Kai-Uwe-Schnell-Fan
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Die Geschichte mit den Steuergeldern. Ja, ja, für das Stadion dürfen keine Steuergelder verwendet werden, wenn ein anderer gutes Geld machen will. Aha! Unsere Autobahnen werden auch von Menschen genutzt, die dank der Autobahn viel, viel Geld verdienen, ander Instandsetzung der Autobahn aber im Verhältnis zu ihrem Gewinn marginal beteiligt sind / werden. Dann also keine Steuergelder mehr für Autobahnen oder aber nur noch Autobahnennutzungsgesellschaften mit Teilhabegarantie.
Die Bundesrepublik erwirtschaftet allein durch den Fußball jährlich ca. 2,3 Milliarden Euro, das kann man alles nachlesen. Fußballzuschauer, die zu Besuch nach Krefeld kommen, essen, trinken und bleiben vielleicht über Nacht, kaufen vielleicht auch ein etc. , ein Fußballstadion kann vermietet und anderweitig genutzt werden - anders als ein Zoo zum Beispiel. Bei einem guten Marketing-Konzept und dem Neubau des Krefelder Hofs ließe sich da doch ein tolle Naherholungskonzept entwickeln. Ja, ja, ich träume wieder, entschuldigung.
Die Bundesrepublik erwirtschaftet allein durch den Fußball jährlich ca. 2,3 Milliarden Euro, das kann man alles nachlesen. Fußballzuschauer, die zu Besuch nach Krefeld kommen, essen, trinken und bleiben vielleicht über Nacht, kaufen vielleicht auch ein etc. , ein Fußballstadion kann vermietet und anderweitig genutzt werden - anders als ein Zoo zum Beispiel. Bei einem guten Marketing-Konzept und dem Neubau des Krefelder Hofs ließe sich da doch ein tolle Naherholungskonzept entwickeln. Ja, ja, ich träume wieder, entschuldigung.
Ich hoffe, dass es eine Ente ist. Mir gefällt vor allem der Satz "Ohne die Stadt dürfte das Recht schwer werden", nun ja ein schweres Recht ist schwer zu verdauen. Mir liegt diese Email auch recht schwer, also richtig schwer im Magen. Ach so, und im Übrigen, wer lässt sich von einem Schwarzseher helfen?
Nein, Neid ist es nicht. Es ist die Forderung nach Verhältnismäßigkeit. Wer sich auf die Fahnen schreibt, es allen Recht zu machen, muss das nicht gleichzeitig tun. Jetzt sind eigentlich wir dran. Aber wenn ich den Beitrag des Chefredakteurs des Lokalteil der RP heute lese, haben wir keine Lobby.
Die Stadt, die Stadt, die Stadt ... ist schon rätselhaft. Ich habe gestern noch einmal über die Sportanlage Sprödenthal nachgedacht, und im Netz dann einen Link zur Hochschule Koblenz gefunden, die auf ihrer Seite über ein Planungsprojekt für die Stadt Krefeld berichten, das Studenten ausführen. In unserer lokalen Presse habe ich davon noch nie gelesen, auf der Seite der Stadt habe ich es auch nicht gefunden. Irgendwie habe ich auch bei der Grotenburg kein gutes Gefühl, irgendwo wird schon irgendeiner sitzten, der ein Weiterverwertungskonzept entwerfen soll. Sorry, nur so ein dummes Gefühl. Zuviel Gefühl, einfach zuviel Gefühl.
Vielen Dank für die sachliche Darlegung. Ich wundere mich im Grunde schon seit langem, dass es in der lokalen Presse nie ein Thema ist, wie die Stadt mit ihren Liegenschaften, ihrem Immoblienbesitz umgeht und was die langfristigen Ziele sind.
Da spricht mir jemand aus dem Herzen.
Definitiv richtig, die Nichtbeteiligung war teurer. Sehr gute Einschätzung!
Für Deine Sammlung:
Kohle
Fehlt,
Chef!
Kippe
Fluppe
Cigarette...
(Nur noch heiße Luft!)
LG
Ich habe gerade den Beitrag in 11 Freunde gelesen. Ich könnte jedem, der sich da zu Wort meldet, weinend um den Hals fallen. Aber vor Glück. Es mag jeder gerne denken, dass ich durchgeknallt und bescheuert bin, aber die Liebe zu unserem Verein, die jeder einzelne dort zum Ausdruck bringt, die Leidenschaft mit der hier diskutiert wird, die haut mich immer wieder um. Amen!
Gibt es auch sportliche Gründe, Heinz Mörschel ziehen zu lassen? Ich glaube, SK hat sich viel mehr von ihm erhofft. Dass er wichtige Buden gemacht hat, bestreite ich nicht, aber eine richtige Duftmarke hat Heinz Robert auch nicht gesetzt. Wird er sich bei den Dynamos durchsetzen, da ist die Konkurrenz noch stärker.
Hallo 171105,vielen Dank für die Zustimmung! Das ist eine sehr richtige Einschätzung. Die Ironie des Schicksals will es, dass die Stadt Krefeld uns für ihre eigene PR benutzt. Für internationale Touristen gibt es eine kleine englischsprachige Broschüre, Discover Krefeld - Leisure Planner. Da tauchen wir auf Seite 73 auf, mit einem Bild aus dem ersten Derby gegen Fischeln. PR im Interesse der Stadt ist offensichtlich ganz einfach, PR in unserem Interesse ist fast unmöglich? Das will mir einfach nicht in den Kopf.
Ich finde es richtig und wichtig, dass wir unsere Sichtweisen und Meinungen austauschen, aber ich frage mich selbst, wie man was konkret umsetzen kann. Eine Sache, bei der ich selber schon einmal versucht habe, aktiv meinen Beitrag zu leisten, ist die Zusammenarbeit mit den Schulen. Ich bin Lehrer in Krefeld. Als wir in Liga 3 aufgestiegen sind und die Diskussion um das Nachwuchszentrum entbrannt ist, habe ich mir auf der Seite des DFB angeschaut, was die anderen Verein so machen (müssen), ich habe gesehen, dass die meisten Verein Schulparnterschaften haben / bzw. haben müssen. Ich meine, man will ja auch mehr Fans haben, dann muss man ja auch in den Schulen präsent sein. Dresden, Bielefeld, Osnabrück, die veranstalten Wettbewerbe und am Ende werden alle ins Stadion eingeladen. Das nennt man dann Imagepflege. Wir haben dann drei Brief an den KFC geschickt, einen auf Englisch für MP. Und dann endet die Geschichte. Warum daraus nichts geworden ist, mag an der minimalen Organisationsstrumktur liegen oder aber auch am fehlenden Wissen um die Sache. Ich weiß es nicht. Die strukturellen Verbesserungen sind dringend notwendig, mit oder ohne MP.
Ich finde es ebenfalls krass, was so mir-nichts-dir-nichts alles in den Raum geworfen wird. Es mag auch daran liegen, dass MP auf der Veranstaltung viele Dinge angesprochen hat, die sicherlich alle irgendwie zusammenhängen, aber eigentlich einzeln analysiert werden müssten. Ich meine, dass wir kein Zuschauermagnet sind, das dürfte ihm immer klar gewesen sein. Als wir vor gefühlt 1000 Jahren gegen Cottbus zuhause 1:0 im DFB-Pokal gewonnen haben, waren auch nur 3300 in der Burg; in der Saison haben wir auch Spiele gehabt, da waren gerade einmla 1800 im Stadion. Und ich finde nach wie vor, dass wir unter Luhukay eine gute Mannschaft hatten. Ich gebe jedem Recht, der das große Potenzial sieht, man bekäme eine kleinere Burg bestimmt gut gefüllt, aber ich muss auch aus der eigenen Erfahrung sagen, dass es in den letzten fünf Jahren sehr sehr selten mal Freikarten für z.B. Schüler gab oder überhaupt irgendeine Aktion des Vereins, neue, junge Fans zu gewinnen. Da müssen wir uns definitv verbessern. Als ich zur Schule gegangen bin, stand bei uns auf dem Schulfest immer eine Uerdingen Torwand und wenn man dreimal getroffen hatte, gab's ne Freikarte pro Nase. Solche Aktionen haben was gebracht. Der Verein ist so leider nicht mehr präsent. Das schmerzt mich schon lange. Ich meine wir warten ja jetzt schon zwei Jahre auf das neue Fanprojekt, oder? In diesem Bereich bin ich nicht ganz schlau geworden aus der Strategie. Drei Punkte am Sonntag, in diesem Sinne. Hier schreiben zum Teil wirklich nette Menschen.
Ich finde es toll (Ironie!), dass sich urplötzlich, die Messe ist noch gar nicht gelesen, Ehemalige zu Wort melden und ihre Analysen zum Besten geben. Und was die alles besser wissen, das ist doch großartig. Dass sich der Verein in den letzten Jahren nicht gekümmert hat, liegt an der minimalen Organisationsstruktur. Ich persönlich fand das gar nicht schlecht. Ich mag in meinem Urteil falsch liegen, aber mich nerven die ganzen Erinnerungssüchtigen, die mir ständig vom 7:3 erzählen, aber vom 3:7 gegen Lautern nichts wissen. Diese ewigen Nostalgiker, die glauben, Krefeld sei Zentrum des Wohlstands und an jeder Ecke steht, ein wohltätiger Industrieller, der sich einen kleinen Fußballverein "gönnt". Oh Gott! Das hört nie auf! Diese Realitätsfremdheit passt aber ins Bild: Die Stadt muss höchstwahrscheinlich demnächst Mondrianbilder im Wert von 200 Millionen Euro aus ihrem Besitz an die rechtmäßigen Erben abgeben und einen Imageschaden gigantischen Ausmaßes ertragen, aber das scheint keinen zu Jucken. Der zweite Imageschaden ist die Tatsache, dass man Immobilien besitzt (Grotenburg, Stadthaus etc.), die man wertmindernd verwaltet, sodass man sie weder verkaufen noch sanieren kann. DIESE Ursache ist traurig, denn sie schreckt Investoren ab, nicht nur beim KFC - darüber denkt niemand nach. DAS, finde ich, ist die eigentliche Grausamkeit.
Ich frage mich schon seit langem, warum man sich nicht darauf verständigt, die BSA Sprödenthal als Trainigsgelände zur Verfügung zu stellen. Sicherlich müsste auch da einiges gemacht werden, aber der hintere Teil des Sprödenthalplatze ist schon lange im Gespräch für eine Bebauung. Der Sportplatz liegt ja auch nicht weit von der Burg. Es gibt sicherlich viele gute Ideen.
Dem kann ich nur zustimmen. Gestern war klar davon die Rede, dass die Saison zuende gespielt werden soll. Aber wie das immer so ist, Kommunikation ist schwierig .. und Englisch auch.
Solange es keine Stellungnahme des Vereins gibt, nutzt keinem das wilde orakeln.
Aber wozu ertüchtige ich ein Stadion, wenn es nach der Ertüchtigung keinen Verein mehr gibt, der die Spielstätte benutzen kann? Warum verkaufe ich nicht ein Stadion, das ich gar nicht unterhalten kann, weil ich kein Geld habe? Was ist das überhaupt für ein Umgang mit Besitz, wenn ich nicht in der Lage bin ihn so zu erhalten, dass er vermietbar oder verkaufbar ist? Diese Frage, die sollte mir die Stadt mal beantworten. Ich meine, die Stadt besitzt Liegenschaften, die sie ganz offensichtich nicht finanzieren kann, und behält sie wertmindernd in ihrem Besitz. Und jeder, der kommt, und sich interessiert, wird ignoriert oder abgelehnt. Genau diese Vorgehensweise macht die Stadt unattraktiv, und genau das, glaube ich, meint MP mit dem Strukturproblem, das in unserer Stadt existiert - seit Jahren. Amen!
Absolut richtig, Ürdi! Ich muss auch gestehen, dass ich die Stimmung 2005/6 viel deprimierender fand. Aber das ist wahrscheinlich die Erinnerung eines Greisen!
Weiß eigentlich jemand, was die Stadt mit einem Stadion möchte, das nach der Sanierung nur eingeschränkt benutzbar ist? Werden die nicht in der nächsten Sitzung den Kasten zum Kauf anbieten? Ich meine die ganze Geschichte ist eine Art Wiederholung, am 2. Februar 2005 hat der Rat der Stadt Krefeld sich dagegen entschieden, uns ein Grundstück an der Violstraße zu überlassen, damals fast die identische Konstellation bei der Abstimmung.
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