Thomas13
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Mich interessiert nur die Leistung des Spielers, bestenfalls auch noch ob er sich seinem AG gegenüber loyal verhält (wobei das zu beurteilen im Grunde nur seinem AG zusteht). Im Falle KG ist mir zu Letzerem nichts zu Ohren/Augen gekommen. Also kommen wir zur Leistung in den letzten beiden Jahren, und die würde ich jetzt mal neutral betrachtet als eher durchschnittlich einstufen. KG ist meiner Meinung nach unter seinen Möglichkeiten geblieben, das war bisher nicht der Fußball für den er bekannt war/ist. Mir würde also - falls die Verantwortlichen nicht mehr mit ihm planen - auch kein gutes Gegenargument einfallen. Sollten die Verantwortlichen weiter mit ihm planen, dann werde ich ihn - genauso wie alle anderen Spieler - unterstützen und nach Leistung beurteilen.
Na, dann sind wohl mehrere Spieler von beiden Mannschaften kurz vor knapp angekommen, denn KG war ja nicht der Einzige der sich dort erleichtert hat ;-)
Edith sagt: Vielleicht haben die Spieler sich auch gedacht: "Der Junge muss an die frische Luft" :-D
Davon hat sie nicht gesprochen ;-)
Mir ging es nur um den Teil "„Krefeld macht sich lächerlich, wenn der KFC in die 2. Liga aufsteigt und dann nicht in einem für viel Geld sanierten Stadion spielen darf.“"
Aber das ist ja eine verkappte Wahlwerbung und kein Interview....
So ganz unrecht hat sie allerdings mit ihrer Meinung ja nicht...
"Jensen kommt jetzt richtig in Fahrt. Bei der Grotenburg habe Meyer alles falsch gemacht. Als Oberbürgermeisterin hätte sie sich für den Abriss des Stadions eingesetzt. Das Gelände ließe sich vom Zoo und für Wohnungen viel besser nutzen. „Ich hätte mit privatem Geld an der A44 ein neues Stadion gebaut, das auch dann funktioniert, wenn der KFC aufsteigt.“ Jensen hält Investitionen in die Grotenburg für eine Sackgasse. „Krefeld macht sich lächerlich, wenn der KFC in die 2. Liga aufsteigt und dann nicht in einem für viel Geld sanierten Stadion spielen darf.“"
Letzteres habe ich mir auch schon gedacht.... Wobei.... Geht´s noch lächerlicher.... Ja, mehr geht immer....
Interessante Sache, Besserwisser :-)
Nur:
These 1: "Am Ende des Jahres werden wir in der Sterbestatistik nichts mehr von der ganzen Corona-Krise sehen"
These 2: "Die Grippewelle 2017/2018 hat viel mehr Tote gefordert".
"Thesen 2 und 1: für Deutschland korrekt - there actually *IS* some glory in prevention!"
Die Schlussfolgerung ist - wie er es so schön sagt - auch zum Teil Unfug. Die Statistik zur Grippewelle 2017/2018 wurde mit Auffüllern berechnet, gleiches wird mit der Sterbestatistik für 2020 geschehen. Denn um eine genaue Aussage zur Todesursache treffen zu können müsste jeder Verstorbene obduziert werden. Das geschieht aber nicht. Die Statistiken sind also viel zu ungenau, und die Ergebnisse können daher von beiden Seiten als Totschlagargument für ihre Thesen genutzt werden.
Ja, Island hat konsequent getestet. Aber das Zahlenmaterial zu nehmen und einen Referenzwert für eine Dunkelziffer heranzuziehen scheint mir - für Deutschland - wenig zielführend zu sein. Island ca. 103.000 qkm, Deutschland 357.000 qkm. Island ca. 365.000 (davon ca. 60% in der Hauptstadt) Einwohner, Deutschland ca. 83 Mio. Einwohner. Und Fläche und Einwohner sind jetzt nur 2 Parameter zur Berechnung. Meiner Meinung nach kommt da etwas raus was ich jetzt mal als "gering belastbar" bezeichnen würde.
"Edit: Und das Problem mit der Übersterblichkeit und dem Grippewellenvergleich ist mMn auch: Selbst wenn wir jetzt am Jahresende feststellen, dass sich die Sterblichkeitsraten nicht von einer heftigen Grippesaison unterscheiden. Heißt das dann, dass die Maßnahmen überzogen waren? Oder heißt das dann, dass nur wegen der harschen Einschränkungen eine erhebliche Übersterblichkeit vermieden wurde?"
Und dann kommen wir doch gleich zum eigentlichen Hauptproblem: Der Statistik. Haben wir hier schon besprochen. ;-)
Statistiken sind immer nur so gut wie die Datenbasis und die Methode. Es gab mal das Argument dass ja viel mehr Menschen während der letzten großen Grippewelle gestorben sind als an Covid 19, ich meine man sprach von über 20.000 Toten. RKI hat dann die Berechnungsgrundlage bekannt gegeben, es waren in dem Jahr "nur" ca. 1.700 tatsächlich nachgewiesene Grippetote, der "Rest" waren statistische "Auffüller" (Mehrverstorbene Menschen während der Grippesaison als im Mittel der Monate außerhalb der Grippesaison).
Seid einfach vorsichtig mit solchen Statistiken, gerade wenn die Datenbasis und die Methode unklar ist.
Infiziert heißt übrigens nicht dass dieser Mensch dann im Krankenhaus aufhalten muss..... Die Verwunderung kann ich also nicht ganz nachvollziehen.
Unsere Regierung versucht - wie die meisten anderen Regierungen auch - einen Spagat zwischen Gesundheit und Wirtschaft hinzubekommen. Bisher hat das mehr oder weniger ganz gut geklappt, man hätte sich m.M.n. mehr um die vielen Härtefälle kümmern müssen. Aber bevor ich sie dafür und für die Maßnahmen mit Unrat bewerfe denke ich eher daran dass es eine solche Situation noch nie gab und ich ehrlich gesagt auch nicht in ihrer Haut stecken möchte.
Die getroffenen Maßnahmen sind m.E. auch kein Problem, das Problem sind wie immer die Menschen die sie eigentlich "nur" umsetzen müssten.....
Ich wundere mich aber auch über einige Dinge.... Die Fußball Vereine müssen Sicherheitskonzepte basteln usw..... Im Flugzeug - wie mir jetzt schon mehrmals berichtet wurde - wird aber jeder Sitzplatz verkauft, von Abstand keine Spur. Gleiches habe ich von dem Rennbahn Open Air Kino gehört, die Tribüne voll. Verstehen muss ich das wohl alles nicht....
Die Mühe einer Gegendarstellung lohnt doch nicht..... ;-)