Mittelstürmer
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Aus der Sicht eines Unternehmens könnte das natürlich attraktiv sein. Zwei Fälle würde man aber auf jeden Fall vermeiden wollen:
1. Negative Berichterstattung durch Salamander, Ausschreitungen, ständige schlechter Presse wegen Machtkämpfen
2. Verlust des Geldes, weil kurz nach Zahlung die Insolvenz eintritt und man nichts mehr von Sponsoring hat.
Insofern ist ein gewisses Zögern und lange Verhandlungen um die genauen Modalitäten sehr verständlich. Als Vereinsführung würde man in der aktuellen Situation lieber früh möglichst viel Geld sehen wollen, als Sponsor aber zur Sicherheit lieber von Spieltag zu Spieltag zahlen wollen. Das muss man dann halt irgendwie übereinander bringen.
Maximal 21. Es sind 1905 Uerdinger da.
Gut, es hätte auch ein Funkel oder ein Bierhoff hinsetzen können und sagen können: "Ich mach's und bezahle die fehlenden Millionen privat" und es hätte sich mit Sicherheit jemand gefunden, der damit nicht zufrieden wäre.
Ich finde auch nicht alles gut, was Platzer gesagt hat. Aber fehlende Diplomatie und fehlendes Glück sind für mich andere Dimensionen als Betrug und Ignoranz.
Wenn er sich ausgerechnet auf Alien stürzt, dann hat er das Forum tatsächlich nicht verstanden.
Ich finde sehr, Platzer hat trotz aller Versäumnisse eine Chance verdient. Er kommt von extern und hat nachvollziehbar wenig Zeit für die Nebenbeschäftigung als Präsident. Aber was wir brauchen, sind Leute, die wirtschaftliche Expertise haben und eine gewisse Glaubwürdigkeit mitbringen.
Die unangenehme Diskussion nach einem Investor (falls es überhaupt einen gibt), steht uns noch bevor und ich verstehe nicht, wie man der Meinung sein kann, Auflösung des Vereins und Kreisliga sei besser als eine Beteiligung eines halbwegs seriösen Unternehmers (oder eines ausländischen Proficlubs).
Spieltag, nach einer krassen Woche!
Zum Glück kann man sich heute 90 Minuten aufs Sportliche konzentrieren.
War da nicht schon unklar, ob der Vorstand mit dem Abschluss schon seine Kompetenzen überschritten hatte? Der VWR kann auch nur den zustimmen, von dem er weiß, d.h. höchstens nachher den Vorstand darauf ansprechen.
Mit Platzer hat das aber so oder so nichts zu tun.
Einen interessanten Aspekt findet man dazu in der Satzung. Der Verwaltungsrat kann einen neuen Vorsitzenden bestimmen, wenn er dessen Vorschläge auf neue Vorstandsmitglieder mehrfach abgelehnt.
Kann jeder verschicken, lohnt sich nur meist nicht.
Die schlechte Stimmung hier im Forum kann ich nicht ganz verstehen. Natürlich kommt kein Ritter mit weißem Pferd. Aber es kommt auch kein vorbestrafter Vorsitzender, der Trainer bleibt, Vorstände, die anscheinend den Laden gar nicht im Griff hatten, dürfen sich auf Aufgaben konzentrieren, die sie in der Vergangenheit gut gemacht haben und man bindet offensichtlich auch frühzeitig einen Insolvenzverwalter ein, damit es eben nicht zu einer weiteren Insolvenz kommt oder man zumindest die Insolvenz nicht verschleppt und einen Plan entwickelt. Zusätzlich gibt es weitere Freiwillige, die Sponsoren suchen. Das ist alles mehr als ich erwartet hätte.
Mit "gelben Briefen" sind vermutlich Zustellungsurkunden, d.h. Briefe von Ermittlungsbehörden/Gerichten/Staatsanwaltschaft o.ä. gemeint.
Die Formulierung ist schon missverständlich. Formal sind zwar alle Vorstandsmitglieder gleichberechtigt, die Gehaltszahlungen sind aber vermutlich eine regelmäßige Aufgabe des Finanzvorstands. Insofern wäre es merkwürdig, wenn das jedes Mal im Einzelnen abgestimmt werden würde.
Das kann so nicht sein. Für die Insolvenz ist es nicht entscheidend, wem man Geld schuldet.
Was geht denn hier bitte wieder ab?
Da wundert es nicht, dass sich keine Ehemaligen zum Helfen finden und sonst auch keiner.
Keiner, aber das sieht unsere Satzung auch nicht vor.
Mit einem Sieg gegen Bocholt hat auch keiner gerechnet. Gegen MSV, WSV und Fortuna holen wir insgesamt einen Punkt. Zweitvertretungen sind sehr schwankend in den Leistungen. Aktuell stimmt doch sportlich alles. Nächste Woche Hohkeppel schlagen und dann stimmt der Schnitt erst einmal in Richtung Klassenerhalt. Schon klar, dass heute mehr drin gewesen wäre, wenn man zweimal führt und drei Tore schießen. Aber Düren ist auch keine Laufkundschaft...
Am besten in die Grotenburg.
Das erscheint mir doch alles etwas substanzlos.
Zu Erstens: Eine um ein paar Tage verspätete Zahlung ist nicht automatisch ein insolvenzgrund. Mitarbeiter von Dritten bezahlen zu lassen, ebenfalls nicht. Im Gegenteil sogar, das spricht er dafür, dass die Zahlung gesichert ist.
Zu Zweitens: Das ist in meinen Augen erst einmal auch wie beim ersten Punkt. Sollte der Verein überschuldet sein, d.h. höhere Schulden als Eigenkapital haben, braucht es immer noch eine negative Fortführungsprognose, die ich auch nicht annehmen würde, wenn man in aussichtsreichen Verhandlungen mit Sponsoren ist und sportlich ebenfalls keine Rückschläge kommen, die geplante Einnahmen gefährden.
Zu Drittens: Das hat auch niemand behauptet, sondern lediglich, das ist danach aussieht.
Im Übrigen bekommen wir ja diese Fragen in den nächsten Wochen fundiert beantwortet, falls jemand einen Insolvenzantrag gestellt hat.
Die Sache mit der Insolvenzverschleppung setzt in erster Linie einmal eine Insolvenz voraus. Die dürfte eher nicht vorliegen, wenn man Finanzämter, Sozialkassen und aktuelle Mitarbeiter bezahlen kann, ein Großteil des Rests offenbar vor Gericht bestritten wird und man eine realistische Aussicht auf zusätzliche Geldgeber über das Trikotsponsoring hat.
Das sieht für mich aktuell eher nach einer Racheaktion aus, weil der Verein (wahrscheinlich berechtigte) Forderungen ignoriert.
Wundert dich das? Nur, weil es keine offizielle Kommunikation gab, heißt es nicht, dass es nicht passiert ist.
Eins muss ich noch nachliefern. Tatsächlich war der Zuschauerschnitt für heutige Verhältnisse in der Bundesliga sehr gering. In der letzten Saison 1995/96 unter 15.000 pro Spiel.
Richtig voll (34.500) war es nach dem Ausbau meiner Erinnerung nach nur ein einziges Mal, 1994 gegen den FC Bayern. Das war ein legendären Spiel. Die Bayern sind kurz vor Schluss mit einer Schwalbe zum Elfmetertor gekommen, Paßlack hat per Schulter ausgeglichen. Olli Kahn hat darauf die Kabinentür kaputtgetreten. Das auch legendäre Interview mit einem aufgebrachten Axel Jüptner, der den Elfmeter verursacht hat, gibt es bestimmt noch auf Youtube: "und ich sach da noch, hey du fällst! Aber wenn ein Bayer fällt, dann wird halt gepfiffen."
Kurz vorher waren gegen Dortmund (aus der Erinnerung) mal knapp 31.000 da, danach gegen Gladbach auch etwa so viele und Europapokal vor dem Ausbau war natürlich auch ausverkauft. Ansonsten konnte man selbst gegen Nachbarn froh sein, wenn mal 20.000 da waren.
Überhaupt, man konnte auf der Osttribüne stehen und bis zu dem berühmten "Trockeneis-Spiel" auch ohne Fangzaun. Bochum hat damals Protest eingelegt und das Wiederholungsspiel noch höher verloren. Wann ist eigentlich der harte Kern von der Osttribüne auf die Stehplätze der Südtribüne gezogen?
So ganz unkompliziert habe ich das Tribünenwechseln allerdings nicht in Erinnerung. Je nach Spiel war das Tor zwischen Süd und West meines Wissens zu und gab es nicht auch einen "Stadionknast"?
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