vorwärtsblaurot
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https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/kfc-uerdingen-laeutet-kampf-um-klassenerhalt-ein_aid-55819201
Der Kader soll verkleinert werden, ohne Qualität zu verlieren. 2-3 Spieler sollen den Verein noch verlassen. Kandidaten sind Grimaldi, Kobiljar, Schneider, Königshofer und Anapak. Ich würde Kobiljar und Schneider loswerden.
https://www.swr.de/sport/fussball/was-ist-eine-planinsolvenz-im-fussball-100.html
Hier auch noch ein paar Informationen zur Planinsolvenz (im Profifußball).
Der DFB hatte im April 2020 ja das Zulassungsverfahren für die Saison 2020/2021 in der 3. Liga coronabedingt angepasst. Es sollte keine Zulassungsverweigerungen aufgrund nicht nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit geben. Die Änderungen sollten aber nur für die laufende Saison gelten und zur neuen Saison wieder die bisherigen Bestimmungen in Kraft treten. Glaubt ihr, die Änderungen werden verlängert? Wäre das für uns von Vorteil?
Offensichtlich hoffen MP und NW immer noch auf einen neuen Investoren. Wenn es einen interessierten Investoren geben sollte, dann muss auch die Stadt mit ins Boot geholt werden. Stadt und Investor müssten sich dann im Vertrauen auf einen Einstieg verständigen, vorausgesetzt der Stadtrat stimmt der Kostenerhöhung zu. Dann würden die paar entscheidenden Stimmen auch bestimmt pro Grotenburg ausfallen und der Investor würde am nächsten Tag unterschreiben.
Sportlich dürfte es nun allerdings eng für die 3. Liga werden. Die Konkurrenz schläft nicht und wir haben offensiv einfach ein großes Qualitätsproblem. Man darf jetzt bloß nicht zu viele Spieler abgeben und sollte vielleicht sogar noch einen günstigen Stürmer verpflichten.
Und was passiert mit der Drittliga-Lizenz für die Saison 2021/2022? Können wir die ohne weiteres beantragen, auch ohne neuen Investor?
"Ich messe Ponomarev daran, ob er seine Versprechen einhält dafür zu sorgen, dass wir nächstes Jahr Regional-/Oberliga spielen können. Ebenso, dass die Saison zuende gespielt werden kann und alle die sich für einen Verbleib entscheiden auch Gehalt bekommen."
Sehe ich genauso. Ich erwarte angesichts der letzten Wochen nicht mehr viel von MP und viele Kinder liegen längst im Brunnen, aber die oben genannten Punkte sind jetzt das Mindeste, was er noch leisten sollte, wenn ihm etwas an diesem Verein liegt und wenn er noch wenigstens einen Grundrespekt entgegengebracht bekommen möchte.
Und natürlich hätte die Stadt ohne MP nicht ins Stadion investiert, wofür auch, lief doch sogar in der Regionalliga noch 2018.
https://www.transfermarkt.de/alemannia-aachen/spielplandatum/verein/8/plus/0?saison_id=2012&wettbewerb_id=&day=&heim_gast=&punkte=&datum_von=-&datum_bis=-
Ich hatte Aachen genannt. So könnte das dann aussehen, wenn man zwar noch zu Ende spielt, aber eben kaum noch Punkte holt, weil die Luft raus ist und Stammspieler den Verein verlassen haben. Aachen hat damals aus den letzten 13 Spielen ganze 4 Punkte geholt...
Diese 10.000 Zuschauer in Krefeld (je 5.000 pro Verein sollten unter normalen Bedingungen möglich sein) sind unter diesen Vorzeichen und im Vergleich nicht so schlecht.
In Oberhausen, einer vergleichbaren Stadt, gehen auch nicht besonders viele Menschen zum RWO - in der 3. Liga, um es zu vergleichen, würden auch nicht mehr als 5.000 Menschen kommen. In Münster, einer Stadt mit besseren Voraussetzungen, kommen zum einzigen großen Verein der Stadt in der 3. Liga auch "nur" 6.000-8.000 Zuschauer. In Bonn gehen zu den Baskets, dem sportlichen Aushängeschild, auch "nur" 5.000 Menschen. Beim Fußball verlieren sich vielleicht 1000 Nasen. Und selbst bei Vereinen mit anderer jüngerer Geschichte und aus größeren Städten wie Bielefeld oder Duisburg kamen, auch weil es sportlich gut lief, in der 3. Liga nicht mehr als 10.000-15.000 Zuschauer. In Wuppertal, wo der WSV mit dem Bergischen Land schon ein großes potentielles Einzugsgebiet hätte, würden in der 3. Liga auch nicht mehr als 7.000-10.000 Zuschauer kommen.
Es ist vor allem im Rheinland und Ruhrgebiet sehr schwer, gegen die großen Vereine anzukommen. Das kriegen nicht nur wir in Krefeld zu spüren. Man kann uns einfach nicht mit Vereinen wie Hansa Rostock vergleichen, hinter denen ein ganzes Bundesland steht. Ohne größeren sportlichen Erfolg, also oberes Mittelfeld 2. Bundesliga und aufwärts, wird man es kaum schaffen, den etablierten Playern Fans abzuluchsen, weil deren Vorsprung einfach gigantisch ist. Erst dann wären überhaupt mehr als 15.000 Zuschauer im Schnitt machbar. Das wissen auch Vereine wie Duisburg und Bochum, selbst wenn sie in der 2. Liga spielen.
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