiele gesehen haben, denn das entspricht nicht den Tatsachen.
Keiner würde von einem Defensiv-Bollwerk sprechen wenn wir die zahlreich herausgespielten Torchancen besser genutzt hätten.... ;-)
Ich hätte vielleicht noch erwähnen sollen, dass das Modell "Hier versucht jemand, der viel Geld aber wenig Ahnung von Fußball hat, den Erfolg zu kaufen." beispielsweise in Hoffenheim und in Leipzig auch prächtig funktioniert (hat), u.a. sicher auch weil man für das Geld auch entsprechende "Ahnung" eingekauft hat.
Ist dem Experten Weber wahrscheinlich nicht aufgefallen, aber vielleicht ist er ja auch "nur" Experte für WSV, RWO und RWE ;-)
Um es auf den Punkt zu bringen: "Wir haben Weber gefragt, wie er seine Ex-Klubs WSV, RWO und RWE sowie den Titel- und Abstiegskampf sieht."
Bezüglich Titelkampf hat er folgendes über den KFC Uerdingen zu (digitalem) Papier bringen lassen:
"Das Modell des KFC Uerdingen ist für mich eine Totgeburt. Hier versucht jemand, der viel Geld aber wenig Ahnung von Fußball hat, den Erfolg zu kaufen. Dieses Modell kann nur scheitern. Man tut sich mit dem Ganzen keinen Gefallen. Die Meisterschaft wird definitiv nicht über den KFC Uerdingen gehen."
Bezüglich des Modells scheint er sich wohl geirrt zu haben...
Daher: "Traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast" ;-)
"Am Ende wird sich zeigen, welche Philosophie die bessere ist: Uerdingens Defensiv-Bollwerk oder Kölns Offensiv-Geist."
Hat wohl nicht viele unserer Spiele gesehen, scheint mir.
Organisatorisch gesehen sind ca. 50 Leute im Innenraum und über 4.000 Leute auf den Tribünen. Es erscheint logisch das man die Sanitäter also dort verteilt wo die meisten Menschen sind. Setze ich 4 Sanitäter in den Innenraum, habe ich nur noch 12 für die 4.000 Leute auf den 4 Tribünen.... Man kann das sicher so machen wie in Wuppertal geschehen, aber dann muss man auch bestens organisiert sein.
Natürlich war und ist der letzte Absatz graue Theorie, auf der anderen Seite aber auch nicht, denn sie könnte in so einem Fall auch ihr Examen verlieren wenn sich ein böser Mensch findet und sie in solch einer Situation anzeigt.
Ja, nur nenne ich es nicht einen "natürlichen Drang" sondern "das freundliche Helfersyndrom". ;-) Deine Ma und sie gehören zu den Menschen die mit Leib und Seele in ihrem medizinischen Beruf verwurzelt sind. Sie helfen instinktiv, ohne zu zögern, das steckt ihnen einfach im Blut (Und ganz ehrlich gesagt zweifele ich sogar ein wenig daran das die Security eine von beiden hätte aufhalten können).
Während des letzten Ägypten Urlaubs ist eine Frau ohnmächtig geworden und langsam von ihrem Stuhl gerutscht. Alles erstarrte, nur eine nicht....
Es gibt sicher sehr viele Sanitäter und Notärzte die hervorragende Arbeit leisten, keine Frage. Dazu gehören allerdings - da sind sich unsere Krankenschwestern sicher einig - nicht die betreffenden Herrschaften in Wuppertal. Sanitäter, die trotz Durchsagen des Stadionsprechers seelenruhig auf der Tribüne verharren und ein Notarzt, der in aller Gemütsruhe zu einem Notfall schlendert.... Ich sags mal so: "Das freundliche Helfersyndrom" hatten die offensichtlich nicht.
Hast Du nicht den Notarzt vergessen?
Und wie sieht es damit aus: Nach § 13 StGB gilt für medizinisch ausgebildetes Personal (vom Rettungssanitäter bis zum Arzt) die Garantenstellung. Diese verpflichtet dazu im Rahmen des möglichen die erforderlichen Hilfeleistungen am Patienten durchzuführen.
Außerdem hatte Chris ein paar Stunden vorher einen Link mit neuen Informationen gepostet:
http://www.reviersport.de/362087---wsv-erklaert-klub-sanitaeter-einsatz-beim-kfc-spiel.html
Laut Aussage der examinierten Krankenschwester hier im Haus ;-) gilt für medizinisch ausgebildetes Personal weder "a) auf Anweisungen des Einsatzleiters gewartet haben" noch "b) aus ihrer Sicht ausreichend Helfer anwesend waren" noch "c) nichts vom Einsatzleiter kam" als Ausrede vor Gericht. Sie sind verpflichtet unverzüglich Hilfestellung zu leisten, es sei denn z.B. sie wären bereits in einem anderen Fall mit einer Hilfestellung beschäftigt.
Strenggenommen hätte die Krankenschwester hier im Hause sogar - vorausgesetzt sie wäre beim Spiel gewesen - nach der Kenntnisnahme des Notfalls auf dem Spielfeld (also aus meiner Sicht spätestens nach der ersten Durchsage des Stadionsprechers nach dem Rettungsdienst) versuchen müssen den Innenraum zu erreichen um Hilfestellung zu leisten. Der Zutritt wäre ihr höchstwahrscheinlich vom Sicherheitsdienst verwehrt worden (Krankenschwestern haben keinen diesbezüglichen Ausweis), und sie hätte sich dann den Namen von den Sicherheitskräften notieren und den Einsatzleiter verlangen müssen, um auf der sicheren Seite zu sein. Wobei das natürlich nur graue Theorie ist.
Anstatt die Verantwortung zu übernehmen (Fehler sind menschlich, auch wenn sie gerade in solchen Situationen fatale Folgen haben können), sich dafür zu entschuldigen und z.B. die Überarbeitung ihrer internen Abläufe anzukündigen, was wahrscheinlich die Wogen schon längst geglättet hätte, werden völlig schwachsinnige Argumente als Ausrede herangezogen, die durch Augenzeugen und Filmaufnahmen widerlegt werden können, und somit die vielen (ehrenamtlichen) Sanitäter und Notärzte, die ihren Dienst einwandfrei und mit vollem Einsatz durchführen, auch noch mit in diesen Dreck hineingezogen und beschmutzt. Widerlicher geht es eigentlich kaum noch.
- Es waren offensichtlich keine Sanitäter im Innenraum
- Es war offensichtlich keine einzige Trage im Stadion
- Der vom Veranstalter angeforderte Notarzt war aufgrund der Zeitspanne offensichtlich nicht in unmittelbarer Nähe des Stadions
- Der Rettungsdienst wurde zweimal über die Stadionlautsprecher ausgerufen
- Die Reaktion des Spielers Grebe war rechtlich gesehen falsch, menschlich aber völlig verständlich. Er sieht einen Menschen blutüberströmt auf dem Platz liegen, es vergehen endlose Minuten bevor Hilfe eintrifft, und diese Hilfe legt keine besondere Eile an den Tag. Das einem Menschen dann die Sicherungen durchbrennen können kann sicher jeder nachvollziehen
- Das die Sanitäter sich an die organisatorischen Vorgaben halten ist vollkommen richtig. Dann sollten es aber alle machen, und das war offensichtlich nicht der Fall.
- Sich angesichts interner Mängel in der Organisation in einer Stellungnahme ausschließlich auf den Spieler Grebe zu stürzen und keinerlei Bezug auf die eigenen Verfehlungen zu nehmen (der Ablauf wurde von vielen Zuschauern dokumentiert) ist absolut verantwortungslos.
Ebenso völlig emotionslos: Wenn eine Person auf einer der Tribünen beispielsweise einen Herzinfarkt bekommen hätte, dann wäre diese Person wahrscheinlich deswegen verstorben weil nicht nur der Notarzt offensichtlich nicht da war wo er hätte sein müssen, sondern auch weil keine Trage vor Ort war. Ein Rettungsdienst wird (nicht nur bei Fußballspielen) beauftragt um ggf. zu retten. Und um beim Beispiel Herzinfarkt zu bleiben: Erst bei einem Notfall zu reagieren und eine Trage aus einem Rettungswagen zu holen verschwendet kostbare Zeit die man dann eigentlich nicht hat.
Das Problem sind m.E. nicht die Mitarbeiter (die zum Teil auch noch ehrenamtlich arbeiten), sondern es ist die interne Organisation.