JP57
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"Alleine schon deshalb, weil eben bisher keiner erkennbar etwas (mittelfristig wirksames) für den Verein getan hat"
Die mittelfristige Wirksamkeit scheint mir auch der entscheidende Punkt zu sein.
Mittelfristig entscheidend ist nicht (oder besser war nicht, denn jetzt hängt man ja mittendrin), ob der KFC eine erfolgreiche 1. Mannschaft hat (erfolgreich = sie hält die Klasse), sondern ob es gelingt ...
... die Kooperation mit Bayer fortzusetzen (und sich damit angemessene Trainingsbedingungen zu verschaffen),
... eine breitere Basis von engagierten und zuverlässigen Mitarbeiter zu schaffen, damit Trikot- und Bällebesorgung
für die Jugendmannschaften nicht von den paar Hanseln im Vorstand abhängt,
... für einen ausgeglichenen Haushalt zu sorgen bzw. einen, der es ermöglicht, Schulden mittelfristig loszuwerden.
Eine Mannschaft in der Regionalliga zu pushen wie aktuell ist schön, wird aber - falls obige Punkte nicht im Vordergrund (!) stehen, nur ein Strohfeuer bleiben ... und danach steht man vor den Ruinen.
Die Kooperation mit einer Beratungsagentur wie aktuell, ist "ungewöhnlich" und schafft ungesunde Abhängigkeiten.
Eser scheint mir aber der einzige Profi unter all den Gestalten zu sein, die aktuell Vereinspolitik betreiben. Ich frage mich aber, ob es denkbar ist, dass er mit seiner Agentur tatsächlich über mehrere Jahre engagiert bleibt und daran mitwirkt, für mittelfristige Wirksamkeit im obigen Sinn zu sorgen.
Es muss sich für ihn ja rechnen und das scheint mir beim desolaten Zustand des Vereins kaum möglich.
Die Schilderung über die Situation bei der Jugend zeigt wieder einmal, wie falsch die Prioritäten beim KFC (und bei den meisten der Fans) gesetzt werden.
Offenbar gibt es NULL Unterbau ... in jedem durchschnittlichen Fußballverein mit einem durchschnittlichen Vereinsleben gäbe es in solch einer Situation Leute (Mitglieder, Familienangehörige der Spieler), die einspringen würden ... Bälle spenden, Trikots kaufen ... aktiv nach Sponsoren suchen, die die "paar Euro" Aufwandsentschädigung für die Trainer aufbringen.
Beim KFC gibt es aber (seit Jahren?) nur die paar Leute im Vorstand, die "hoch"bezahlten Spieler und Trainer der ersten Mannschaft und darunter NICHTS.
Doch ... es gibt 1000nde von Fans, die sich aber offenbar auch nur dafür interessieren, dass die 1. Mannschaft möglichst hoch spielt.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Jetzt spielt man (mit einem Riesenschuldenberg aus alten Zeiten) in der Regionalliga, leistet sich einen Kader mit 30 Spielern, hat aber kein Geld für Trikots für die Jugendmannschaft und ein paar neue Fußbälle.
Und ein Vorstandsmitglied, darauf angesprochen, antwortet, dass es im Moment andere Baustellen gäbe.
Ein Verein, der nicht genug Leute hat, um sich um EINE Herrenmannschaft und einige Jugendmannschaften (die sogar einen Kooperationspartner haben!!!) zu kümmern ... hat der eine Existenzberechtigung in einer hohen Spielklasse?
Und unter den Fans träumen manche ja von der baldigen Rückkehr in die Dritte Liga.
Danke für die Informationen zum Thema Satzung/ Kassenprüfer.
Ich war Mitglied in einer Reihe von gemeinnützigen Vereinen, in denen "Bericht der Kassenprüfer" TO-Punkt auf allen Jahreshauptversammlungen war ... deshalb hatte ich das im Hinterkopf.
Die Bestimmungen in der Satzung zum Thema Finanzen finde ich abenteuerlich nachlässig.
Eine reine Verständnisfrage, weil ich es mir nicht antue, mir das Interview anzuhören.
Im letzten RS-Artikel ist die Rede davon, dass Eser, in Absprache mit Platzer, 13 zusätzliche Security Mitarbeiter engagiert hat, die an den Essensständen platziert wurden, um mitzuzählen (das empfind ich auch schon als Stück aus dem Tollhaus). Diese Mitarbeiter wären mit "Safe-Boxen" oder so ähnlich ausgerüstet gewesen, in denen sie später die Einnahmen hätten sichern sollen.
Hat irgendwer mal gesagt, an wen diese Mitarbeiter anschließend die Einnahmen abliefern sollten?
Eser?
Platzer?
K+R?
Und: Wer ist denn der Finanzverantwortliche im Vorstand?
Jeder Kreisklassenverein hat einen Schatzmeister. Der KFC nicht?
Wann war die letzte Mitgliederversammlung ... Januar 2023?
Sind dort Kassenprüfer gewählt worden (falls die in der Satzung des KFC überhaupt vorgesehen sind)?
Müssten die mit Blick auf die JHV im Januar nicht auch schon mit der Prüfung der Finanzen begonnen haben?
"Mir wird übel , wenn ich an diesen Abend (MV) denke ..."
Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass der Verein in der derzeitigen Verfassung mit all dem Dilettantismus und Intrigantentum in der Führungsetage (und drumherum) so lange durchhält?
Das kann nach diesem Interview nur zu einer großen Katastrophe führen.
Dann erkläre mir doch bitte einmal an welcher Stelle ein Schaden für den Verein entstanden wäre, wenn die von dir als Tatsache beschriebene Aktion nicht durch das Weiterreichen von internen E-Mails an die Presse öffentlich bekannt geworden wäre?
Es stimmt ... ein materieller Schaden wäre nicht entstanden, weil Kahnstein und Röthig die vom Vorsitzenden geplante Überweisung auf ein privates Konto ja verhindert haben.
Möglicherweise wäre dieser Vorgang bis zur Mitgliederversammlung unentdeckt geblieben und nach deiner Logik wäre es auch da im Interesse des Vereins gewesen, diesen Vorgang zu verschweigen.
Der mitgliedergeführte Verein KFC Uerdingen würde also auch weiterhin von einem Mann geführt, der bei passender Gelegenheit erneut den Versuch starten würde, finanziell irreguläre Transaktionen durchzuführen.
Was sollten Mitglieder in einem e.V. denn überhaupt erfahren dürfen deiner Meinung nach?
Und - hätten Röthig und Kahnstein nicht erfolgreich interveniert - wäre es nach deiner Meinung auch dann richtig gewesen, das nicht an die Öffentlichkeit zu geben
"Aber egal wer und aus welchem Grund auch immer den aktuellen Vorgang weitergegeben hat, es schadet dem Verein enorm."
Ah ja ... nicht die Tatsache, dass der Vorsitzende des Vereins hinter dem Rücken der anderen Vorstandsmitglieder versucht hat, Spieltagseinnahmen auf ein Konto überweisen zu lassen, das kein Vereinskonto ist, schadet also nicht, sondern schädlich ist, dass jemand diese Tatsache an die Öffentlichkeit gegeben hat.
Da bleibt nur Kopfschütteln.
Herrgott, kann hier nicht einfach zur Sache geschrieben werden?
Ich zumindest hab hier noch nie Pro-Gummert oder sonst einer Figur aus der Vergangenheit geschrieben,
aber oben darauf hingewiesen, dass ich es für höchst problematisch halte, dass hier erneut (wie unter vorherigen
Vorständen) mehr als fragwürdig mit Geldern des Vereins umgegangen wird.
Hört mal auf, Eure Hahnenkämpfe hier zu führen.
"Und mir muss mal einer diesen Machtkampf erklären?"
An der beschriebenen Stelle ist das doch nicht schwer zu erklären.
Einnahmen des Vereins sollen auf ein Privatkonto überwiesen werden - da macht ein Vorstandsmitglied sich vermutlich strafbar, wenn es das zulässt.
Ich begreife nicht, wieso hier zuallererst über Revier Sport hergezogen wird (ich finde allerdings auch bescheuert, dass es offenbar Leute gibt im Verein, die gezielt Infos leaken) bei solchen Fehlleistungen!
Leute, das ist Geld des Vereins ... in der Vergangenheit ist von alten Vorständen offenbar Schindluder mit den Finanzen getrieben worden, ihr könnt doch jetzt nicht einfach die Augen zumachen (oder "Ja, aber ..."), wenn erneut nicht ordnungsgemäß gearbeitet wird.
Während sich alle Welt über einen möglichen neuen Hauptsponsor freut, bleibt das für mich wichtigste Thema auf der Strecke: Die Kooperation mit Bayer droht zu scheitern!!!
Anscheinend gibt es niemand im Vorstand, der sich um einen kontinuierlichen Kontakt zu Bayer bemüht und sich um die Jugend kümmert.
Letzter Abschnitt des Artikels: "Die A2 des KFC spiele immer noch in Bayer-Trikots: „Am Wochenende spielten die U17 des KFC und anschließend die U19, die sich dann Trikots der U17 anziehen musste, weil keine anderen Trikots da waren.“ Auch das Thema Spielerwechsel liegt brach. Das Dilemma ist sehr groß. Ob es noch einen Ausweg gibt, ist zweifelhaft. Verwaltungsrat und Vorstand des KFC müssen jetzt schnell handeln und dem Kooperations-Partner ein schlüssiges und vertrauenswürdiges Konzept vorlegen."
Bei der ganzen Aufregung um Radio Blau Rot wird jetzt ganz vergessen, dass uns Herr Eser heute doch einen neuen Trikotsponsor präsentieren bzw, ggf. selbst einspringen wollte.
Ist er überhaupt Vereinsmitglied?
Sonst darf er doch gar nicht teilnehmen.
Die RP gibt einen informativen Überblick über das Chaos der letzten Jahre, in dem ich endlich auch einmal auf die Namen aller Mitglieder der Gremien stoße.
Mir scheint der Verwaltungsrat das größte Problem zu sein ... so viele personelle Fehlentscheidungen und trotzdem dürfen sie einfach immer weitermachen!
RP-Artikel von heute Abend: https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/kfc-uerdingen-das-team-wird-trotz-niederlage-gefeiert_aid-120968261
Darin die Info, dass der Athletiktrainer zurückgetreten ist.
"Die Spieler wollen sich verständlicher Weise nicht zum Matchkampf äußern. Kapitän Tim Stappmann bestätigte lediglich, dass die Spieler ihr Oktober-Gehalt erhalten hätten. Allerdings erfuhr die RP auch, dass Spieler, die zum alten Oberliga-Kader gehörten, kein Geld bekamen.
Auch Athletik-Trainer Jörg Bednarzik wartet weiter auf eine Zahlung in Höhe von 13.000 Euro. Daher kündigte er am Samstag nach dem Spiel seinen Rücktritt an und verabschiedete sich von den Spielern, die seine Entscheidung sehr bedauern. Eser hatte ihm gesagt, er bekomme von ihm kein Geld, weil er ihn nicht eingestellt habe."
"ABER warum macht er sein weiteres Engagement davon abhängig, dass Platzer weiterhin Vorstandsvorsitzender bleibt?"
Vielleicht, weil sie beide in/mit der Caluca Sportmanagement Firma geschäftlich verbandelt sind?
Darauf haben vor Wochen die Ultras hingewiesen ... das hat aber niemand weiter recherchiert.
"Das einzige, was man kritisieren kann, ist das die Kommunikation eine glatte 6 ist und auch mehrmalige Versprechen nicht eingehalten wurden."
Es gibt viel mehr, was zu kritisieren ist und wofür der aktuelle Vorstand verantwortlich ist:
>Das Trainerwirrwar (Dinzey/Lewejohann) zu Saisonbeginn
>Die Tatsache, dass es keinen Trainerassistenten gibt
>Die seltsame Trennung von Dinzey
>Der fehlende Bus beim letzten Auswätsspiel und die Tatsache, dass der Trainer Dinge erledigen muss(te), die üblicher-
weise ein Mannschaftsbetreuer erledigt
>Die Nichtzahlung l a u f e n d e r Kosten, durch die man wichtige Akteure (Factory) vergrault.
Ich hatte keine Lust, mir an einem Sonntagmorgen 90 Minuten KFC-Soap anzuhören ... deshalb ein Dankeschön für die ausführliche Zusammenfassung und die kritischen Nachfragen zu Herrn Esers Aussagen.
By the way: Es ist absurd, dass sich Radio BlauRot offenbar zu einem eigenen Akteur innerhalb des Vereins entwickelt.
Fast täglich werden neue Sponsoren vermeldet (erstaunlich und anerkennenswert, was alles möglich ist) und jetzt scheint es, als ob das Vereinsradio auch noch eine eigene Agenda verfolgt.
Das soll gar keine Kritik sein, denn immerhin ist das RBR ja etwas, was noch gut funktioniert im Verein.
Nur ... "normal" ist das nicht.
Eine Satzungsänderung kann aber nur auf einer MV beschlossen werden, mir geht es um ein zeitlich schnelles und rechtssicheres Vorgehen zur möglichen Abberufung des Vorsitzenden.
Ich habe hier irgendwann mal gelesen, dass es ca. 1000 Mitglieder gibt.
Wenn der VWR es selbst in die Hand nimmt (der wird ja wohl eine Mitgliederliste haben) und nach einer Info-Veranstaltung schon mit 70 Unterschriften für eine a.o.MV startet, dann müsste es doch zeitnah möglich sein, noch 270 Unterschriften zu organisieren.
Ich habe schon einmal geschrieben: was für ein Dilettantismus bei der Einberufung der a.o.MV.
Wie wäre es denn mit folgendem rechtssicheren Vorgehen:
>Der VWR lädt zeitnah alle Mitglieder zu einer informellen Informationsveranstaltung ein (Voraussetzung: Der VWR
hat eine aktuelle Mitgliederliste ;-)
> Dort begründet er, warum er schnellstmöglich eine a.o.MV für nötig hält und beginnt sofort mit der Sammlung
von Unterschriften dafür (man kann bei der Info-Veranstaltung gleich ein paar Dutzend Unterschriften einsammeln)
Damit vermeidet man einen Rechtsstreit mit Platzer, spart Anwaltskosten und liegt zeitlich (falls man sofort loslegt) nur knapp hinter dem aktuellen Vorgehen.