Thomas13
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"Richtig, genau so ist das laut DFB-Satzung! Jedenfalls wenn Du mit "wir" die Vereinsmitglieder meinst. ;-)
§ 16c (3) der DFB-Satzung ist dir wohl nicht bekannt?
Der Mutterverein ist an der Gesellschaft mehrheitlich beteiligt („Kapitalgesellschaft“), wenn er über 50 % der Stimmenanteile zuzüglich mindestens eines weiteren Stimmenanteils in der Versammlung der Anteilseigner verfügt."
Und der KFC hat dagegen verstoßen? Oder wie darf ich diesen Hinweis sonst verstehen?
"Ob man die 3,3 Mio. € vom Bund vorher, währenddessen oder nachher erhält, ist völlig unerheblich. "
Nein, es ist nicht unerheblich, die Stadt darf kein Etat aufstellen in dem sie die 3,3 mio. schon abgezogen hat obwohl das Geld noch garnicht da ist.
Das ist nicht richtig, das Geld ist bereits vom Bund genehmigt und somit "da". Der Etat ist bereits lange genehmigt, und hier geht es auch nicht um die Aufstellung eines Etats, sondern um dessen Ausschöpfung.
"Dem Bürger teilt man mit dass die Stadt Krefeld für die Sanierung der Grotenburg "bis zu" 17,8 Mio. € bezahlen muss. Und das ist nicht nur schlicht und ergreifend falsch, sondern ich halte das für Absicht."
Nein, die Formulierung mit der Ergänzung, dass man jedoch vom Land NRW mit 3,3 mio. befördert wird, ist vollkommen korrekt.
Die Stadt Krefeld muss 17,8 mio. Kosten in den Etat den es zu bezahlen gilt einrechnen, kann dem aber 3,3 mio. Fördergeld gegenüberstellen.
Die 3,3 mio. Fördergeld wurden doch nirgends verschwiegen.
Das ist nicht korrekt, denn weder während der Abstimmung im Dezember noch in irgendeiner Pressemitteilung der Stadt Krefeld wurde darauf hingewiesen dass von den 17,8 Mio.€ Kosten für die Sanierung 3,3 Mio. € vom Bund (nicht vom Land NRW) getragen werden. Man hat im Dezember über 17,8 Mio. bzw. die Erhöhung um knapp 7 Mio. € abgestimmt. Die 3,3 Mio.€ wurden also nicht berücksichtigt. Außerdem wurden 1,1 Mio. € untergebracht die mit der eigentlichen Maßnahme nichts zu tun haben.
Es wäre falsch einen Etat aufzustellen in dem eine Summe von 14,5 mio. als Kostenaufwendung aufgeführt ist, so darf man einfach nicht rechnen.
Das ist nicht korrekt, genau so berechnet man Projektkosten. Nochmal: Der Etat der Stadt Krefeld steht bereits seit langem, es geht um die Ausschöpfung durch einzelne Maßnahmen. Genehmigt für die Maßnahme "Sanierung Grotenburg" waren bereits 10,5 Mio. €. Dann wurde bekannt gemacht dass Fördermittel in Höhe von 3,3 Mio. € vom Bund genehmigt wurden. Diese sind bei der Maßnahme "Sanierung Grotenburg" als Entlastung des Etats der Stadt Krefeld abzuziehen. Dann hat man veröffentlicht dass die Kosten für die Maßnahme "Sanierung Grotenburg" um 7 Mio. € steigen werden. Diese 7 Mio. € enthalten 1,1 Mio. € die mit der Maßnahme "Sanierung Grotenburg" nichts zu tun haben, da sie Arbeiten betreffen die erst in der Zukunft gemacht werden müssten. Das ist dementsprechend eine neue Maßnahme, die man dem Stadtrat separat zur Entscheidung hätte vorlegen müssen.
Korrekte Darstellung wäre:
1. "Sanierung Grotenburg": 10,5 Mio. € (bereits genehmigte städtische Mittel)
1a. Fördermittel des Bundes: 3,3 Mio. € (bereits genehmigt)
1b. Mehrkosten der Sanierung: bis zu 6,2 Mio. €
Gesamtkosten der Maßnahme "Sanierung Grotenburg" für die Stadt Krefeld: 13,4 Mio. €
2. zusätzliche neue Maßnahme "Arbeiten für die Zukunft" in Höhe von 1,1 Mio. €
- Vorlage für den Stadtrat Krefeld: Entscheidung über zusätzliche 2,9 Mio. € aus städtischen Mitteln für die Maßnahme "Sanierung Grotenburg"
- Vorlage für den Stadtrat Krefeld: Entscheidung über zusätzliche, zur Zeit nicht fällige, Arbeiten in Höhe von 1,1 Mio. € aus städtischen Mitteln (Mit Begründung, z.b. rechnerischer Nachweis von Kostenersparnis wenn die Arbeiten gleichzeitig mit o.g. Maßnahme durchgeführt werden im Gegensatz zu den zu erwartenden Kosten bei späterer separater Durchführung).
Projektkosten ganz einfach transparent dargestellt.
Und hätte man das so in Richtung Stadtrat, Bürger und Presse kommuniziert, dann wäre der Aufschrei sicher nicht mal halb so groß gewesen. Der Stadtrat hätte über die tatsächliche städtische Mehrbelastung von 2,9 Mio. € abgestimmt, und man hätte dem Stadtrat die Wahl gelassen ob die zusätzlichen - zur Zeit nicht notwendigen - Arbeiten in Höhe von 1,1 Mio. € sofort oder später durchgeführt werden.
Transparenz schafft Verständnis. Wenn man denn will.
Niemand kann erwarten dass jede/r im Stadtrat eine kaufmännische Ausbildung hat. Aber man sollte erwarten dass diesen Menschen zumindest die effektiven Kosten vorgelegt werden, und nicht irgendein Mischmasch aus Zahlen.
Ob man die 3,3 Mio. € vom Bund vorher, währenddessen oder nachher erhält, ist völlig unerheblich.
Dem Bürger teilt man mit dass die Stadt Krefeld für die Sanierung der Grotenburg "bis zu" 17,8 Mio. € bezahlen muss. Und das ist nicht nur schlicht und ergreifend falsch, sondern ich halte das für Absicht.
Ich weiß nicht welche Förderung das Land NRW in Aussicht gestellt hat, ich weiß auch nicht welche Gespräche geführt werden müssen die das Land NRW für notwendig hält.
Wenn ich von Fördermitteln schreibe, dann meine ich die bereits vom Haushaltsausschuss des Bundestages genehmigten Fördermittel.
"Für die Sanierung der Grotenburg erhält die Stadt Krefeld Fördergelder des Bundes in Höhe von 3,3 Millionen Euro. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen. "
Offizielle Mitteilung der Stadt Krefeld: https://www.krefeld.de/de/inhalt/bund-foerdert-den-ausbau-der-grotenburg-mit-3-3-millionen-euro/?fbclid=IwAR3zVp5yyYtMSRSajAlM5cunj8jpZskkIpxItwQu8ABSGCmWX5Urn0E9HVM
Die 3,3, Mio. € des Bundes sind also schon längst genehmigt. Dementsprechend sind sie in der Kostenaufstellung zur Sanierung der Grotenburg abzuziehen.
Zu einer korrekten Darstellung der Projektkosten gehört allerdings, dass man die Fördermittel beim betreffenden Projekt abzieht. ;-) Was man dann mit dem freigewordenen Budget anstellt ist eine ganz andere Sache.
Wie ich schon mehrmals geschrieben hatte: Der Bürger wird falsch informiert.
Wenn ich Projektkosten so darstellen würde wie die Stadt Krefeld, dann hätte mich mein Arbeitgeber schon längst geteert und gefedert vom Hof gejagt.
Ich frage mich ja was es da nach 2 Terminen noch großartig zu klären geben kann.... Man ziehe von den bis zu 17,8 Mio.€ 1,1 Mio.€ für Arbeiten, die eigentlich noch nicht fällig sind und nicht zur Drittligatauglichkeit gehören, und die 3,3 Mio.€ Fördermittel des Bundes ab.
Dann redet man "nur" noch über 13,4 Mio.€ zu Lasten des städtischen Etats, also 2,9 Mio.€ mehr als die ursprünglichen 10,5 Mio.€.
Entspricht dann 28% mehr als ursprünglich geplant, und das ist nun aufgrund der Versäumnisse der letzten Jahrzehnte keine Überraschung.
2 Termine sollten wohl reichen um eventuelles weiteres Einsparpotential zu finden, ein Vertreter der Stadtverwaltung (z.b. Projektleiterin Sabine Schmidt oder/und ein Vertreter von AS+P) wird doch Teil der Arbeitsgruppe sein.....
Stopp, Moment, wir sind ja in Krefeld.... Die Arbeitsgruppe wird vermutlich im Tal der Ahnungslosen tagen....
Ja, aber das hat doch mit der Zoo Tradition nichts zu tun....
"Der Krefelder Zoo wurde am 22. Mai 1938 als Lehrstätte für die Jugend auf dem Gelände des Grotenburgparks eröffnet. Erster Zoodirektor wurde der damalige Erziehungsdirektor und Leiter des ehemaligen Naturkundlichen Museums, Heinrich Janßen. Damals umfasste das Tierparkgelände die Hälfte des Parks und es lebten um die 100 überwiegend einheimische Tierarten in 40 Gehegen."
Richtig los ging es doch erst Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre.
"5) Der Zoo hat auch eine (viel längere als die Grotenburg) Tradition. Das Zoohaus ist meines Wissens auch denkmalgeschützt, (und gehört meine ich einer Stiftung)."
Was meinst Du mit Tradition?
Zumindest war die Grotenburg vor dem Zoo da (1927 zu 1938).
"Jetzt könnte dies aber wieder die Entscheidung einiger Ratsdamen und Ratsherren negativ beeinflussen."
Möglich wäre auch dass die Entscheidung des Gerichts die Entscheidung einiger Ratsdamen und Ratsherren positiv beeinflusst. Bei mir wäre das zumindest so, wenn ich im Stadtrat wäre.
"Und: "Egal, was ich mache, ich werde dafür kritisiert. Das war von Anfang an so." Wo ich ihm widersprechen möchte, denn die Kritik kam erst auf, als er begann, eigene Fehler zu wiederholen und nicht einzusehen, aber gut."
Mal drüber nachgedacht, und ich finde dass er nicht ganz Unrecht hat.... Er wurde von Anfang an kritisiert, jetzt nicht unbedingt von den Fans, aber von außen.... Ging doch schon los als er seine Pläne bekannt gegeben hat.... Der größenwahnsinnige Russe....
Und Punkt 2 ist ja nichts anderes als das von Bande schon mehrmals angesprochene "wenn".
Deinem ersten Teil stimme ich vollkommen zu, aber:
"Die Gründe, warum er von der Stadion GmbH Abstand genommen hat, hat er allerdings auch nie öffentlich gemacht, so dass wir daher auch nur einseitig von der Stadt über die Medien informiert wurden. Um das aber richtig beurteilen zu können, müssten wir beide Meinungen / Gründe kennen."
Die Gründe hat er mehrmals öffentlich bekannt gemacht. Stand in der Presse (erst kürzlich wieder), und auf MVs hat er auch darüber gesprochen.
Und MP/KFC hat ganz klar gesagt dass man für die Versäumnisse der letzten 3 Jahrzehnte nicht bezahlen wird und man nach der Drittligatauglichkeit gesprächsbereit ist.
Und der OB hat während des Fan-Hearings im März 2020 gesagt dass man auf der Suche nach Investoren für die Errichtung 2. Liga wäre.