Zoobrücke
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Leider sehr ernüchternd. Gegen einen Aufsteiger hatte ich mir im stillen doch etwas mehr ausgerechnet. Die Mannschaft wirkte wie vor 5 Minuten zusammengestellt, was sie auch ungefähr der Wahrheit entspricht. Ein Lichtblick war unser Torwart. Mit zwei Toren sind wir gut bedient.
100-prozentige Zustimmung, vor allem, was das wirtschaftliche angeht. Leider scheinen Vorstand und Verwaltungsrat hier taub zu sein, jedenfalls haben sie die unzähligen Bitten um Aufklärung hier im Forum bisher hartnäckig ignoriert. Sportlich bin ich nicht ganz so pessimistisch. Realistisch ist aber nur der Klassenerhalt. Höhere Ziele können wir erst in den nächsten Saisons anpeilen.
Es passt einfach nicht zusammen, erst den nahen Untergang des Vereins zu beschwören und die Mitglieder/Fans zu weiteren Spenden aufzurufen (die man dann ja auch tätigt), und dann nie wieder über Geld, Sponsoren und dergleichen zu sprechen. Zumal der Vorstand ausdrücklich gelobt hatte, es besser zu machen. Ich fühle mich insbesondere als Mitglied wenig wertgeschätzt. Wozu bin ich überhaupt Mitglied, wenn ich nicht mal die geringste demokratische Mitbestimmung habe (regelmäßige Mitgliederversammlung) und zu den essenziellen Basisdaten nichts erfahre?
Postskriptum: hätte auch einmal gereicht. Manchmal ist die Leitung etwas lahm…
Es geht hier nicht um Orden. Es geht darum, dass viele hier die entsetzliche Naivität des Vorstands unterstützt haben, was uns am Ende fast den Kopf gekostet hätte. Also mal lieber nachdenken, ein bisschen Selbstkritik üben und ansonsten schweigen.
Es geht hier nicht um Orden. Es geht darum, dass die entsetzliche Naivität des Vorstands hier von vielen unterstützt wurde. Und das ist nicht nur blamabel, sondern hätte uns fast den Kopf gekostet. Also bitte mal einen Moment Ehrlichkeit, wie man sich damals zu diesem Thema geäußert hat Und dann eher mal schweigen und nachdenken.
Was heißt hier: wir müssen uns entscheiden? Die Mitglieder werden doch gar nicht gefragt. Kommt mir schon alles sehr eigenmächtig vor, was da läuft. Ist das normal im deutschen Vereinsleben?
Es macht schlechte Laune, hier mizu lesen. Es kann ja sein, dass jetzt etwas Großes herauskommt. Wenn nicht, muss man feststellen, dass der Vorstand völlig unnötig Alles oder Nichts spielt. Und das nach dieser Saison und mehreren Notopfern der treuen Fans. Zur Frage künftiger Gremien: Aus meiner Sicht ist es unumgänglich, sich von allen zu trennen, die dem Dasbob-Deal nicht widersprochen haben. Wer sowas nicht innerhalb von 2 Minuten als Betrug erkennt, disqualifiziert sich für verantwortungsvolle Ämter. Das klingt jetzt sarkastisch, ist von mir aber ganz sachlich gemeint.
Klar hat sich der Verein blamiert und viel falsch gemacht. Mein überwiegender Eindruck ist aber: Krefeld wird von Leuten regiert, die diese Stadt nicht lieben und das Potenzial der Stadt komplett unterschätzen, ebenso wie das Potenzial eines funktionierenden, überregional bekannten Fußballklubs. Was wird zum Beispiel in kleinen ostdeutschen Städten alles getan, um einen Fußballverein als Aushängeschild zu erhalten? Wie zerreißen sich die diverse Kommunen in Westdeutschland für ihren Heimatklub? Hier spricht für mich ein tiefer, immer wieder verstörender Provinzialismus.
Ich hoffe, nein: bete, sie haben einen Plan B, falls doch noch alles platzt. Mir ist nach wie vor unklar, wer plötzlich für den KFC die großen Schecks ausstellen soll.
Wenn ich mir das Stadion von Holstein Kiel angucke, reicht die Grotenburg fast für die erste Liga.
Vorstand und Verwaltungsrat agieren auf ganz dünnem Eis. Wenn nach dieser Skandal – Saison auch noch ein unseriöser Investor präsentiert würde, wäre das ein Schlag ins Gesicht der treuen Fans, die den Verein gerade erst gerettet haben. Gegen seriöse Unterstützer hätte ich aber nichts, ganz im Gegenteil.
Gegen Oliver Bierhof hätte ich aber auch nichts einzuwenden.
Mark Schürmann hat den Verein mit seinen dubiosen Kontakten in ein ekliges Halbwelt-Milieu geführt und damit an den Rand des Untergangs. Und das soll jetzt alles wieder gut sein? Fan darf er gerne bleiben, in einem Amt möchte ich ihn nie wieder sehen.
Eine tiefe Verbeugung vor der Mannschaft und den großartigen Trainer-Team! die Leistung heute und in den letzten Spielen war keineswegs selbstverständlich.
Ich bin sehr erleichtert! Dem Vorstand traue ich zwar weiterhin nicht (und auch nicht Limberg), habe mich aber trotzdem zu einer Spende durchgerungen, wie offenbar auch viele andere. Jetzt kommt es mir so vor, als sei das Geld gut angelegt. Der KFC darf nicht untergehen!
Jörg Wieczorek war, ist und bleibt für mich der einzige Hoffnungsträger. Er sollte allerdings nicht nur Geld geben, sondern auf seriöse Strukturen bestehen. Dazu gehört eine hauptamtliche Kraft, die fachlich korrekt, transparent und völlig unbestechlich die Finanzen verwaltet. Die müsste Jörg Wieczorek wohl auch noch zahlen. Wäre aber sehr gut eingelegtes Geld.
Schade, ich hatte gehofft, wir könnten die Saison in Würde und sogar mit etwas Begeisterung zu Ende spielen. War wohl Nix. Die Hintergründe kennt man nicht, das übliche Bild. Ob die Mannschaft mit dieser Einstellung gut beraten ist, auch im Hinblick auf die Chance bei anderen Vereinen, stelle ich infrage.
Soviel im Übrigen zum angeblichen Wundertrainer….
Die Mannschaft hat geliefert, nicht berauschend, aber geliefert. Danke dafür!