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MoritzWuschel

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Beiträge

Jovan Jovic ·
Endlich hast du bei einem richtigen Fußballverein angeheuert. Herzlich Willkommen.
Ein paar Änderungen ·
Das sehe ich auch so.
Ich möchte da noch einen draufsetzen. Inzwischen hat man sich ja an die User-Namen gewöhnt, aber besser fände ich es, wenn nur unter den richtigen Namen gepostet werden könnte. Die Anfeindungen einiger User würden dann nach meiner Meinung auch deutlich zurückgehen. Denn unter tatsächlichem Namen überlegt man sich sicher schon, was und wie man sich artikuliert.
Grotenburg - Sanierung ·
Richtig, aber da hat ja auch Bayer munter zugebuttert. Im Erfolg sonnen sich alle, aber wahre Freunde zeigen sich nur in der Not. Und da sehe ich außer uns nicht viele.
Nur mal so eine Idee, die von "Nur nebenbei" (danke!) weiter gedacht: Wenn wir Fans uns bündeln würden, also uns hier im Forum, dann die Supporter und die vielen Fan-Gruppierungen, hätten wir in der tat ein großes und lautes Sprachrohr. Man könnte soweit gehen, dass neben dem Sprachrohr auch gezielt (Unterstützungs-) Aktionen durchgeführt werden könnten.
Grotenburg - Sanierung ·

Ich bin davon überzeugt, dass wir ein anderes, besseres Standing bei der Stadt hätten, wenn 1. im Vereinsnamen "Krefeld" mehr hervorgehoben würde, als unter KFC, und 2. die Vereinsfarben schwarz - gelb wären. Ist natürlich ein Unding, aber daran könnte es tatsächlich liegen.


Das war für mich heute eine sehr traurige Nachricht, dass der KFC einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat. Doch damit hatte ich allerdings gerechnet. Zwar soll trotzdem eine Mannschaft in 1 ½ Wochen in der RL starten. Aber auch daran  hege ich Zweifel. Der Insolvenzverwalter muss sich doch auch erst einmal einen Überblick über die Vermögenslage des Vereins verschaffen. Und das ist auch nicht innerhalb weniger Stunden möglich. Da kann man getrost mindestens eine halbe Woche einplanen. Wenn sich dann herausstellt, dass so gut wie nichts vorhanden ist und mit möglichen Liquidationserlösen noch nicht einmal der IV bedient werden kann, dann wird auch der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt. Und genau dieser Supergau ist derzeit nicht von der Hand zu weisen.

Auch wenn dieses Horrorszenario abgewendet werden kann, werden die Zeiten auch nicht besser. Denn erstens muss auf die Schnelle eine halbwegs taugliche Mannschaft aufgeboten werden können und zweitens stellt sich mir die Frage, welcher Zuschauerschnitt tatsächlich erreicht wird. Bei wöchentlichen Klatschen wird sich die Motivation Krefelder Zuschauer in Grenzen halten. Ob das die Gästefans ausgleichen können, wage ich zu bezweifeln.


Das wäre dann übrigens der zweite Tod eines Herzensvereines, bei dem eine Summe von 100.000,-- eine Rolle spielt bzw. gespielt hat. Im März 1971 hat es die Eishockeyabteilung von Preußen Krefeld erwischt. Allerdings ging es damals um 100.000 DM (unter Einbeziehung der Inflation dürften das heute so zwischen 400 und 500 Tsd. Euro sein). Der Verein hatte damals noch einen Spendenaufruf gestartet, ab es kamen nur knapp 10.000,-- DM zusammen, die komplett wieder zurückgezahlt wurden. Die Mannschaft war mit 56:4 Punkten von der 2. in die 1. Liga aufgestiegen. Hatte sich sozusagen zu Tode gesiegt. Überwiegend wurde zweistellig gewonnen, womit die Spiele ziemlich einseitig waren. Die Zuschauerzahl sank von anfangs ca. 1.500 nachher bis auf 300 – 400. Dies mal so am Rande.

Da die erforderlichen 100 Tsd. Euro für unseren KFC trotz angeblicher Versprechen bzw. Zusagen nicht geflossen sind, dürfte das zuvor geschilderte Szenario mit ziemlicher Sicherheit eintreten.


Meinen besonderen Dank für den bevorstehenden Untergang geht an die Krefelder Politik, die es versäumt hat, entsprechende Weichen zu stellen. Dann danke ich der Krefelder Wirtschaft für die (teilweise) Zurücknahme erfolgter Zusagen, insbesondere aber den Personen, die letztendlich die benötigten 100 Tsd. Euro (ob nun in Form von Spenden oder Darlehen sei mal dahingestellt) trotz Zusage(n) nicht gezahlt haben. Auch danke ich der Krefelder Presse für ihren unermüdlichen Aufruf, unseren KFC zu unterstützen.


Aber auch der Vorstand hat m.E. Fehler gemacht. Er war zu gutgläubig, hat sich zu lange hinhalten lassen und hätte beizeiten über alle Kanäle einen flammenden Aufruf zur Unterstützung des KFC tätigen müssen. Wir Fans wären dann sicher nicht untätig geblieben und wären zur Unterstützung, in welcher Form auch immer, bereit gewesen.


So, nun „habe ich fertig“.

Stimmt! Und Duisburg kommt noch dazu. Sorry, habe ich vergessen.
Als Erwachsener zahlst du 100,-- Euro, als Rentner 55,-- Euro. Pro Tag, versteht sich. Denn irgendwie müssen die Schulden beglichen werden. Scherz beiseite, im Jahr natürlich.
Das unterschreibe ich!!!!!!!!!!!!!!

"Als das natürlich unter der Voraussetzung dass der Verein nicht mangels Masse aufgelöst wird."

Genau das ist meine Befürchtung. Denn der Verein hat ja nichts. Keine vertraglich gebundenen Spieler mit Marktwert, die verkauft werden könnten, kein Vereinsgelände, außer ein paar geschenkten Möbeln gar nichts.

Selbst, wenn es jetzt doch irgendwie weitergeht in Liga 4, dann werden die Probleme auch nicht geringer. Der Schuldenberg muss (in Raten) getilgt werden, (neue) Sponsoren müssen zu mehr animiert werden....

Wie schon beschrieben, wird das nicht einfacher, wenn unsere Mannschaft sich Woche für Woche eine Klatsche nach der anderen abholt. Denn die Motivation, sich als Fan die Spiele anzusehen bzw. als Sponsor dabei zu bleiben oder gar noch mehr locker zu machen, dürfte ziemlich schnell sinken.


Danke, Inrather.
Das liest sich ja so, dass die Sponsoren nur etwas helfen. Der Saison-Etat von 1 Mio. ist demnach wohl nicht zu stemmen. Das wird sicherlich auch Auswirkungen auf die Qualität der Mannschaft haben. Letztendlich ist es doch denkbar, dass zumindest für die Folgesaison die Sponsorengelder weiter zurückgehen. Hinzu kommt für die laufende Saison, dass die Einnahmen aus Ticketverkäufen nur minimal sprudeln, wenn unsere Mannschaft sich jede Woche eine Klatsche nach der anderen abholt. Das will auch keiner sehen.
Doch was ist, wenn bis Sonntag keine Einigung mit (möglichen) Geldgebern erzielt wird, bzw. wenn am Montag der Kontostand dem von heute gleicht? Dann bleibt m.E. nur die Insolvenz übrig.
Beschämend für Krefeld finde ich es auch, dass bisher in der Krefelder Presse kein flammender Aufruf an die Wirtschaft und die Politik erfolgt ist, dem KFC zu helfen. Jeder denkt doch, lass es andere machen.
Bande, ich verstehe absolut, dass alle hier im Forum, mich eingeschlossen, nervös und gereizt sind. Aber: Wenn noch nichts spruchreif ist, was soll denn bitte der Vorstand kommunizieren? Wenn er sagt "Hey Jungs, wir haben immer noch einen harten Fight mit dem Finanzamt, wissen aber nicht, wer letztendlich gewinnt" bringt das uns (hier im Forum) auch nicht weiter. Der Vorstand kann und wird erst etwas verkünden, wenn die Sache durch ist.
Nun kannst Du natürlich sagen, dass das Nichtverkünden von Infos uns in der Vergangenheit Kopf und Kragen gekostet hat. Darin sehe ich aber einen feinen Unterschied zu jetzt, denn in den letzten Jahren wurde selbst nach getroffenen Entscheidungen nichts kommuniziert.
Ich vermute, dass wir morgen informiert werden. Denn Raths hat ja am Montag verkündet, dass die nächsten drei Tage, also Dienstag bis Donnerstag, entscheidend seien. Warten auf gerade so wichtige Ergebnisse ist sicher nicht schön, aber manchmal geht es nun mal nicht anders.

"Es war/ist für heute aber noch eine Information geplant. Ob positiv oder negativ weiß ich nicht..."

Wir haben jetzt 21 Uhr und auf der Homepage gibt es keine Neuigkeiten.

Also heute wird das wohl nix, denn die machen auch keine Nachtschicht. Dann warten wir auf morgen, oder Freitag, oder, oder, oder ...

Richtig.

Ach übrigens, aus zuverlässiger Quelle habe ich gehört, dass Robert Lewandowski zu uns wechselt. Er will mit seinen Toren dazu beitragen, dass wir wieder in die 3. Liga aufsteigen.  Danach wechselt er wieder nach München.  

Knapp 3 Wochen vor Saisoneröffnung immer noch handlungsfähig... ich glaube, der Zug ist abgefahren. Selbst wenn jetzt noch ein Wunder geschieht und alle Verträge abgeschlossen werden, bleiben die Probleme ja. Denn wenn sich, wie oben schon beschrieben, unsere (höchstwahrscheinlich) nicht konkurrenzfähigeMannschaft Klatschen abholen muss, bleiben ja nicht nur die Einnahmen aus Ticketverkäufen aus, sondern auch die Sponsorengelder werden dann sicherlich deutlich zurückgehen. 

Auch die "Idee " in der RP, die Pfändung des FA während dessen Verwandlungen mit MP auszusetzen, bringt ja auch nichts, wenn MP nicht (pünktlich) zahlt . Dann fällt doch auch wieder alles auf uns zurück. 

So oder so sehe ich dunkelgrau (als Optimist, ein normal Denkender sieht dagegen schwarz)

Neuer Vorstand 2021 ·
Wie und wovon soll der e.V. denn 50.000 Euro + Zinsen im Monat aufbringen? Dann kann auch gleich Insolvenz angemeldet werden.
Neuer Vorstand 2021 ·
Das siehst Du richtig!
Meine Vermutung ist, dass das Finanzamt gar nicht gegen eine Begleichung in Form von Ratenzahlungen ist, sondern "nur" um deren Höhe gepokert wird. Allerdings muss dem Finanzamt auch klar sein, dass utopisch hohe Ratenzahlungen vom e.V. nicht gestemmt werden können.
Ein gangbarer Weg wäre aus meiner Sicht, wenn zunächst relativ kleine Ratenzahlungen akzeptiert würden mit der verbindlichen Vereinbarung, sich nach einer bestimmten Zeit, z.B. nach einem Jahr, wieder zusammen zu setzen, mit dem Ziel, neue Ratenhöhen zu vereinbaren.
Neuer Vorstand 2021 ·
Ergänzung: Bei einer Ratenzahlung erlischt die Pfändung ja nicht, sondern wird nur "ruhend" gestellt. Sobald eine Rate nicht beglichen wird, kann das FA die Pfändung wieder voll aufleben lassen.
Eine Ratenzahlung, sofern sie den e.V. wirtschaftlich nicht knebelt, dürfte somit auch im Sinne des FA. sein.
Neuer Vorstand 2021 ·
So ist es. Da aus Sicht des Finanzamtes beim e.V. eventuell mehr zu holen ist, als bei der insolventen GmbH, ist nun mal der e.V. der Dumme.
Doch wie könnte es jetzt weitergehen? Eine GmbH haftet nur mit ihrem Vermögen. Die Gesellschafter bleiben normalerweise außen vor. Es sei denn, sie wurden explizit mitverpflichtet. Dann könnte neben dem e.V. auch genau so gut MP in Regress genommen werden. (Der scheint ja noch über Vermögen zu verfügen, da er aktuell in Insbruck investiert.) Bei einer Mitverpflichtung hat der Gläubiger (also das Finanzamt) die freie Wahl, wen er zur Zahlung bittet.
Vermutlich besteht diese Mitverpflichtung, denn andernfalls hätte der e.V. ja nichts zu befürchten. Als gangbare Lösung könnten hier aus meiner Sicht nur Ratenzahlungen angeboten werden, was letztendlich auch im Sinne des FA. sein sollte. Denn hier bestünde ja die Möglichkeit, dass das FA voll befriedigt wird. Besteht das FA jedoch auf sofortige Begleichung (in einer Summe), dann dürfte es auf eine Insolvenz hinauslaufen.
Neuer Vorstand 2021 ·
Verwerflich sind die Schulden natürlich nicht, aber ein nicht zu unterschätzender Klotz am Bein. Immerhin müssen die Schulden ja auch bedient werden.

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