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vorwärtsblaurot

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Neue Investoren ·
Natürlich sind die Voraussetzungen als Drittligist besser als als Oberligist und natürlich ist es schwer, dort unten wieder rauszukommen.
Trotzdem heißt das nicht, dass der Verein tot sein muss und ein Einstieg eines Investors alternativlos ist. Denn wenn die Investoren wie MP hier nicht viel gebacken bekommen, bringt uns das ganze Geld und die Lizenz nichts und zieht uns nur weiter runter. Dann kann man auch seriös Oberliga oder Regionalliga spielen "mit den richtigen Leuten" und hat mehr Spaß daran.
Die Armenier haben alle Möglichkeiten der Welt, sie können viele richtige Leute installieren, sie müssen die Chance aber auch nutzen. Ansonsten wird auch diese Ära wieder ein Reinfall, der den Verein nicht voranbringt.
Neue Investoren ·
Es gibt immer Möglichkeiten und es wäre auch ohne Noah weitergegangen, nur eben vorerst nicht mehr im Profifußball. Wir können jetzt natürlich nicht mehr erfahren, was ohne Noah passiert wäre, aber ich bin mir sicher, es wäre vernünftig weitergegangen, vielleicht in der Oberliga.
Das Wichtigste für mich sind Seriosität, Transparenz und Vertrauen und darauf aufbauend eine strukturelle Weiterentwicklung des Gesamtvereins sowie Imageaufbau. Ich glaube, dass dafür ohne Investor auch Möglichkeiten bereitgestanden hätten. Jetzt schauen wir mal, was Noah draus macht.
Neue Investoren ·
Ich entschuldige mich aufrichtig. Herzlich Willkommen, Noah! Danke, danke, danke! Ich freue mich riesig!!!
PS: Danke MP!!!!!
Neue Investoren ·
Die anderen Vereine treten unter diesen Namen auf. Außerdem wäre alleine der Versuch einer Namensänderung für mich schon eine Schande.
Neue Investoren ·
Es ist klar, dass der Klassenerhalt in den nächsten Monaten Priorität hat und darauf der Fokus liegen wird. Dennoch haben die Herren aus Armenien ja (hoffentlich) ein Konzept zur strukturellen Entwicklung des Vereins, die ja auch unabhängig vom sportlichen Abschneiden in dieser Saison eigentlich das Allerwichtigste ist (was sie hoffentlich auch so sehen). Ich würde mir also schon wünschen, dass man nicht erst im Sommer beginnt, die Baustellen abseits des Platzes anzugehen oder auf jeden Fall nicht erst im Sommer kommuniziert, was hier geplant ist.
Dass wir nun TEIL der Noah Company sind, zusammen mit anderen Noah-Vereinen, finde ich nicht prickelnd. Ich kann mich nur schwer oder gar nicht damit abfinden, dass wir nur ein Teil einer großen Holding sind, nur ein Teil eines internationalen Gebildes, nur ein Rad im großen Geschäft und nicht ein eigenständiger Fußballverein aus Krefeld, der nur zum eigenen Wohl existiert. Ich möchte nicht, dass Spieler und Trainer hin- und hergeschoben werden (siehe Siena), dass unser Name geändert wird und dass bei uns am offenen Herzen wie in einem Versuchslabor Fußball-Manager gespielt wird und wenn es nicht klappt, der nächste europäische Verein aus Land xy ausgesucht wird. Ich möchte nicht, dass die Verbindungen nach Armenien enger sind als nach Krefeld und an den Niederrhein. Ich möchte nicht, dass man Entscheidungen im Sinne der Holding und nicht im Sinne des KFC fällt.
Damit die Stadt uns so sehr wie in Dresden entgegenkommt und mit dem Bau einer Anlage in Vorleistung geht, braucht es vor allem Vertrauen und mittel- bis langfristige Planungssicherheit im Verein. Ansonsten lässt man keinen Verein 25 Jahre lang die Kosten abstottern. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt beim KFC aber einfach überhaupt nicht gegeben. Deswegen wird es sehr darauf ankommen, dass der Verein (e.V. und GmbH) wieder ein gesundes Verhältnis zur Stadt aufbaut und sich nichts zu Schulden kommen lässt. Nur dann wird die Stadt darüber nachdenken, dem KFC wirklich mit einem eigenen Gelände zu helfen, selbst nur bei der bloßen Suche nach einem geeigneten Gelände. Diese Frage ist übrigens auch komplizierter, als man denkt, da Innenflächen sehr wertvoll sind und für Wohnbebauung oder Gewerbe am geeignetesten erscheinen und Flächen auf der grünen Wiese erstmal gefunden und erschlossen werden müssen, wenn dort eine Bebauung denn überhaupt gewünscht ist (Naturschutz, Flächenverbrauch, landwirtschaftlich genutzte Flächen auf guten Böden). Selbst ein sehr attraktives interkommunales Gewerbegebiet im Süden an der A44 stößt ja auf großen Gegenwind. Zudem wurde hier ja auch schon darauf hingewiesen, dass aktuell sowieso einige Vereine ihre Anlagen aufgeben und sich auf die Entwicklung weniger Anlagen für mehrere Vereine konzentriert wird. Da jetzt für den KFC etwas zu finden, wird schwierig. Wo genau seht ihr in Krefeld Möglichkeiten für ein Trainingsgelände des KFC? Am Elfrather See an der Autobahn könnte es noch am ehesten klappen. Oder was ist mit der Anlage von Verberg/Gartenstadt?
Neue Investoren ·
Danke Suma!
Neue Investoren ·
Ach und was ist, wenn das mehrere Leute fordern, und zwar in Foren mit potentiell Gleichgesinnten? Was ist, wenn dann jemand daraufhin zum Stadion fährt und das Plakat abreißt, weil das ja "Konsens" war? Wo ist da noch der Unterschied zu beispielsweise einer Cancel Culture? Auch dort fordern einige laute Gegner (den Boykott) und am Ende ist die Konsequenz, dass bestimmte Inhalte keinen Platz mehr haben. Auf Forderungen können auch Taten folgen, sie sind nicht immer harmlos.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich sehe hier auch keine größere Gefahr, ich kann nur nicht verstehen, dass manche das Plakat abhängen wollen. Denn das ist einfach vom Prinzip her ein falsches Signal.
Neue Investoren ·
Das Plakat ist nicht mehr als eine Kurzversion der von mir ausgeführten Maximalposition einiger Fans, dass das Wohl des Vereins über Interessen eines Investors steht und dieser deswegen nicht alles mit dem Verein anstellen kann.
Neue Investoren ·
Es ist legitim, mit dem Plakat nicht einverstanden zu sein. Es ist aber nicht legitim, zu fordern, dass das Plakat, das niemanden beleidigt, abzuhängen. Das ist Zensur. Kritische Meinungen sollen abgewürgt werden.
Genauso finde ich es einfach daneben, diesen Fans das Fandasein abzusprechen und sie als Feinde des Vereins darzustellen. Manchmal frage ich mich wirklich, wer hier eigentlich die Gräben zieht.
Neue Investoren ·
Wer uns ehrlich retten will, der sieht über das Plakat hinweg. Er wird die Angst der Fans verstehen und nimmt das Plakat als Ansporn, uns allen zu zeigen, dass er es besser kann als seine Vorgänger und wir niemals sein Spielball werden. Wer sich von diesem Plakat angegriffen fühlt, der hat nicht den stärksten Charakter und entlarvt sich und seine Gedanken vielleicht sogar selbst.
Neue Investoren ·
Es wurde gefordert, das Plakat abzuhängen.
Neue Investoren ·
Unfassbar, wie hier manche versuchen, eine freie, kritische Meinungsäußerung von KFC-Fans zu unterdrücken.
Lasst euch mal auf der Zunge zergehen, was ihr da meint, wenn ihr schreibt, dass diese Fans den Verein schon immer zerstören wollten, sich nur für sich selbst interessieren, die Totengräber des Vereins werden und dass das Plakat sofort abgehängt werden soll. Das ist frech.
Klar, weil die Fans kein Gegenkonzept in der Schublade haben und es ohne neuen Investor wahrscheinlich noch einige Baustellen mehr gäbe, darf man keine Forderungen stellen, sondern soll froh und still sein. Die Fans sollten, wenn es nach manchen geht, sowieso am besten gar keine Forderungen mehr stellen.
Es ist außerdem doch völlig egal, ob diese Forderung heute oder morgen gestellt wird, vor oder nach Vorstellung der neuen Investoren. Sie sollte in ihrer Allgemeinheit schon seit Wochen handlungsleitend sein und in ihrem konkreten Beispiel seit Freitag. Das sollen die Investoren ruhig vom ersten Tag an wissen. Dann kann es keine Missverständnisse geben. Über diese Forderung darf eigentlich nicht diskutiert werden. Wenn die Investoren bislang andere Ideen im Kopf hatten, sollten sie spätestens jetzt umdenken oder können direkt wieder gehen. Das würde dann viel Leid ersparen. Wenn sie die Forderungen sowieso erfüllen möchten, dann können sie ja in den nächsten Monaten Taten sprechen lassen. Und damit meine ich auch Taten, denn auch ein paar warme Worte zum Einstieg würden noch kein großes Vertrauen schaffen, bei mir jedenfalls nicht. Ein, zwei kleine Veränderungen zu Beginn auch nicht. Bis dahin bleibt eben aufgrund der Vergangenheit und auch aufgrund der bisherigen Erkenntnisse über RG und seine Ziele eine berechtigte Skepsis. RG und sein Team können nicht erwarten, dass sie hier auf eine völlig offene Fangemeinde treffen, die gerne zu großen Kompromissen bereit ist. So wünsche ich mir es jedenfalls und eine nicht zu unterschätzende Zahl an anderen Fans auch.
In diesem Zusammenhang finde ich auch wichtig, dass wir uns mal bewusst werden, dass der Verein und seine Fans die Konstanten des KFC sind und nichts anderes. Der Verein und die Leute, die ihn lieben, werden immer bestehen bleiben. Der Verein sollte für bestimmte Werte und Taten stehen, mit denen man sich als Fan identifizieren kann. Daraus erwächst die Bindung der Fans zum Verein. Und diese Bindung und Identifikation ist in den letzten Jahren und Monaten gebrochen. Wenn ich nur schönen Profifußball sehen will, dann kann ich mir auch einen anderen Verein mit Sympathien nehmen und verfolgen, was die so jedes Wochenende abliefern. Das hat dann aber meiner Ansicht nach nicht viel damit zu tun, Fan von diesem Verein zu sein. Als Fan will man doch nicht nur, dass der eigene Verein Erfolg hat. Man will, dass der eigene Verein sich würdevoll präsentiert, dass Menschen im Verein alle das Bestmögliche für den Verein tun, dass der Verein gesund und möglichst unabhängig ist und fest mit den Menschen vor Ort verankert ist. Das sind doch die Dinge, die einen erst richtig stolz machen, Fan eines Vereins zu sein. Und das sollte doch auch oberste Priorität haben.
Und daraus sollte doch auch ein ganz anderes Selbstverständnis der Fans und Vereinsverantwortlichen entstehen. Wir Fans und der Verein sind diejenigen, die über die Zukunft des Vereins entscheiden, kein anderer. Der Verein liegt in unserer Hand, wir bestimmen die Regeln, die jeder zu akzeptieren hat, der hier mitspielen möchte. Kein Investor der Welt kann sich über den Kern des KFC stellen. Das sollte doch inzwischen für alle KFC-Fans das Wichtigste sein. Und nicht mehr wurde nun an den neuen Investor verkündet. Wenn ihm das nicht passt, dann soll er doch gehen. Geht dadurch unser Verein unter? Nein. Wenn einer auf jeden Fall Forderungen stellen kann, dann sind das wir! Denn es geht letztlich um genau uns. Ponomarev zieht weiter, was bleibt sind wir. Ein bisschen mehr Selbstachtung täte uns sicherlich gut. Wir sollten uns nicht bei jedem anbiedern, nur damit der Traum vom Profifußball weiterleben kann. Das Wohl des Vereins steht doch immer noch über sportlichem Erfolg.
Deswegen hat dieses Spruchband meiner Meinung nach auch nichts mit einer unfreundlichen, respektlosen Begrüßung zu tun. Es steckt lediglich von Anfang an die Schmerzgrenzen einiger Fans im gemeinsamen Umgang ab. Wenn ich als Mensch enttäuscht wurde, dann stecke ich doch auch im Falle neuer Kontakte meine Grenzen ab und kommuniziere diese auch klipp und klar zu Beginn, damit mein Gegenüber direkt weiß, dass mir das wichtig ist. Und gerade im Falle eines Investors muss man doch feststellen, dass ein Vertrauensaufbau sehr schwierig und langwierig ist und vielleicht nie ganz gelingen wird. Gerade deswegen ist es in meinen Augen richtig, eine klare Haltung von Anfang an zu zeigen.
Ach und ich habe übrigens auch mit "Ja" abgestimmt, im Januar. Das heißt aber doch noch nicht, dass ich keine Erwartungen oder Forderungen an einen neuen Investor habe.
Neue Investoren ·
Ich verstehe deine Aufregung nicht, Linner. Ja, es ist erstmal positiv, dass jemand in den Verein investieren will und weiterhin Profifußball ermöglichen möchte. Allerdings muss es nach den letzten Jahren nun mehr als jemals zuvor um das "Wie" gehen. Es kann unmöglich so weitergehen wie bisher oder gar noch schlimmer werden. Die neuen Investoren müssen eben wissen, dass die Skepsis gegenüber Investoren in Uerdingen deutlich gestiegen ist und sie hier nun einige Dinge besser machen müssen, weil sie sonst keinen Rückhalt genießen werden. Ich verstehe das Spruchband als klare Bedingung der Fans zum Einstieg der neuen Investoren. Geldgeber ja, aber nur unter Einhaltung gewisser Spielregeln. Wenn das die neuen Männer schaffen, dann wird man damit leben können, wenn nicht, dann wird es Protest geben. Denn viele Uerdinger und auch ich wollen Profifußball nicht mehr um jeden Preis! Und ein Alternativweg muss auch nicht Kreisliga auf einer BSA bedeuten.
Covid 19 ·

Das Präventionsparadox schlägt immer und immer wieder zu. Die Zahlen würden ohne einen Lockdown komplett nach oben schießen. Übrigens sind sie auch aktuell noch immer viel zu hoch (Inzidenzen um die 100) und in fast allen Bundesländern in den letzten Tagen kaum gesunken (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Jan_2021/2021-01-28-de.pdf?__blob=publicationFile (Seite 5)). Wir können nur hoffen, dass die Mutationen nicht bereits verbreiteter sind, als uns lieb ist.

Grotenburg - Sanierung ·
Ich finde, ähnlich wie km1905 es schon schreibt, dass man MPs persönliche Interessen als Investor von den Interessen des KFC unterscheiden muss.
Es ist aus MPs Sicht als Investor auf den ersten Blick sicher rational einleuchtend, kein Geld in ein Stadion zu stecken, das die Stadt sanieren soll, sondern eher in Spieler. So denkt ein Geschäftsmann wie er eben.
Aber das heißt doch noch lange nicht, dass dies die beste Entscheidung im Sinne der Entwicklung des Vereins war und dass MP damit "unschuldig" und die Stadt "schuldig" ist. Ich erinnere daran, dass MP hier Präsident des Vereins war und immer betont hat, wie sehr ihm dieser Verein am Herzen liegt. Eine Stadion-GmbH war perspektivisch unabdingbar für das Ziel 2. Liga. Die Gespräche mit der Stadt schienen lange Zeit gut gelaufen zu sein und der Weg nach oben war eigentlich vorgezeichnet. Auch nach einer letztlich unbefriedigenden ersten Drittliga-Saison hatte sich am Ziel 2. Bundesliga nichts geändert. MP hatte zu jeder Zeit, so auch im Sommer 2019, die Möglichkeit, uns so professionell aufzustellen, dass wir innerhalb von 1-2 Jahren aufsteigen können.
Wer dann aber ausschließlich in teure Spieler investiert und neben dem Platz bloß keinen Cent zu viel ausgeben möchte (von Cremes für Physios bis zur Stadiongesellschaft), der handelt erstens mittelfristig strategisch unklug und vor allem nicht im Sinne der bestmöglichen Entwicklung des Vereins, sondern vorwiegend aus eigenem finanziellen Kalkül. Ein Investor wird nie ein Gönner sein, aber er sollte doch schon überlegen, welche Entscheidungen dem Verein am besten tun und damit letztlich auch ihn nur näher an sein Ziel bringen. Dazu gehört dann eben auch, mit der Stadt einen Kompromiss einzugehen, der das Vertrauen der Stadt sichert und dem Verein hilft, setzt aber voraus, dass man ein längerfristiges Interesse an der Entwicklung des Vereins hat und bereit ist, in Infrastruktur zu investieren, um seinen Zielen auch wirklich näher zu kommen.
So weitsichtig hat MP hier leider offensichtlich nicht geplant (eigentlich war das Ende schon 2019 besiegelt) und sich dadurch letztlich ins eigene Fleisch geschnitten, sodass er jetzt aufhören wollte/musste. Verlierer sind am Ende MP und der Verein. Verantwortlich ist zu sehr großem Anteil MP.
Und die Stadt wird sich natürlich darin bestätigt sehen, dass sie MP mit einbinden wollte, um auf Nummer sicher zu gehen, und dass sie die Mehrkosten erstmal abgelehnt hat. Denn ein drittligataugliches Stadion ist für den KFC aktuell leider nur schwer zu vermitteln, obwohl sich die Stadt dem grundsätzlich nicht völlig verschließt, sondern zu einem Umbau bereit ist. Die Stadt investiert aber nur in Profifußball in Krefeld, wenn es eine seriöse, mehrjährige Perspektive gibt, der man vertrauen kann. Diese hat MP, wie man spätestens jetzt sehen kann, nicht geboten! Deswegen wollte man sich absichern und hat vielleicht auch deswegen seit 2019 nur zögerlich umgebaut.
3. Liga 2020/21 ·
Wir stehen zwar nicht auf einem Abstiegsplatz, dennoch sind wir selbst mit 24 Punkten oder mehr (Spiele gegen Ingolstadt und Meppen) voll im Abstiegskampf und eher nicht im Tabellenmittelfeld. In 3-4 Spielen kann das schnell anders aussehen. Zufrieden und beruhigt kann man also nicht wirklich sein. Erst recht nicht, wenn man an den Punktabzug, die Corona-Quarantäne und unseren Kader denkt.
Wie gerne hätte ich den "Rasen" am Löschenhofweg nach dem heutigen Training gesehen :-D Vielleicht ist es besser, dass wir gerade nicht trainieren.
Klar, das stimmt natürlich. Aber wenn eine Rasenheizung das einzige Problem ist, dann muss man doch entgegnen, dass Aufsteiger auch immer eine Saison ohne Rasenheizung spielen dürfen und deswegen ein paar Monate als Ersatzlösung ebenso legitim sein sollten, wenn das Stadion ansonsten alle Voraussetzungen erfüllt (überdachte Sitzplätze, Fantrennung, Kameraplätze etc.), was in Wattenscheid mit Sicherheit gegeben ist. Wenn der DFB will, dann genehmigt er auch eine solche Lösung.
Grotenburg - Sanierung ·
@Thomas13: Natürlich sollte die Stadt ihr Fußballstadion stets an die gültigen Bau- und Sicherheitsvorschriften anpassen, aber man muss auch bedenken, welcher Aufwand und welche Kosten damit bei der Grotenburg verbunden sind. Die Ost hätte man also schon 2004 sperren oder abreißen und teuer neubauen müssen, die West ebenso. Block P und Q hätte man auch sperren und umbauen müssen. Das ist einfach ein riesiger Aufwand. Vielleicht hätten wir dann 2004 schon den Zustand von 2013 gehabt und hätten nur mit Süd- und Nordtribüne gespielt, weil der Umbau von West- und Osttribüne nicht angerührt worden wäre. Klar waren wir damals noch Regionalligist, aber in der Zeit fehlten eben auch schon die Geldgeber, um perspektivisch Profifußball anzustreben und damit einhergehend auch das Stadion im großen Stile zu modernisieren. So hat die Stadt erstmal alles beim Alten belassen und die Tribünen nicht gesperrt, weil es ab 2005 sowieso bergab ging. Du musst der Bevölkerung in einer so klammen Stadt auch erstmal verkaufen, dass du jetzt große zweistellige Millionenbeträge in den aufwändigen Umbau des Stadion des lokalen Oberligisten steckst. Da sollte man auch realistisch bleiben. Die Stadt kann sich einfach nicht alles zu jeder Zeit leisten und du schreibst ja selbst, dass wir ein Stadion für 3000 Menschen brauchen. Das war auch ab 2013 locker gegeben. Jetzt, wo es nachhaltig nach oben gehen sollte, hat die Stadt sich doch klar für Profifußball entschieden und Gelder bereitgestellt, MP war einfach nicht geduldig und kooperationswillig genug. Wenn er an Bord geblieben wäre (ohne Stadion-GmbH), würden wir in einem Jahr nach dann 3,5 Jahren wieder in der Grotenburg spielen. Ratsbeschluss war im November 2018, der Umbau begann 2020 und "eröffnet" wird das Stadion Anfang 2022 (nach ca. 40 Monaten). Ähnlich schnell wie beim KönigPalast (46 Monate), wobei sowohl Neubauten als auch Bestandssanierungen ihre Schwierigkeiten haben. Ich finde übrigens auch, dass man ein Museum nicht mit einem Fußballstadion vergleichen kann.
@Bande: Im KönigPalast haben gerade in den Anfangszeiten viele Konzerte stattgefunden. In den Jahren danach hat es wieso auch immer nachgelassen, aber auch da war die Halle oft genug mit Comedy und Sportveranstaltungen gut gefüllt. Und klar sollte auch eine neue Heimat für die Pinguine entstehen, aber bewusst als Multifunktionsarena für die ganze Stadt.Und dass die Pinguine übergangsweise in einer anderen Stadt hätten spielen müssen, war doch gar nicht nötig. Es wurde ja ein ganz neues Stadion an einem neuen Standort gebaut. Wenn wir ein neues Stadion in Elfrath bekommen würden, könnten wir auch noch bis Eröffnung in der Grotenburg spielen. So haben die Pinguine bis zur Eröffnung des KöPa eben natürlich noch in der Rheinlandhalle gespielt und sind dann umgezogen.
@KFCfan45: Zustimmung! Wir müssen eben akzeptieren, dass die Pinguine über Jahre eine viel größere Lobby in der Stadt hatten als wir und auch sportlich lange Zeit attraktiver war.
@MoritzWuschel: Selbst wenn das stimmen sollte, sehe ich darin kein riesiges Problem. Die Stadt war eben darauf aus, den Investor mit in die Verantwortung zu nehmen, was einem nachhaltigen Bekenntnis MPs zur Grotenburg gleichgekommen wäre. Dass er es abgelehnt hat, war bereits ein erstes Anzeichen dafür, dass er hier nur schnell Geld verdienen möchte. Er hätte einsteigen können, das Stadion wäre schnell gebaut worden und er hätte anschließend eine geringe Miete gezahlt. Ich finde nicht, dass die Stadt MP über den Tisch ziehen wollte. Und nach Scheitern der GmbH hätte MP dann zumindest so fair sein müssen und einsehen müssen, dass der Umbau etwas länger dauert.

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