Valentin05
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Am Abend entscheidet der Rat über die Grotenburg, morgens äußert sich der Insolvenzverwalter erstmals öffentlich. Das sieht schon nach einem möglichen Zusammenhang aus... es könnte aber natürlich auch um ein positives Signal an den Rat gehen. Wer weiß.
Aber bei van Ooijen sehe ich das etwas anders. Spieler wie ihn, muss man an den Aktionen messen, die den Unterschied machen und da kommt von ihm bedeutend mehr als von Pusch etc. Die starke Aktion vor dem dritten Tor (Ballbehauptung und schlauer Pass auf Schneider) ist so eine Situation, die in einem engeren Spiel die "Dose öffnen" kann.
Generell hört sich das aber weniger danach an, als hätte Noah Bock auf Regionalliga. Was Noah dann allerdings etwas spät einfällt ...
https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/beim-kfc-uerdingen-herrscht-grosses-versteckspiel-im-abstiegskampf_aid-56788245
Im neuesten RP-Meinungs-Artikel vom Thomas Schulze gibt es zwei Sätze, bei denen ich mich wieder mal frage: Hat er das einfach mal so geschrieben? Oder beruht das auf irgendwelchen Infos?
"Roman Gevorkyan, der sich in Lettland zurückzieht und sich ganz auf seine Engagements in Italien und Deutschland konzentrieren will."
Will er das? Hat er irgendwo erwähnt, dass DAS der Grund für den Ausstieg in Lettland ist? Wenn ja, wäre das für uns ja eine positive Entwicklung.
"Der KFC ist jetzt hochgradig gefährdet. Steigt er ab, so werden nicht nur Trainer Krämer und die Spieler Uerdingen verlassen, sondern möglicherweise auch die Noah Group das Weite suchen."
Will er uns damit sagen, dass es Anzeichen dafür gibt, dass Noah nur beim Klassenerhalt bleibt oder ist das Mutmaßung?
Die damalige Pressemitteilung stimmt mich zwar auch nicht sehr optimistisch. Aber das Noah-Verhalten macht unter der Bedingung doch keinen Sinn. Man übernimmt doch nicht einen Club, unternimmt nix gegen den Abstieg (Transferfenster, Trainingsplatz, Trainerentlassung) und springt dann ab, wenn der Club wirklich absteigt.
Ich hoffe gerade wirklich, dass Noahs Zögern als Strategie zu deuten ist, wonach der Abstieg bewusst in Kauf genommen wird, damit erstmal Strukturen aufgebaut werden können. Aber das ist natürlich genauso spekuliert, wie offenbar bei Schulze.
Für die Regionalliga wäre Lotte ja eigentlich Schwachsinn. Denn regionalligataugliche Stadien gäbe es ja auch in der Nähe noch bedeutend mehr. Und hier gibt es auch viele Vereine bzw. Städte, die sich über jeden Cent freuen dürften.
Einem Ausweichen in die Nachbarstadt - z.B. nach Duisburg-Homberg - dürfte der DFB vielleicht auch eher zustimmen.
Generell sind es aktuell bedeutend mehr als in der Hinrunde, aber dann nervt auch die Art der Gegentore sehr. Zum Beispiel die vollkommene Orientierungslosigkeit bei Standards wie gegen Rostock und dann auch wieder so viele Distanz- oder Standardtore (siehe gestern oder Duisburg oder Wiesbaden usw.). Woran liegt das plötzlich wieder? Es kann auch nicht nur Pech sein, dass bei uns so viele Sonntagsschüsse reingehen. Denn ich habe das Gefühl, dass das zwischendurch abgestellt war.
Liegt es an Gerd? Der ist nämlich auch mal wie ein Verrückter aus der Kette rausgesprintet und hat im Halbfeld dazwischengehauen, wo jetzt ein Palacios oder die Malones dieser Liga gegen uns treffen.
So oder so die Leistungssteigerung müsste jetzt schon - wie beschrieben - enorm sein und so schlecht sind die kommenden Gegner dann auch nicht.
Es sind noch 12 Spiele, uns fehlen 19 Punkte bis zur 45-Punkte-Marke. Wir müssten ab jetzt also mindestens jedes zweite Spiel gewinnen. Oder dürfen zumindest kaum noch verlieren und brauchen dann trotzdem noch 4-5 Siege.
Kann sein, dass diesmal auch 40 oder 41 Punkte reichen. Aber auch das sind noch mindestens 14 Punkte. Wir haben aus den letzten 10 Spielen 7 geholt, bei EINEM Sieg.
Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen.
Von den letzten 10 Spielen haben wir eines gewonnenen und 7 Punkte geholt.
Wenn wir noch auf 45 Punkte kommen wollen, brauchen wir aus den letzten 12 Partien 19 Punkte.
Wir sollten uns wohl darauf einstellen, dass das nichts mehr wird mit dem Klassenerhalt.
Aber genau deshalb hatte ich im Thema "Neue Investoren" zuletzt schon nachgefragt, wie eigentlich der Stand bei der Neuaufstellung des e.V.'s ist... Das dürfte auch nicht zu spät erfolgen. Falls die GmbH-Verantwortlichen nämlich keinen Bock auf tiefere Ligen haben, dürfte der e.V. ja nicht zu spät mit einem Neustart starten.
Eigentlich ist das gerade die Frage, die mich besonders umtreibt und unsicher macht. Woher wissen wir, dass unsere neuen "Besitzer" mit in die Regionalliga gehen würden? Die kurze Pressemitteilungen von damals gibt in der Hinsicht keine Gewissheit. Im Gegenteil: Es hieß ja, über Ziele können man sich unterhalten, wenn der Klassenerhalt geschafft ist.
Klar: Es wäre total unlogisch, sich so zu verhalten, wie sich die Investoren verhalten haben, wenn ein Abstieg für sie keine Option wäre. Denn durch ihr Zögern in der Transferperiode und in Sachen Trainingsgelände etc. wurde die Mannschaft so geschwächt, dass ein Abstieg immer wahrscheinlicher wird. Aber wer sagt uns, dass die Investoren logisch handeln?
Mir ging es auch eher darum, zu zeigen, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass es so kommt.
Selber bin ich da etwas zwiegespalten. Ich fände in diesem Fall Krämers Argument nicht so falsch. Allerdings auch nur, wenn er PvO dann seine Rolle anders interpretiert als sonst. Wenn er dann aus dem defensiven Mittelfeld die selben Dribblings versucht wie sonst, hast Du bei Ballverlust sofort üble Kontersituationen. Ohnehin ginge PvO nie als einziger defensiver Mittelfeldspieler, weil dann keiner abräumt. Wenn wir gegen Lübeck aber einfach wieder mehr Ballbesitz und Spielkontrolle haben wollen als zuletzt, wäre das vielleicht mit ihm und Albutat eine Option.
Van Ooijen dahinzustellen, wäre jedenfalls nicht so falsch, wie ihn auf die Außen bzw. Pusch in den Sturm zu stellen.