Der Ball ist rund
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Sorry, aber ich bin Realist und nicht Don Quijote, der gegen Windmühlen kämpft.
Die Abgabefrist für Lizenzanträge für zweite und dritte Liga ist in sechs Wochen. Entweder haben die jetztigen Akteure ein Finanzierungskonzept und stellen einen Antrag.
Oder sie machen das nicht - wie und woher willst Du in der verbleibenden Zeit jemand "Neues" finden, alle Unterlagen auf Basis geänderter Verhältnisse erstellen und fristgerecht einreichen?
Meiner Meinung nach unmöglich ...
Danke - perfektes Resümee!
Inhaltlich alles richtig, da kann ich mich anschließen - auch wenn wir aus den geschilderten Tatsachen vor der Info-Veranstaltung zu einem anderen Ergebnis hinsichtlich des Abstimmungsverhaltens gekommen sind.
Um das alles nicht zu wiederholen habe ich mich der Forderung nach mehr Information und Beantwortung des Fragenkatalogs angeschlossen ...
Sowohl der Antrag für die dritte Liga wie auch - bei Aufstiegschance - der Antrag für die zweite Liga bis bis zum 01.03. vollständig bei DFB bzw. DFL eingangen sein.
Die erforderlichen Unterlagen sind recht komplex und umfangreich. Bis zum 01.03. sind es noch gut 6 Wochen. Das bedeutet, man müsste heute mit der Erstellung der Unterlagen beginnen um diese dann bis zum Stichtag vollständig vorlegen zu können.
https://www.dfb.de/3-liga/news-detail/so-laeuft-das-zulassungsverfahren-zur-3-liga-144553/
https://www.dfl.de/de/hintergrund/lizenzierungsverfahren/strenges-erfolgssystem-das-lizenzierungsverfahren/
Hätte man sicherlich gestern nach fragen können, hat aber anscheind wegen "Schockstarre" keiner dran gedacht.
Das Ergebnis dieser Info Veranstaltung ist einfach nur traurig ...
Mir ist durchaus bewusst, dass zumindest in diesem Forum mein Bestreben den Investor zu hinterfragen – nicht unbedingt den Namen erfragen, aber seine Absichten und Ziele hinterfragen – bevor man zu irgendetwas eine Zustimmung erteilt, eine Minderheitenmeinung ist. Das man es auch anders sehen kann zeigt der von den Ultras veröffentliche und von weiteren Gruppierungen unterzeichnete Fragenkatalog…
Aber darum geht es jetzt nicht, sondern um diesen Vorgang: https://schluesselszene.net/forum/13-jugend/4654-jugend-trainerteam-des-kfc-uerdingen-laesst-die-arbeit-ruhen
Das bestärkt mich darin, dass ohne die Beantwortung zumindest eines wesentlichen Teils der Fragen keine Zustimmung erfolgen sollte.
Ein Fußballverein ist mehr als ein notwendiges Übel, welches man unterhalten muss um eine „Spielbetrieb GmbH“ in einer der oberen Ligen zu melden. Ein Fußballverein hat andere und mehr Werte als eine GmbH, auch die Jugendarbeit gehört zum Verein dazu.
Daher kann ich nicht zustimmen, solange anscheinend nur die GmbH im Fokus steht und der Verein hinten anstehen muss.
Wieviel der Mitglieder sind eigentlich Jugendspieler oder deren Erziehungsberechtigte? Die werden sicherlich nicht über die Meldung erfreut sein und bedingungslos (bzw. ohne Info über ein Konzept für die Jugend) einfach ohne weiteres mit „Ja“ stimmen.
Könnte also enger werden als bisher gedacht hätte - ich bin gespannt …
Du kanntest ihn vielleicht nicht.
Ich konnte mich im Mai 2016 durchaus noch daran erinnern, was im April 2016 in der WZ stand:
https://www.wz.de/sport/eishockey/deg/gesellschafter-bringt-deg-in-not_aid-28550557
Und nein, durch brauchst jetzt nicht dieses Forum durchsuchen, damals war ich noch nicht dabei ...
„Stellst Du denn genauso detaillierte Fragen für den Fall, dass Du mit Nein stimmst und es keinen neuen Investor geben wird?“
Es sind nicht meine Fragen, es ist ein Fragenkatalog der Ultras, unterzeichnet von weiteren Fanclubs.
Aus meiner Feder stammt lediglich das fiktive Szenario Kirvan.
„Oder spielst Du das alles nur für "Ja" durch, denkst aber bei "Nein" ach das sehen wir dann mal?“
Es ist nicht mein Job sämtliche Möglichkeiten durchzuspielen. Es ist der Job von Weinhart und Strüver für Aufklärung zu sorgen. Schließlich sind das die beiden Personen, die eine Generalvollmacht haben wollen.
Einzig Weinhart und Stüver haben es in der Hand. Sie müssen bei der Online-Veranstaltung ihr Anliegen so verkaufen, dass es für die Mitglieder möglich ist am Ende auch zuzustimmen.
„Aber an Kirvan habe ich auch schon gedacht, alleine wegen der Geschichte mit NRW und der Zeitraum in dem beide Investoren Ihren Rückzug verkündet haben. Hinzu kommt dann auch noch Yayla die ja bekanntlich Trikotsponsor in München sind und sich auch bei uns als Sponsor betätigen. Allerdings halte ich Kirvan für einen guten Mann, der richtig gute Leute als GF und in anderen Positionen in München positioniert hat. Ich würde ihm auf jeden Fall zutrauen hier was aufbauen zu können"
Einen Makel hätte Kirvan, wenn er es denn wäre.
Er würde Türkgücü fallen lassen wie die berühmte heiße Kartoffel um den KFC zu übernehmen.
Wer garantiert, dass er nicht nächstes Jahr Uerdingen genauso fallen lässt, wenn beispielsweise nach Abstieg und Ausstieg von Gazprom Schalke zum Verkauf stehen würde?
Die Fragen der Ultras und – wichtig (!) – vieler mitunterzeichnender weiterer Fanclubs, sind doch nicht unberechtigt.
Die Fragestellung der Abstimmung lautet „Als Mitglied des KFC Uerdingen stimme ich einer Beteiligung weiterer Gesellschafter an der KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH im Wege der Übertragung und/ oder Kapitalerhöhung unabhängig von der prozentualen Höhe des auszugebenden Geschäftsanteils an den gesamten Geschäftsanteilen der Gesellschaft (vgl. § 11 Ziff. 4 der Vereinssatzung) zu.“
Konkreter wird es noch in der Einladung auf der Homepage „Die für die Umsetzung erforderlichen Erklärungen des Vereins werden dann, erfolgreichen Abschluss der Gespräche mit den Investoren vorausgesetzt, von uns, also von „Niko“ Weinhart und Frank Strüver als amtierenden Vorstandsmitgliedern des e.V., abgegeben.“
Die Konsequenz aus einer Zustimmung ist also, dass zwei Personen eine Art ‚Generalvollmacht‘ erhalten und ohne weitere Beteiligung der Mitglieder sehr weitreichende Befugnis haben. Sie dürfen dann alleine Verträge abschließen, die eigentlich der Zustimmung einer Mitgliederversammlung bedürfen.
Anders ausgedrückt, hier soll nicht nur die ‚Katze im Sack‘ verkauft werden, hier wird ein Sack mir unbekanntem Inhalt verkauft. Statt der Katze könnte auch eine Giftschlange drin sein – oder die Fata Morgana einer Katze.
Die gestellten Fragen der Ultras und weiterer Fanclubs haben doch nur ein Ziel – man will genügend Informationen darüber haben, über was und über wen eigentlich abgestimmt wird. Man kann doch niemand verübeln, dass er wissen möchte wozu er seine Zustimmung erteilt. Nicht jeder ist bereit sein Stimmrecht bedingungslos zu verkaufen ohne zu wissen wofür er dann letztendlich seine Stimme gegeben hat.
Stellt euch folgendes Szenario vor – auch wenn es unwahrscheinlich ist …
• Türkgücü hatte schon vor dem Aufstieg den Plan in NRW, bevorzugt im Ruhrgebiet, zu spielen
https://www.kicker.de/tuerkguecue_muenchen_drittliga_heimspiele_in_nrw_-769976/artikel
• Der DFB machte Türkgücü einen Strich doch die Rechnung, der Verband besteht auf räumlicher Nähe zu München
• wenige Tage nach der Rücktrittserklärung von MP erklärt – wie aus heiterem Himmel – auch Hasan Kivran seinen Rückzug als Investor bei Türkgücü, laut Presse wegen fehlender Wirtschaftlichkeit und „wegen anderer Gründe, über die man nicht sprechen könne …“
Was wäre denn, wenn man das alles wie Indizien eins-zu-eins zusammenzählt?
Was wäre denn, wenn Hasan Kivran der große Unbekannte wäre?
Spielen wir dann zukünftig als Türkgücü Ruhrpott?
Ziehen wir statt nach Duisburg oder Düsseldorf dann nach Essen, ins Zentrum des Reviers mit dem größtmöglichen Potential türkischstämmiger Fans?
Ist der Verein oder – besser gesagt – das Investitionsobjekt dann wirtschaftlich?
Ist das dann noch der KFC?
ich möchte niemanden vorschreiben wie er abzustimmen hat, aber die bedingungslosen „Ja-Sager“ sollten zumindest noch einmal darüber nachdenken wozu sie „Ja“ sagen.
Vielleicht wäre es ja doch besser die Beantwortung der Fragen aus dem Brief der Ultras abzuwarten bevor man seine Stimme abgibt. Möglicherweise haben sich ja solche Horrorszenarien erledigt, falls es ausführliche und ehrliche Antworten gibt. Wenn es keine Antworten gibt lässt auch das Schlüsse zu …
Hätten die aktuellen Spieler vollständig ihr Gehalt für Oktober und November bekommen, dann hätten sie (oder ein Vertreter des Spielerrats) dieses sagen können.Haben sie aber nicht, alle schweigen ...Kein Dementi aus dem Kreise der betroffenen Spieler, das Dementi des Vereins - wie hier schon festgestellt wurde - sehr schwammig.
Du erlaubst mir dass ich daraus meine Schlüsse ziehe - und: Ich ziehe mir übrigens nicht die Hose mit der Kneifzange an!
PS: Du hast da noch einen Tippfehler bei "Gündüz".
Hat sich denn in den letzten Tagen jemand aus dem Kreise der Mannschaft vor die Presse gestellt und die Meldungen zu ausbleibenden / verspäteten Lohnzahlungen dementiert?Meines Wissens nicht - also denke ich persönlich darüber nach ob nicht in diesem Fall Schweigen als Zustimmung zu Werten ist ...
Kleinkinderbetreuung mit Trainerkarussell im Spielbereich ...
Gegen den diesjährigen Letzten haben wir schon gespielt - Ergebnis ist bekannt?
Widerlicher Egoismus