Mittelstürmer
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Lieblingsverein hat einen Insolvenzantrag gestellt. Da kann man schon mal die Nerven verlieren. Auch wenn ich es begrüßen würde, wenn sie das per PN machen würden.
Etwas zu dementieren, was niemand behauptet hat, schafft auf jeden Fall kein Vertrauen. Das ist ein klassisches Ablenkungsmanöver.
Der erste Brief ist von einem gewöhnlich gut informierten User hier gepostet worden. Nach Erscheinen des zweiten Briefs ist Aufklärung angekündigt worden, die aber bisher ausgeblieben ist.
Das kann alles und nichts heißen. Wie schreibt man einen offenen Brief mit 30 Leuten und bringt ihn dann in die Medien?
Natürlich schreibt das einer runter (idealerweise nachdem vorher ungefähr besprochen worden ist, was da drin stehen soll) und in der Regel bespricht man den Text dann mit allen Unterzeichnern.
Aber das kann ein User hier sicherlich aufklären.
Er hat doch schon mit Lewejohann gesprochen. Ich würde die Mannschaft da rauslassen. Deren wichtigstes Interesse sind die Gehälter, alles andere ist doch egal.
Lakis letzte Empfehlung war allerdings kein Erfolg.
Merchandising kommt noch dazu, ggf. Transfererlöse/Ausbildungsentschädigung, wenn wir mit Jugendspielern von Eser arbeiten.
Es wird immer von Gehältern gesprochen, die Eser gezahlt haben soll. Er ist doch gar nicht Arbeitgeber der Spieler und muss deshalb weder Gehälter, noch Steuern und noch Sozialversicherung bezahlen.
Rechtlich hat er vermutlich entweder dem Verein Geld in Höhe der Grundgehälter geliehen oder den Spielern Kredite in Höhe der Nettogehälter gezahlt.
Doppelt
Das ist Missverständnis, das habe ich schon öfter gepostet. Ich glaube nicht, dass Investoren grundsätzlich schlecht sind. Insbesondere, wenn ein Teil des Nutzens daher kommt, dass sie strategische Investoren sind, d.h. ihr eigentliches Geschäft damit ergänzen können, wie es bei einem Spielerberater (oder ausländischem Proficlub) der Fall ist.
Nur solange man Eser nicht als Investor sieht. Ich glaube aber, dass er genau das ist und deshalb auch bei den Ultras nicht gut ankommt.
Da muss man sich einmal alle Interviews anhören, dann bekommt man schon einen guten Eindruck. Es gibt auch keine einfache Lösung, sondern Verhandlungen mit jedem Gläubiger.
Platzer erklärt einen Deal mit einem ehemaligen Trainer. Solange die Gefahr einer Insolvenz besteht und die ehemaligen Trainer und Spieler aufgrund eines laufenden Arbeitsvertrags mit dem KFC nicht woanders arbeiten dürfen, besteht schon ein gewisses Interesse, den Vertrag gegen eine Einmalzahlung aufzulösen. Das gleiche gilt für jeden Gläubiger, der Sorge haben muss, im Falle einer Insolvenz leer auszugehen. Niemand wird da wahnsinnig glücklich darüber sein, aber lösbar könnte das schon sein.
Schulden in begrenzter Höhe sind kein Problem und sogar in anderen Vereinen und Unternehmen völlig normal, solange der Verein eine stabile langfristige Perspektive hat.
Zu klären ist, ob die laufenden Kosten gedeckt werden können. Aber warum sollte das im Vergleich mit anderen Vereinen ein großes Problem sein. Fans gibt es für die Regionalliga mehr als bei anderen, die Kosten für Stadion und Co. sind nicht hoch. Mit Eser hätte man eine gute Möglichkeit, an günstige, gute Spieler zu kommen.
Nein, die Daumen hängen oft an den Personen. Guck mal, dich mögen wir hier.
Platzer hat in einem Interview zum Duisburg-Spiel mal zahlen zu den Getränke-Umsätzen gemacht (6 € oder 8 € pro Person). Der Umsatz passt also ungefähr mit 25.000 €, allerdings hat du auch eine Menge Kosten für Sicherheit, Verkauf von Getränken und Essen und was man sonst noch so alles am Spieltag braucht. Vielleicht bleiben da tatsächlich im Schnitt nur 2.500 € über.
Über die Schulden haben wir schon viel diskutiert. Es ist überhaupt nicht schlimm, dauerhaft 1 - 2 Mio. Schulden zu haben, wenn man hoch genug spielt. Du musst halt die Zinsen dafür bezahlen können, was bei einigen Mio. Umsatz in den höheren Ligen kein Problem ist.
Schalke hat meines Wissens über 150 Mio. Schulden in der zweiten Liga.
Was für Zustände! Wieso hat Wieczorek da Einblick in die Verwendung der Mittel und Platzer nicht?
Und die MV findet laut Satzung 2024 und wahlweise am 13.01. oder am 22.01. statt.
Das Amtsgericht bzw. der vorläufige Insolvenzverwalter müsste doch mit Platzer (und vermutlich auch Eser als großem Gläubiger und möglichem Retter) sprechen. In dem Moment ist doch der Vorstand und alle Räte raus oder sehe ich das falsch?
Der Verwaltungsrat hat dann allerdings die Möglichkeit, Platzer den Vorsitz wegzunehmen, indem er zweimal die Vorschläge ablehnt.
Ich finde keine Informationen zur Insolvenz des e. V. 2021. Ist nur die GmbH insolvent gewesen? Ich dachte, der Verein auch?
Es ist letztlich egal, wer Insolvenz angemeldet, ggf. macht das das Finanzamt, wenn man heute keine Umsatzsteuer zahlt.
Dass der Verein kein Geld hat, bestreitet niemand mehr, auch die Mannschaft beschreibt den Zustand ganz plausibel.
Die einzige Möglichkeit, eine Insolvenz abzuwenden wäre in meinen Augen, hier Eser weiter investieren zu lassen. Wenn ich Platzer beim Fantalk richtig verstanden habe, wollten die bei 1860 einsteigen. Viel teurer kann das bei uns auch nicht werden.
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