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vorwärtsblaurot

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Wer wird neuer Trainer? ·
Ich habe Grauer & Co. nicht mit Voronov auf eine Stufe gestellt, sondern lediglich betont, dass sie keine große Verbesserung darstellen würden (natürlich haben sie trotzdem mehr Erfahrung und Wissen als Voronov). Es geht doch um den Anspruch an einen neuen Trainer. Ich glaube überhaupt nicht, dass uns ein Landesliga-Trainer (oder selbst ein Oberliga-Trainer) weiterhilft. Wir können doch nicht einen Typen Josef Cherfi holen und dann meinen, wir würden jetzt noch 10 Siege landen (nach bisher einem Sieg). Ein erfolgeicher Oberliga-Trainer (den ich dann auch deutlich über Voronov sehe) wie Pawlak damals wäre meiner Meinung nach das Mindeste, aber so einen musst du auch erstmal finden.
Wer wird neuer Trainer? ·
Ich habe es ja bereits mehrfach geschrieben. Wenn wir jetzt Trainer wie Knappmann oder Grauer holen, die entweder kaum Erfahrung im Seniorenbereich oder in der Regionalliga haben, dann werden wir nicht vorankommen. Denn viel schlechter hat es Voronov dann im Vergleich wahrscheinlich auch nicht gemacht.
Der Trainerwechsel soll ja einen Effekt haben und unsere Chance auf den Klassenerhalt wahren. Es braucht dafür einen Trainer, der uns trotz unseres qualitativ dünnen Kaders besser als alle Teams der unteren Tabellenhälfte macht, damit wir mit vielen Siegen die nötigen Punkte für einen Klassenerhalt holen können. Das heißt, dass der Trainer alles mitbringen sollte, was es für erfolgreichen Regionalliga-Fußball braucht.
So viele Trainer kommen da gar nicht infrage, Toku wäre sicherlich ein Glücksgriff. Bei Toku kann man auch wirklich davon sprechen, dass er Spieler besser machen kann. Die Liste der Spieler, die nach ihrer Station in Wattenscheid noch höher gespielt haben bzw. höher spielen, ist nicht kurz (u.a. Daniel Keita-Ruel (Sandhausen), Joseph Boyamba (Mannheim), Christopher Braun (Botosani, 1. Liga Rumänien), Mael Corboz, Frederik Lach (Verl), Lex-Tyger Lobinger (Düsseldorf)).
Dmitri Voronov ·

Danke für dein Engagement, Dimi.

Eine nachvollziehbare Entscheidung, die meiner Meinung nach aber nur einen sichtbar positiven Effekt (inkl. Hoffnung auf den Klassenerhalt) haben wird, wenn wir einen richtig kompetenten Regionalliga-Trainer der Marke Toku verpflichten, der eine Mannschaft wirklich deutlich besser machen kann. Und selbst dann wird es in den nächsten Wochen immer noch schwierig. Typen wie Jörg Jung oder Murat Salar werden uns mit Sicherheit nicht weiterbringen.

Ich haber aber die Hoffnung, dass man diese Entscheidung sorgsam getroffen hat und nun auch eine sehr gute Lösung präsentieren möchte.

Ouadie Barini ·
Vielleicht möchte man sich ja nicht äußern, weil es Rechtsstreitigkeiten bezüglich der Suspendierung und des Vertrags mit Barini gibt.
Fortuna Köln - KFC ·
Es ist auch einfach nicht richtig, so zu tun, als hätten wir unseren Kader extrem aufgebläht. Die ganzen A-Jugendlichen sind letztlich reine Kaderfüller und entstammen der Zeit, als wir noch gar keine Spieler hatten. Dann haben wir nach und nach (dank des Engagaments der wenigen Sponsoren) Spieler dazu verpflichtet, um auch wenigstens auf 10 gestandenere Spieler zu kommen und um bereits die ersten Verletzten zu ersetzen. Und trotzdem haben wir aktuell eine riesige Verletztenliste und die Bank ist voll mit A-Jugendlichen. Die Nachverpflichtungen waren das Minimum, um überhaupt noch Chancen auf Punkte gegen die meisten Gegner zu haben. Wo würden wir (in Zukunft) denn erst ohne Terada, Jensen und Karakas stehen? Das waren alles sinnvolle Verstärkungen, um die Qualität des Kaders zu erhöhen.
Dafür ist man finanziell bis an die Belastungsgrenze gegangen. Ich kann das verstehen, weil es erstmal wichtiger war, einen halbwegs konkurrenzfähigen Kader aufzubauen bzw. aufrechtzuerhalten, als einen neuen Trainer einzustellen. Inzwischen kann man sich natürlich Gedanken über eine Veränderung auf der Trainerposition machen, wird dafür aber im Idealfall (bei einem Trainer, der so gut ist, dass wir mit ihm sicher eine Chance auf den Klassenerhalt haben) nochmals viel Geld locker machen müssen. Ob das möglich ist, wissen wir nicht und auch ich finde, dass uns nicht zusteht, das von Leuten wie JW zu verlangen, die sowieso schon mehr als erwartet gegeben haben. Die Zeiten der starken Männer mit der großen Geldschatulle sind nunmal vorbei.
Jovan Jovic ·
Ich kann einfach überhaupt nicht nachvollziehen, wieso er nicht wieder im Tor steht. In seinen Spielen hat er eine große Sicherheit ausgestrahlt und sehr viel richtig gemacht.
Wenn man sich die Tore von gestern, aber auch schon gegen Wuppertal anschaut, dann waren da einfach Haltbare dabei, die mittig oben einschlagen. Genau solche Bälle hat Jovic noch über das Tor gelenkt bekommen, Brendieck fuchtelt nur am Ball vorbei. Auch fußballerisch und in der Strafraumbeherrschung sehe ich Jovic vorne.
Fortuna Köln - KFC ·
Wenn man die (extremen) Umstände berücksichtigt, dann kann man auch eine 0:4-Niederlage schon mal als nicht hoch bewerten.Von mithalten habe ich nichts geschrieben. Wir haben uns zumindest gewehrt und gegen die Niederlage gestemmt, so gut es eben ging.Identifikation hängt nach meinem Verständnis eben nicht vornehmlich vom sportlichem Erfolg ab (vor allem in schwierigen Zeiten). Deswegen kritisiere ich eher Leute, die sich in der aktuellen Situation nicht mehr mit dem Verein identifizieren können. Für das Versteckspiel habe ich auch kein Verständnis, aber das allein erschüttert aktuell (noch) nicht mein Vertrauen. Das alles kann natürlich jeder anders sehen.Ich habe auch den Ehrgeiz, den Klassenerhalt schaffen zu wollen, sehe aber auch realistisch, dass dieses Unterfangen nur schwierig zu erreichen sein wird.Dass heute relativ wenige in Köln waren, liegt wahrscheinlich einfach am sportlichen Abschneiden. Hast du Erfolg, kommen die Leute gerne. Verlierst du oft, bleibt nur noch der ganz, ganz harte Kern übrig. Alle, die nicht sowieso aus anderen Gründen weniger auf den KFC schauen als zuvor, sollten dann so ehrlich sein und sagen, dass ihnen der KFC einfach aktuell nicht erfolgreich genug ist. Natürlich sind manche verwöhnt und haben zu hohe Ansprüche bzw. wollen anscheinend nicht einsehen, dass sich der Verein in einer riesigen Krise befindet. Man sollte doch wissen, dass man sich den KFC aktuell eher aus Liebe als aus Spaß an gutem Fußball anschaut.
Fortuna Köln - KFC ·
Klar, ich weiß auch, dass die Regionalliga für Voronov eigentlich mindestens eine Nummer zu groß ist und dass es Trainer gibt, die aus der Mannschaft noch mehr rausholen könnten. Ich hätte auch gerne einen akribischen Fußballfachmann mit Erfahrung an der Seitenlinie stehen.
Trotzdem schneiden wir meiner Meinung nach nicht deutlich schlechter ab, als wir es mit einem anderen Trainer vielleicht könnten, weil es einfach noch andere Faktoren als den Trainer gibt (ersten Spiele ohne Vorbereitung (kaum wertbar), Spielpech, Kaderqualität in der Breite bzw. Erfahrung). Das wäre für jeden Trainer sehr schwierig.
Dazu kommt, dass doch unklar ist, ob wir überhaupt gute Trainer bekommen können, die uns wirklich voranbringen. Dafür bräuchte es meiner Meinung nach schon einen Trainer mit gehobenem Regioanalliga-Niveau und die kosten Geld und warten vielleicht auch lieber auf andere Angebote.
Fortuna Köln - KFC ·

Und wieder der gleiche Shitstorm wie nach Wuppertal. Gegner? Egal. Personalengpässe? Egal, wir haben schließlich schon wieder verloren und das geht gar nicht mehr!1!!11! Der Trainer muss weg, dann geht es aufwärts, denn wir haben eine gute Mannschaft!1!!


Ja, wir spielen bis jetzt wahrlich keine gute Saison und müssen aufpassen, dass wir im Abstiegskampf nicht den Anschluss verlieren. Für diese Misere gibt es allerdings eine Vielzahl von Gründen und nicht nur den einen (den Trainer). Deshalb finde ich es z.B. verkehrt, die jüngsten Spiele/Gegner/Bedingungen in der Bewertung so dermaßen auszublenden und nach jedem Spieltag nur wieder das große Ganze zu betrachten.

Heute haben wir u.a. OHNE Terada, Fesenmeyer, Barini, Cirillo, Fladung, Karakas und Ntika gegen ein abgezocktes Spitzenteam gespielt und uns eine Stunde lang noch ganz passabel verkauft. Der Einsatz hat wieder gestimmt, fußballerisch ist erwartungsgemäß Luft nach oben. Aber was will man auch von einer Offensive aus Atsina, Klossek, Neiß und Augusto erwarten? (die das teilweise gar nicht gelernt haben) Am Ende haben wir noch 4 blutjunge Spieler eingewechselt (Fortuna Köln bringt mit Owusu, Kegel, Ubabuike und Itter erfahrene Spieler).

Wird das hier irgendwo berücksichtigt? Nein, wir haben ja wieder versagt, spielen ja wie in der Kreisklasse und manche wollen sogar schon nicht mehr zu den Spielen kommen, weil sie keine Lust mehr (auf den Amateurtrainer) haben. Ganz feine Sichtweise und Einstellung, Hut ab.


Ich kann mit der Erwartungshaltung einiger hier nichts anfangen. Es war doch klar, dass man den Klassenerhalt als Saisonziel ausgibt. Was soll man denn sonst sagen, wenn man sich als Verein halbwegs seriös verkaufen will und Spieler und Fans wenigstens etwas motivieren möchte? Wenn wir mit der A-Jugend aufgelaufen wären, dann hätten aber schon nach 5 Spielen fast alle einen Saisonabbruch gefordert, darauf wette ich.

So spielen wir mit einer Low-Budget-Mannschaft mit, von der man (gerade bei mehreren Ausfällen) nicht viel erwarten kann und mit der ein Klassenerhalt schwierig wird. Eine Mannschaft aus vielen völlig unerfahrenen Spielern und Spielern, die in der Regionalliga nie über die Reservistenrolle hinausgekommen sind und genau deswegen bei uns spielen. Das heißt unter dem Strich einfach, dass wir nicht mehr als Platz 15 oder 16 erreichen können.

Dennoch haben wir gegen alle ganz direkten Konkurrenten gepunktet (und gegen Straelen, Ahlen, Rödinghausen und Wiedenbrück erst spät verloren), haben 7 Punkte Rückstand zum rettenden Ufer, kassieren inzwischen keine hohen Niederlagen mehr (Essen ausgenommen) und haben noch 24 Spiele zu spielen. Und all das mit einem Trainer, der doch laut vielen überhaupt keine Ahnung hat.

Aber das scheint einigen einfach viel zu wenig zu sein. Ich frage mich echt, mit welchen Erwartungen manche in die Saison bzw. in die Spiele gehen. Das geht so an der Realität vorbei.


Manche wollen, wie das so oft im Leben ist, jetzt den einen Schuldigen ausmachen und an diesem dann all ihren Frust ablassen. Das finde ich, obwohl Voronov bestimmt einige Fehler macht, zu einfach gedacht und dazu charakterlich schwach. Die Lage war von Anfang an kompliziert, das hätte jeder wissen sollen. Wer jetzt nach 14 Spielen die Zicke spielt, für den habe ich kein Verständnis. Spaltung und Aufgabe bringen uns jetzt nicht weiter. Was wir jetzt brauchen, ist Zusammenhalt wie zu Beginn der Saison. Gegen Fortuna ll, gegen Homberg, gegen Schalke ll, gegen Lippstadt.

Dmitri Voronov ·
Endlich steigt auch hier mal das Niveau. Bravo, nur weiter so.
Fortuna Köln - KFC ·
Kämpfen und siegen!!
KFC- WSV ·
Ich merke schon, beim Trainer scheiden sich einfach die Geister. Manche trauen ihm einfach nichts zu, ganz unabhängig von den Leistungen offensichtlich (also aus Prinzip). Klar, es gibt Argumente, die gegen Voronov sprechen, aber dann frage ich mich, wie die Mannschaft es gestern zu dieser Leistung gebracht hat. Haben die in der Kabine gesagt: "Dimi, du hast jetzt mal Sendepause, auf deinen Rat können wir verzichten. Jungs, wir spielen so und so."? Glaubt ihr, der Trainer hat gar keinen Anteil daran, dass wir in dieser Saison, z.B. gestern, immer wieder gute Spiele gezeigt haben? Glaubt ihr, dass das die Spieler ganz alleine untereinander organisiert haben, dass wir also trotz Voronov noch mithalten konnten? Glaubt ihr, ein anderer Trainer hätte gestern dafür gesorgt, dass Neiß kurz vor Schluss den Ausgleich schießt?
Ich für meinen Teil betrachte immer die kurzfristige Entwicklung (unter den jeweiligen Umständen). Da sehe ich eine klare Reaktion nach dem Straelen-Spiel. Von Stagnation kann nicht die Rede sein. Die Mannschaft hat sich konkurrenzfähig gezeigt und das nehme ich als Anlass zur Hoffnung, dass das auch in Köln wieder so sein wird. Mehr erwarte ich aktuell nicht. Wichtig wird sein, dieses Leistungsniveau konstant abzurufen. Dann werden wir auch gegen Homberg, Lippstadt, Schalke und Düsseldorf punkten, davon bin ich überzeugt. Und wenn wir wichtige Spiele vergeigen, kann man den Trainer immer noch ersetzen, hat aber selbst dann immer noch alle Chancen auf den Klassenerhalt in der Rückrunde.
Die Informationspolitik sehe ich auch stark ausbaufähig und frage mich auch öfter, was die dafür verantwortlichen Personen eigentlich den lieben langen Tag machen. Ist man überfordert? Oder will man manches wirklich nicht veröffentlichen? Trotzdem finde ich die Transparenz im Vergleich zu den letzten Jahren immer noch in Ordnung und Klüngel verbinde ich auch eher mit MP.
Was mich übrigens anwidert, ist, dass sich manche Fans, oder "Fans", tatsächlich nicht mehr für den KFC interessieren oder dessen Anstrengungen auch noch ins Lächerliche ziehen. Klar es muss jeder für sich wissen, aber: Ich finde es ziemlich schwach, wenn man nach einem Abstieg, einem beschwerlichen Neuaufbau und einigen Packungen den Schwanz einzieht und bestenfalls noch durch altkluge oder hämische Kommentare auffällt. Entweder man meint es ernst mit diesem Verein und unterstützt ihn so gut es geht in allen Lagen (was im Stadion übrigens auch der Mannschaft sehr helfen kann) oder man lässt es einfach sein. Echte Fans verlieren nicht das Interesse und machen sich erst recht nicht über den Verein lustig. Aber gut, das wird man wohl einfach nicht ändern können.
KFC- WSV ·
Doch doch, bin ich. Ich glaube, dass diejenigen, die für den Support verantwortlich sind, nicht unbedingt diejenigen sind, die so viel zu meckern haben und umgekehrt. Ich will aber auch gar nicht sagen, dass es nichts zu kritisieren gibt (Voronovs Verhalten an der Linie ist z.B. definitiv zu passiv), es geht mir nur um die Art und Weise und um eine etwas differenziertere Sicht.
KFC- WSV ·
Natürlich wäre Mehnert in Wuppertal bei unseren Ergebnissen schon fünfmal geflogen. Dort herrschen aber auch ganz andere Bedingungen und dementsprechend Ansprüche. Die haben gestandene Spieler wie Patzler, Schweers, Schorch, Heidemann, Rodrigues Pires, Backszat, Hagemann, Prokoph oder Königs im Team. Wer mit so einer Mannschaft und einer kompletten Saisonvorbereitung nicht oben mitspielt, macht einiges falsch.
Und wir? Wir haben eine junge, komplett neu zusammengestellte Mannschaft ohne klassische Saisonvorbereitung auf dem Platz stehen, die dazu noch ersatzgeschwächt ist und auf der Bank nur A-Jugendliche sitzen hat. Terada ist erst seit kurzem da, weshalb man seinen Effekt doch noch gar nicht bewerten kann. Und Homberg und Wegberg sind ganz bestimmt nicht besser als wir. Man darf einfach auch nicht vergessen, dass wir bestimmt 4-5 Spiele unter keinen normalen Bedingungen gespielt haben. Gegen Bonn z.B. würden wir heute nicht mehr so klar verlieren, das muss man einfach berücksichtigen.
Gestern haben wir 90 Minuten auf Augenhöhe gegen Wuppertal mitgespielt, verlieren aber am Ende unglücklich. Wird das von Mehnert einfach mal ehrlich honoriert? Ja. Er spricht von einem glücklichen Sieg. Das machen Trainer nur, wenn sie es auch so meinen, weil sie ansonsten immer sehr gerne erzählen, dass sie verdient gewonnen haben. Mehnert hat einfach ehrlichen Respekt vor der Arbeit hier, wie auch die anderen, weil sie alle wissen, was diese Saison für eine Mammutaufgabe ist.
Und was machen einige der eigenen Fans? Wenden sich vom Team ab, veräppeln es, vergleichen die Zustände mit denen unter MP, wo für die Möglichkeiten einfach hundertmal mehr falsch gelaufen ist. Was soll das? Ist der Geduldsfaden so kurz? Ist der Anspruch immer noch, Teams wie Wuppertal schlagen zu müssen, obwohl wir nicht mehr 2017, 2018 oder 2019 haben? Was bringt es, sich so verkrampft auf den Trainer einzuschießen und nicht mal zuzugeben, dass es auch gute Spiele gibt, weil das ja der eigenen Agenda widersprechen würde? Wo ist der Support, die Leidensfähigkeit? Es heißt doch immer "in guten wie in schlechten Zeiten". Aber nein, hier wird fast alles in den Dreck gezogen, weil man sich mit der nicht einfachen Realität anscheinend nicht anfreunden will.
KFC- WSV ·

Insgesamt gegen einen starken Gegner ein ordentliches Spiel, besonders in der ersten Hälfte. Auch die zweite Hälfte war okay, aber es fehlt letztlich einfach auch Qualität im Spiel nach vorne und im Abschluss. Gute Spieler machen eben in Hälfte eins und kurz vor Schluss Tore, wir schaffen das nicht, Wuppertal schon und deswegen verlierst du dann.


Man kann dem Team heute kaum einen Vorwurf machen. Es wurde viel gelaufen, die Zweikämpfe wurden meist entschlossen geführt, das Umschaltspiel war nicht verkehrt, die Fehlerquote war okay, aber beim 0:1 sind wir leider wieder nicht am Mann. Der Trainer hat es offensichtlich geschafft die Mannschaft wieder zu stabilisieren. Dafür kann man ihn nicht rausschmeißen. Ein spätes 0:2 gegen eine Spitzenmannschaft ist kein Beinbruch, auch wenn es trotzdem wehtut und wir immer noch vieles besser machen können und müssen. Wichtig wird sein, die Stabilität und Schärfe nun beizubehalten und noch mehr am Offensivspiel zu arbeiten. Leider gibt der Kader aktuell auch kaum Alternativen her.


Das übrigens noch von WSV-Coach Mehnert zu uns: Ich glaube, was hier für eine Arbeit geleistet wird, sehen einige nicht. Oder es wird unterschätzt von Leuten, die nicht nah genug dran sind oder sich nicht damit auskennen. Ich zolle dem KFC Uerdingen und meinem Kollegen einen riesigen Respekt!

KFC- WSV ·
Wieso interessiert es dich nicht mehr?
Ouadie Barini ·
Ich erwarte hier erstmal auch Transparenz von Vereinsseite. Uns steht zumindest eine offizielle Stellungnahme zu.
Die Geschichte ist aber schon seltsam. Wir gewinnen unter der Woche gegen Lotte und bekommen dann die Klatsche gegen Essen, woraufhin Barini als Kapitän plötzlich meint, keine Lust mehr auf Voronov zu haben, weil ihm einige Dinge nicht passen? Von wie vielen Spielern wurde er unterstützt? Hat man sich vernünftig ausgesprochen? Hatte er keine Lust, es erst nochmal gemeinsam zu versuchen, anstatt direkt zum Präsidenten zu laufen? War er trotzdem bereit, weiter Gas zu geben, auch wenn ihm der Präsident widerspricht? Wie geht es nun mit ihm weiter? Spricht man sich aus und holt ihn zurück oder löst man den Vertrag jetzt auf?
Mit ihm auf dem Platz hätten wir heute jedenfalls vielleicht ein Führungstor oder einen Ausgleichstreffer erzielt - das ist am Ende der größte Schaden.
Niederrheinpokal 2021/2022 ·

Ich kann die Enttäuschung auch sehr verstehen, andererseits ist es nicht so, dass die Spiele auf den Heimanlagen der Vereine immer völlig unproblematisch laufen. Wenn Duisburg, Essen, Oberhausen, Wuppertal oder auch wir zu Gast sind, dann muss man einfach mit Problemfans rechnen, die ohne eingezäunten Gästeblock (wie in Straelen) viel schwieriger zu kontrollieren sind. Wenn dann auf der Heimseite Problemfans aus der jeweiligen Stadt vor Ort sind, ist Ärger oft vorprogrammiert.

Ich erinnere mich spontan an unser Pokalspiel in Hiesfeld (2014?), als Duisburger provoziert haben und es zu Rennereien kam. 2016 kam es bei Post SV Solingen gegen Duisburg sogar zu Prügeleien im Stadion (https://www.nrz.de/sport/fussball/msv/heftige-pruegeleien-rund-um-msv-partie-im-niederrheinpokal-id12158990.html). Man kann das natürlich so gut es geht mit Ordnern und Absperrungen lösen, aber das ist mit einem großen Aufwand verbunden, wenn man es gut machen will, und selbst dann hat man keine Garantie für Sicherheit. Um sich diesen ganzen Stress zu sparen, zieht man dann lieber in ein Stadion um.

Bei der offenen Anlage von Hellas finde ich es schon verständlich, dort nicht gegen Duisburg zu spielen. Und auch bei Essen-Werden ist es nicht so unvernünftig, gegen Wuppertal nicht auf einer BSA zu spielen, wenn vielleicht Essener Problemfans anwesend sind. Das Problem im Fall von Hellas ist eben, dass Hellas nicht in der Grotenburg spielen kann, wo sicher viele Krefelder gekommen wären und die Fantrennung ja bekanntlich überhaupt kein Problem darstellt. Werden hätte ja z.B. auch am Uhlenkrug spielen können.

So ein Fußballfest ist natürlich der Traum, kann aber auch schnell zu einem Albtraum werden. Ich finde, da braucht es einfach eine pragmatische Lösung, also der Umzug in ein städtisches Stadion, sodass die Sicherheit gewährleistet ist und der Heimverein trotzdem noch eine Art Heimspiel hat.

Da muss ich leider zustimmen: In seinem gesamten Auftreten als Trainer des KFC finde ich Voronov nur ganz schwer zu ertragen, das aber eigentlich schon seit Beginn (nichts gegen ihn persönlich). Am Spielfeldrand zeigt er sich irgendwo zwischen nervös und genervt statt aktiv und positiv, die PKs bestehen aus Offensichtlichem und zwei, drei Phrasen, das Spiel wird nicht mal im Ansatz vernünftig analysiert, genauso die Interviews ohne jeglichen Mehrwert, sondern nur mit diesen Allgemeinplätzen. Gegen ihn wirkt Torsten Frings eloquent und das finde ich schon peinlich für einen Cheftrainer eines Regionalligisten.
Ich habe immer versucht, das vom sportlichen Eindruck der Mannschaft, also dem wirklichen Ertrag der Arbeit des Trainers, zu trennen, der für einige Zeit in meinen Augen okay war. Durch die Stagnation der letzten Wochen muss man sich aber nun doch fragen, wie unser Trainer mit seiner Art eigentlich die Mannschaft erreichen will bzw. auf ein Spiel einstellen will. Wenn das Training und die Spielvorbereitung so inhaltlich oberflächlich, sprachlich ungenau und uninspiriert laufen wie seine Interviews, dann dürfte das ein Grund dafür sein, wieso wir uns nicht entwickeln.
Wir brauchen einen Trainer, der dem Team eine ganz klare taktische Marschroute an die Hand gibt, Autorität ausstrahlt, motivieren kann und die Spieler auch individuell und im Zusammenspiel durch Trainingsarbeit verbessern kann. Angesichts der letzten Darbietungen muss man inzwischen schon sehr daran zweifeln, dass Voronov dafür ausreichend geeignet ist, trotz der schwierigen Bedingungen. Wenn es einen erfahrenen Trainer gibt, der Lust auf uns hat, dann sollte man sich damit nun wirklich ernsthaft beschäftigen.
Ouadie Barini ·

Vielleicht hat es auch private (berufliche) Gründe, schließlich arbeitet Barini nebenbei noch. (https://www.stimme.de/sport/fussball/artikel/grosses-abenteuer-noch-groessere-herausforderung;art140995,4534826)

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