BlauFürTreue
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Gut gespielt, aber nicht gewonnen. Sitzt der letzte Schuss, dann geht der Blick nach oben. So bleiben die Köpfe hängen und die Mannschaft zweifelt an sich selbst. Verdammter Mist...
Wenn du meinst, dass es in der Kabine knallen und unruhig werden muss, dann bin ich bei dir.
Ansonsten verweise ich auf die endlos lange Liste an Trainern, Spielern und Funktionären, die sich hier in den letzten 20 Jahren die Türklinke in die Hand gedrückt haben. Das spricht m.E. nicht für eine Wohlfühloase, sondern eher für einen Puff.
Stimme dir voll zu. Siehe letzte Saison: Voigt war angeblich Schuld und nach seiner Entlassung gingen wir erst recht unter. Stabilität und Kontinuität fehlen hier seit ca. 25 Jahren.
Und damit kommen wir zum Kern des Problems: Hybris auf der Tribüne und zuhause vor der Tastatur. Der "große" KFC Uerdingen spielt(e) die Hälfte der letzten 20 Jahre im Amateurfussball. Das ist kein Zufall, keine Ausnahme. Es ist die Realität. Und der Hauptgrund dafür ist die permanente Unruhe im Umfeld, getrieben von den unrealistischen Erwartungen, die am besten gestern befriedigt werden sollten. Wie sagte Stefan Krämer mal: Wer du mal warst, oder wer du zu sein glaubst, spielt keine Rolle auf dem Platz.
Ich dachte, wir brauchen eher noch einen echten LV. Jetzt kommt noch ein RV und fast alle atmen erleichtert durch. Habe ich etwas missverstanden?
Das mit dem Charakter ist vor der Verpflichtung schwierig zu beurteilen. Manche Spieler sind bekannt und man kann sich mit den passenden Kontakten vorher über sie schlau machen. Bei anderen ist es reine Lotterie, und am Ende greifen dann Gruppendynamiken. Letztere werden meiner Meinung nach gerne von der Tribüne unterschätzt. Ist halt eine Blackbox. Gefühlt hatten wir die letzten 5 Spielzeiten nie die richtige Mischung zusammen.
Ich hoffe, der Verwaltungsrat hat einen besseren Einblick als wir Fans. Von außen ist das alles sehr schwer einzuschätzen.
Die Drittligatauglichkeit der Grotenburg ist m.E. zweitrangig. Ohne ein eigenes Trainigsgelände ist eine Rückkehr in den Profisport kaum denkbar. In so ein Projekt sollte man jeden Cent reinstecken.
Wenn man das Alles so liest, dann müssen (zu) viele Liter Freibier beim Saisonauftakt geflossen sein :-D
Und ja, man darf träumen. Und auch mal über sich selber lachen können.
Das war letzte Saison fast ähnlich. Es gab hier im Forum vor der Saison zum einen viel (Zweck-)Optimismus und zum andern große Skepsis ob der sportlichen Kompetenz in der Kaderzusammenstellung. Die Polarisierung ist manchmal echt heftig, aber jeder kann sich ja eine eigene Meinung bilden.
Ich tendiere auch dazu, Marcus John als den besseren sportlichen Leiter zu sehen als Patrick Schneider. Nach 3-4 Spielen wird es sich zeigen, ob er wirklich eine gute Hand hat. Bis dahin: seid nett zu einander, wir hoffen ja alle auf das Beste.
Daumen runter keine Meinungsäußerung. Vielleicht noch im Kindergarten. Ab der Grundschule lernt man dann, sachlich zu argumentieren.
Die Daumen-Runter-Funktion ist für erwachsene Menschen ziemlich lächerlich. Entweder mir gefällt ein Beitrag, oder eben nicht. Es herrscht Meinungsfreiheit.
Jörg W. hat sich zur Vermeidung von Interessenskonflikten explizit gegen die Option auf einen Sitz im Vorstand oder VR entschieden. Das steht im genauen Gegensatz zu der Entscheidung von Marc S. Außerdem finde ich das Argument mit den echten Fans im Vorstand weniger überzeugend, wenn man bedenkt, dass Fans im Vorstand auch emotional reagieren können, da sie auch noch mit anderen Fans auf der Tribüne verbandelt sind und schneller unter Handlungsdruck kommen, wenn es sportlich nicht läuft. Aber was soll's, wir werden es ja erleben, wie es klappt.
Freut mich! Sportlich kann ich es nicht beurteilen, aber ich glaube schon, dass er mit seiner Präsenz auf dem Platz und in der Kabine was Positives mitbringt. Für mich als Fan eine echte Identifikationsfigur. So viele Spieler kamen und gingen, da ist er mit 2,5 Spielzeiten schon bemerkenswert lange bei uns gewesen.
Es wäre der Super-GAU, wenn wir wieder Verbindlichkeiten haben. Ich würde aber niemandem vom Vorstand Absicht diesbezüglich unterstellen.
Wir stehen jetzt an einer entscheidenden Schwelle: entweder der Verein professionalisiert sich und schafft vernünftige, nachhaltige Strukturen, oder wir bleiben dauerhaft ein Amateurverein, der wenig aus seinen Fehlern lernt und darum zum Scheitern verurteilt ist.
Ich für meinen Teil finde, dass DR sich mit seinem Statement und Verhalten äußerst professionell verhält. Jetzt muss der (Rest-)Vorstand und der Verwaltungsrat Fakten liefern. Auf ein Nachtreten gegen DR sollte man aber verzichten und persönliche Empfindlichkeiten aussen vor lassen.
Nach so vielen Insolvenzen versteht der Verein es offenbar immer noch nicht mit Geld umzugehen, oder verstehe ich das falsch? Hat man einem einzigen Mann weitestgehend freie Hand über das Budget gelassen? Dann sollte man vielleicht mal die Vereinssatzung überarbeiten. Aber genug der Spekulationen.
Und da frage ich mich, ob vielleicht die sportliche Fehlplanung von Raths mit rein spielt? Haben Voigt und Joppe eine Abfindung bekommen bzw. sind sie noch eine Zeit lang weiter bezahlt worden? Dazu noch ein paar Spielerverpflichtungen, die nur Gehalt gefressen haben.