Schluesselszene.net

Kotbullar

Dabei seit
20.04.2012
Beiträge
3697
Zuletzt angemeldet
18.03.2026

Beiträge

Sonsbeck - KFC ·

Doppelt

Sonsbeck - KFC ·

Man könnte ja auch mal hingehen und nicht immer nur Ticker zitieren

Niederrhein Pokal 2023/2024 ·

Auf dem Zoo-Parkplatz haben sich aktuell drei MSV-Fans (optisch zumindest) und 50 Polizisten versammelt ;-)

Gute Umstellungen. Ich finde, es ist wichtig, dass man nach vorne schaut und gute Sachen noch besser macht. Blum in der Innenverteidigung mach Sinn, fußballerisch ist der nicht so schlecht und Linksfuß. Dann Schlösser nach links (oder Meißner) und Päffgen nach rechts ist dann fast zwangsläufig. Das ist mit der nötigen Eingespieltheit eine ausreichend gute Abwehr. Talarski neben Abel fand ich auch überraschend. Etwas mehr Wiese vor sich und dadurch bei Angriff etwas mehr Zeit….Auge und Spielverständnis wird er nicht verloren haben. Und dann wieder zurück auf einen Stürmer reicht halt, wenn die Reihe dahinter variabel spielt. Gonda ist natürlich eine Granate.

Insolvenz ??? ·

Ja, dann würde es auch Sinn machen, dass Schwierigkeiten bestehen, weil Sponsorengelder ausbleiben. Die andere "beunruhigende" Variante wäre, dass die Beträge anderweitig verbraucht wurden.

Ja, ich glaube, dass das so ist. Irgendwie baufällig ist das Ding nicht. Als seinerzeit in der Grotenburg trainiert wurde und öffentlicher Zugang bestand, konnte man die Tribüne betreten. Hätte auch nirgendwo gesehen oder gelesen, dass sich das geändert hat. Ich kann mich nicht genau an das Problem erinnern, aber grundsätzlich ist es der Abstand der Wellenbrecher. (es dürfen 11 Stufen sein, sind aber 13 oder so ähnlich). Wobei ich sogar glaube, dass sich irgendwann die Vorgabe geändert hatte, der KFC/ die Stadt/ die Bauaufsicht/ der Fußballgott das einfach übersehen haben. Die Tribüne war also ursprünglich materiell baurechtlich richtig gebaut. Gesperrt wurde die Osttribüne nach der Saison 12/13.

edit: hat sich meine Antwort mit der von 171105 überschnitten, danke für die Präzisierung

Ich kann es leider nicht lesen. In dem Teil, der so gerade sichtbar ist, lese ich Polizeisportverein und 3,7 Millionen. Kan man nicht mit der Grotenburg vergleichen, meine ich. Und 3,7 Millionen sind bestimmt auch schon verbaut.

Nikolas Weinhart ·

Klar, ein wenig zumindest: das Insolvenzverfahren wurde am 5. November 2021 eröffnet.

Weinhart hat Erteilung der Restschuldbefreiung beantragt, was üblich ist. Für Forderugen, denen eine unerlaubte Handlung (Straftat, Schadensersatz) zugrundeliegt, kann er nicht restschuldbefreit werden.

Das Gericht hat zweimal einen weiteren Prüfungsstichtag für angemeldete Forderungen angesetzt, das waren der 9. März 2023 und der 9. August 2023 (üblich bei Nachzüglern).

Ob gleichzeitig ein Strafverfahren wegen Insolvenzverschleppung läuft, konnte ich bisher nicht finden. Die Frage ist auch, ob es eine Verschleppung wäre. Der Geschäftsführer einer GmbH muss sich praktisch täglich fragen, ob die GmbH in der Lage ist, innerhalb der folgenden drei Wochen 90% der fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Das ist in solchen Konstrukten immer das Problem. Z.B. wird ein Geschäftsführer einer GmbH, in der er gleichzeitig Alleingesellschafter ist, dieses Problem immer mit einem Gesellschafterdarlehen abfedern können.....falls er selbst ausreichende Mittel hat. Im Falle KFC gibt es ja nun bekanntlich die sogenannte Patronatserklärung von Ponomarev. Wenn ich der Anwalt von Weinhart im Strafverfahren wäre, würde ich argumentieren, dass ich den Insolvenzantrag gestellt hätte, als klar war, dass Ponomarev nicht aus der Patronatserklärung eintreten würde und der KFC auch keine Mittel hatte, den gerichtlich in Anspruch zu nehmen. Wenn zwischen dieser "Erkenntnis" und dem Antrag maximal drei Wochen gelegen haben, ist er raus. Man muss sich dazu noch einmal genau anschauen, wann Ponomarev seinen Ausstieg verkündet hat und wann der Antrag gestellt wurde. Viel Zeit war da nicht dazwischen. M. E. reicht ein Aufforderungsschreiben an Ponomarev, dass er für alle Verbindlichkeiten aus der Patronatserklärung zu haften habe. "Bitte erkläre dich uns und den Gläubiger gegenüber innerhalb einer Frist von zwei Wochen." Da wären wir dann insgesamt schon bei fünf Wochen, zwei aus der Frist und drei für den Antrag. Dass das subjektiv anders gelaufen sein mag, muss die Staatsanwaltschaft erst einmal nachweisen.

Dass Weinhart selbst Insolvenz anmelden muss, hat ja mit einer Insolvenzverschleppung erst einmal nichts zu tun, sondern könnte der Tatsache geschuldet sein, dass er gegenüber der Insolvenzmasse irgendwie haftet und sei es nur für die Barkasse. Oder er ist einfach in der Annahme, der KFC sei auf Dauer hochprofitabel, Verbindlichkeiten eingegangen, die er nach seinem Ende als Geschäftsführer einfach nicht mehr bedienen konnte und sein Insolvenzverfahren hat mit der KFC-Insolvenz eigentlich gar nichts zu. Das ist natürlich spekulativ.

Wer ein paar rechtliche Einzelheiten benötigt, kann gerne eine PN schreiben.

Insolvenz ??? ·

Wie ich die Stellungnahme vom Ton her finden soll, habe ich noch nicht abschließend entschieden. Aber sie macht für mich inhaltlich keinen Sinn. Zuerst hieß es doch, man habe die VBG-Zahlungen nicht auf dem Schirm gehabt. Jetzt heißt es sinngemäß, die Schwierigkeiten wären auf fehlende, aber zugesagte Sponsorenzahlungen zurückzuführen. Wenn ich das jetzt auslege, dann bedeutet das, dass eine nicht im Etat angesetzte Verbindlichkeit von etatisierten Einnahmen nicht bedient werden kann, weil diese ausbleiben. Wenn die Sache mit den Sponsoren stimmt, kann der überwiegende Teil des Problems dann logischerweise nicht die VBG sein, oder ?

Insolvenz ??? ·

Bei keinem Verein wird öffentlich, was der Hauptsponsor bezahlt. Oder täusche ich mich da ?

Ansonsten gebe ich den Usern Recht, die eine umfassende Aufklärung fordern. Jetzt hilft nur noch die Flucht nach vorne. Die 10% für Raths kann man übrigens vernachlässigen. Der bekam das Geld vom Sponsoring. Er stellte dem KFC über seine Agentur eine Rechnung, wenn der Betrag geflossen war.

Insolvenz ??? ·

den mit der Mutter

Insolvenz ??? ·

Ich bin mir nicht ganz sicher, was es jetzt hier bringt, einzelne Meinungen zu "zerpflücken" und Mutmaßungen mit weiteren Mutmaßungen zu hinterfragen.

@sipugaloma: mach den Spruch bitte weg

Insolvenz ??? ·

Lug und Betrug weiß ich nicht, aber zumindest sind die Umstände höchst sonderbar und werfen kein gutes Licht auf die Verantwortlichen und zwar auf alle.

Dazu vielleicht etwas Grundsätzliches:

Man darf Etat und Liquidität nicht gleichsetzen. Wenn man laufende Verbindlichkeiten bezahlen kann, ist man liquide. Das soll lt. Schürmann der Fall sein. Etat ist aber lediglich eine Vorausplanung des benötigten Geldes und die Umsetzung durch entsprechend zu generierende Einnahmen. Und in der Regel bauen sich die Einnahmen ja sukzessive auf. Man hat einen Etat(ansatz) am 1. Juli von 1.000.000 €. Darin sind am 150.000 € für Spieltagseinnahmen geplant. Die letzten Gelder aus dieser Planung kommen aber ja erst im Mai des Folgejahres rein. Folglich hat man am 1. Juli keine Million zur Verfügung. Muss ja aber auch nicht sein, eben weil Etat nicht gleich Liquidität ist. Wenn man bis zum Schluss des Wirtschaftsjahres (30. Juni) 1.000.000 € im Etat angesetzt hatte, dann reicht es aus, wenn der letzte Euro ( etwa durch Sponsoren) am 29. Juni kommt, damit er am 30. Juni ausgegeben werden. Für Geld, was ich Monate später ausgeben muss, muss ich Monate vorher nicht liquide sein. Im günstigsten Fall liegt es halt schon vorher sicher bei der Bank.

Wenn unvorhergesehene Ausgaben kommen oder Einnahmen fehlen, können die aus dem Etat (der eigentlich Rücklagen enthalten sollte) oder aus dem liquiden Vermögen ( etwa Festgeld) bedient werden. Aber sicher keine Beträge in der genannten Größenordnung. Deswegen ist auch die hier schon gelesene Annahme falsch, das Geld wäre in anderen Kanälen abgeflossen ( an DR (?)). Der benötigte Betrag war anscheinend nie im Etat enthalten.

Ich war selbst jahrelang Vorstandsmitglied (mehrere Ämter) in einem mittelgroßen Tennisclub, gute 400 Mitglieder. Der Jahresetat betrug in der Regel 70.000 - 80.000 €. Der Club ist Eigentümer der Platzanlage und ihm obliegt damit die Pflege der Plätze. Und ein Tennissplatz, der qualitativ hochwertig sein soll, benötigt vor allem Wasser. Deshalb gibt es eine unterirdische Anlage, die bei Aktivierung automatisch die Plätze wässert. Und wenn dann ein solches unterirdisches Rohr kaputt geht, ist das eine unvorhergesehene Belastung, die der Finanzwart im Etat aber als "Sonderausgabe" angesetzt hat. Und zusätzlich hat der Club noch einmal etwa die Hälfte eines Jahresetats auf einem Festgeldkonto, das sofort verfügbar wäre.

Dass der KFC keine Rücklage/ Vermögen in deutlich sechsstelliger Höhe gebildet haben kann, ist nachvollziehbar. Aber dass angeblich unvorhersehbare Verbindlichkeiten in dieser Höhe vorhanden sein sollen, ist schon seltsam.

Insolvenz ??? ·

Das Geld war nie verfügbar. Wie sich die Summe wohl zusammensetzt, wurde gestern schon diskutiert

Insolvenz ??? ·

Ich glaube nicht, dass die Einnahmen ansatzweise reichen. Von denen, die auf der HP immer vorgestellt werden, wird kaum einer fünfstellig bezahlen

Insolvenz ??? ·

"Aber das wir alle enttäuscht sind, ist doch klar. Ich kann aber versichern, dass die Mannschaft in Takt ist."

manchmal frage ich mich, ob so etwas nicht geprüft wird vor der Veröffentlichung.....

Bei FB sprechen vermeintliche Insider von "belegbaren Unwahrheiten". Ich bin gerade über diese Formulierung gestoplert. Mir ist irgendwie nicht erklärlich, was damit gemeint sein könnte.

Insolvenz ??? ·

Danke für die Info

Da es mich nicht betrifft, hoffte ich, aus der Seite schlau zu werden, ist aber ein bisschen unübersichtlich . Insofern top !

Insolvenz ??? ·

Der "freiwillige" Verzicht der Gläubiger ist nur bei einem Insolvenzplan nötig.

Das Regelinsolvenzverfahren dient der Verwertung aller Vermögenswerte und (bei einer juristischen Person) letztlich der Liquidation, sprich Löschung aus dem Vereinsregister. Die Gläubiger bekommen halt dann das, was nach Verwertung übrig bleibt. Der Insolvenzverwalter sammelt das Geld ein, zieht Masseverbindlichkeiten ab (vor allem Verwaltervergütung und Gerichtskosten) und bildet die Quote. Bei Air Berlin z.B. wird am Ende eine minimale Quote rauskommen, wahrscheinlich weniger als 1%.

Vor der Zerschlagung kann der Insolvenzverwalter den Namen verkaufen, was hin und wieder gemacht wird. Dann wäre ein Neustart möglich, sportlich würde das aber Kreisklasse bedeuten.

Außerdem ist § 42 Abs. 2 BGB noch zu beachten. Der Verein ist zwar keine GmbH, eine Insolvenzverschleppung kann es aber geben und das in dieser Norm angesprochene Verschulden wird vermutet. Der Verein ist zahlungsunfähig, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach dem Betrachtungsstichtag 90 % seiner fälligen Verbindlichkeiten bedienen kann. Und wenn ich jetzt die zeitliche Dimension betrachte, ist es möglicherweise schon zu spät.

Insolvenz ??? ·

Diesem Wunsch liegt wahrscheinlich die Annahme zugrunde, ein Insolvenzverfahren wäre eine Art von Bestrafung

Das ist nicht so, meistens dient der Insolvenzantrag dem Zweck, einen Verwalter zu erhalten, damit die bisher Verantwortlichen nicht weiter "rumwurschteln"

Es könnte außerdem sein, dass die VBG a) durch interne Vorgaben gezwungen wird, einen Insolvenzantrag zu stellen, etwa weil sie b) gar keine Ratenzahlung abschließen darf (wieder ähnlich Finanzamt)

Je länger ich darüber nachdenke, könnte ich mir die Nummer als Regressfall für den Steuerberater vorstellen. Oder hat der KFC etwa keinen Steuerberater ?

Insolvenz ??? ·

Wenn die kolportierte Zahl mit den 700.000,00 € stimmt, auch wenn Schürmann das nicht bestätigt hat, würde mich mal interessieren, wie sich diese Summe genau zusammensetzt.

Wenn es sich alleine um Beiträge bei der VBG handeln würde, dann stimmt grundsätzlich etwas nicht

Unterstellt, die 700.000,00 € zerfallen in 350.000,00 € für 2022 und 350.000,00 € für 2023

Das würde bedeuten, dass annähernd die Hälfte des Spieleretats zusätzlich an die VBG zu zahlen wären, was eigentlich nicht sein kann.

Übrigens habe ich auf der VBG-Seite gelesen, dass Zahlungen für Unternehmen mit mehr als 5.000,00 € Beitrag/Jahr in vier Teilen fällig sind (wie z.B. Grundsteuer) und dass Bescheide verschickt werden. Folglich muss irgendwann ein Bescheid für 2022 angekommen sein. Außerdem muss der KFC das Entgelt melden. Das ist ein wenig wie beim Finanzamt.

Nächste Spiele

24.10. 17:30 ETB Essen -:- Schonneb.
24.10. 18:00 KFC Uerd. -:- 1. FC Mo
25.10. 15:00 SSVg Velb. -:- Holzheim
25.10. 15:00 SF Baumb. -:- Dingden
25.10. 15:00 TSV Meerb. -:- Rat. 04/19
25.10. 15:00 Sonsbeck -:- Wupperta
25.10. 15:00 Scherpen -:- Büderich
25.10. 15:30 Solingen -:- VFL Jüch

Letzte Spiele

18.10. 15:00 1. FC Mo 4:2 TSV Meerb.
18.10. 15:00 VFL Jüch 1:1 KFC Uerd.
18.10. 15:00 Schonneb. 4:1 Scherpen
18.10. 15:30 Solingen 2:3 SSVg Velb.
18.10. 15:30 SC Tönis 1:0 Holzheim
23.10. 19:30 Fortuna 1:1 SC Tönis