Suma
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Nein, leider nicht. Denn es gibt ja noch den vereinseigenen Insolvenzantrag. Auch der müsste ja zurück genommen werden. Und Platzer hat sich bei dem Treffen ja deutlich geäußert (ggü. dem VWR Vertreter, als es darum ging, das entzogen Vertrauen zurück zu gewinnen ) , dass er vereinsintern nicht machen wird, weil er niemandem vertraut. Das ist verständlich und nachvollziehbar, aber eben auch eine Sackgasse. Denn solange er das nicht tut (also dort seinen Plan nachweislich mit den konkreten Sponsoren usw. vorlegt), wird sich wohl weder an den Mehrheitsverhältnissen noch an dem eigenen Insolvenzantrag etwas ändern. Es ist ein Teufelskreis.
Allerdings wäre natürlich die Rücknahme des Antrages des Finanzamtes schon ein Zeichen, dass Fleisch am Knochen des Platzer Plans ist. Und das würde dann sicher auch den eigenen Insolvenzantrag beeinflussen. Im Idealfall würde das Gericht ihn ablehnen. Ich frag mich halt nur, wie das gelingen soll, wenn Platzer, wie er immer wieder sagt, keine Zugriffe und damit keine belegbaren Zahlen hat.
Aktuell 2 Daumen runter und das bei einer Nachfrage, weil nicht klar ist, ob sich nebomb einfach im Datum vertan hat oder ein anderes Spiel meint (tatsächlich hat ja ein Testspiel stattgefunden, das bis dahin aber noch nicht bekannt war). Deutlicher kann man nicht zeigen, dass es nicht darum geht, was geschrieben wird, sondern von wem. Dass ist in diesem Thema egal. In anderen wäre es aber vielleicht eine gute Idee, sich mit den Inhalten zu beschäftigen anstatt reflexartig Daumen nach unten oder oben zu vergeben und gerne noch den Anderen zu beschimpfen.
Welches Spiel soll denn morgen sein?
In Anbetracht der öffentlichen Schlammschlacht, die gerade läuft, ist das mit der weißen Weste wahrscheinlich gar keine schlechte Idee.
Dieser Erwartung wird aber wohl kein Vorstand entsprechen können und ich finde sie tatsächlich jenseits aller Realität. Auch wenn du das bekloppt findest.
Was bitte ist denn daran eine Ausrede? Man kann und darf das Verhalten der Vergangenheit kritisieren, aber JETZT ist die Situation so, dass bei einem gescheiterten Versuch jedes Vorstandsmitglied mit seinem Privatvermögen haftet. Das kann doch ernsthaft niemand erwarten?
"Wir sind am Arsch, also was haben wir zu verlieren es Eser probieren zu lassen?"
"Wir" haben nichts zu verlieren. Der Vorstand aber sein Privatvermögen. Würdet ihr das Risiko eingehen?
Man muss aber auch die Fragen stellen: Wenn Platzer, wie er ja immer wieder betont, keinen Konteneinblick usw. hat, auf welcher Grundlage erfolgt denn dann der Rettungsplan? Welche Zahlen (Einnahmen, Ausgaben, Verbindlichkeiten) legt man zugrunde? Wenn man dann irgendwas schätzt und dann zu dem Ergebnis kommen, dass das schon passen wird, ist das dann seriös oder Versuch und Irrtum?
Ich weiß, dass hier die überwiegende Meinung herrscht, man hätte Platzer einfach mal versuchen lassen sollen. Wenn es schiefgeht, hätte man immer noch Insolvenz anmelden können. Nur leider lässt die Rechtslage das nicht einfach so zu. Da muss man schon sehr sicher sein, dass alles klappt. Sonst wäre es nämlich tatsächlich eine Insolvenzverschleppung.
Und abschließend, weil es auch immer gefordert wird: Auch ein Votum der Mitglieder gegen einen Imsolvenzvertrag darf bei einem insolvenzgefährdeten Verein nicht angenommen werden, weil der Insolvenzantrag dann (wenn man nicht persönlich in Haftung genommen werden will) zwingend vorgeschrieben ist.
Dann musst du dich sputen. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist die Aufnahme neuer Mitglieder nicht mehr möglich.
Sorry, aber das stimmt nicht. Es geht nicht um persönliche Schuld, sondern um gesamtschuldnerisch Haftung. Platzer ist Vorstandsvorsitzender und damit alleine aufgrund seiner Funktion mit in der Verlosung. Überstimmt zu werden ändert daran nichts, weil auch der Überstimmte die Entscheidungen (die ihm nicht gefallen) mitverantwortet. So ist das in Gremien. Fehlende Konteneinsicht oder fehlende finanzielle Übersicht zu haben ändert daran auch nichts, weil als Vorstandsmitglied schlicht von ihm erwartet wird (nicht von mir, aber "vom Recht"), dass er das hat. Weil das Amt das schlicht fordert.
Die (ihn betreffenden) Missstände laut nach außen zu tragen, ansonsten aber nur auszuhalten, reicht nicht.
Jeder, der sich nur ein bisschen mit dem KFC beschäftigt, weiß, dass es nicht erst seit gestern eine finanzielle Schieflage gibt. Auch Platzer. Und als Vorstandsmitglied ist man per Gesetz dann verpflichtet zu handeln, wie es die Gesetzeslage vorsieht. Auch wenn man andere Pläne hat.
Ich will gar nicht abstreiten, dass Platzer vielleicht gute Absichten hatte. Aber gut gemeint ist leider nicht immer gut gemacht.
Chat GPT vergisst aber anscheinend, dass auch Platzer Teil des aktuellen Vorstandes und damit dann auch Beklagter wäre. Egal, ob einem das gefällt oder nicht.
Btw: Versäumt der Verein seine Antragspflicht, egal ob wissentlich oder unwissentlich, so haftet der Vereinsvorstand gesamtschuldnerisch mit seinem Privatvermögen für Insolvenzverschleppung. Alle Vorstandsmitglieder sind dabei gleichermaßen haftbar.
Ob Platzer das bewusst ist?
Jetzt wird es wild. Strafanzeige wegen Insolvenzverschleppung kann man dann beantragen, wenn man davon ausgeht, dass die Verantwortlichen den Insolvenzantrag (fahrlässig oder vorsätzlich) nicht gestellt haben. Die Anzeige ist immer an die aktuelle finanzielle Situation (mögliche Insolvenz) geknüpft. War ein Unternehmen vielleicht mal (kurz vor) insolvent und hat sich wirtschaftlich wieder stabilisiert, läuft die Anzeige ins Leere. Wo keine (drohende) Insolvenz, da keine Verschleppung. Die Anzeige kann sich daher nur auf die aktuelle Situation beziehen.
Ernsthaft? DAS ist jetzt die Diskussionsgrundlage?
Was macht denn dann der erfolgreiche Geschäftsführer Thomas Platzer, der offensichtlich in Bayern verwurzelt ist, beim kleinen KFC?
Aha. Und was bedeutet das jetzt?
Falls du meinst, ob dann der gesamte Jahresbeitrag zu zahlen ist: Nein. Nur der Anteil bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
Sobald das Insolvenzverfahren eröffnet ist, gibt es keine Beitragspflicht für Mitglieder mehr. Dazu gibt es mehrere BGH-Urteile.
Natürlich kann man das. Grundsätzlich kann jeder jeden anzeigen. Man tut aber gut daran, für eine Anzeige mehr als Vermutungen zu haben (und das ist auch gut so), sonst kann es schnell eine Gegenanzeige geben.
Ich nehme K und R gar nicht aus der Verantwortung und kann einiges, was sie gemacht haben (sollen) auch nicht nachvollziehen. Ich glaube nur, dass sie eben nicht der Quell allen Übels sind. Die Meinung muss man nicht teilen, ich habe sie aber.
Und wenn jetzt Eser schreibt, dass er alle rechtlichen Mittel gegen die Insolvenz ausschöpfen will: Welche sollen das denn sein? Es gibt keine Rechtsmittel gegen eine Insolvenz. Man kann sie abwenden, wenn man die Liquidität wiedererlangt, aber man kann sie nicht wegklagen.
Bei aller verständlichen Wut: den ersten Antrag hat das Finanzamt gestellt und das hat sich sicher nicht bzgl. evtl. geplanter neuer Vorstände instrumentalisieren lassen. Dass der Vorstand, hier K und R, mit einem eigenen Antrag nachgezogen hat, muss man nicht gut finden, macht aber im Sinne der weiteren Beteiligung im Verfahren und wegen möglicher persönlicher Haftung, Sinn.
Bisher hiess es hier immer, dass es ja nicht so schlimm sein kann, wenn kein Gläubiger den Antrag stellt. Nun ist es passiert... und vermutlich doch schlimm.
Die Zahlen in Frage zu stellen, kann man machen. Das wird sich der Insolvenzverwalter ja eh angucken. Leider klingen sie aber schlüssig und decken sich mit früheren Infos (Mannschaftsetat deutlich überschritten u. a.)
Wer eine Verschwörung bzgl. der Mitgliedsbeiträge und ein Planen von langer Hand (Quote) vermutet: Die sind nur bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens (sollte es schnell gehen, also nur für den Januar) fällig. Wenn, dann ist es also eher andersherum: Dadurch, dass man die Beiträge noch nicht für das ganze Jahr eingezogen hat, hat man die Mitglieder nicht zu Schuldnern gemacht (die dann auch nur eine Quote zurück bekämen).
Und auch, wenn das vielen nicht gefallen wird: Für Eser ist es "leicht", sich gegen die Insolvenz zu stellen. Er ist nicht im Vorstand und nicht haftbar. Interessant wäre, wie sich Platzer positioniert, der ist nämlich beides.
Da es hier so viele Fragen gibt: https://deutsches-ehrenamt.de/vereinsrecht-fuehrung/vereinsorganisation/insolvenz-verein/
Da sind das Verfahren, die Möglichkeiten, die Stolpersteine... wirklich gut beschrieben.
Und auch wenn es keiner hören will: Sich nur an K und R abzuarbeiten, ist vielleicht nicht ganz fair. Sie sind die letzten, die gekommen sind und haben z. B. den hohen Mannschaftsetat nicht zu verantworten.