Der Ball ist rund
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Nun will Oberbürgermeister Frank Meyer, dass der Plan angepasst und überarbeitet wird. Das Stadion soll zunächst einmal so hergerichtet werden, dass ein Spielbetrieb in der Regionalliga ermöglicht wird. Dabei will er zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Es soll preiswerter und schneller gehen.
Dazu gibt es - wie bekannt - zwei Meinungen. Die werden sich auch nicht so schnell unter einen Hut bringen lassen. Die Hauptargumente sind:
Pro: Vor allem "schneller" würde dem Verein zugute kommen, denn je eher fertig umso weniger Kosten für externe Stadionmiete. Das ist m.M.n. ein sehr kräftiges Argument, denn zukünftig muss wahrscheinlich jeder Cent zweimal umgedreht werden.
Contra: Was gibt die Sicherheit, dass weitere Arbeiten bis zum ursprünglich geplanten Ausbaustand tatsächlich später noch erfolgen werden.
Mit einem kleinen Umweg geht es einigermaßen, zumindest wenn Du am PC sitzt.
Den verpixelten Text markieren, dann werden schon einmal die Buchstaben sichtbar. Diese sind nur innerhalb eines Wortes vertauscht, ansonsten stimmt die Reihenfolge.
Beispiel:
rHer nl,Fkeu der FKC Urdeening tah takKnot uz nIehn aenefn.mugmo
Herr Funkel, der KFC Uerdingen hat Kontakt zu Ihnen aufgenommen.
Bevor jetzt jemand nach dem kompletten Inhalt fragt, ich habe frühestens am späten Abend - wenn überhaupt - Zeit den kompletten Artikel zu "übersetzen".
Aber ich hoffe darauf, das vorher jemand mit WZ+ eine Zusammenfassung postet.
Manch Einer ist offensichtlich doch noch nicht so richtig in der Liga (der Realität) angekommen ...🙈🙉🙊
Du darfst heutzutage nicht einfach Freikarten verteilen. Die Zeiten sind längst vorbei.
Ist nur zweimal pro Saison zulässig, und dann maximal 10% der verfügbaren Karten. Weiterhin brauchst Du die Zustimmung des DFB.
Darüber hinausgehende Regelungen über die Ausgabe von Frei-, Ehren- und
Pressekarten sowie Kartensonderaktionen (Freikarten, verbilligte Karten)
bedürfen der vorherigen Zustimmung des DFB.
Jeder Verein kann grundsätzlich die Durchführung von maximal zwei
Kartensonderaktionen in einer Spielzeit (je einmal in der Hin- und Rück-
runde) beantragen. Darüber hinausgehende Kartensonderaktionen bedür-
fen der Zustimmung des Heim- und Gastvereins und sind schriftlich beim
DFB zu beantragen und zu begründen.
Die Durchführung von Kartensonderaktionen des DFB und der Landes-
verbände oder einer Spielklasse bleibt davon unberührt.
Geplante Kartensonderaktionen sind zu untersagen, wenn die Spiele für
den Auf- oder Abstieg oder die Qualifikation für einen offiziellen Wett-
bewerb von Bedeutung sind. Dies gilt insbesondere für die letzten vier
Spieltage.
Grundsätzlich sollte die Ausgabe von Frei- und Ehrenkarten 10% des
Gesamtkontingents an Eintrittskarten nicht überschreiten.
Quelle: DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN ZUR SPIELORDNUNG DFB
Bei der DFL gibt es Analog nahezu gleichlautende Regelungen.
Die täglichen Betriebskosten eines solchen Systems liegen, je nach Modell, im vierstelligen Bereich und werden bei Bundesligisten pro Winter auf circa 80.000 bis 100.000 Euro kalkuliert. Die Betriebskosten für andere Ausstattungselemente im Stadion, wie bspw, die Flutlichtanlage, sind bei Weitem nicht so hoch wie der Betrieb eines solchen Systems.
Quelle: https://www.sportstaettenrechner.de/wissen/sportplatzbau/rasenheizung-kosten-stadion/
In der dritten Liga und höher ist die Rasenheizung vorgeschrieben.
In der vierten Liga und tiefer nicht.
Für einen Regionalligisten mit einem kleinen Etat von 1 Mio. € würden alleine die Betriebskosten 10% des gesamten Budget auffressen.
Das ist der Unterschied!
Du liegst m.M.n. schon sehr gut, wenn Du nicht von 5000 Zuschauern im Schnitt ausgehst.
Wäre es die Aufgabe einen Businessplan zu erstellen wäre es ein legitimes Mittel Vergleichszahlen mit vergleichbaren Rahmenbedingungen heranzuziehen.
Und das könnte so aussehen:
Potentialvergleich:
Krefeld: 227.000 Einwohner
Oberhausen: 211.000 Einwohner
Konkurrenzsituation:
Entfernung Oberhausen – Gelsenkirchen 24 km
Entfernung Krefeld – Mönchengladbach 29 km
Entfernung Oberhausen – Essen 12 km
Entfernung Krefeld Düsseldorf 21 km
Entfernung Oberhausen – Duisburg 17 km
Entfernung Krefeld – Duisburg 20 km
Zuschauerzahlen aus Vergleichsstandort (vor „Corona“):
Regionalliga West 12/13 – 2688 Zuschauer im Schnitt
Regionalliga West 13/14 – 2647 Zuschauer im Schnitt
Regionalliga West 14/15 – 2535 Zuschauer im Schnitt
Regionalliga West 15/16 – 2120 Zuschauer im Schnitt
Regionalliga West 16/17 – 2095 Zuschauer im Schnitt
Regionalliga West 17/18 – 2104 Zuschauer im Schnitt
Regionalliga West 18/19 – 2681 Zuschauer im Schnitt
Jeder Externe, der den Plan prüfen sollte, würde einem Zahlen von 5000 Zuschauer oder mehr im Durchschnitt „um die Ohren hauen“ und darum bitten, den Businessplan zu überarbeiten …
2500 wäre eher eine realistische Annahme mit der man arbeiten könnte, vielleicht würden auch max. 3000 durchgehen.
Mehr wäre schön, ist aber als Planungsgrundlage nicht geeignet.
Für die langfristige Perspektive wäre vielleich besser, die Grotenburg jetzt "für kleines Geld" provisorisch fit zu machen.Später, falls es wieder eine Perspektive nach oben geben sollte, dann neu über die Stadionfrage nachdenken. Dann könnte es auch etwas neues (Größe wie Paderborn o.ä.) in Elfrath oder sonstwo auf der grünen Wiese sein ...
Zumindest Gedanken hierzu sollten nicht verboten sein.
Bayer war über viele Jahre ein sehr guter Investor.
Ob Bayer wirklich "Investor" war?
Haben die wirklich ihr Engagement getätigt um mit dem Fußball Geld zu verdienen?
Oder ging es vielleicht eher um ein positives Image, um möglichst häufige Nennung des Namen "Bayer" in den Medien und nicht zuletzt darum den Mitarbeitern "Freizeitvergnügen" zu bieten.
Aber die Voraussetzungen haben sich doch völlig verändert.
Aus dem Bayer Werk ist der Chempark geworden. Produziert wird von diversen Unternehmen. Aber wie viele der Mitarbeiter sind heute noch bei Bayer beschäftigt?
Wenn ich mich nicht täusche in der Produktion kein einziger.
Der Bayer Konzern hat sich in den letzten 20 Jahren völlig anders ausgerichtet. Ob es für das "neue" Bayer Sinn macht sich im Krefelder Fußball zu engagieren - egal ob als Mäzen, Sponsor oder Investor - wage ich zu bezweifeln.
Und, ein unbekannter ausländischer Investor ala Noah kommt noch viel weiter hinten als Platz 3 ...
Daher sehe ich es sehr pragmatisch, vermutlich für einige hier zu pragmatisch.Regionalliga "Ja", und wenn es eine mit der heißen Nadel gestrickte Mannschaft ist die am Ende absteigt. Trotzdem ist Regio erforderlich um einen noch tieferen Fall zu verhindern.
Und - das ist der entscheidende Punkt - das Jahr muss genutzt werden um die von Dir angesprochenen Dinge für die Saison 22/23 seriös durchzuplanen.Selbst wenn es dann Oberliga wäre, spätestens dann müssen deine Punkte erfüllt sein und eine Mannschaft auf dem Platz stehen die den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel hat, inklusive aller notwendigen Strukturen im Hintergrund.
Aber mit Jugendspielern und Jugendleitern kann realistisch gesehen keine Regionalliga geplant werden.
Absolut richtig für die Regionalliga zu planen. Wie an anderer Stelle zu lesen war droht dort im schlimmsten Fall (Insolvenz e.V.) "nur" ein Punkteabzug. Somit könnte auch für die folgende Saison die Regionalliga gehalten werden, falls es nicht klappt droht "nur" die Oberliga.
Würde man direkt in die Oberliga gehen würde im Insolvenzfall der Zwangsabstieg und somit der noch tiefere Fall drohen.
Edit: Dann wäre man in der 6. Liga gelandet und der Profifußball (3. Liga) ist schon rein rechnerisch 3 Jahre weit weg, vorausgesetzt man steigt jedes Jahr auf. Sonst noch weiter weg ...
Aus dem Kicker-Artikel:
Auch die (Anm. die Noah-Gruppe) sollte nach den Erfahrungen in Lettland nun bei Ponomarev genau hinschauen.
Wäre auch eine Möglichkeit den plötzlichen Ausstieg von Noah zu erklären. Die Noahs haben dass gemacht was der Kicker empfiehlt und haben irgendwas gefunden, was den Schluss zulässt dass sie von MP übers Ohr gehauen wurden.
RWE mit 90 Punkten nicht aufgestiegen.
90 Punkte aus 40 Spieltagen, das darf man nicht vergessen.
Also im Schnitt 2,25 Punkte pro Spieltag.
Das ist - zugegeben - besser als Dresden in der dritten oder Bochum in der zweiten Liga.
Aber trotzdem ist es zu toppen, der Schnitt vom FCB in der ersten Liga war mit 2,3 besser.
Wurde diese Gruppe denn zuvor als Alternative vorgestellt?
Frage lieber, warum wurde denn diese Gruppe nicht als Alternative vorgestellt wenn sie denn - wie heute feststeht - da war.
Vielleicht weil es einem Herrn MP nicht ins Konzept passte?
Das wiederum könnte Rückschlüsse auf die Intention von MP und von Noah zulassen ...
Da ich weder die Weisheit mir Löffeln gefressen habe noch über eine funktionierende Glaskugel verfüge werde ich dir im Konjunktiv antworten.
Noah abzulehnen hätte dann bitte schön was bedeutet.
Es hätte bedeuten können ein halbes Jahr Zeit zu haben für eine solide und seriöse Planung der Regionalliga mit den lokalen Interessenten (egal ob Sponsor, Investor oder Mäzen genannt). Und, dass eine solche Gruppe bereit gestanden hat wurde erst gestern oder vorgestern nochmals bestätigt.
Es gab durchaus Leute die den Einstieg von Noah kritisch gesehen haben, nicht nur aufgrund der Berichte aus Siena.
Es gab auch vor der "Abstimmung" einen Fragenkatalog.
https://ultras-krefeld.net/neuigkeit/offene-fragen-an-die-geschaeftsfuehrung/
Und es gab auch Leute, die immer kritisch blieben - unter anderem deshalb weil die Fragen nie zufriedenstellend beantwortet wurden.Und es gab eine Mehrheit, denen sowohl der Fragenkatalog wie auch weitere kritische Punkte egal waren.
Kann man auch alles in diesem Forum nachlesen wenn man ein paar Monate "zurückblättert".Ich habe jetzt aber keine Lust zu recherchieren wer damals welche Position eingenommen hat. Wenn es für dich wichtig ist kannst du es ja selber machen.Bringt im Nachhinein aber nicht viel, das Kind ist so oder so in den Brunnen gefallen.
Das ist ja noch weiter entfernt wie Äpfel und Birnen...