Er bekommt Geld für seine (von außen betrachtet) gute Arbeit. Würde das jemand, der ehrenamtlich ein paar Stunden nebenher in der Geschäftsstelle ist auch schaffen? Es ist doch lukrativer für den Verein jemanden zu bezahlen der ordentliche Arbeit leistet als jemanden ehrenamtlich zu beschäftigen, der zeitlich oder finanziell gar nicht die Möglichkeiten hat vernünftig zu arbeiten.
Es geht auch weniger um den Rückruf, als darum ,den Verein so zu präsentieren, dass jemand einen Sponsoringvertrag unterschreibt. Interesse hin oder her, in einer aussichtslosen Situation würde auch der größte Enthusiast kein Geld geben.
Das wäre beim Vorgänger von Raths und dem Ruf des (insolventen) Vereins zu der Zeit undenkbar gewesen. Mittlerweile hat sich die Situation verbessert und es ist erkennbar, dass es nicht bei einem Sponsor geblieben ist. Natürlich wäre es noch besser, wenn ein weiterer großer Gönner einsteigt. Das das in der Oberliga und allgemeinen im Amateursport bei der anhaltenden "Dauerkrisensituation" nicht einfach ist, wissen wir aber auch alle.
Wie auch ein anderer User geschrieben hat, spielt es keine Rolle, ob Biolectra den KFC oder umgekehrt gefunden hat.
Der Vorstand hat den Vertrag geschlossen und das sicher auch mit einem vorzeigbaren Konzept. Das gleiche gilt auch für die vermeintlich "kleinen" Sponsoren wir DSV, Amira, Kick Group, SWK, usw.
Interessierte Sponsoren gab es in der Vergangenheit auch, die aber vor den Kopf gestoßen wurden. Keine Sponsorenveranstaltungen, keine Rückrufe, interessante Werbeflächen schon von den Präsidenten reserviert (Tecklenburg, Lakis, Energy Consulting...), keine Angebote zur Verlängerung des Vetrages, usw. Jetzt werden Kontakte gepflegt und dadurch ergeben sich bestimmt Möglichkeiten das Netzwerk zu erweitern bzw. Engagements zu erhöhen.
Da zu glauben, alles würden ehrenamtlich erledigt, finde ich blauäugig. Nebenberuflich ist so ein Job sicher nicht ernsthaft zu betreiben.
Er sagt auch, dass der KFC höchste Priorität für ihn hat. Ich denke, dass man an den erreichten Meilensteinen erkennen kann (Insolvenzverfahren abgeschlossenen, Hauptsponsor gefunden, der nicht in Zusammenhang mit dem Präsidenten steht, Rückkehr in die Grotenburg, Kooperation der Jugend mit Bayer, usw. ), dass er viel mehr für den Verein erreicht hat, als die Vorgänger in den zwei Jahrzehnten davor. Von der Außenwirkung mal ganz abgesehen. Nach dem Abstieg auf der dritten Liga war der Ruf gänzlich ruiniert.
Damit ist dem Verein doch viel mehr gedient, als mit einem weiteren Amateurpräsidenten wie Tecklenburg, Harke, Houben oder Lakis die alle den Verein nur so gerade am Leben halten, aber keine nachhaltigen Verbesserungen etablieren konnten.
Da es sportlich besser laufen könnte, ist natürlich auch der Vorstand gefragt. Eine Maßnahme ist die Verpflichtung von Pascal Weber. Allerdings sind jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt.
Eventuell ist es für den Verein lukrativer einen Präsidenten zu bezahlen, der sich intensiv mit dem Belangen des Vereins beschäftigen kann und dadurch positives bewegt, als ein Präsident der neben seiner Tätigkeit als Angestellter oder Unternehmer mal eben noch einen Fußballverein führt.
Egal wer in dieser Position ist, er
braucht Zeit und muss auch von irgend etwas leben.
Das hat eher etwas mit nicht wollen zu tun. Die SWK wäre in Fall von Shuttlebussen wie jeder andere Omnibusbetrieb für den KFC aufgetreten. Falls es an den Fahrzeugen gescheitert wäre, hätte die SWK das über einen Subunternehmer abwickeln können... wollte man aber offensichtlich nicht. DVG, NIAG, Rheinbahn, usw. "wildern" naturgemäß ständig in fremden Gebieten. Seien es Linien- oder Sonderfahrten.
Ich denke man muss damit zufrieden sein. Bis die Stadt ein Gelände zur Verfügung stellt oder unser Verein selbst ein entsprechendes Gelände kaufen kann und genehmigt bekommt, sind die aktuellen Bambinis bei den alten Herren. Die Stadt müsste mehr (oder eher überhaupt etwas) für den KFC machen. Sie macht es aber nicht, also muss man sich selbst helfen.
Klasse Arbeit der beiden Vorstände. Nach den letzten Annäherungsversuchen zu Ponomarev Zeiten hätte ich erwartet, dass das Tischtuch zwischen beiden Vereinen endgültig zerschnitten ist.
Jetzt würde der SC sogar "mal eben" 1,3 Mio in Vorleistung gehen, damit das Konzept zeitnah voran kommt. Ob und wann es jemals Geld aus der Förderung gibt steht in den Sternen. Man bekommt aber den Eindruck, dass man zusammenarbeiten will. Das ist in jedem Fall positiv zu bewerten, denn der Löschenhofweg ist die Heimat der erfolgreichsten Zeit unseres Vereins und kann es auch ohne direkte Hilfe von Bayer, Covestro oder wem auch immer sein.
Dazu wird es keine Info vom Verein geben können. Wie oft hat die Stadt schon Prognosen für Termine gegeben und nicht eingehalten? Letztendlich muss man wieder mal warten, bis die entsprechenden Bauabschnitte fertig gestellt und abgenommen sind.
Das Glück ist mit den Tüchtigen. Eigentlich ist die Lage hoffnungslos, dass war sie aber schon häufiger. Ich erinnere nur an die Saisons in der dritten Liga, insbesondere an die letzte.
So lange es rechnerisch noch möglich ist, muss weiterhin alles reingeworfen werden. Das wäre zwar ein echtes Wunder, aber gleichermaßen verdient.
Bevor die Grotenburg nicht fertiggestellt und abgenommen ist, würde ich auch keinen Termin bekannt geben. Hinterher fällt sowieso wieder jemandem ein, dass irgendwo eine Schraube nicht der Brandschutzverordnung entspricht und alle Sitzschalen nochmal ausgebaut und nachgebessert werden müssen.
Leider ist die Stadt Krefeld nicht daran interessiert schnelle und kreative Lösungen zu finden, sondern nur hervorragend darin Gründe zu erfinden, warum etwas NICHT geht.
Das bezieht sich auch nicht speziell auf die Grotenburg oder auf den handelnden OB. Die Problem sind in vielen Fällen die gleichen.
Absolute Zustimmung, eine tolle Anlage, nette Leute und gutes Catering. Umso unverständlicher, dass die Stadt Krefeld es nicht auf die Reihe bekommt, wenigstens ein kleines Stadion für Amateure bauen zu können. Meine jetzt nicht ungedingt nur den KFC, sondern auch andere ambitionierte Vereine, die es für besondere Spiele nutzen könnten.