Schluesselszene.net

Thomas13

Dabei seit
06.06.2012
Beiträge
1444
Zuletzt angemeldet
—

Beiträge

Da bin ich bei Dir, der Erfolg ist auch mit einem einzigen Geldgeber möglich. Wobei er Kompetenz und Fingerspitzengefühl "einkaufen" kann.

Ein "richtiger" Investor lebt davon dass er sein Geld für sich arbeiten lässt und es so vermehrt. Das Ganze so schnell wie möglich. Von dieser Sorte gibt es im Grunde im Fußball kaum jemanden. Die meisten sogenannten Investoren, siehe z.b. England und Frankreich, haben sich doch eher ein Spielzeug gekauft.... 

Oder sie machen es so wie Adidas, die sich beim FC Bayern eingekauft haben (und großzügig zur Arena beigetragen haben), und sich dadurch zu einem recht günstigen Preis den Ausrüster gesichert haben.... 

Realistisch betrachtet haben die damals anwesenden Mitglieder den Verein an einen Investor "verkauft" weil es keine andere Möglichkeit gab den Verein am Leben zu erhalten. Es gab damals auch schon Mahner und Kritiker, aber sie hatten - und das ist weder böse noch abwertend gemeint - kein klares Konzept wie sie den Verein angesichts der Schuldenlast retten wollten. Also hat man  - mit mehr oder weniger großen Bauchschmerzen - zugestimmt. Am Ende zählt doch nur dass es mit dem Verein weitergeht.
Gut geschrieben... Mir ist es nach dem Aufstieg 2018 ähnlich ergangen....

Ich bin in vielen Punkten Deiner Meinung, habe aber noch einige Gedanken dazu.


Du fängst bei Tecklenburg an, für mich beginnt das Dilemma aber schon viel früher. Mit der Trennung von der Bayer AG bekam der KFC als Mitgift die Verbindlichkeiten des Gesamtvereins und  - in meinen Augen - den inkompetentesten, desinteressiertesten und arrogantesten Vorstand den der Verein jemals hatte. Und an allem, was damals verbockt wurde, krankt der Verein heute noch. Damals wäre die Chance gewesen eine Basis aufzubauen. Alle Vorstände, die danach kamen, saßen in dem damals angerichteten Scherbenhaufen. Und im Grunde gebührt jedem Vorstand (unabhängig von Kompetenz und persönlichen Zielen), der danach kam, schon dafür Respekt, dass man es überhaupt versucht hat und sich diesen Scheiß abgetan hat. Rückblickend grenzt es für mich schon an ein Wunder, dass der KFC Uerdingen 05 e.V. im Januar 2021 überhaupt noch existiert. 


Zum Punkt: "Bisher wollten alle, die das Ruder beim KFC übernommen haben in den letzten 25 Jahren immer nur eins, und zwar immer gleich durch die Decke und ab in den Profifussball."

Daran tragen wir - die Fans - aber auch eine Mitschuld, wenn man ganz ehrlich ist. Wir wollten Erfolg, wir wollten Siege, wir wollten feiern. Wir wollten nicht über Dörfer tingeln, wir haben das mehr als deutlich gemacht. Fußball ist Sport, zum Sport gehört Erfolg, und für Erfolg braucht man Geld. Haben wir uns wirklich Gedanken gemacht woher dieses Geld kommen soll? 


Und ja, die Stadt Krefeld trägt sicher auch eine Mitschuld. Auch sie hat mehrere Chancen verpasst, und wenn Du mich fragst, aufgrund politischem Klüngel.  


Das Beispiel "Dabei können Investoren einen echten Verein schaffen und bis in 1. Liga etablieren (Beispiel Hopp und Hoffenheim)" passt in meinen Augen nicht. Hopp war nie ein Investor, Hopp war und ist ein Mäzen. Ein Mäzen der sich einen Traum erfüllt und seinen Heimatverein, der zur keiner Zeit weder das Potential noch den eigenen Anspruch hatte auch nur an Profifußball zu denken, bis in die CL gepusht hat. Mit - leider nur Stand 2015 - 350 Millionen Euro (Quelle: https://www.tagesspiegel.de/sport/tsg-1899-hoffenheim-dietmar-hopp-gibt-kuenftig-nicht-mehr-ganz-so-viel-geld/11371956.html).

Das hat mit einem Investor überhaupt nichts mehr zu tun. Ein Investor will Geld verdienen, und jeder kann sich ausrechnen wie lange es dauert bis man bei 350 Millionen Euro Invest anfängt Geld zu verdienen.

Ansonsten stimme ich Dir, wie bereits geschrieben, zu.

Wir können jetzt nur hoffen dass es unserem Verwaltungsrat gelingt einen Vorstand zu finden der echtes Interesse am Verein und vor allem den Willen, die Zeit und die Muße hat hier etwas ganz neu aufzubauen.   


Mikhail Ponomarev ·
Nüchtern betrachtet war es besoffen viel besser ;-)

Stimme Dir zu. Wir hatten vorher nichts, nun haben wir so gut wie nichts. Dazwischen waren ein paar geile Erlebnisse, die ich nie vergessen werde.

Dynamo stand auch schon kurz vor einer Insolvenz und es gab eine heiße Diskussion über die enorme städtische Unterstützung in dieser Zeit..... Nur mal so als Hinweis zum Thema Vertrauen.... Und die Laufzeit von 25 Jahren.... Das Vertrauen ist dann also wohl grenzenlos.... 

Wie dem auch sei, es ging mir nicht um Klagen, sondern nur darum an einem Beispiel aufzuzeigen wie es in anderen Städten läuft. 

Man sieht an den letzten 25 Jahren deutlich dass sich die Stadt Krefeld nicht für den KFC interessiert. Nicht erst seit MP. Selbst seriöse Vorsitzende wie unseren Professor hat man auflaufen lassen. Als uns die 100k fehlten um weiterzumachen, wo war die Stadt denn da mal wieder? Es wäre ein Leichtes gewesen die städtischen Töchter anzuweisen uns zu helfen. Gerettet hat uns ein Bauunternehmer aus einer anderen Stadt, der von dem Kampf der Fans um ihren Verein begeistert war....   

Danke, Johannes !

"Wenn die Stadt so gegen uns ist, wieso versenken die gerade 10 Millionen Euro?"

Da möchte ich Dir widersprechen, Jim. Genau das macht die Stadt nämlich gerade nicht. Von den 10,x Mio.€, die die Stadt im November 2018 zugesagt hat, sind Stand Januar 2021 gerade mal 1,7 Mio.€ durch vergebene Aufträge gebunden.  Man lasse sich die Zeitspanne mal auf der Zunge zergehen, und dazu die bisher vergebenen Aufträge.  Und dann komme man mir bitte nicht mit der Mär von "europaweiter Ausschreibung", Stadiongesellschaft (die im Endeffekt gar nichts verzögert hat, denn niemand hat gesagt dass man während der Verhandlungen aufhören muss Ausschreibungen vorzubereiten, was laut Presse aber der Fall war), zu wenig Personal usw.... In diesem Zeitrahmen wurden anderenorts neue Stadien erbaut. 

Ich denke es gehört nicht viel dazu um zu sehen wie hier offensichtlich auf Zeit gespielt wurde. Erst hieß es "ein Jahr in der Fremde", jetzt sind wir mittlerweile im dritten Jahr und es ist kein Ende abzusehen. 

Im März? 2020 hat der OB während des Fan-Hearings gesagt dass die Stadt auf der Suche nach Investoren für einen weiteren Ausbau der Grotenburg wäre. Davon hat man auch nie wieder etwas gehört.

Und meine Lieblingsfrage der letzten Wochen: Wo sind eigentlich die bereits zugesagten 3,3 Mio.€ Fördermittel des Bundes hingekommen? Die Fördermittel wären in den Kostenkalkulationen zur Sanierung zum Abzug zu bringen, denn sie entlasten das Projekt und somit das Budget der Stadt. Sie tauchen aber weder in den Kalkulationen der Stadt noch in den Presseberichten zur Sanierung auf. 

Das der KFC in vielen Bereichen Fehler gemacht hat, steht außer Frage. Sogar recht viele, wie der Vorstand gestern auch zugegeben hat. 

Aber das Bashing hat sich die Stadt Krefeld redlich verdient, das steht auch außer Frage.

Und immer wieder lese ich dass MP hätte in Steine investieren sollen. Warum sollte ein Investor in Steine investieren, die der Eigentümer Jahrzehnte lang hat verfallen lassen? Warum hätte der KFC in ein Trainingsgelände investieren sollen? Seit 25 Jahren hat der KFC als einziger Verein kein eigenes Trainingsgelände, davon ca. 20 Jahre als kleiner Amateurverein. Nichts ist in dieser Zeit passiert. Und ich bin selber mit Spielern der Jugend durch Krefeld getingelt, heute Training hier, morgen Spiel da. Und jetzt, wo der Verein seit 3 Jahren endlich wieder im Profibereich angekommen ist, soll er sich ein Trainingsgelände bauen? Mit welcher Begründung? Dynamo Dresden hat ein neues Gelände bekommen. Gebaut und vorfinanziert von einer Stadtischen Tochter, Dynamo stottert es über 25 Jahre ab. So geht Unterstützung durch die Stadt. So und nicht anders. Und nicht mit "Schaut doch wie ihr klar kommt, ihr habt ja jetzt einen Investor". 

Im Gegensatz zu einer anderen GmbH in dieser Stadt hat (hatte) der KFC kein Mäzen, sondern einen richtigen Investor. Der Mäzen der anderen GmbH heißt übrigens Stadt Krefeld. 

Sorry, Jim, war alles nicht gegen Dich, die Luft musste nur mal raus.  

Grotenburg - Sanierung ·
Und spannenderweise werden die vom Bund zugesagten 3,3 Mio.€ Fördermittel auch diesmal mit keinem Wort erwähnt.
KEV ·

"Aber diese Saison ist ja Sparsaison, absteigen kann man aus dieser Operetten-Liga ja nicht. Nächstes Jahr wird dann richtig investiert werden... ... glaubt mein Kumpel der "KEV"-Fan jedenfalls... ... ... "

Nächstes Jahr wird die Lizenz verkauft, und dann steht die Arena leer, die Grotenburg sowieso, und der Stadtrat träumt weiter von der "Sportstadt" Krefeld.... 

Ich zitiere aus Deinem Beitrag laufende Nr. 87:

"Eine "Wasserstandsmeldung" zum Stand der Abstimmung halte ich für rechtlich problematisch. Ohne das rechtlich durchgeprüft zu haben erscheint mir, dass die Willensbildung der Mitglieder, die noch nicht abgestimmt haben, durch eine solche Mitteilung zum Stand der Abstimmung beeinflusst werden könnte. Bei einer (geheimen) Abstimmung in der Mitgliederversammlung macht man ja auch nicht nach Abgabe der Hälfte der Stimmen eine Pause und zählt schon einmal."

Gilt meiner Ansicht nach auch für die Informationsveranstaltung.... Wäre ein gefundenes Fressen, das Umlaufverfahren würde dann sehr schnell das Etikett "Beeinflussung" verpasst bekommen....  

Und wenn man bedenkt dass selbst zur aoMV Ausgliederung in eine GmbH lediglich knapp 130 Mitglieder erschienen sind.... Nun ja....
Manche Fragen stellen ich mir auch, einige Fragen sind im Grunde rein rhetorisch, und es gibt auch welche die laufen bei mir unter "unnützes Wissen für 500".... Ist jetzt nicht explizit auf den Fragebogen der Ultras bezogen.... 

Das Bekenntnis der Ultras ist vorhanden, es ist lediglich  - ich nenne es mal - UK-typisch formuliert ;-) 

Zumindest nicht von mir, und zwar weil die Situation unter dem Strich die Gleiche war wie jetzt....
KEV ·

Da hast Du wieder das Problem dass einige von diesen Firmen nur auf den ersten Blick ein "Krefelder" Unternehmen sind.... Beispiel Primagas: SHV Energy N.V., Hoofddorp, Niederlande (Anteil 72,7 Prozent).... Prinzipiell schadet Fragen aber trotzdem nicht.... 

Wenn man sich aber mal die Pinguine z.b. im Zeitraum nach der Meisterschaft anschaut, dann kann man nicht sagen dass sie nicht wirklich gut vernetzt waren was Gesellschafter und Geschäftsführer inkl. Politik angeht.... Lässt eher den Schluss zu dass die Unternehmen einfach nicht wollten, aus welchen Gründen auch immer.... 

Und der KFC.... Decken wir mal lieber den Mantel des Schweigens darüber....  

KEV ·
Richtig, die meisten gehören zu großen Konzernen. Dort wird in den Zentralen entschieden, da ist ein DEL Club und/oder ein Fußball Drittligist an irgendeinem der vielen Standorte nicht wirklich interessant.
Ich habe mit Datum 28.01.2020 eine Rechnung vom e.V. erhalten, berechnet wurden die Mitgliedsbeiträge der Jahre 2018, 2019 und 2020.
Ich habe meine Zustimmung bereits vor Tagen abgegeben. 

Die Frage nach dem/den Namen der Investoren stellt sich für mich nicht, das Konzept des/der neuen Investors/Investoren ergibt sich meines Erachtens aus den Rahmenbedingungen:

- in der 3. Liga kann man  - wenn man den Fachleuten glauben mag - kein Geld verdienen. Also muss das Ziel zumindest "2.Liga" sein.

- Ab der 2. Liga benötigt man recht kurzfristig ein NLZ.

- Man benötigt ein 2. Liga-taugliches Stadion

- ...........

Ich gehe davon aus dass diese Punkte jedem Interessenten bekannt sind, und es sind Punkte die viel Geld und Nerven kosten werden. In meinen Augen "erschwerte Bedingungen", Interessenten könnten es sicher woanders auch einfacher haben. Trotzdem gibt es Interessenten. Sie wollen aber offensichtlich nicht nur das Abnicken des Vorstands des e.V. haben, sondern wünschen sich eine breite Zustimmung der Mitglieder zum "Investoren-Weg" bevor sie investieren (und/oder ihren Namen nennen). 

Ganz ehrlich gesagt: Wer angesichts dieser erschwerten Bedingungen so "verrückt" ist in diesen meinen Club zu investieren, dem gebe ich gerne einen Vertrauensvorschuss. Herzlich willkommen!

Und ich vertraue meinem Vorstand, dem Verwaltungsrat und auch MP, dass sie meinen Club nicht an an Leute verschachern die z.b. aus moralischen Gründen nicht vertretbar sind. 

Darüber hinaus sehe ich auch keine Alternativen, ohne Investoren gehen einfach die Lichter aus. Denn, wie schon einige andere User geschrieben hatten, der Club hat nichts in der Hinterhand, worauf man investorenlos aufbauen könnte: Kein Trainingsgelände, keine Spielstätte, nichts. Entweder geht es jetzt vorwärts, oder ins "Aus". 

3. Liga 2020/21 ·
Ich denke beide Seiten haben Ihre Meinung, und das ist auch gut so. Leider kann ich Deine Argumente zumeist nicht nachvollziehen, zum Teil wurden sie auch schon widerlegt.

Zu den Bayern und Adidas: Im Beitrag ist bereits begründet warum der FC Bayern von diesem Deal nicht so sehr profitiert. Und wenn man sich damit beschäftigt hat, dann weiß man auch das die Bayern einen wesentlich besseren Vertrag mit einem anderen Ausrüster abschließen könnten.

Zum Konstrukt Schalke 04: Google mal nach Schalke 04 - Bilanz - Parkstadion... Ist nur eins von vielen Beispielen zum Konstrukt Schalke 04. Wenn man googelt, dann findet man auch interessante Berichte wie ein e.V. Verluste in seine Gesellschaften ausgliedert.... Nur mal so als Tipp.

Niemand hat hier bezweifelt dass Vereine durch Investoren zu deren Spielzeug werden kann. In manchen Vereinen ist das auch wohl so, in anderen - hier wurde das Beispiel Leicester City genannt - eben nicht. Es gibt auch in der Welt außerhalb des Fußballs die gleichen Beispiele, im Prinzip ist es also nichts wirklich Neues. 

Was die Abschaffung der Montagsspiele nun mit Investoren zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Richtig ist jedenfalls, dass es Fans gibt die gegen Investoren und gegen die Abschaffung der 50+1 Regel protestieren. Interessanterweise sind es sehr oft Fans von Clubs die längst Investoren haben. Ich finde es z.b. recht amüsant wenn Fans des BVB gegen Investoren protestieren, denn der BVB gehört zu den Clubs die von Investoren von einem Absturz gerettet wurden. 

Und um beim Beispiel BVB zu bleiben: Angenommen es geben 5.000 Leute aus Protest ihre Dauerkarte zurück, was wird dann passieren? Nichts, denn es stehen schon tausende andere Leute bereit die mit Kusshand die Karten übernehmen. 

Unter dem Strich: Um zu verhindern dass Investoren im deutschen Profifußball benötigt werden, müsste man zunächst verhindern dass Fußballprofis so gut bezahlt werden. Alleine das ist schon utopisch.

Und was man vielleicht nicht übersehen sollte: Im Endeffekt waren es die Fußballfans die nach den Geistern gerufen haben. Sie haben  - vielleicht ohne es zu wollen - dafür gesorgt dass die TV Sender jedes noch so im Grunde uninteressante Fußballspiel live übertragen wird, und zwar durch die Einschaltquoten. Sie haben auch dafür gesorgt dass jedes Spiel zu einem Event gemacht wird, dass das "Dabei sein und Selfies posten" wichtiger ist als das Spiel auf dem Rasen. Sie haben auch dafür gesorgt dass nur noch der Erfolg zählt. Und somit haben sie auch dafür gesorgt dass viele Vereine ohne Investoren nicht mehr überleben können. 

Du bist auch nicht alleine mit Deinen Gedanken. Du findest hier im Forum viele User denen diese Entwicklung auch nicht wirklich gefällt. Mir z.b. ist allerdings klar dass diese Fans nur ein winzig kleiner Bruchteil der Konsumenten sind und diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist, vermutlich auch nie aufzuhalten war. 

Und wenn ich auf meinen Club schaue, dann gibt es in meinen Augen nur die Möglichkeiten mit zuschwimmen oder zu ertrinken. Wofür man sich entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Ich versuche es jedenfalls mit schwimmen.    

In der Info steht:

"Die Terminbestätigung und die Zugangsdaten teilen wir gesondert mit."

Die Mitglieder erhalten also Zugangsdaten....

Nächste Spiele

Keine Spiele in den kommenden sieben Tagen

Letzte Spiele

Keine Spiele in den letzten sieben Tagen