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Volle Zustimmung @JimPanse
@Schachfuchs: Waren wir in Lübeck souverän? Ist 50 Minuten lang kaum die eigene Hälfte verlassen, um die "großen" Hachinger zu verteidigen, souverän? Da kann man ja kaum etwas falsch machen. Souverän sieht für mich anders aus.
Und das Argument mit dem Trainer kann man immer bringen. Dann dürftest du kaum Trainer entlassen. Schau dir mal an, was andere Trainer in dieser Liga so leisten und denk dann nochmal drüber nach, ob es wirklich keinen Trainer gibt, der das vielleicht besser hinbekommt.
Grotenburg / Stadionneubau? ·
Viele Baufirmen kalkulieren die Kosten bewusst niedrig, um als günstigster Anbieter den Auftrag zu bekommen.
Außerdem arbeiten die Baufirmen mit den Billigangeboten oft unsauberer, wodurch die Kosten im Nachhinein in die Höhe schießen.
3. Liga 2020/21 ·

"auch ich hätte lieber einen anderen Trainer, nur wer will sich diesen Verein, nach den ganzen negativen Schlagzeilen , noch antun?"

Na geil, das gleicht einer Selbstaufgabe. Einfach mal dem Schicksal Krämer ausliefern lassen, für alles andere ist es eh zu spät. Gute Nacht.

Stefan Krämer ·
Ich bin auch etwas überrascht über die breite Zufriedenheit mit Krämer. Der Mann hat sowas von die Hosen voll, hat das Spielglück auf seiner Seite und hier wird davon gesprochen, dass er alles richtig gemacht habe. Das lässt sich nach Siegen immer ganz leicht sagen.
Da wird doch allen Ernstes anscheinend die ganze Woche nur auf die Offensive des ach so talentierten Gegners geschaut und gegrübelt, wie man diesem den Wind aus den Segeln nehmen kann. Als wären wir Arminia Bielefeld, das nach München fährt. Unfassbar.Wie hier schon geschrieben wurde vermute auch ich, dass Krämer gar keinen Plan für ein eigenes Offensivspiel hat, sondern nur aus der Verhinderung heraus über Nadelstiche ans Ziel kommen will. Das ist für mich ein Armutszeugnis mit so einem ambitionierten Kader.Er scheint sich noch nicht einmal gegen Unterhaching zu trauen, offensiver zu stehen und spielen und das wird hier auch noch begrüßt bzw. in Kauf genommen, weil wir ja gewonnen haben. Das ist dann "halt so". Haben wir so wenig Vertrauen in unser Können? Kein anderes Team ist so arg am mauern wie wir, selbst Lübeck, Magdeburg oder Meppen nicht. Ich glaube fast, Krämer weiß, dass er die Mannschaft nicht so gut einstellen könnte, dass sie auch offener und risikoreicher erfolgreich bestehen könnte, und wählt deshalb aus Eigeninteresse diese bequeme Defensivtaktik.
Wie schaffen das eigentlich andere Trainer, die mit weniger Mitteln mindestens genauso viele Punkte wie wir holen, dabei aber offensiver aufstellen, wodurch ihre Teams zwar ein paar mehr Gegentore fressen, aber auch immer torgefährlich sind? Die müssen ja lebensmüde sein.
3. Liga 2020/21 ·
Unterschreibe ich!
Kolja Pusch ·
Das stimmt wohl leider. Ähnliches könnte auch van Ooijen blühen, obwohl er ja auch ein 8er sein kann. Für die drei Arbeiterpositionen im zentralen Mittelfeld haben wir mit Wagner, Gnaase, Fechner, Mörschel und Albutat jedenfalls genügend Optionen.
Man muss sich schon fragen, mit welcher Idee ein Trainer und alle anderen Verantwortlichen vor der Saison einen Kader zusammenstellen, wenn dann einige starke Spieler keinen Platz haben. Dann braucht man sie auch nicht zu verpflichten und kann dort, wo sie notdürftig eingesetzt werden, anderen Spielern den Vorzug geben bzw. sich dort adäquat verstärken. Wir scheinen hier aktuell wirklich ein sehr defensives 4-1-4-1 bzw. ein 4-5-1 oder defensives 4-3-3 (wie man es drehen will) zu favorisieren. Da wird es für echte Spielmacher schwer weil unerwünscht.
Kolja Pusch ·
Wie hier schon vielfach geschrieben auch für mich auf dem linken Flügel relativ verschenkt. Ja, er hat einen super linken Fuß, mit dem er auch von dort Gefahr ausstrahlen kann und viele Situationen einfach lösen kann. Aber auch er ist kein Außenbahnspieler, sondern hat seine Qualitäten eher woanders. Er ist kein Tempospieler und Dauersprinter, der die Seite offensiv wie defensiv beackert, sondern ein guter Fußballer mit Auge für den Mitspieler, der ins Zentrum gehört. Ich finde auch, dass Marcussen und Feigenspan links Spielzeit bekommen sollten und ihnen nicht ein Zentraler vor die Nase gesetzt werden sollte. Davon profitieren am Ende alle.
Peter van Ooijen ·
Ich würde ihn bald wirklich gerne mal im Zentrum spielen sehen. Man hat gestern schon gemerkt, dass er auf Dauer keine echte Lösung für den Flügel ist, weil das einfach nicht zu 100% sein Spiel ist und er seine Stärken nicht optimal einbringen kann. Dafür ist er nicht schnell und geradlinig genug. Außerdem wird nach dem Lübeck-Spiel inzwischen jeder wissen, dass er gerne ins Dribbling geht und welche Qualität er hat und sich daher voll auf die Zweikämpfe gegen ihn konzentrieren. Auch wenn er trotzdem noch immer Gegenspieler düpieren kann, wird er mit seiner Art gegen starke Außenverteidiger in den meisten Fällen kaum durchkommen, weil die ihn gut stellen, wie gestern auch schon teilweise.
Heinz Mörschel ·
Für ihn freut es mich sehr, weil er endlich sein Potenzial zeigen bzw. andeuten konnte und hier so langsam angekommen scheint. Wie er selbst sagt, sehe ich ihn auch eher im zentralen Mittelfeld bzw. im 10er-Raum und weniger als Stürmer (wieder einmal typisch, dass Krämer ihn in den Sturm beordert hatte). Gestern konnte man sehen, was er für eine körperliche Präsenz mitbringt und wie leichtfüßig und mit welcher Ruhe er die Bälle verteilen kann, weil er technisch alles mitbringt. Das hilft uns schon, um die Bälle in der Zentrale geordnet nach vorne zu transportieren. Jetzt muss er in München direkt nochmal die Chance von Beginn an bekommen, alleine schon aus Prinzip.
Sympathischer Junge außerdem!
Ich will hier nicht den Dauernörgler spielen und ich weiß, dass man nach einem 3:1 traditionell immer wenige Argumente auf seiner Seite hat, aber ganz so euphorisch wie manch anderer bin ich nach wie vor nicht.
Ja, wir haben einen am Ende relativ ungefährdeten Sieg gelandet und gegen den Ball mal wieder sehr engagiert, konsequent und konzentriert gearbeitet, keine Frage.
Aber danach hört es bei mir auch schon auf. In der ersten Halbzeit standen wir die meiste Zeit nur in der eigenen Hälfte, um Haching mit aller Kraft zu verteidigen. Bei aller Liebe, das ist gegen einen solchen Gegner in dieser Verfassung doch schon arg ängstlich und kann doch echt nicht unser Anspruch sein. Nach vorne ging eigentlich gar nichts, weil die Bälle wieder einmal viel zu oft einfach verloren gingen. Die beiden Chancen von Kiprit entstehen ja eher aus Zufall.
In der so viel gelobten zweiten Hälfte hat Haching mehr riskiert und uns zunächst auch wieder hinten reingedrückt. Das 1:0 entsteht dann aus sehr vielen einfachen Fehlern von Haching in den entscheidenden Zweikämpfen und auch der Ball von Anapak nach innen ist eigentlich locker zu verteidigen, wenn die Hachinger durchlaufen. Das war einfach nur dumm von Haching. Danach hatten wir sie dann einigermaßen im Griff, weil wir sie auch endlich mehr zu Fehlern gezwungen haben und sie zunehmend den Faden, die Durchschlagskraft, Konzentration, Geduld und Kraft verloren haben. Trotzdem war auch das nicht überragend von uns und wir haben uns weiter auf die Defensive konzentriert. Die Chancen entstanden auch mehr aus wilden Ballverlusten von Haching. Das 2:0 ist ein Standardtor, das man auch besser verteidigen muss, auch wenn der Ball von Pusch schön scharf kam, und das 3:1 zählt quasi nicht mehr, weil Haching da Harakiri gespielt hat.
War das jetzt wirklich stark gegen einen vorne harmlosen und am Ende auseinanderbrechenden Gegner, der eben seit 19 Tagen kein Spiel mehr bestritten hat und auch am Ende der Saison nicht unbedingt in der ersten Tabellenhälfte stehen wird? Ich finde nicht. Wir haben gegen 10 Zwickauer mit Müh und Not gewonnen, gegen Duisburg am Tiefpunkt ohne zu glänzen gewonnen, gegen Saarbrücken mit Mauertaktik glücklich in der 90. Minute gewonnen und heute wieder gegen ein angeschlagenes Team mit Mauertaktik 3:1 dank einiger Einladungen des Gegners gewonnen.
Ich sehe nach wie vor nicht mehr als sehr guten Einsatz und Willen aller Spieler (was schon einmal ein Fortschritt ist) und individuelle Qualität unserer Offensivspieler wie Kiprit. Dazu kommt die Taktik, die einen immer gut aussehen lässt, wenn der Anspruch ist, erstmal die 0 hinten zu halten, und den Gegner immer schlecht aussehen lässt, auch Saarbrücken. Ich frage mich nur wirklich, was uns dieser Fußball mittel- bis langfristig bringt? Wollen wir jetzt nur noch den Gegner verzweifeln lassen und lucky punches setzen? Was ist, wenn wir mal in Rückstand geraten und der Gegner das gleiche macht? Braucht es für dieses Spiel überhaupt so viele gute Spieler im Kader oder kann man diesen Fußball nicht auch mit dem Kader von Lübeck spielen? Wollen wir unsere Siegchance nicht erhöhen statt immer nur auf Nadelstiche zu hoffen? Hat unser Trainer überhaupt eine echte Spielphilosophie, die über den Abnutzungskampf hinausgeht?
3. Liga 2020/21 ·
Also Kaiserslautern hätte heute klar gewinnen müssen und wird auch noch kommen. Das werden auch wir noch zu spüren kriegen.
Krämer hält sich echt gut. Ein wahrer Überlebenskünstler.
Wird es eng, packt er die Mauertaktik aus. Jeder Gegner hat es so schwer und man muss selbst keine Verantwortung übernehmen. Mit Glück und etwas Verstand wird dann umgeschaltet und unter freundlicher Mithilfe der naiven Gegner geht dann sogar mal einer rein, weil wir ganz überraschenderweise ja eigentlich gute Jungs da vorne haben. Mit der Führung im Rücken muss der Gegner mehr ins Risiko gehen und wir können kontern. Wunderbar.
So hat er sich ein paar weitere Wochen auf unserem Trainerstuhl gesichtert. Und das doch auch völlig zurecht, wir haben schließlich 3:1 gewonnen, Hallo?
Für mich war das heute nicht wirklich verdient, auch keine wirklich gute Leistung und zufrieden kann man damit auch nicht sein, außer, dass wir natürlich 3 Punkte geholt haben. Anscheinend habe ich da eine etwas andere Sicht als einige User hier und Spieler und Trainer. Aber gut, wenn gut dagegenhalten und kämpfen schon reichen.
Schon dürftig, auf welche Weise wir hier nach wie vor Spiele gewinnen. Heute wieder gegen ein Team, dass fast 3 Wochen nicht gespielt hat. Hier wird Dienst nach Vorschrift geleistet und man kommt damit durch, weil die individuelle Qualität und das Spielglück am Ende die Spiele entscheiden. Dass wir weiter meilenweit unter unseren Möglichkeiten spielen, scheint egal. Mich stellt das weiterhin nicht zufrieden und ich glaube auch nach wie vor, dass Krämer aus dieser Nummer früher oder später nicht mehr rauskommt. Die Ergebnisse spielen ihm in die Karten, sonst wäre er längst Geschichte.
Dein Ernst?
Unterhaching wird sich totärgern.
Stimmt, wir hätten einfach nur eine unserer vielen guten herausgespielten Chancen nutzen müssen. Ärgerlich!
Krämer dann nach dem Spiel wieder: "Mit der ersten Halbzeit war ich gar nicht zufrieden." Dass er der Grund dafür sein könnte, kommt ihm wahrscheinlich nicht in den Sinn.
Absteigerfußball!
Starke Reaktion auf die Niederlage in Lübeck. Ein 0:0 ist bestimmt drin.
Alter, stehen wir tief...
Unser Spielaufbau ist so eine Zumutung!!

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