Suma
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In dem letzten Artikel, der hier mehrfach eingestellt wurde, wird Eser zitiert, dass er gerne den schwierigen Weg geht. So weit, so gut. Er wird aber auch zitiert, dass der alternative Weg "ganz locker" zu schaffen sei. Angesichts dessen, was über die finanzielle Situation so bekannt ist, kann man da vielleicht ins Grübeln kommen, wie realistisch das ist.
Vielleicht vor einer Insolvenzverschleppung?
Wenn es so ist, ist die Kommunikation dazu allerdings unterirdisch.
Und: Es ist leicht zu fordern, es die Anderen versuchen zu lassen, wenn man selber nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann.
Wer sich sachlich mit Argumenten für die eine oder andere Seite auseinandersetzt, muss hier keinerlei negative Bewertungen befürchten. Wenn aber User - und da fallen mir spontan drei ein - entweder oberlehrerhaft oder respektlos gegenüber anderen User sind, dann merken sich das die Leute. Mit Sachlichkeit haben die entsprechenden Beiträge nichts zu tun.
Zumindest die Oberleherhaftigkeit hast du mir ja bereits attestiert. Daher gehöre ich ja offensichtlich in die Gruppe der "spontan 3". Deshalb nur kurz in eigener Sache: Ich verhalten mich nicht respektlos gegenüber anderen Nutzern. Im Gegensatz zu Ueberdingen, den du ja in Schutz nimmst, beleidige ich auch niemanden. Ich halte meine Beiträge für sachlich und erkläre meine Meinung mit Argumenten. Dass sie andere nicht unbedingt überzeugen, ist mir klar. Damit kann ich leben. Gut, wenn Gegenargumente kommen, dann kann man diskutieren. Schlechter, wenn nur Daumen runter kommt, das ist eher weniger Austausch.
Mittlerweile glaube ich aber, dass ein echter Meinungsaustausch gar nicht gewünscht ist. Überwiegende Meinung ist doch: Eser muss bleiben, Platzer hängt mit Eser zusammen, also muss er auch bleiben. Also wird das, was nicht passt oder unstimmig erscheint, passend gemacht oder relativiert, gerne verbunden mit "Wer soll es denn sonst machen?" und der Aufforderung, es doch dann selber zu machen. Totschlagargumente, die das Diskutieren und das (gemeinsame, gerne auch gegensätzliche) Bewerten von Sachverhalten fast unmöglich machen.
Ich habe es an andere Stelle schon mal geschrieben: Ich bin kein Mitglied und habe damit nichts zu entscheiden. Trotzdem erlaube ich mir noch ein letzten Mal eine Meinung und nehme die erwartbaren abgesenkten Daumen in Kauf: Das Hoffen darauf, dass schon irgendwie alles gut werden wird, wenn nur xyz (da kann man ja quartalsweise andere Namen einsetzen) weg sind, kann ich anhand der leidvollen Geschichte des Vereins der letzten Jahre nicht nachvollziehen. Ein "Weiter so, Alternativen gibt es ja nicht" wird den Verein vermutlich nicht weiterbringen. Es gibt im Leben nicht nur schwarz und weiß (ja, ich weiß, der Oberlehrer...) und das gilt auch für den KFC. Sich die Dinge ergebnisoffener und sachlicher anzusehen und nicht zu sehr geprägt davon, ob man denjenigen, der sich (im Verein oder hier) gerade äußert, mag oder blöd findet, schadet sicher nicht.
Toll....es ist geld angekommen...sollte normal sein!
Richtig. Allerdings hat Platzer gesagt, dass das nicht passiert ist und 80.000 € verschwunden sind.
HAHAHAHA... dafür braucht man einen externen Prüfer? Das ist doch lächerlich. Das kann man alles ohne irgendwelche externen Leuten prüfen.
Und das hat man offensichtlich auch zunächst getan und dann alles dem externen Prüfer vorgelegt, damit er die Rechtmäßigkeit überprüfen kann. Und das ist auch genau richtig so. Denn hätte man das nicht gemacht, hättest du (und Andere) doch unterstellt, dass da wieder mal gekungelt wurde.
Und dann zieh dir mal die gequirlte scheiße vom blue monday rein!
Was genau davon denn? Platzer hat von 80.000 € gesprochen, die verschwunden sind und K + R ziemlich unverhohlen eine mögliche Veruntreuung unterstellt. Das Geld ist aber da.
Er hat von zig Tickets gesprochen, die Staude kostenfrei bekommen habe, was für den Verein einen wirtschaftlichen Verlust bedeute und unmoralisch sei. Staude hat die Tickets aber bezahlt.
Er hat von Röthigs Sohn gesprochen, der entgegen vorherige Absprachen einfach Geld eingesammelt hat. Diese Absprachen gab es aber nicht und das Geld wurde auch nicht, wie von Platzer zumindest vermittelt, einfach irgendwie, sondern in den einzelnen Kassen zugeordneten Taschen transportiert (was zumindest ansatzweise dem System entspricht, das Platzer ja wollte). Und für alle, die die Notwendigkeit lächerlich finden: Es ist an jeder Kasse gang und gäbe, dass zwischenzeitlich Scheine herausgenommen werden, wenn der Laden brummt. Weil sie nämlich tatsächlich irgendwann voll sind. Und dass der Laden gegen Duisburg gebrummt hat, dürfte wohl unstrittig sein.
Aber es ist wie vermutet und vorher hier im Forum ja auch schon entschieden: Die Prüfung ist eh Mist, die jetzt aufgeploppten Themen/ Widersprüche sind eigentlich gar nicht relevant und wer das anders sieht, labert "gequirlte Scheiße". Dass sich die von Platzer benannten Vorwürfe jetzt scheinbar nicht bestätigen und die Schuldingen vielleicht gar nicht schuldig sind - geschenkt. Und offensichtlich auch, dass Platzer scheinbar ungerechtfertigt öffentlich andere Menschen zumindest in den Verdacht der Straffälligkeit gestellt hat. Hauptsache transparent...
2 wirklich ernstgemeinte Fragen(komplexe):
Das ist ja das Problem - wenn wir wieder fröhlich alles durchmischen und irgendwo jemand aus dem Nichts auftaucht, dann vergehen wieder Monate, bis man weiß, wen man in etwa vor sich hat.
Wen genau hat man denn mit Platzer vor sich? Wofür steht er? Was ist seine Motivation, was sein Plan?
Da vertraue ich aktuell als kleineres Übel den Personen, die unbestritten das Geld mitbringen und die richtigen Ansätze für die Zukunft thematisieren. Das ist sicher kein blindes Vertrauen, sondern die aktuell vielversprechendste Prognose.
Welches Geld hat denn Platzer mitgebracht? Das Gangbild-Sponsoring? Und wie ist denn die vielversprechend(st)e Prognose?
Deine Fragen kann ich alle nachvollziehen und sie machen auch alle Sinn.
Aber:
Wer was in der Vergangenheit gemacht hat, wer welche Fehler gemacht hat, wer sich ggf. am Rande der Straftat bewegt hat - sorry - aber das interessiert mich nur minimal.
Das sehe ich anders. Wir sprechen ja nicht davon, dass da jetzt aufploppt, dass irgendwann früher irgendwer mal irgendwas gemacht hat, dass vielleicht nicht ganz sauber ist. Sondern davon, dass sich die derzeitigen Verantwortlichen aktuell gegenseitig massiv beschuldigen. Und zwar mit Vorwürfen, die man nicht einfach als Fehler bezeichnen kann.
Hat Platzer recht, dann geht das Verhalten von K+R (mindestens) Richtung Veruntreuung (und das hat er so ja auch benannt). Dann sind K+R nicht mehr tragbar.
Hat er aber nicht recht, ist das, was er gemacht hat (mindestens) rufschädigend, vielleicht auch mehr. Dann wäre Platzer nicht mehr tragbar - unabhängig davon, ob er Sponsoren ran schafft oder was auch immer.
Ansonsten wäre es doch der gleiche Mist der letzten Jahre. Wer mit Geld winkt, kriegt die Macht. Egal, ob das, was er tut, rechtlich und moralisch sauber ist. Wie willst du denn so den Verein endlich mal solide aufstellen? Denn dass dieses Konzept nicht funktioniert, zeigen doch die letzten was weiß ich wie vielen Jahre.
Aus dem Kommentar:
"(...) Platzer ist mit dem Interview in Vorleistung gegangen. Der 55-Jährige hat minutiös geschildert, was alles falsch laufe und wie gegen ihn gearbeitet werde. Er hat mehrere Vorwürfe gegen Kahstein und Röthig geäußert. Klar ist: Sollte das, was Platzer erzählt hat, stimmen, wären beide für den Verein nicht mehr tragbar. (...)
Kahstein und Röthig müssen das liefern, was sie versprochen haben: Beweise. Es gibt viele offene Fragen.(...)"
Grundsätzlich richtig. Allerdings bin ich der Meinung, dass auch Platzer Nachweise liefern muss. Es ist eines, in einem Interview anzuklagen, aber man muss diese Vorwürfe dann auch belegen. "Minutiös schildern" reicht da m.M. nicht aus.
Letztlich sind beide Seiten aufgefordert, nicht nur ihre Sichtweise zu schildern und die andere Seite in die Pfanne zu hauen, sondern ihre Sichtweise auch zu belegen (oder die der anderen Seite zu widerlegen). Ich denke, nur so wird klar werden, wer weiterhin tragbar ist und wer nicht.
Bisher war die KFC-Stärke die mannschaftliche Geschlossenheit und der enorme Einsatz. Nur ein Gedanke: Es gibt ja keinen Athletiktrainer mehr. Ist es denkbar, dass sich das jetzt rächt, weil die Kraft, die dieser enorme Einsatz gefordert hat, nicht mehr so wie vorher vorhanden ist?
Kannst du eigentlich nur Rumpöbeln und Andere beleidigen? Wie wäre es denn stattdessen mal damit, Argumente zu bringen oder (ganz verrückter Gedanke, ich weiß) zu akzeptieren, dass es neben deiner noch andere Meinungen gibt?
Eser hat in seinem großen Interview gesagt, dass die Konten gesperrt und gepfändet sind und dann ja auch das irische Konto erwähnt.
Nein. Denn Privatpersonen können ein Pfändungsschutzkonto einrichten und so über einen Teil ihres Einkommens verfügen. Alleinstehende über 1500 Euro, je nach Anzahl der Unterhaltsberechtigten erhöht sich der Betrag.
Bei Geschäftskonten gibt es diese Möglichkeit nicht. Heisst also bei Pfändung: keine Transaktionen, kein Zugriff, nichts... sofern nicht der Pfändende zustimmt.
Es wäre zwar theoretisch möglich, dass eine Privatperson das Konto übernimmt und in ein P Konto umwandelt, aber erstens wird so blöd wohl keiner sein und zweitens würden 1500 Euro monatlich den KFC wohl nicht wirklich voranbringen.
Jetzt klar, warum ein pfändungssicheres Konto in Irland einen gewissen Charme hat?
WENN (was ja momentan noch gar keiner weiß) sich tatsächlich 70 % der erhobenen Vorwürfe klar widerlegen lassen, dann würde das in allererster Linie zunächst einmal bedeuten, dass sie zu Unrecht erhoben wurden. Muss dann die weitere Überlegung nicht eher lauten, ob die anderen 30 % nicht auch unrichtig sein könnten? Oder wie man mit einem VV umgeht, der Andere öffentlich zu Unrecht beschuldigt?
Und in wie weit hat denn Platzer seine Vorwürfe bisher belegt? Üblicherweise ist es ja eigentlich so, dass derjenige, der "anklagt", die Beweislast hat und nicht der Beschuldigte seine Unschuld beweisen muss.
Hör Dir das Interview nochmal an und dann lies Deinen Beitrag. Es gibt da eine nicht unwichtige Diskrepanz in der Wahrnehmung. Manchmal vermischt man auch getätigte Aussagen hier und aus dem Interview oder interpretiert Aussagen.
Das mit der Wahrnehmung ist doch gerade das, was ich nicht nachvollziehen kann. Wie kann man (du ja z.B. auch) nach einem "einseitigen" Radiointerview so sicher sein, nun zu wissen, was Sache ist? Und natürlich interpretiert man Aussagen (und das unterschiedlich), die einen mehr, die anderen weniger. Wenn aber sogar schon Aussagen interpretiert, die noch gar nicht getätigt wurden (Gegendarstellung), dann ist das schon ein wenig befremdlich.
Und Grundsätzlich.. wenn ein Vorstandsmitglied öffentlich sagt "er habe gerade keine Zeit für die Jugend", dann ist er disqualifiziert!!! Wenn Bayer die Kooperation beendet, dann war es das!!
Richtig. Und ich habe auch an keiner Stelle geschrieben, dass die Aussage richtig oder nachvollziehbar oder zu unterstützen wäre. Aber warum ist denn dann Platzer (und Eser) nicht disqualifiziert, der sich der Sache schon vor Wochen annehmen wollte? Offensichtlich ist das ja nicht passiert (denn sonst wäre es nicht weiter Thema). Erklär es mir: Warum ist der eine deshalb raus, der andere aber nicht?
Btw. bei dem Thema machste das, was Du anderen vorwirfst. Ob Platzer (aus Bayern) nicht was gemacht hat, ist nicht nachvollziehbar, es ist spekulativ.
Gilt aber auch andersherum: Wir wissen ja auch nicht, ob KR nicht was gemacht haben.
Was wir aber wissen: Schulden, Kontenpfändung, kein offizieller Hauptsponsor, keine vereinseigene Möglichkeit, die 1. Mannschaft regelmäßig zu bezahlen, desolate Zustände in der Jugendabteilung und ein komplett zerstrittener Vorstand.
Das lässt zumindest den Rückschluss zu, dass bisher keiner (!) etwas halbwegs Nachhaltiges erreicht hat. Denn wäre es so, wäre die Situation des Vereins eine andere.
Aber auch hier: Hierfür eine Seite verantwortlich zu machen, ist nach dem, was bisher bekannt ist, doch fast schon Hellseherei. Das heißt nicht, dass niemand verantwortlich ist, denn ganz sicher gibt es Verantwortliche. Nur wer wie und in welchem Umfang wofür verantwortlich ist und wer wann aus welchen Gründen wie gehandelt hat, kann doch momentan keiner halbwegs seriös einschätzen.
So wie es bisher aussieht, sollen K+R vor Ort vieles regeln, während Platzer in Bayern weilt.
So wie es aussieht? Entweder ist das eine klar kommunizierte Vereinbarung oder... Spekulation.
Und WENN er was angewiesen hat oder Herr Eser den Herren Geld für die Jungend überwiesen hat und es dann nicht weitergeleitet wurde?
Und wenn nicht?
Ich will dir echt nichts Böses, aber dein Beitrag zeigt doch, wie selektiv hier manche Dinge wahrgenommen werden und dass es einen großen Unterscheid macht, wer etwas sagt oder (nicht) tut - auch wenn es sich inhaltlich gar nicht groß unterscheidet. Dass es bei dem einen dafür Erklärungen oder Verständnis gibt oder man ein Thema komplett ausblendet, während man den Anderen darauf festnagelt. Und das, bevor man überhaupt mal alle gehört hat.
Ich wiederhole mich, es müssen ALLE weg, der komplette Vorstand und der VR
Da sind wir uns tatsächlich einig!
Der VR hat mit Sicherheit das mit den irischen Konten durchgewunken,
Die Konten, die hier überwiegend als vollkommen unproblematisch und üblich angesehen wurden? Sind die jetzt auf einmal doch problematisch?
Ich kapiere echt nicht mehr, wie sehr hier mit zweierlei Maß gemessen wird:
Platzer äußert sich über das KFC-Radio über eine Stunde lang und „packt aus“. Dabei wirft er seinen Vorstandkollegen unter anderem auch strafrechtlich relevantes Verhalten vor. Die Reaktionen sind überwiegend positiv: Endlich Informationen! Endlich jemand, der was sagt! All diese Missstände gehören an die Öffentlichkeit! Und glaubhaft wirkt er auch und außerdem hat Chris ja auch Mails gesehen.
Die nicht sofort erfolgte Gegenreaktion wird von vielen als Schuldeingeständnis gesehen. Wird wohl was dran sein, sonst hätten KR sich ja sofort geäußert.
Nun wird eine Gegendarstellung angekündigt, ebenfalls öffentlich, im Rahmen einer Pressekonferenz. Außerdem wird angekündigt, die Gegenäußerung u.a. durch Vorlage von E-Mails belegen zu können. Die Reaktion hier: Ohne überhaupt zu wissen, was der Inhalt sein wird, wie den Vorwürfen begegnet wird und wer dabei was dazu beiträgt, ist offensichtlich jetzt schon klar, dass die Gegendarstellung Mist ist. Und was sagen denn bitte E-Mails schon aus? Und warum wird alles überhaupt in die Öffentlichkeit gezerrt (wohlgemerkt von zwei Vorstandsmitgliedern, denen öffentlich ganz unverhohlen strafrechtlich relevantes Verhalten vorgeworfen wurde – wie soll denn da sonst die Reaktion aussehen?), das ist doch vereinsschädigend.
Oder die Jugendabteilung: Wenn Kahstein auf Anfrage sagt, die Angelegenheit sei auf dem Schirm, momentan könne er sich aber nicht darum kümmern, dann springen etliche darauf an. Dass sowohl Eser als auch Platzer bereits vor Wochen eine Klärung zugesagt haben, die ganz offensichtlich nicht erfolgt ist, ist aber egal?
Und die „Kontosache“ (also die Vorwürfe Platzers, die beiden Anderen hätten Gelder veruntreut), auf die hier so viele angesprungen sind (und das, WENN die Vorwürfe zutreffen, auch zu Recht) ist auf einmal auch nicht mehr so wesentlich? Das werden "die Beschuldigten" vermutlich anders sehen.
Warum macht es in der Deutung so einen Unterschied, wenn zwei Parteien so ähnlich agieren? Wie könnt ihr das alles jetzt schon einsortieren? Ohne die Gegendarstellung überhaupt zu kennen? Das sind wirklich ernstgemeinte Fragen!
Und bevor jetzt wieder irgendwer meint, ich sei pro KR (oder Gummert) oder contra Platzer: Das ist nicht so. Ich bin gar kein pro/contra, weil ich mir bisher gar keine Meinung bilden konnten. KEINER der Genannten ist für mich bisher irgendwie prägnant oder positiv in Erscheinung getreten. Ich fände es tatsächlich besser, wenn niemand von ihnen mehr offiziell verantwortlich wäre. Alleine schon deshalb, weil eben bisher keiner erkennbar etwas (mittelfristig wirksames) für den Verein getan hat und weil ich die Art, wie sie miteinander umgehen (und damit meine ich alle 3!) und den KFC nach außen repräsentieren unsäglich finde. Gleichzeitig fehlt mir allerdings auch die Vorstellungskraft, woher ein neuer Vorstand kommen sollte.
Aber selbst wenn es anders wäre oder irgendwer meint, mich (weiterhin) pro oder contra xyz einordnen zu müssen. Alles gut: Ich bin kein Mitglied und entscheide daher nichts mit. Ich kann also ganz sicher den Verein nicht kaputt machen.
Vor allem jetzt so zu tun, als würden alle Platzer als Heilligen ansehen. Hat niemand getan. Es haben nur viele geäußert, sie glauben ihm. Nicht mehr und nicht weniger, aber scheint nicht in die Agenda zu passen. Man will den Mann ja weiterhin deformieren.
Alle die Herrn Eser...Herrn Platzer und radioblaurot in frage stellen....hier....stecken mit dem ganzen anderen egomanen pack unter einer decke!(...)
Ist das euer Ernst? Nur, weil man der Meinung ist, dass ein einseitig geführtes Interview (also eines ohne "Gegenwehr") nicht ausreicht, um sich ein hinreichendes Bild zu machen, ist man ein Vereinszerstörer?
(...)Und anstatt nur zu meckern und alles hinzunehmen sollten wir j e t z t diesen lügnern...betrügern...diesen egomanen auf's dach steigen.
Kann man grundsätzlich so sehen. Aber macht es nicht Sinn, erst mal gesichert zu wissen, wer überhaupt welche Rolle spielt?
Immerhin scheint Platzer in ein Wespennest gestochen zu haben. Von der vermeintlichen Gegenseite ist bislang nichts zu hören. Keine entrüstete Stellungnahme oder ähnliches... Die würde ich mir aber wünschen, um das Bild zu komplettieren...
Ja, die würde ich mir auch wünschen und sie ist ja mittlerweile auch angekündigt. Allerdings könnte ich ehrlich gesagt durchaus verstehen, wenn man - unabhängig, ob man die Vorwürfe nachvollziehbar findet oder nicht - nicht "auf schnell und emotional" antwortet, sondern sich vorab anwaltlich beraten lässt. Denn es stehen ja mittlerweile sehr massive auch strafrechtlich relevante, Vorwürfe im Raum.
Wir halten leider alle viel zu sehr den Mund.
Und glauben gerne!
Ich kann verstehen, dass man das Platzer Interview aufsaugt und glauben möchte, dass man nun in gut und böse unterscheiden kann. Aber Platzer hat doch letztlich erst mal nur "seine Geschichte" erzählt. Ohne, dass Andere sich dazu äußern (oder gar dagegen argumentieren) konnten und letztlich auch ohne kritische Nachfragen. Natürlich klingt das dann alles rund und logisch.
Vielleicht ist es die "richtige Geschichte", vielleicht ist es aber auch nur eine "schöne Geschichte". Wer will das denn aktuell einschätzen? Dazu müsste man doch mindestens erst mal die "Geschichte der anderen Seite" hören. Es reicht doch nicht zu sagen, dass Platzer nett/ hemdsärmelig/ glaubwürdig rüber gekommen ist und bei allem, was jemandem vielleicht komisch vorkommt (keine Kontoeinblicke z.B.) reflexartig den Verteidigungsmodus (haben ihm die Bösen weggenommen) einzuschalten und eventuelle Gegendarstellungen, die kommen könnten, von vornherein als unglaubwürdig einzuschätzen oder unklare Aussagen "für sich" so zu deuten (und es auch Anderen so zu erklären), wie sie am besten passen.
Noch vor wenigen Tagen war Platzer die Person, die man verjagen wollte. Jetzt ist er der Gute und die Anderen werden verteufelt. Ist es wirklich so einfach mit gut und böse und schwarz und weiß? Ich habe da meine Zweifel.
Weißt du, was ein Insolvenzantrag kostet?
Diese Kosten entstehen bei einem Gläubigerantrag:
Gerichtskosten: 0,5-Gebühr, mind. 150 Euro
Kosten für Sachverständigen: pro Stunde 65 bis 80 Euro
Kosten für Insolvenzverwalter: mind. 1.000 Euro (abhängig von der Insolvenzmasse)
Und noch etwas hierzu:
Habe ich gestern schon geschrieben.....wenn er es sich hätte einstecken wollen, was hier unterstellt wird, warum soll es dann ausgerechnet auf ein Konto von M-Soccermanagement? Über das Ausland irgendwohin und dann in Bitcoin umwandeln.
Ich habe hier nirgendwo gelesen, dass Platzer unterstellt wurde, das Geld für sich verwenden zu wollen.
Was allerdings kritisiert wurde, ist, auf welche Art er auf das Geld zugreifen wollte. Du hast ja schon mehrfach erwähnt, dass du vom Fach bist. Dann wirst du wissen, dass es im Strafrecht nicht zwingend erforderlich ist, sich persönlich bereichern zu wollen und dass es auch nicht darum geht, ob jemand etwas "Gutes" oder "Notwendiges" tut, sondern ob seine Handlungen dem Gesetz entsprechen.
Und hier ist es, nach dem, was bisher bekannt ist, so, dass Platzer über Geld verfügen wollte, über das er alleine keine Verfügungsgewalt hat. Die Zustimmung der anderen Verfügungsberechtigten hatte er nicht, das haben sie ja bestätigt. Und die Verfügung über eine Sache, über die man keine alleinige Verfügungsgewalt hat, kann den Tatbestand der Unterschlagung erfüllen.
Nun ist hier im Endeffekt nichts passiert, weil Andere intervenieren haben, aber der Gedanke, den Platzer da hatte und den er umsetzen wollte, ist ja trotzdem da (und auch der Versuch wäre ja grundsätzlich strafbar).
Dass du als jemand vom Fach das so "kleinschreibst", kann ich daher nicht verstehen.