JP57
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@flojo: "Das ist wie zu Investor Zeiten. Alles läuft über Ihn, er bestimmt alles etc."
Du schreibst das als Kritik zu JW, falls er Erfolg hätte mit der "Übernahme" des Vereins.
Ehrlicherweise müsste man zugeben, dass es bei einem "Sieg" von TP und ME noch in viel höherem Maße der Fall wäre. Der Verein hat im Sommer einer Einzelperson (ME) in einem Vertrag sämtliche Marketing- und Cateringrechte übertragen (ohne dass die Vereinsmitglieder davon etwas erfahren haben!) und die Alleinentscheidung in allen sportlichen Fragen zugebilligt.
Das klingt alles ganz vernünftig im Artikel bis auf die nicht ganz unwesentliche Tatsache, dass völlig unklar bleibt, wo denn der sportliche Sachverstand in Vorstand und Verwaltungsrat herkommen soll.
Krefelder "Banker" in VWR und/oder Vorstand und ein Anwalt wie Stock ... das ist ein Pfund, was zukünftige Vertrauenswürdigkeit angeht.
Kalli wird alt.
Er spricht von Besuchern aus der DDR beim Pokalfinale in (West) Berlin.
Nie gehört!
Es bleibt dabei ... die (Vor) Entscheidungen werden in den Hinterzimmern getroffen.
Leider von allen Beteiligten.
42:35 Minuten geht es los mit seiner Zeit bei Bayer.
@abri: "Danach kann eine neue MV terminiert werden, mit einer seriösen Tagesordnung."
Ich finde Deine Kritik an der Tagesordnung nicht nachvollziehbar.
1. TP ist der Einzige, der überhaupt versucht, für die Mitglieder eine Möglichkeit zu schaffen, mitzubestimmen. Alle
anderen Führungspersönlichkeiten (also Mitglieder des Ehrenrates, des VWR, K+R, potenziell JW) verzichten seit
Jahren (!) darauf, die satzungsmäßig vorgeschriebene MV auf die Beine zu stellen.
2. Jedes Mitglied hat die Chance, eine Veränderung der TO zu beantragen. Antrag spätestens bis eine Woche vor
einer MV dazu einreichen, dann wird zu Beginn der MV darüber abgestimmt.
3. Die aktuellen Mitgliedes des VWR haben doch schon vor Monaten schriftlich angekündigt, auf der nächsten MV
zurückzutreten. Warum sollte der VWR dann nicht zu Beginn der TO neu gewählt werden? Die dann auftretenden
Kandidaten müssen doch eh etwas zu ihrem "Programm" sagen bei einer Kandidatur.
Das war nicht Willy Brandt (der hatte eine), sondern Helmut Schmidt, sein Nachfolger als Bundeskanzler.
Einfach Wahnsinn.
Gut eine Woche bis zur MV.
Die Mitglieder wissen bisher nicht ...
... ob K + R die Rechtmäßigkeit der Einladung/ der MV inzwischen akzeptieren
... welche Personen TP + ME für Ehrenrat und VWR + zur Ergänzung des Vorstandes vorschlagen wollen
... welche Personen JW für Ehrenrat und VWR und Vorstand vorschlagen wollen
... wie der Plan für die Zukunft des KFC von JW aussieht
... wie der Antrag zur Satzungsänderung, der laut TO von TP vorgeschlagen wird, konkret aussieht.
Es ist/ wäre unverantwortlich, dies alles erst auf der MV vorzustellen.
In der letzten Ausgabe von "Elf Freunde" ist ein Artikel darüber, wie der VfB Lübeck sich aus einer existenzbedrohenden Situation gerettet hat ... genau so, wie Du hier vorschlägst.
Bei uns geht das offenbar über den Horizont aller Akteure.
Der Punkt ist doch nicht, ob die Einladungsfrist nicht genau beachtet wurde (und ja, es ist dämlich, nicht auf Nummer Sicher zu gehen als Einlader), sondern dass ein Vorstandsmitglied ankündigt, juristisch überprüfen zu lassen, ob die MV satzungsgemäß einberufen wurde.
Obwohl eine MV lange überfällig ist, obwohl eine große Zahl von Mitgliedern (dokumentiert durch die Unterschriftenliste zur a.o.MV) eine MV will, obwohl dringliche Entscheidungen über die Zukunft des Vereins zu treffen sind, obwohl dieses Vorstandsmitglied alle Möglichkeiten hat, auf der MV für seine Sicht der Dinge zu werben und die Tagesordnung ggf. zu ergänzen.
Der Ehrenrat wird laut Satzung zwar von der MV gewählt, die Amtszeit des aktuellen Ehrenrates läuft allerdings bis 2026. Insofern überrascht es, dass auf der TO - ohne weitere Erläuterung - der Punkt "Wahl des Ehrenrates" zu finden ist. Möglicherweise geht es "nur" um die Wahl von zusätzlichen Mitgliedern für den Ehrenrat.
@km: "Lieber im Vorfeld prüfen damit Beschlüsse auch rechtens sind als im Nachhinein zu prüfen und dann dumm aus der Wäsche zu gucken, oder?"
Grundsätzlich ein guter Rat, in diesem Fall aber völlig unangemessen.
Wenn in der Krise eines mitgliedergeführten Vereins, in der die Führung völlig zerstritten ist, die Mitglieder über die Situation informiert werden sollen (und zur Läsung der Krise beitragen sollen), dann ist es völlig daneben, wenn ein Vorstandsmitglied dieses Vereins versucht, das mit rechtlichen Mitteln zu hintertreiben.
Die Formulierung in der Satzung zur Einladung ist uneindeutig, der Wille der Mitglieder zur Einberufung einer MV aber eindeutig.
Das muss reichen.
Worüber diskutiert Ihr denn hier schon wieder???
Es liegt jetzt erstmals eine konkrete TO für eine sehr wahrscheinlich stattfindende MV auf dem Tisch.
Auf dieser MV können die MITGLIEDER endlich mitbestimmen, was in diesem Verein passiert.
Dafür müsste jetzt nachgefragt/diskutiert werden:
>Wen will TP (der ja der Initiator der MV ist) für den Ehrenrat (dessen Neuwahl auf der TO steht) vorschlagen?
>Wer soll für den neu zu wählenden VWR vorgeschlagen werden?
>Wer soll nach dem Rausschmissvon K+R neu in den Vorstand berufen werden?
>Welche konkreten Satzungsänderungen (es gibt einen TO dazu!) will TP vorschlagen?
Wenn die Mitglieder das nicht VOR der MV erfahren, diskutieren und möglicherweise eigene Vorschläge einbringen, sich vorher absprechen, werden sie auf der MV selber nur "Ja" oder "Nein" sagen können zu Vorschlägen, die in den vielzitierten Hinterzimmern abgesprochen wurden.
Laut Satzung muss ja der Ehrenrat die Kandidaten für den VWR vorschlagen.
Ob das bewusst so gestaltet ist, dass ein neuer Ehrenrat v o r der Neuwahl des VWR von der MV gewählt werden soll?
Und die Fraktion TP/ME Leute für den Ehrenrat in der Hinterhand hat, die dann "eigene" Kandidaten für den VWR vorschlagen?
Es gibt (TOP 12) einen Tagesordnungspunkt Satzungsänderung auf der MV!
Ich poste hier nochmal den Antrag, den ich zur Satzungsänderung formuliert habe ... bitte (bin selbst kein Mitglied) bedient Euch (Ihr könnt ja einzelne Punkte daraus entnehmen) daran, jetzt haben die Mitglieder die Chance, eigene Vorschläge einzubringen und nicht darauf zu warten, was TP oder JW oder wer auch immer Euch vorschlägt!
So eine Satzungsänderung sollte auch vorher kommuniziert werden und nicht erst auf der Versammlung von TP oder anderen vorgelegt werden.
Meine Vorschläge: https://1drv.ms/w/c/dfbc69cabbde8311/EWLhtlAKDSVOvaGxQYT1hsIBmkZuFdvCCvP2smVODBXS5g?e=Bw1uTi
"Oder ging die Einladung nicht, weil K+R einer Tagesordnung nicht zugestimmt haben, die ihre Abberufung vorsieht..."
Die Mitgliederversammlung kann keine Vorstandsmitglieder abberufen, nicht einmal dem VWR empfehlen/beauftragen, Vorstandsmitglieder abzuberufen.
Einen solchen Artikel gibt es nicht in der Satzung des KFC.
Daran kann es also nicht liegen.
Sollte die ordentliche MV entgegen den Ankündigungen wieder nicht stattfinden und zur a.o.MV vom Vorstand wieder nicht eingeladen werden, dann wäre es an der Zeit, jemand zu finden, der das (endlich) einklagt.
§11, Absatz 2 lautet nämlich völlig eindeutig: "Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Geschäftsjahres, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden."
"Wir haben auf der aoMV genauso wie auf einer MV satzungsgemäß nur die Möglichkeit dem Verwaltungsrat eine Abberufung von K&R zu empfehlen."
Der §12, Absatz 15 gibt dem VWR das Recht, den Vorstandsvorsitzenden zu "bestellen". In §12, Absatz 17 erhält der VWR das Recht, "auf Empfehlung einer a.o.MV" den Vorsitzenden und/oder weitere Vorstandsmitglieder "abzuberufen".
Im gesamten §12, in dem die Rechte und Pflichten des VWR geregelt sind, gibt es keine Bestimmung, die dem VWR das Recht gibt, ohne Empfehlung einer a.o.MV Vorstandsmitglieder abzuberufen.
Auch im gesamten §11, in dem die Aufgaben/Befugnisse der Mitgliederversammlung geregelt sind, findet sich nirgendwo eine Bestimmung, die der MV/den Mitgliedern das Recht geben würde, auf einer MV den VWR zu beauftragen, Vorstandsmitglieder abzuberufen!
Sinn macht es nicht, einer a.o.MV Rechte zuzubilligen, die eine ordentliche MV nicht hat ... aber in der Satzung des KFC ist das so!
Es macht also sehr viel Sinn, die a.o.MV mit der ordentlichen zu koppeln.
Alle, die trotzdem vorhaben, die ordentliche MV für eigene Vorhaben zu nutzen: Nach §11, Absatz 7 müssen Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung in schriftlicher Form mit Begründung spätestens 7 Tage vor der MV beim Vorstand eingegangen sein. Der lässt dann auf der MV darüber abstimmen, ob sie in die Tagesordnung aufgenommen werden.
Die beste Lösung wäre, die a.o.MV direkt im Anschluss an die ordentliche MV zu terminieren.
Möglicherweise hat sich das Problem K+R dann von alleine gelöst ... falls sie zurücktreten.
Auf keinen Fall sollte auf die a.o.MV verzichtet werden, auf FB habe ich Kommentare gelesen, wir sollten doch froh sein, dass es jetzt eine ordentliche MV gäbe. Das ist genau die Mentalität, die dazu beigetragen hat, dass die Mitglieder sich in den letzten Jahren so vieles haben gefallen lassen.
"Dann stellt sich für mich die Frage, ob die MV im Anschluss überhaupt möglich ist, da der Vorstand nicht handlungsunfähig beginnen kann, oder?"
Nach der Entscheidung der a.o.MV ist der VWR am Zug und muss/sollte K+R aus dem Vorstand abberufen.
Das kann der VWR problemlos nach der ordentlichen MV machen, die laut Satzung vom Vorstandsvorsitzenden geleitet werden muss.