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Mehmet Eser ·

Der Verein wurde von niemandem in eine Insolvenz "getrieben". Weder von JW noch sonst irgendwem. Er ist seit längerer Zeit bereits insolvenzreif und sowohl der aktuelle Vorsitzende als auch diverse ehemalige Vorstände haben sich leider haftbar und strafbar gemacht, weil sie die Insolvenz nicht beantragt haben, obwohl sie Steuern und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung nicht zahlen konnten. Dafür haften die handelnden Personen höchst persönlich. Die Strafbarkeit für die Arbeitnehmeranteile folgen aus § 266a StGB. Etwaige Forderungen geschädigter Gläubiger folgen aus § 42 Abs. 2 BGB. Tut mir leid für alle handelnden Personen, die sich ja jedenfalls (vermutlich) nicht persönlich bereichert haben sondern dem KFC helfen wollten. Aber das ist die logische Konsequenz aus kollektivem Versagen oder die Augen verschließen vor relativ einfach herauszufindenden rechtlichen Vorgaben.

Vielleicht haben sie zu lange gehofft, dass ME für alles einstehen wird oder es irgendein Wunder gibt. Aber Fakt ist, diese Insolvenz hätte man spätestens im frühen letzten Herbst beantragen müssen, als klar war, dass die laufende Saison einschließlich der Altschulden nicht finanzierbar ist.

Der KFC dürfte der Verein sein, der in den letzten 10 Jahren pro Punkt das meiste Geld der Ligen 3-4-5 in seine jeweiligen Mannschaften investiert hat. Kein anderer Verein wirtschaftet so nachhaltig ineffezient. Mit einem Spieleretat von 1 Mio aufwärts spielst Du in der RL West normalerweise zumindest im gesicherten Mittelfeld. Und mit einem Spieleretat von 0,5 Mio aufwärts ist man ein Top 3 Team in der OL. Wie oft hat hier ein Trainer seitdem mehr als eine ganze Saison durchgehalten? Das hilft natürlich auch nicht, wenn ständig neue Trainer hier aufschlagen mit eigenem Konzept und Wünschen.

Historisch gesehen muss man hier seit zig Jahren mindestens 50 % draufschlagen, um das Niveau anderer Vereine zu erreichen.

So ist es. Denn für alles haftet sonst der Insolvenzverwalter persönlich, worauf er ganz sicher keine Lust haben wird. Und ganz sicher nicht für Steuern und Sozialabgaben. Schützen kann er sich nur durch Freistellung aller Mitarbeiter (Spieler / Trainer/Sonstige). Sprich, das Geld muss wirklich auf seinem Konto sein, sonst muss er das Team umgehend abmelden.

Der Insolvenzverwalter wird sicherlich keine neuen Schulden aufnehmen für die er bzw. die Insolvenzmasse in irgendeiner Art und Weise im Rang einer Masseverbindlichkeit haften muss. Sprich, wenn Herr Eser oder sonstwer Geld geben wird, wird es eine Schenkung / Spende / Sponsoring oder irgendetwas ganz Nachrangiges sein, für das weder der Verein noch der Insolvenzverwalter haften werden und was möglichst zu keiner Steuerbelastung führt.

Sofern Herr Eser dazu bereit und in der Lage ist wäre das natürlich beachtlich und würde es rechtfertigen, dass er hier weiterhin eine Chance bekommt. Allein mir fehlt der Glaube auf Basis der letzten Monate. Aber Wunder gibt es immer wieder. Gerade rund um die Grotenburg.

Naja, wer hier nachher übernimmt entscheiden am Ende die Mitglieder. Es wäre halt nur gut, wenn das aktuelle Führungsteam auch mal „liefert“ statt vor allem nach Ausreden zu suchen aufgrund welcher Verschwörung es gerade nicht funktioniert…wenngleich die Versprechungen teilweise zugegebenermaßen auch ziemlich unrealistisch waren. Wie etwa Finanzamt und Krankenkasse während der Vollstreckungsphase zu Ratenzahlungen zu bewegen. Wenn es ME/TP gelingt, den Rest der Saison zu bezahlen, dann verdienen sie natürlich ihre Chance zum Weitermachen, sofern ein finanzierbares Konzept für 25/26 vorgelegt wird.

Der Insolvenzverwalter haftet ab Eröffnung des Verfahrens persönlich für die Gehälter der Mitarbeiter. Sprich „Zusagen“ haben keinen Wert. Es sei denn eine Bank garantiert die Zahlung ausdrücklich . Jetzt zählt nur schnelles Cash auf dem Konto. Zeit für Taten und nicht Versprechen. Falls kein Cash kommt bleibt dem Verwalter nur alle Mitarbeiter freizustellen. Ziemlich einfache Gemengelage.

Da stimme ich zu. Das ist ein Etat, der zwar im unteren Drittel der RL liegt aber mit dem Du in der OL locker aufsteigen musst. Es sei denn irgendein Sponsor wie Ponomarev oder Bocholt erkauft sich den Aufstieg. Aber wer soll das kommende Saison sein?

Doch er hat den Spieleretat von 1,3 Mio EUR mit nach eigenen Angaben 600.000 EUR teilweise finanziert. Und vielleicht zahlt er ja auch den Rest der Saison, damit es weitergehen kann und die Mannschaft nicht zurückgezogen werden muss. Hat zwar nicht das Problem gelöst aber nur ein bisschen vergrößert und das Sterben auf Raten halt verlängert….

Wie gesagt, die Insolvenz ist ein rechtlicher Zustand, der hier vor langer langer Zeit eingetreten ist. Die nun erfolgte Insolvenzeröffnung ist nur die logische und überraschend späte formale rechtliche Konsequenz. ME/TP haben diesen Zustand bereits bei Amtsantritt bzw. Einstieg in den Verein als Strippenzieher im Hintergrund vorgefunden aber es ist ihnen nicht ansatzweise gelungen, das nicht von ihnen verursachte Problem zu lösen. Im Gegenteil sind die Schulden heute höher als vor 9 Monaten und TP wird sich wie einige seiner ehemaligen Vorstandskollegen sicher auch einer persönlichen Haftung ausgesetzt sehen wegen pflichtwidrig nicht abgeführter Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Vielleicht hilft ihm ME ja dabei den Schaden zu regulieren.

Und JW & seinem Team vorzuwerfen, bei einem von Beginn an unrealistischen Vorhaben der Abwendung einer bereits manifestiert eingetretenen Insolvenz bei Schulden in Millionenhöhe nicht mitzumachen finde ich schwierig. Und anders als der VWR und andere ehemalige Vorstände trifft JW sicher keine Mitschuld am jetzigen Problem. Ob es die feine Art ist, hier eine Parallelveranstaltung aufzuziehen sei mal dahin gestellt. Aber wenn man nachvollziehbar vom erwartbaren Scheitern ausgeht vielleicht wieder auch nur realistisch.

Mitteilung 31.03.2025 ·

Es tut mir leid, für alle diejenigen, die ernsthaft darauf gehofft haben, dass sich die Insolvenz noch abwenden lassen könnte. Aber nochmal, das Insolvenzverfahren ist nur die rechtliche Konsequenz, wenn ein Verein pleite geht. Was vorliegend schon vor langer Zeit geschehen ist, was weder Schuld von ME noch TP war. Dann kamen die beiden im letzten Sommer an Bord und sind gescheitert, das bereits sinkende Schiff zu retten. Allerdings muss man ihnen vorwerfen, dass sie viel (Rettung) versprochen haben, aber statt Löcher zu stopfen eher weitere Löcher durch einen teuren Kader geschaffen haben und zugleich auf andere gezeigt haben, warum sie die übrigen Löcher nicht stopfen können. Spätestens seit der MV im Februar hätte es freie Bahn für eine Sanierung durch Abwendung der Insolvenz gegeben. Dafür hätte man aber einen öffentlichen Aufruf dann und nicht erst am Abend des 31.03. starten müssen. Und man hätte nicht mal einen Fachanwalt für Insolvenzrecht fragen müssen, um zu wissen, dass weder AOK noch Finanzamt im Vollstreckungsstadium Ratenzahlungen und Stundungen mitmachen (dürfen) sondern man entweder sofort alles zahlen muss oder halt in die Insolvenz geht. Im Insolvenzplan selbst dürfen AOK und Finanzamt dann wieder Lösungen zustimmen, die einen Teilverzicht vorsehen. Vorher gibt es gute Gründe, warum das nicht geht. Dann würden nämlich alle säumigen Schuldner kommen und Ratenzahlungen vereinbaren.

Der Insolvenzplan ist die Variante, das Verfahren irgendwann wieder zu beenden ohne dass der Verein dafür neu gegründet werden muss und es in der Kreisliga weitergeht. Dauert aber mehrere Monate. Vielleicht auch länger, je nach Gesamtlage. Ist aber der einzig sinnvolle Weg. Und normalerweise gehen Gläubiger den Weg mit, wenn sie sich wirtschaftlich besser stellen als ohne Plan.

Nein, durch die unterbliebene Rücknahme des Eigenantrages vom Januar - den hätte der aktuelle Vorstand theoretisch noch bis gestern zurückziehen können, allerdings mit dem sehr hohen Risiko sich dabei strafbar und persönlich haftbar zu machen, falls der Insolvenzzustand tatsächlich fortbesteht - ist die Option entfallen, gemäß § 34 Abs. 2 InsO eine Beschwerde gegen die Insolvenzeröffnung einzureichen. Dieser würde nämlich das Rechtsschutzbedürfnis fehlen.

Mal abgesehen davon, hätte der vollständige Ausgleich von AOK und Finanzamt nicht bedeutet, dass die Insolvenz vom Tisch ist. Die Antragsteller hätten nämlich am Antrag festgehalten und auf ein Zahlungsfähigkeitsgutachten des vorläufigen Verwalters bestanden. Was der ohne den vollen Ausgleich oder die nachhaltige Regulierung aller Schulden nicht hätte abgeben können. Wie bereits seit Monaten geschrieben war die Abwendung der bereits vor langer Zeit tatsächlich eingetretenen Insolvenz von Beginn an illusorisch.

Die 9 Punkte sind damit jedenfalls wie erwartet weg. Die Frage ist nun, ob die Saison zu Ende gespielt werden kann, also die bis zum Saisonende nötigen Mittel zur Fortsetzung des Spielbetriebes vorhanden sind. Das dürften ja laut Presse so um die 400.000 EURO sein. Denn ab sofort fallen ja wieder 100 % der Personalkosten an, selbst für ehemalige aber noch nicht ausgeschiedene Trainer.

Mehmet Eser ·

Denke alle, die 1 oder 2 bevorzugen sollten mal hinterfragen, ob sie wirklich Fans dieses Vereins sind. Ich spreche weder ME/TP noch JW und Team ab, dass sie glauben, die beste Lösung für diesen Verein darstellen zu können. Aber sofern man jetzt nicht endgültig den Selbstzerstörungsknopf drückt dann wird es den KFC noch lange nach dem endgültigen Ausscheiden beider Teams geben.

Sprich, natürlich bin ich für Variante 3. Der, der die Musik aktuell und in Zukunft bezahlen kann, soll sie ruhig bestellen. Die Frage ist halt, ob die bislang gespielte Musik bezahlbar ist oder war und die Kapelle morgen nicht erst einmal aufhören muss zu spielen, weil eben kein Geld da ist. Da sind TP / ME seit 9 Monaten am Zug und seit mindestens 5 Wochen ohne jede Ausrede. Morgen wissen wir vermutlich mehr. Und falls JW und Team einen finanziell stabileren Weg aufzeigen ist das auch ok, wenn es keine bessere und vor allem klar durchfinanzierte Alternative gibt.

FuF Infoveranstaltungen ·

Der Mehrwert von Sponsoring unterhalb der 3. Liga ist mangels Fernsehpräsenz ohnehin ziemlich gering. Da geht es eher um wohlwollendes Lokalsponsoring oder gute Kontakte als einen ernsthaften Marktwert, wenn man einmal ehrlich ist.

Denke also nicht, dass irgendein Sponsor seine Zusage vor allem davon abhängig macht, ob jetzt der ETB Schwarz-Weiß Essen oder der 1.FC Kleve zu Gast in der Burg ist oder RWO, der SV Rödinghausen oder die U23 vom SC Paderborn. Natürlich ist Regionalliga ein besseres fußballerisches Niveau. Und erlaubt einem zumindest den Traum von der 3. Liga, ab der es anfängt interessant zu werden. Übrigens auch für Sponsoren. Denn da kommen wirklich namhafte Klubs vorbei und Du hast eine überregionale Präsenz im TV.

Aber Klinkenputzen ist sowohl in Liga 4 als auch 5 gefragt. Und im Zweifel eher abhängig von guten Kontakten oder erhofftem sonstigen Vorteil als von einer ernsthaften Gegenleistung.

Sprich, wer auch immer hier sponsort, egal ob Regionalliga oder Oberliga macht das vor allem, weil er dem KFC helfen will oder bestenfalls einen mittelbaren Mehrwert dadurch hat, wie etwa seine Spieler hier parken und entwickeln.

FuF Infoveranstaltungen ·

Warten wir mal ab wie sich die Dinge entwickeln.

Ob es TP / ME gelungen ist, die Insolvenz noch abzuwenden werden wir ja vermutlich spätestens morgen wissen. Falls Ihnen das wider Erwarten gelingt haben sie aus meiner Sicht jede Chance verdient, auch an weiteren Wundern zu arbeiten und die Gelegenheit sollte man ihnen dann auch geben.

Falls es TP/ME nicht gelingt, die Insolvenzeröffnung noch abzuwenden stellt sich die Frage, ob die laufende Saison zu Ende gespielt werden kann und wer die Musik bezahlt. Das ist mal losgelöst von den Plänen von FuF1905/JW zu sehen. Die wollen ja einen Neustart ab der kommenden Saison. Wobei ich bei letzterer Variante mal nicht so pessimistisch wäre, was einen konkurrenzfähigen Etat für die Oberliga betrifft. Sofern man zur Abwechslung mal nicht 3-4 Trainer parallel bezahlt und einen vernünftigen Kader zusammen stellt sollte dann ein Etat für Spieler und Mannschaft im mittleren 6-stelligen Bereich ausreichen, um mindestens in die Top 6 der Liga zu kommen. Vielleicht kann man ja auch um den Aufstieg mitspielen. Und wenn man heute Abend ein breites Team an Unterstützern mit eigenem Netzwerk präsentiert reichen ja auch 50 Sponsoren à 10.000 Euro.

Das mit der Lizenz in der Regionalliga ist ja nun nicht wirklich schwer. Es muss Geld hinterlegt werden oder liegt da vermutlich schon. Die Grotenburg erfüllt die Kriterien als Stadion und viel mehr ist da nicht nachzuweisen. Was ja vielleicht auch eines der Probleme der Liga ist. Aber falls die sportlichen und finanziellen Rahmenbedingungen da sein sollten spricht ja erstmal nix dagegen, kommende Saison Regionalliga zu spielen. Wobei natürlich die mehr als berechtigte Frage ist, ob denn die sportlichen und finanziellen Rahmenbedingungen vorhanden sein werden.

Mehmet Eser ·

Ich finde eher befremdlich mit welchen Nebenkriegsschauplätzen hier Leute ihre Zeit verplempern.

Frage 1: Gibt es noch ein Wunder und die Insolvenz wird abgewendet? Sehr unwahrscheinlich aber wissen wir wohl spätestens Anfang kommender Woche.

Frage 2: Falls es wie erwartet in die Insolvenz geht, sind genug Mittel vorhanden, um den Spielbetrieb bis Ende der Saison fortzuführen oder muss die Mannschaft mangels Geld zurückgezogen werden? Ausgang offen. ME scheint sich das aber zuzutrauen. Drücken wir die Daumen.

Frage 3: Wie geht es dann kommende Saison weiter? Vermutlich Oberliga aber mit welchem Konzept, welchem Etat und welcher Vereinsführung? Hängt vielleicht auch ein bisschen mit Frage 2 zusammen. Und als Folgefrage: Wie kommt man aus der Insolvenz wieder raus?

Und bei allem Verständnis für Enttäuschungen sollte bei allen der Wille überwiegen, dass es hier irgendwie weitergeht. Wer das nicht möchte oder nur für den Fall, dass ihm oder ihr genehme Führungspersonen das machen sollte ggf. hinterfragen, ob er wirklich KFC-Anhänger ist oder nicht eher persönliche Befindlichkeiten im Vordergrund stehen.

Wenn TP und ME ein vernünftiges und finanzierbares Konzept auf die Straße kriegen, dann gerne mit denen. Auf Basis der letzten 9 Monate aber auch 4 Wochen habe ich Zweifel aber ich lasse mich gerne positiv überraschen.

Wenn JW ein gutes Team zusammen bekommt soll er alternativ gerne die Chance haben ein vernünftiges und finanzierbares Konzept auf die Straße zu kriegen. Da es als Vereinsführung bei ihm noch keine Referenz gibt soll er die Chance bekommen. Auch wenn er vielleicht im Austausch mit einigen ist, die in der Vergangenheit hier schon gescheitert sind. An der Finanzierung etwaiger Vorschläge habe ich da weniger Zweifel, weil es bislang keine geplatzten oder verschobenen Zusagen gibt. Vielleicht ist es aber langweiliger, weil realistischer. Aber besser Mittelfeld der Oberliga als gar nicht mehr oder Ascheplätze in der Kreisliga C.

Der KFC in den Medien ·

Sowas wäre absolut in Ordnung. Dann mit Rangrücktritt bzw. langfristiger Rückzahlung nach Kassenlage versehen.

Das Problem ist nur, dass in der jetzigen Situation nicht mehr eine öffentlichkeitswirksame "Ankündigung" auf Facebook oder im Podcast reicht, dass ME 1,5 Mio EUR liefern wird. Sondern er das Geld tatsächlich in den nächsten Tagen cash auf den Tisch legen bzw. auf ein Konto des vorl. IV überweisen muss. Sprich, Versprechen reichen nicht mehr sondern nur noch Taten. Und ob das in dieser doch erheblichen Dimension klappen kann erscheint ein wenig zweifelhaft.

Falls es aber wider Erwarten gelingt - chapeau und viel Glück beim Neustart!

Der KFC in den Medien ·

Ich denke niemand "will eine Insolvenz". Genau wie niemand schwer erkranken möchte. Was aber viele bis heute immer noch nicht bereit sind zu verstehen.

Insolvenz ist ein Zustand. Quasi finanziell "schwer krank". Daran knüpfen sich gesetzliche Pflichten und rechtliche Folgen. Die sind nicht mehr optional sondern unvermeidbar.

Es sei denn jemand ist wahnsinnig genug, um den Zustand wieder zu beseitigen. Dafür braucht man hier vermutlich mindestens 1 bis 1,5 Mio EUR. Das dürfte in etwa einem Jahresetat entsprechen. Bei einem Unternehmen, dass einen derart hohen Schuldenberg hat im Vergleich zu seinem Gesamtumsatz ist eine Abwendung der Insolvenz nahezu ausgeschlossen. Deshalb "will" die Gruppe um JW nicht die Insolvenz sondern sieht sie leider bei realistischer Betrachtung als alternativlos.

Wenn natürlich jemand den benötigten Betrag dem KFC schenken will, denn faktisch besteht unterhalb der 2. BL keine Chance die Kohle jemals zurückzubekommen, dann werden sich alle freuen. Was glaube ich nur zunehmend viele Anhänger nervt ist, dass hier seit Monaten total illusorische Dinge angekündigt oder gar versprochen und nicht einmal im Ansatz gehalten werden oder nicht einmal gesagt wird wie. Leider können sich Finanzbehörden und Krankenkassen nicht auf außergerichtliche Vergleiche einlassen, wenn man sich bereits in der Vollstreckungsphase befindet wie hier. Sonst würde nämlich jeder kommen und anbieten, 20 % der Steuerschuld zu bezahlen weil es bei der Insolvenz ja weniger gibt. Das wäre ein Präzedenzfall, den die Finanzverwaltung und auch Krankenkassen nicht machen können und werden. Also entweder zahlt ein reicher weißer Ritter alles. Wie gesagt sehr sehr unrealistisch. Oder man hört auf noch die nächsten 7 Tage irgendwelche Märchenschlösser zu bauen und den Streit innerhalb der Fanszene und Mitgliedschaft zu verschärfen, weil es immer noch verständlicherweise hoffend Unwissende gibt, die den Quatsch glauben.

Mehmet Eser ·

Er (JW) ist jedenfalls jemand, der offenbar als Geschäftsmann schon einiges erreicht hat, der dem Verein über Sponsoring zig Hundertausende von Euro hat zukommen lassen und der wirtschaftlich nicht vom KFC profitieren will oder muss sondern dem der Club einfach nur am Herzen zu liegen scheint.

Warum sollte er verbrannt sein? Nur weil er nicht gemeinsame Sache mit sehr von sich überzeugten Schaumschlägern machen wollte oder realistisch anerkannt hat, dass sich die vor langer Zeit eingetretene Insolvenzsituation nicht mehr aus eigener Kraft beheben lässt? Soweit ich weiß war er bis dato weder Mitglied im Vorstand noch im Verwaltungsrat und hat auch sonst keine Funktion außerhalb von (Haupt)Sponsor inne gehabt. Sprich für die jetzige Situation trägt er keine Verantwortung. Sehr wählerisch werden wir überdies nicht sein können. Es gab hier in der jüngeren und älteren Vergangenheit schon genug Glücksritter, die mehr Schlagzeilen außerhalb des Platzes gemacht haben als durch eine seriöse und konstante Arbeit für den Verein.

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