Kotbullar
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habe mir die Beschlüsse angesehen
wann der Antrag gestellt wurde und ob überhaupt ein Eigenantrag gestellt wurde, lässt sich nicht entnehmen
Marc Schürmann steht auch für die Logistik als GF im Beschluss drin. Wenn ein Eigenantrag gestellt wurde, sollte er ihn unterschrieben haben.
Den Satz verstehe ich nicht
Ich hatte es so verstanden, als wäre bei dem Informationstreffen darüber gesprochen worden. Damals war das Geld nicht da.
Da der Verein natürlich über die Strafanzeige informiert wurde und durch Lösung von Herr Papadoloulos auch bereits entsprechend reagiert hat, darf man vermuten, dasss der Verein es wohl kommunizieren würde, wenn das Geld jetzt doch irgendwie bei ihm angekommen wäre.
Ich verstehe also nicht, was der KFC noch mehr tun sollte.
Auch wenn es keiner hören will, ich kann durchaus nachvollziehen, dass der Verein keine Meldungen abgibt, auch nicht, wie der "Vorfall" intern aufgearbeitet wird. Dazu drei Gründe:
Zum einen ist der Verein nicht geschädigt im juristischen Sinne. Zwar wären die Spenden zu Vereinsvermögen geworden, eine rechtsgeschäftliche Verpflichtung des Sammlers gegenüber dem KFC bestand aber nicht. Jedenfalls ist keine solche bekannt. Es bestand "nur" eine Verpflichtung gegenüber den Spendern, mit dem Geld wie abgesprochen zu verfahren.
Die Strafanzeige ist lt. Facebook am 3. April erfolgt. Wir wissen nicht, wer konkret die Anzeige erstattet hat. Auf meine ausdrückliche Frage hier im Forum hat der User UER89 verneint, dass der KFC selbst die Anzeige erstattet hat. Das Verfahren ist nach zwei Wochen ganz am Anfang. Es ist völlig verfrüht, von Seiten der Ermittlungsbehörden Informationen zu erwarten. Daher sollte auch der Verein m. E. nichts dazu sagen.
Den letzten Punkt will wahrscheinlich gar keiner hören. Bei allem verständlichen Ärger und dem Wunsch, den "Betrüger" zu bestrafen, gilt immer noch die Unschuldsvermutung. Manchmal kommt ein Medium mit einer Verdachtsberichterstattung ( zuletzt der Fall Lindemann). Die geht dann in kurzer Zeit viral. Gerade Onlineplattformen neigen dazu, Sachverhalte verkürzt, tendenziös und ungenau darzustellen. Das wird dann durch die sozialen Netzwerke noch angeheizt und fertig ist die (Vor)Verurteilung. Ich halte das für ganz verheerend, denn in einem Rechtsstaat ist die Unschuldsvermutung eine tragende Säule. Und bevor mich jemand missversteht: die Bürger (und zwar alle) haben einen Anspruch, dass ein Straftäter entsprechend der geltenden Gesetze verurteilt wird, aber ob eine Straftat vorliegt, entscheidet am Ende ein Gericht. Und erst wenn ein Gericht zu einer Verurteilung kommt, dann ist es mit der Vermutung der Unschuld vorbei.
es hat in der Oberliga aber auch kein anderer Verein einen derartigen medialen/öffentlichen Druck oder fällt dir spontan eine sportliche Schlagzeile zu Büderich ein ?
Unlustige Sprüche auf Kosten von Menschen mit Migrationshintergrund
Ja, gegen Porto
Zuvor hatten die Bayern bereits 1982 gegen Aston Villa im CL-Finale 0:1 verloren
Übrigens habe ich mich 1987 auch gefreut, heute wäre das anders
Beim KFC wird der Vorstandsvorsitzende vom Verwaltungsrat berufen. Wenn es keinen besseren Kandidaten gab, ist die Entscheidung nachvollziehbar.
was ne seltsame Frage.......dass der Etat zusammenbricht, weil der Hauptsponsor sich als Luftnummer entpuppt, kann bei jeder Summe passieren
anders gesagt, wenn man mit 1 Million geplant hätte, hätte die wohl auch gereicht
das ist weder lustig noch irgendwie zu tolerieren
was ist denn mit "solange die nix sagen" gemeint ?
für einen hauptamtlichen Kaderplaner/Trainer und einen hauptamtlichen Vorstandsvorsitzenden ist man im Jahr aber schon 250.000,00 € los
Also hat der KFC die Anzeige erstattet ?
Die E-Mail war im Namen des KFC ? Mit einer KFC-Adresse ?
Ich bin mal gespannt, wie sich das weiter gestaltet.
Wie ich schon einmal von mehreren Dritten erzählt bekommen habe, gibt es wohl bei paypal schon einmal Probleme mit Spenden. Mir ist zwar bei Blick auf die Nutzungsbedingungen nicht sofort klar, wo das Problem liegt, aber wer weiß. Jedenfalls sollte man sich, wenn man jemanden in dieser Gemengelage wegen Veruntreuung/ Betrug anzeigt, schon sehr sicher sein, dass der Tatvorwurf zutrifft.
Ich will niemanden verurteilen und niemanden in Schutz nehmen, ich wollte nur darauf hingewiesen haben.
also, ob die Voraussetzungen in Hohkeppel oder Vichttal wirklich besser sind als in Baumberg...
Hä ? Was soll mir das sagen, außer vielleicht, dass du mitten in der Nacht keine Beiträge schreiben solltest…..
Aber vielleicht bin ich zu doof, um den Sinn hinter deiner Antwort zu verstehen.
Das mit dem Zwangsabstieg geistert irgendwie immer rum
Na, ich weiß nicht; die 29 Jahre, die man jetzt KFC Uerdingen heißt, mit "nie was gerissen" zusammenzufassen, ist mir dann doch etwas sehr oberflächlich
Zunächst müsste man einmal überlegen, was es denn für einer Leistung bedarf, die dann als "was gerissen" bezeichnet werden kann
Der KFC war immerhin zweimal Niederrheinpokalsieger, hat im DFB-Pokal zwei Bundesligisten besiegt
War in der Saison 97/98 lange in der Spitzengruppe der 2. Liga
Hat unter Luhukay und Wollitz vier Jahre in der Regionalliga gespielt, in denen wesentlich mehr Licht als Schatten war
Wir hatten ein super Jahr unter van der Luer in der NRW Liga, einen Herzschlagaufstieg mit Wongrowitz, eine entspannte Saison in der Oberliga unter Pawlak, ein richtig cooles Jahr mit dem Aufstieg in die 3. Liga und alles in allem drei Jahre in der 3. Liga, wobei auch da echt coole Spiele dabei waren
Ich finde, dass man, gemessen an den Voraussetzungen, die der KFC mitbringt (kein Geld, eine Stadt, der man egal ist, keine eigene Anlage etc.) in diesen 29 Jahren eigentlich ziemlich viel gerissen hat.
Und ob man den Standort Ulm mit dem Standort Krefeld vergleichen kann, müsste man erst einmal genau schauen.
Es kommt - wie immer - auf ein paar Einzelheiten an.
Es ist zwar richtig, dass "öffentliche Gläubiger" ( stimmt nicht ganz, beschreibt den Kreis der Gläubiger aber ganz gut), grundsätzlich im Rahmen eines Insolvenzplans zustimmen. Eine Quote in einem Insolvenzplan und eine Quote durch Feststellung durch den Insolvenzverwalter sind zwei unterschiedliche Dinge.
Nach dem Insolvenzantrag wird zunächst ein Gutachter bestellt. Dies ist in aller Regel bereits der Verwalter, der für den Fall der Eröffnung auch später das Verfahren führt. Dieser prüft zunächst, ob ein Insolvenzgrund vorliegt, Überschuldung etc. Nach dem Ergebnis der Begutachtung wird das Verfahren eröffnet. Zunächst prüft dann der Verwalter, ob Massearmut oder Masseunzulänglichkeit vorliegen. Das bedeutet, dass entweder schon die Gerichtskosten (wer den Antrag stellt, muss einen Gerichtskostenvorschuss leisten, also auch der Insolvenzschuldner selbst) nicht gezahlt werden können oder zusätzlich die sonstigen Masseverbindlichkeiten (Verwalter, Steuern etc.). Wenn eines der beiden vorliegt, ist der Verwalter verpflichtet, dies anzuzeigen. Massearmut kann schnell zur Abweisung des Antrags führen. (Bei natürlichen Personen werden die Verfahrenskosten häufig gestundet). Masseunzulänglichkeit führt für bestimmte Forderungen zu einem Rangrücktritt und kann auch im Laufe des Verfahrens beseitigt werden. (Beispiel: Das insolvente Unternehmen hat eine Debitorenforderung gegen ein anderes insolventes Unternehmen von 1 Mio €. Der Verwalter setzt zunächst einen sogenannten Erinnerungswert von 1 € an, da nicht klar ist, wie sich die Sache entwickelt. Plötzlich bekommt das andere Unternehmen einen neuen Investor, der auch Verbindlichkeiten voll bedient. Die Masse bekommt dann die volle Million.) Werden Gerichtskosten und sonstige Masseverbindlichkeiten voll bezahlt, liegt also weder Massearmut noch Masseunzulänglichkeit vor, zahlt der Verwalter die Quote aus, so klein sie auch sein mag. Bei Masseunzulänglichkeit auch, aber unter Berücksichtigung der Rangrücktritte. Bei Massearmut wird das Verfahren abgewiesen, bei Masseunzulänglichkeit eingestellt und bei "normaler" Quotenausschüttung aufgehoben. ABER: jedes Insolvenzverfahren, das auf die beschriebenen Weisen endet, führt zur Liquidation der juristischen Person. Bei diesem Szenario müssen die Gläubiger nicht zustimmen, es wird das verteilt, was da ist.
Das bedeutet, dass der KFC praktisch nur dann schuldenfrei mit seiner jetzigen Nummer im Vereinsregister (und in der Liga) weitermachen kann, wenn aus dem Insolvenzverfahren ein Insolvenzplanverfahren wird. Dabei bietet der Schuldner den Gläubigern einen bestimmten Betrag an, um die Forderungen zu erfüllen. Den Plan erstellt der Insolvenzverwalter. Es gibt dann verschiedene Möglichkeiten, die Abstimmung zu beeinflussen, zum Beispiel die Gruppenbildung. Bei der Insolvenz der GmbH (da kenne ich den Plan) gab es keine Gruppenbildung. Innerhalb der Gruppen muss es eine Mehrheit nach Köpfen und nach Summen sein, es ist also die doppelte Mehrheit erforderlich. Hinsichtlich der Gruppen untereinander gilt das einfache Mehrheitsprinzip. Kann also dazu führen, dass die Arbeitnehmer-Gruppe und die Kreditoren-Gruppe zusammen die Banken-Gruppe überstimmen, obwohl die Banken-Gruppe ein Vielfaches an Verbindlichkeiten repräsentiert. Übrigens kann die angebotene Quote auch 0 sein.
Und jetzt wieder zum Anfang: Innerhalb dieses Abstimmungsverhaltens ist es obligatorisch, dass BG und Finanzamt zustimmen.
Wird der Insolvenzplan insgesamt angenommen, ist die Liquidation vom Tisch, wenn das Geld für die Quote fließt, was aber seinerzeit bei der GmbH dann nicht der Fall war. (ich sage nur "die Armenier")
Außerdem bedarf es grundsätzlich noch einer positiven Fortführungsprognose, die aber rein wirtschaftlich zu betrachten ist. Persönliche Verstrickungen oder besondere "Dummheit" bei der Anhäufung der Schulden spielen keine Rolle.
Wie immer gilt mein Angebot: wer noch ein wenig mehr Interesse hat, schreibe gerne eine PN
Es kommt mutmaßlich auch ein bisschen auf die Spielweise an, könnte ich mir jedenfalls vorstellen
Gegen die überwiegend abwartenden Franzosen war es schon sehr ansehnlich, gegen die Niederländer insgesamt sehr gut
Die Spiele davor waren halt auch scheisse, vor allem Türkei und Österreich.
Die Rückkehr von Kroos ("Querpass-Toni", dass ich nicht lache) war ein guter Schachzug, Kimmich hat mit der rechten Außenbahn offenbar seinen Frieden gemacht. Havertz finde ich mit seiner Schnelligkeit und Beweglichkeit in der Spitze am besten aufgehoben. Und über Wirtz und Musiala muss man nicht reden. Tah ist auf dem Höhepunkt seines Könnens und Rüdiger macht in Summe mehr gute als schlechte Länderspiele. Mittelstädt zu bringen, war mutig, im Flow des VfB aber mit der deutlichen Hoffnung, dass das klappen kann. Für mich ist Nagelsmann der erste Gewinner der Länderspiele.