Mittelstürmer
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Ich finde das sehr gut, dass Mitglieder des Verwaltungsrats und Ehrenrats hier mitlesen und mitschreiben.
Die Frage, die mich in der Richtung umtreibt, ist: Was ist der Hauptkritikpunkt an Eser/Platzer, warum die beiden offenbar so kritisch gesehen werden?
Warum wird denn jetzt so viel auf JW rumgehackt?
Ich habe ihm nichts vorzuwerfen. Ich habe nur noch nichts gesehen, was mich überzeugt hätte, dass er ein besseres Konzept als Eser hat. Aber vielleicht auch deshalb, weil er noch nichts vorgestellt hat.
Zwei Ergänzungen dazu:
- Sportliche Perspektive mindestens Regionalliga mit Ambitionen mittelfristig in die dritte (und zweite) Liga aufzusteigen
- Den Punkt der sofortigen Bezahlung von Rechnungen würde ich leicht abschwächen. Es wird nie finanziell einfach sein. Wer aber seriös wirtschaftet und nicht dauerhaft mehr Geld ausgibt als er einnimmt, bekommt auch ein paar Tage Kulanz eingeräumt. Wichtig ist, dass in der Regel fristgerecht bezahlt wird und frühzeitig kommuniziert wird, wenn man etwas Zeit braucht (und dann auch Vereinbarungen eingehalten werden)
Such dir bitte einen Kreisligaverein zum Kaputtmachen. Wenn du dich über Leute lustig machst, die den KFC in der 2. Liga sehen, hast du bei einem Profiverein nichts zu suchen.
Es gibt hier offensichtlich einige, für die ein Verein nur dann eine Existenzberechtigung hat, wenn alles ehrenamtlich, mit Herzblut und ohne Gewinninteresse abgewickelt wird. Das gibt es in Deutschland sehr viel - in der Kreisliga.
Profivereine funktionieren nicht ohne Profis. Adidas ist auch nicht aus Liebe zum Verein an Bayern München beteiligt. Wer Erfolg will, muss bereit sein, andere daran mitverdienen zu lassen.
Für mich gehört der KFC mindestens in die 2. Liga.
Ein Nullsummenspiel mit einer sehr guten, bereits bezahlten Mannschaft, wenn es tatsächlich so wäre.
Die andere Hälfte des Interviews, wo Eser zusagt, auf die Gewinne zu verzichten und die trotz entsprechender Kredite auch bisher nicht eingefordert hat, verschweigst du natürlich wieder.
Ich möchte einmal ganz klar hören, was gegen Eser spricht. Bisher ist mein Verständnis nur, dass dann einige um ihren Einfluss fürchten. Nicht aber, dass es dem Verein sportlich oder finanziell schlechter gehen könnte.
Warum sollte Eser dieses Mal die Gehälter übernehmen?
Er kann in dem Transferfenster seine Spieler, die hier einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben, an andere Vereine vermitteln. Der Marktwert ist schon gesteigert und wenn verhindert wird, dass die Spieler sich hier weiterhin gut entwickeln können, dann hat es keinen Sinn, hier reinzuinvestieren.
Das ist in meinen Augen auch der springende Punkt. Eser sehe ich nicht als großzügigen Fan, der aus tiefer Verbundenheit mit dem KFC Verluste ausgleicht, sondern als Investor, der an der Entwicklung der Spieler Geld verdienen kann. Gut möglich, dass das der Grund ist, warum ihn einige kritisch sehen.
Ich finde, das ist ein realistischer Weg, um den KFC wieder in den Profifußball zu bekommen.
Das Spiel als Niederlage für Wuppertal zu werten, finde ich erst einmal in Ordnung. Wir haben keinen unfairen Vorteil gehabt, weil unser Spieler spielberechtigt gewesen wäre. Eine Wertung für Wuppertal wäre nur OK gewesen, wenn wir einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hätten oder zum Beispiel wie im Wattenscheid-Spiel zu wenige U23-Spieler etc.
Den Punktabzug für uns finde ich sehr hart. Allerdings muss man auch irgendeine Konsequenz haben, wenn man schon so eine Regel aufstellt. Meines Erachtens wäre eine Geldstrafe gerechtfertigt gewesen. Aber warum der Verband das so geregelt hat, kann man sich denken.
Alien-Beleidigung geht gar nicht.
Die Frage ist, wer das Schreiben verfasst hat.
Ich schätze euer Engagement sehr.
Die Punkte hier gehen mir aber etwas zu weit. Du bist doch in der Lage, Kontakt zum Ehrenrat herzustellen, auch ohne offizielle E-Mail-Adresse.
Die Sache mit der Catering-Leiterin finde ich auch nicht so kritisch. Eser hat meines Wissens das Catering nicht organisiert und da es Catering braucht, kann der Verein in Zweifel in die Organisation einspringen. Natürlich wird man sich dann über die Einnahmen streiten. Aber so einen Skandal finde ich das nicht.
Lasst uns auf die großen Probleme konzentrieren, davon gibt es genug.
Vorstände haben auch eine Verantwortung, d.h. die dürfen nicht einfach die Hände in den Schoß legen, wenn es Handlungsbedarf gibt. Und wenn die Insolvenz angemeldet werden muss, dann wäre es eine Straftat (die auch persönliche Haftung auslösen könnte), die Insolvenz nicht anzumelden.
Welche rechtlichen Konsequenzen hat eigentlich die Tatsache, dass es keine fristgerechte Mitgliederversammlung dieses Jahr gegeben hat?
Damit ist den Mitgliedern unter anderem die Möglichkeit genommen worden, dem Verwaltungsrat die Abberufung von Vorstandsmitgliedern zu empfehlen und die Mitgliedsbeiträge festzulegen.
Nicht unbedingt. Es ist eine Fortführungsprognose. Eine realistische Wahrscheinlichkeit, zeitnah über die Rechte verfügen zu können, könnte möglicherweise reichen. Und die Vermutung, dass die Marke eigentlich dem Verein zusteht, zweifelt im Grunde auch keiner an.
Die prüfen, ob die Rechte schon registriert sind und ggf. auf Plausibilität, aber doch mit Sicherheit nicht, ob jemand ältere Rechte hat. Falls das so wäre, wäre eine Klage doch aussichtslos.
Den Satz "Aus Sicht des KFC gibt es fast nichts was der Verein hat, kein Trainingsgelände, kein Vereinsheim, kein eigener Bus, keinerlei nennenswertes Vermögen. Der Club hat nur eins, seinen Namen." muss man sehr genau lesen.
Ich denke, der Name könnte als entscheidender Punkt für die Fortführungsprognose im Falle einer Insolvenz gelten. Lediglich die Startberechtigung für die Oberliga/Regionalliga ist sonst noch von Wert. Und auch die nur, wenn man die Voraussetzungen für die Lizenz erfüllen kann.
Die Rechte waren nicht registriert und deshalb konnte man die zunächst einmal auf die Radio Blaurot Entertainment GmbH registrieren lassen.
Allerdings kann es sein, dass die Rechte eigentlich jemand anderes (hier: dem Verein) zustehen und damit nur der berechtigt wäre, die auf sich zu registrieren.
Wenn man einen Gegenstand auf der Straße findet, darf man den auch nicht notwendigerweise behalten.
Selbst das kann ein Insolvenzverwalter unter Umständen zurückfordern.
Bayer Leverkusen hat da mit dem Sponsor Teldafax einmal schlechte Erfahrungen gemacht.
Ich finde das eigentlich ok, auch wenn das anonym ist (ich finde das auch bedenklich, wenn hier immer versucht wird, die Klarnamen zu nennen). Es ist halt dann eine Meinung eines Fans und wie man an den handelnden Personen hier sieht, können genug Leute auch selbst denken und das einordnen.
Mit MP zu diskutieren war damals doch auch ganz lustig.
Die Höhe der Schulden kenne ich nicht und diejenigen, die sie kennen, geben hier ständig damit an, nennen aber keine Zahlen.
Warum meldet eigentlich nicht jedes Unternehmen alle drei Jahre Insolvenz an, wenn das so eine Wunderwaffe gegen Schulden ist?
Wenn du ein Busunternehmen in Krefeld und Umgebung hättest, würdest du für Kunden arbeiten, die in den letzten Jahren mehrfach ihre Forderungen nicht bedienen konnten? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen?
Ich hatte bei den 20% im Kopf, dass das von Platzer auf einer der früheren Pressekonferenzen kam. Wie dem auch sei: eine freiwillige Einigung mit den Gläubigern auf einen teilweisen Forderungsverzicht ist ein großer Unterschied zu einer Insolvenz und viel weniger schädlich. Da könnte man auch Retter-Veranstaltungen/Marketing etc. drum machen und langfristig die Geschäftsbeziehung erhalten.
Eine Insolvenz ist eine Katastrophe. Wir merken doch schon, wie schwierig das ist, einen Bus zum Auswärtsspiel zu buchen oder an Trikots für Merch zu kommen.
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