JP57
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"Aber gut, außer Beiträge bezahlen haben wir wohl keine Rechte."
Doch, Ihr könntet endlich eine Initiative für eine außerordentliche Mitgliederversammlung starten.
Rechte, die man hat, müssen in Anspruch genommen werden. Sonst werden sie - wie man beim KFC überdeutlich sieht - permanent verletzt von Leuten, die auf Recht und Gesetz scheißen.
Leute, mal im Ernst.
Wenn man diesen WZ-Artikel liest, dann liegt die Auffassung nah: Macht besser den ganzen Laden zu.
Das ist doch von allen Seiten (Eser/Platzer+Co.; Scholten/Thießen/Ultras) eine Schande für den Verein und bei allem Verständnis für die Schwierigkeiten - auch das Verhalten der Mitglieder, die es bis heute nicht im Ansatz auf die Reihe bekommen haben, eine a.o.Mitgliederversammlung zu initiieren, ist ein Trauerspiel.
Ich habe vor ein paar Monaten fassungslos gelesen, dass der Verein mit Baris Günes jemand ins Boot holte, der zu dreieinhalb Jahren wg. Betrugs verurteilt worden war.
Wie ist sowas möglich???? ... dachte ich entsetzt.
Und nicht einmal nach so einer katastrophalen Fehlleistung (das angekündigte Darlehen kam dann ja auch nicht zustande) lernt man?
Jetzt gibt es Leute im Verein, die erneut einen wg. Betrugs Verurteilten in Verantwortung bringen wollen???
Ich finde Resozialisierung wichtig und wünsche jedem kriminell Gewordenen eine zweite und dritte Chance.
Aber doch nicht in einem Fußballverein, der um seine Existenz kämpft!!!
Und was für ein Vorgehen: Ein Vorstandsmitglied trifft sich "geheim" (zumindest hier wurde vorher darüber nichts bekannt und offiziell schon gar nichts) mit Teilen der Fanszene und läuft nicht schreiend weg, als ausländerfeindliche Sprüche gegen andere Vorstandsmitglieder und Eser herausgehauen werden?
Auf diese Art machen die Menschen, die eigentlich dafür sorgen sollen, dass ein wichtiger Verein Krefelds erhalten bleibt, nur deutlich, dass dieser Verein so keine Existenzberechtigung mehr hat.
Im Netz gefunden über die Caluca Sportmanagement Firma: "Der Zweck der Gesellschaft besteht darin professionelle Sportler sowie deren Interessen in jeder angebracht erscheinenden Weise zu fördern, zu unterstützen, zu beraten und zu vertreten und solche Sportler sowie deren Interessen auch gegenüber nationalen und internationalen Sportverbänden, Organisationen und Veranstaltern sowie Fussballclubs und -gesellschaften wie auch Sponsoren sowie anderen Personen und/oder Gesellschaften zu unterstützen, zu beraten und zu vertreten sowie in diesem Zusammenhang die Personalvermittlung aller Art."
Jenseits der ganzen Spekulationen, wer zukünftige Vorstandsposten übernehmen k ö n n t e, interessieren mich die Informationen im Post der Ultras, von denen ich noch nicht gehört hatte:
>Der Co-Trainer taucht nicht mehr beim Training auf?
>Der KFC hat inzwischen 31 Spieler unter Vertrag?
>Platzer ist auch Vertreter einer Sportmanagementfirma, in der Eser Prokurist ist????
Hier fragen sich doch Einige, was einen Herrn Platzer und einen Herrn Eser zum Engagement beim KFC geführt haben. Kann das vielleicht eine Antwort geben?
Hier ein Link zum Foto: https://1drv.ms/i/s!AhGD3rvKabzfgsEjuActtKM1rKkeVA?e=u5UZFb
In einer Facebook-Gruppe zum KFC bin ich gerade auf dieses Foto gestoßen (aufgenommen gestern beim Spiel von Schalke gegen Darmstadt), darunter wurde spekuliert, dass das der neue Vorstand werden könne.
Kann mich mal jemand aufklären, wer da zu sehen ist, ob Herr Gummert dabei ist und was der ggf. in einem neuen Vorstand noch zu suchen haben könnte. Herzlichen Dank im Voraus.
Aus dem WZ Artikel/ Presserklärung des KFC: "Ungeachtet der aktuellen Vorgänge befindet sich der KFC Uerdingen 05 auf einem positiven Weg der weiteren Professionalisierung."
Weitere Professionalisierung ist ein Treppenwitz. Sowohl "weiter" als auch "Professionalisierung".
Der arme Kai ist für diese Pressemitteilung bestimmt nicht verantwortlich.
Aber alleine so eine Verarsche (als Ehrenamtler) weiterleiten zu müssen ... herzliches Beileid.
Jetzt berichtet bereits der kicker über den schon wieder desolaten Zustand des Vereins ... dem ist nun wirklich
keine "Stimmungsmache" o.Ä. vorzuwerfen.
Das Ärgerlichste (für mich): Auch auf die Anfragen des kicker haben die Vereinsverantwortlichen einfach nicht
geantwortet!
Was für eine Vereinspolitik.
Und richtig, das Verhalten der Mitglieder des KFC ist inzwischen auch nicht mehr zu verstehen.
Niemand ist in der Lage, eine Initiative für eine a.o. Mitgliederversammlung zu starten???
Stattdessen schaut man zu, wie es Richtung Abgrund geht.
"Irgendeinen wird es wohl immer geben, der einen Nutzen aus der Situation ziehen kann, nur wer ?"
Eser.
Trägt keinerlei Verantwortung, weil er keinen offiziellen Posten hat.
Vermittelt möglicherweise einen Spieler nach dem nächsten, hofft auf Wertsteigerung, erhält möglicherweise Vermittlungsprämien.
Die Zuschauerzahlen blieben auch in den sportlich erfolgreichsten Jahren bescheiden.
In der sportlich erfolgreichsten Saison 85/86 (Tabellendritter, beste Rückrundenmannschaft) lag der Zuschauerschnitt laut kicker bei 11200 Zuschauern, ein Jahr zuvor (am Ende der Saison wurde Bayer Pokalsieger) bei 13700, ein Jahr nach der erfolgreichsten Saison - also 86/87 - bei 11300 Zuschauern.
Es gab also etliche Spiele, wo weniger als 10000 Zuschauer im Stadion waren.
95/96, in der letzten Bundesliga-Saison, kamen 14500 Zuschauer im Schnitt.
@Klaraka: Ich liebe diese Statistiken, weil sie zeigen, wie besonders die Spieler des KFC sind! Schon wieder!
Wir haben 25 Spieler im Alter zwischen 19 und 33 Jahren.
Bei der Größenverteilung tauchen allerdings nur 21 Spieler auf. Für die Oberhausener Verteidigung wird es also schwierig werden, vorausgesetzt Lewejohann setzt einen dieser unsichtbaren Spieler im Sturm ein!
Vielleicht hat der Oberhausener Trainer aber auch diese Statistik entdeckt und stattet seine Verteidiger mit Spezialbrillen aus.
Wir werden sehen (oder auch nicht ;-) )
@neBomb: "Aber da wir alle NICHTS wissen,..."
Wir wissen eine ganze Menge seit ein neuer Vorsitzender im Amt ist:
>Es gibt Altlasten (Schulden aus der letzten Saison; laufende Verträge (2 Trainer, ein Sportdirektor), um deren Auflösung sich nicht bemüht wird bzw. die nicht bedient werden.
>Es gibt einen - für einen finanziell schwer belasteten Verein - aufgeblähten Spielerkader.
>Bei der Zusammensetzung der neuen sportlichen Leitung wurden Fehler gemacht (Trainer Dinzey wurde nach kurzer Zeit durch den Traienrassistent Lewejohann ersetzt und zum Sportdirektor "befördert", scheint nun gar nicht mehr benötigt zu werden).
>Entgegen den öffentlichen Ankündigungen gibt es auch Mitte September keine relevanten neuen Sponsoren.
>Entgegen den öffentlichen Ankündigungen gibt es auch Mitte September keine neuen Vorstandsmitglieder.
>Entgegen den öffentlichen Ankündigungen wird auf Transparenz und gute Öffentlichkeitsarbeit auch in der neuen Saison wenig Wert gelegt.
>Der neue Vorsitzende ist wenig präsent.
Das ist eine ganze Menge und nicht NICHTS.
Das war nicht Otto Rehhagel, der seinen Stürmer Frank Ordennewitz ("Otze") aufforderte, sich eine gelbe Karte abzuholen, sondern Erich Rutemöller, der damals Bremen trainierte.
Da muss man inzwischen wieder Zweifel haben.
Na, wenn die im Laufe der Saison zurückziehen fehlen dem KFC 3 Punkte :-(
Die persönliche Abwertung ändert nichts am traurigen (für den KFC) Inhalt des Artikels, der voll zutrifft.
Und für die "Strohmann" Vermutung spricht einiges.
Aus dem RP-Artikel, den ich gerade gelesen habe: "Das eisige Schweigen des Vorsitzenden Thomas Platzer sowie seiner Vorstandskollegen Andreas Scholten und Sebastian Thißen ist nicht nur verachtend und vereinsschädigend, sondern befeuert die Spekulationen, dass sie nur Strohmänner sind."
Die ganze kommunikative "Strategie" (es wird zu wesentlichen Fragen n i c h t kommuniziert) würde tatsächlich Sinn ergeben, wenn der Strohmann-Vorwurf stimmt.
Ein "Strohmann" Eser (wenn ers denn wäre) würde aufgrund seiner Spielervermittlungen tatsächlich profitieren (falls die Spieler an Wert gewinnen) - auch wenn der Verein am Ende der Saison völlig crasht.
Traurig.
Diese - schriftlichen - Interviewantworten sind doch ein Offenbarungseid.
Da ist nirgendwo ein "Plan" erkennbar und ein Kader von 27 Spielern ist meiner Meinung nach für einen Regionalligisten auch keine "normale Größe" ... zumindest nicht, wenn der Verein hoch verschuldet ist.
Diese Kadergröße macht einen Sinn - Verdacht meinerseits -, wenn hier einer Spieleragentur gestattet wird, Spieler zu "platzieren", um deren Wert zu steigern.
Der KFC wäre dann nur Mittel zum Zweck.
Um die "anderen Probleme" kümmert sich aber auch niemand vom Verein.
Das freut mich.
Es gibt tatsächlich einige höherklassige Vereine in Krefeld, die es hinkriegen, seriös zu arbeiten.
Die Pinguine (die ja eine Zeitlang auch dubiose Vorstände hatten) unter neuer Führung, die Ravens, die HSG,
die Wasserballer, der CHTC und Blau Weiß im Tennis.
Und: Die machen auch alle vernünftige Jugendarbeit.
Mir graut davor, was aus der Kooperation mit Bayer wird, wenn der derzeitige KFC-Vorstand crasht.