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Mittelstürmer

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Ich weiß nicht, ob man hier tatsächlich strafrechtlich relevantes Verhalten konstruieren kann. Wenn man davon ausgeht, dass es einen Vertrag zwischen M-Soccermanagement und dem KFC Uerdingen gibt, der sich darauf bezieht, dass Eser (bzw. sein Unternehmen) Gehälter vorstreckt und dann erstattet bekommt, macht sich ein Vorstand, der diesen (ggf. mündlichen) Vertrag erfüllt, nicht notwendigerweise strafbar. Aus Insolvenzgesichtspunkten und im Innenverhältnis ist das möglicherweise problematisch, aber Untreue und Unterschlagung greifen meinem Verständnis nach nicht.

Die Rechte für das Logo muss der Insolvenzverwalter erst einmal aus der Radio-GmbH herausbekommen. Da muss schon jemand sehr daran interessiert sein, dass sich der Rechtsstreit während des Insolvenzverfahrens lohnt.

Dr Verwaltungsrat sollte endlich mal zurücktreten. Den handelnden Personen gelingt es offenbar nicht, ein funktionierendes Vorstandsteam zusammenzustellen.

Diese öffentlich ausgetragene Machtkampf ekelt mich an. Was soll ein neuer Sponsor denken, der sich allen Widrigkeiten zum Trotz hier engagieren wollte? Wer soll sich denn hier überhaupt noch engagieren?

Woher nimmst du das Wissen?

Ein Konto in der EU zu eröffnen, weil die sonstigen Kosten gepfändet werden, ist m.E. erst einmal nicht problematisch. Soweit ich weiß, könnte das auch gepfändet werden, nur mit mehr Aufwand. Es ist rechtlich vermutlich grundsätzlich okay, seinen Gläubigern die Pfändungen etwas zu erschweren. Soweit zum alten Vorstand. In der aktuellen Situation kann man sicherlich Verträge konstruieren, die einem Berater ermöglichen, Gläubiger (hier: Spieler) zu bezahlen. Insofern könnte auch das ohne Untreue möglich sein. Beide Vorgehensweisen haben offenbar den gleichen Zweck, nämlich die Spieler vorrangig zu bezahlen.

Problematisch wird es dann nach meiner Einschätzung vor allem dadurch, wenn andere Gläubiger durch dieses Vorgehen benachteiligt werden. Da sind wir dann mitten im Insolvenzrecht.

Soweit bekomme ich das strukturiert, jetzt müssen wieder die Juristen ran...

Interessierst du dich grundsätzlich für Fußball? Gegen 9 Kölner hätten wir auch und noch wesentlich höher gewonnen...

Charakter und Mentalität sind in der Regionalliga und der Dritten Liga meines Erachtens die Fähigkeiten, die den Unterschied ausmachen. Deshalb können wir mithalten. Fortuna Köln hat letztes Jahr schon das nachsehen gehabt, weil sie mit ihren Schönspielern gegen eine eingeschworene Truppe das nachsehen hatten. Insofern stimme ich auch nicht mit dem Fazit überein, dass der Kader schwach ist. Mentalität eine eine verdammte Stärke in der Liga.

Derbyzeit!

Auf ein schönes und faires Spiel - auf dem Platz und den Tribünen.

Die 05 stört mich nicht, aber nach meiner Vorstellung muss das Trikot blau-rot (längs-)gestreift sein. Manche Varianten wie die quergestreiften vor ein paar Jahren oder die Schachbrett-Trikots gingen auch noch.

Warum man aber freiwillig in hellblau, weiß, gelb, schwarz oder jetzt in rot spielen muss, erschließt sich mir nicht.

Und sollte jemand mit blau-weißen Streifen in Hintergrund sein, wird der nachher einfach per KI in blau-rot umgefärbt. Zebras haben auf der Süd ohnehin nichts zu suchen.

Umgekehrt könnte man als Zeichen des guten Willens und Vertrauens auch schon einmal mit dem Logo auflaufen. Meiner Erfahrung nach passiert in langfristigen Geschäftsbeziehungen einiges, was noch nicht oder nicht so genau vertraglich vereinbart wurde.

Die Risiken sind begrenzt. Im schlimmsten Fall hätte man einen Trikotsatz verschwendet, den man dann auch noch als Matchworn-Unikate des Duisburg-Spiels verkaufen könnte.

In besten Fall hat man einen zukünftigen Partner einen Gefallen getan und braucht auch nicht mehr darüber zu reden, dass man ausgerechnet das werbeträchtigste Spiel verpasst hat.

Natürlich, aber was machen wir sonst hier?

Eine nicht vorhandene Buchhaltung ist ein so grundsätzliches Problem, dass ich vermuten würde, dass man damit schon im Bereich der groben Fahrlässigkeit ist.

Die Frage der tatsächlichen Schäden ist natürlich sehr schwer zu beantworten. Viele Dinge, wie zum Beispiel den Verlust von Sponsoren, kann man stark vermuten, aber wohl kaum ausreichend eindeutig beziffern und beweisen. Bleiben noch Strafzahlungen an Verbände wegen der fehlenden Abrechnung. Aber dafür klagt auch keiner...

RadioBlauRot ·

Ich habe nicht ganz verstanden, um welchen Kauf es gehen sollte.

Sollte der Verein ein Angebot machen, die Rechte von der Entertainment GmbH zu "kaufen", wäre das meines Erachtens eine übliche Vorgehensweise Rechtssicherheit ohne Rechtsstreit zu schaffen. Egal, ob die GmbH berechtigt war, die Rechte in Besitz zu nehmen, würden sie gegen eine Zahlung (es war m. W. die Rede von einer Höhe in etwa der Auslagen) anerkennen, dass der Verein die zukünftig nutzen darf.

Und dazu mal wieder ein vereinfachender Vergleich (auch wenn die manche hier leider nicht verstehen): bei Abfindungen für Arbeitsverträge wird in ähnlicher Weise vermieden, genau zu klären, ob eine Kündigung wirksam war.

Im Interview hat er meines Wissens davon gesprochen, dass die schon einmal Sponsor waren und nun zurück und diesmal aufs Trikot wollen. Insofern wird es Herbrand sein oder ich habe übersehen, dass die Stuttgarter schon einmal Sponsoren waren.

Das kann man sogar im Kopf. Ein Autohaus verdient an einem Neuwagen etwa 15% des Kaufpreises. Für einen Mercedes kann man sicherlich schnell mal 50.000 € ausgeben. Damit sind das - vorsichtig gerechnet - 7.500 € pro Fahrzeug. Das heißt, wir reden hier davon, dass sie 30 Fahrzeuge im Jahr durch das Sponsoring mehr verkaufen müssten. Bei 14 Filialen muss also jede Filiale durch das Sponsoring jedes halbe Jahr ein zusätzliches Auto verkaufen.

Das kann man als Autohändler sicherlich schon einschätzen, ob das funktioniert.

RadioBlauRot ·

Hier wird juristisch ein bisschen in die Irre geführt. Die Markenrechte waren nach der Insolvenz wohl auf niemanden eingetragen, so dass Chris und Limberg sich die sichern konnten und nun die Radio Blaurot Entertainment GmbH als Rechteinhaber registriert ist.

Die juristische Position des Zweidrittel-Vorstands des Vereins scheint zu sein, dass man die älteren Rechte hat, also die Registrierung für ungültig erklären lassen kann und die für sich nutzen kann. Hier wird das als Tatsache verkauft, so einfach ist das aber m.E. nicht, auch wenn das nicht unplausibel ist.

Das ist vielleicht vergleichbar wie wenn man einen Kfz-Brief findet und zum Straßenverkehrsamt geht und sich als Halter eintragen lässt. Dadurch gehört einem das Fahrzeug natürlich noch nicht. Trotzdem wird der rechtmäßige Besitzer es sehr schwer haben zu beweisen, dass er den Wagen nicht verkauft hat.

Ich habe den Eindruck, manchmal geht es bei den Daumen auch um den User, nicht nur um den Inhalt.

So viele zusätzliche Autos müssten die gar nicht verkaufen, um das Sponsoring wieder reinzubekommen. Die Aussagen lassen aber viel Spielraum. Vielleicht zahlen sie genannten Summen nur beim Dreijahresvertrag, bei dem wir dann mit Glück und nach optimistischem Plan auch in der dritten Liga sein könnten. In diesem Fall wäre das immer noch ein Schnäppchen. Bei kurzer Laufzeit wäre das halt vielleicht weniger. Die erste Saisonhälfte ist ohnehin schon rum, das miss man berücksichtigen.

Nachdem wir aber die erste Saisonhälfte die Peinlichkeit hatten, keinen einzigen Cent mit dem Trikot zu verdienen, ist jeder ernsthafte Sponsor willkommen. Wir können nicht davon ausgehen, in dieser Situation den Vertrag unseres Lebens zu unterschreiben.

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