Lindental_86
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Beiträge
Bei Letzterem bin ich völlig bei dir!
... ich selbst wünsche mir, dass es unser Verein im Bereich des Möglichen für die 3.Liga endlich begreift, dass es dringend Veränderungen im Personalmanagement und der nachhaltigen Strukturen im ganzen Verein bedarf, um dauerhaft im Profifußball Fuß zu fassen und erfolgreich zu sein. Der gelebte „Gutsherrenstil“ ist extrem teuer für den Verein und bringt nur Unruhe rein, was nunmehr durch die Urteile für alle „sichtbar“ dokumentiert ist. Auch an den aktuellen Spielern geht das sicherlich nicht völlig spurlos vorbei. Darüber widerspricht es auch vielen Werten, Prinzipien und Leitbildern (Vertrauen, Respekt, Teamgeist, etc.), die sich ein Club auf seine Vereinsfahne schreibt. Zeit, zu erkennen, dass ordentliches/nachhaltiges Personalmanagement und insbesondere nachhaltige Strukturen vom Jugendbereich bis hin zu den Profis in sämtlichen Sparten (Marketing, medizinische Abteilung etc.) das dringend notwendige Teil der Lösung ist!
Leider vermute ich - auch bedingt aus den gesammelten Erfahrungen in unserem Verein -, dass es in dieser Hinsicht kaum einen spürbaren Kulturwandel geben wird.
Solange das aber nicht passiert und dafür keine ausreichenden Mittel eingesetzt werden, habe ich, unabhängig davon, wer Trainer ist, arge Zweifel, dass wir nachhaltig und auf Dauer erfolgreich, beginnend in Liga 3, sein werden.
Andernfalls wird es Jahr für Jahr trotz ggf. vorhandenen überragenden Spielermaterials reiner Überlebenskampf.
Versteht mich nicht falsch. Ich bin froh, dass wird sind, wo wir sind und bin allen, die uns dorthin gebracht haben, dankbar. Für dauerhaften Erfolg im Profifußball braucht unser Verein meiner Meinung nach aber einen kompletten strukturellen Wandel.
Seit dem Aufstieg zerfleischt sich Verein der Verein mit seinen Entscheidungen neben und auf dem Platz nur noch selbst.
Mir fehlt die Phantasie, wie sich der Verein sportlich und in der Außendarstellung rehabilitieren will.
Es ist reiner Überlebenskampf, der in der Form seit dem Aufstieg nicht nötig gewesen wäre.
Es ist wirklich schmerzhaft. Und wieder eine Woche zum Vergessen und ein Wochenende, das emotional vorbei ist.
Ich werde mich gleich schon einmal prophylaktisch bei der Familie und Freunden entschuldigen für meine miserable Laune die nächsten Tage
Offensiv auch dürftig und unter Berücksichtigung des Spielverlaufs sicherlich mit mehr Mut mehr drin.
Aber ich beschwere mich bei einen einem Unentschieden auswärts in München nicht. Es war kein gutes Spiel, aber ein guter Punkt.
Ich hoffe nur nicht, dass so etwas ggf konstruiert wird, dann stünde die Frage des Prozessbetruges im Raum und der mediale Aufschrei unvorstellbar
Wenn ich Konrads Anwalt gewesen wäre, hätte ich im Vertrag/Vergleich zur vorzeitigen Vertragsauflösung natürlich festgehalten, dass die Geltendmachung etwaiger Schadensersatzansprüche aufgrund der WhatsApp-Geschichte ausgeschlossen und mit dieser Vereinbarung abgegolten sind.
Anders sieht es bei einer vergleichsweisen Lösung aus. Mir fehlt nur die Phantasie, warum Konrad sich darauf einlassen sollte, wenn die vertraglichen Bestimmung zur Auflösung des Vertrags gegen 3 Monatsgehälter eindeutig ist.
Dann müsste man ein ökonomischer Schwachkopf sein, um das bei einem solventen Arbeitgeber einzugehen.
Wie gesagt, macht es für mich den Eindruck, als wolle man dringend kurzfristig Liquidität beibehalten für notwendige Zahlungen zur Aufrechterhaltung der Saison. Zahlungen an Konrad sind dann wohl in diesem Sinne nicht systemrelevant. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich erhofft, bis zu einem Gerichtsurteil wieder liquider zu sein und dann (etwas mehr) zu zahlen, weil ggf. in diesem Zeitraum quartalsmäßige Sponsorengelder anstehen.
Am Ende des Tages weiß keiner außer die Vereinsführung selbst, warum dieser Weg gegangen wird. Für mich drängt sich oben genannte Vermutung aber auf
Ich kann es auch absolut nicht verstehen. Am Ende des Tages müssen neben den vereinbarten Summen jedenfalls auch die Gerichtskosten getragen werden. Es wird also in jedem Fall teurer.
Es scheint so zu sein, als wolle man sich Liquidität erhalten und ähnlich wie bei einem Bußgeld die Mahngebühren für eine späteres Zahlungsziel in Kauf nehmen.
Aber das kann es langsam echt nicht mehr sein
Bin gespannt, wie er sich gegen 60 schlägt. Denke, er kann unserem Spiel die nötige Stabilität im Umschaltspiel sowohl defensiv als auch offensiv geben, solange er auf der 8 oder wahlweise 10 spielt
In ihr schlägt das KFC-Herz. Darf und sollte mehr Spiele von uns anmoderieren :)
Der Rat der Stadt hatte im vergangenen Jahr beschlossen, die Grotenburg für insgesamt 10,5 Millionen Euro zu sanieren. Diese Mittel stehen aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung. Das waren die Gelder, mit denen ursprünglich zu planen war. Damit sollte der Umbau finanziert werden. Jetzt gab es dieses Jahr noch einmal 3,3 Millionen Euro vom Bund für die Sanierung der Grotenburg. Fraglich ist, ob die 3,3 Millionen Euro für bestimmte Arbeiten zweckgebunden sind oder zur freien Verfügung für sämtliche Sanierungsarbeiten stehen.
Geplant war von Vornherein mit 10,5 Millionen Euro für die Drittligatauglichkeit. Dieses Jahr kamen 3,3 Millionen unerwartet dazu, so dass etwaige Mehrkosten mit diesem Betrag aufgefangen werden können/sollten.
Das ist jedenfalls meine Sicht der Dinge, ohne zu wissen, wie viele Mehr-Millionen ggf. benötigt werden.
Nur sollte sich bitte nicht der Ausbau verzögern, sondern die Mehrkosten/Mehrarbeiten zeitlich bereits in die Ausbauagenda eingeplant werden.
Das sollte möglich sein. Ich hoffe, das ist von städtischer Seite auch gewollt und es gibt Leute, die sich das als Aufgabe nehmen, umzusetzen.
💪💪
Aber das zeigt mal wieder, wie unberechenbar die 3. Liga ist. Da kann jeder jeden schlagen.
In der Rückschau betrachtet, waren unsere Spiele gegen den MSV und Saarbrücken auch von der spielerischen Substanz daher gar nicht so verkehrt.
Aber zum Thema Jurjus im Artikel: Der macht unser Spiel so viel besser. Er spielt die Bälle so sicher an den Mann, dass die Abwehr rausrücken kann, ohne Angst haben zu müssen, dass der Ball postwendend zurück kommt. Unser Mittelfeld kann bereits in die gegnerische Hälfte vorrücken und Überzahlspiel produzieren und bei einem eventuellen Ballverlust in engen Räumen das Pressing forcieren
Ich bin mich sicher, dass er unserem Spiel dauerhaft guttut und unseren Feldspielern das Spiel erleichtert. Er wirkt sich mit seinem Spiel positiv auf alle Mannschaftsteile aus.
Ich habe mich in der Personalie Krämer lange zurückgehalten. Aber heute hat mit dem Spiel den Vogel abgeschossen.
Es geht nicht mehr.
Ich habe das an anderer Stelle schon einmal geschrieben und kann es nur noch einmal wiederholen.
Es stehen bei uns hoch veranlagte Spieler auf dem Platz, die 90min blind von Sechzehner zu Sechzehner laufen. Fehlt nur noch, dass Krämer vorgibt, am Rand Gänseblümchen zu pflücken.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass es mit einem anderen Trainer auch nicht besser wird. Es liegt bei uns insgesamt zu viel im Argen. Und wer will wirklich kommen?
Die Vorstellung, dieses Jahr hart gegen den Abstieg zu kämpfen und und ein Szenario im Fall der Fälle bereitet mir echtes Unwohlsein.
Die Hoffnung sieben zuletzt, dass es mit neuem Trainer und einer bei Lichte betrachtet wirklich guten Mannschaft aufwärts geht
Da habe ich gestern schon fast die Fassung verloren und mich würde das als Spieler noch extra motivieren, wenn das jemand so provokant vor laufender Kamera herausposaunt