Looxus
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Das wirkt alles sehr unwirklich. Warum berichtet Sky über ein Gerücht bei einem Fünftligisten? Das müssen schon ziemlich exklusive Quellen sein, die man hat, und es muss eine Art "the next big thing" Sache sein, die diese Quelle verspricht. Alles sehr merkwürdig.
Nun zum Thema selbst. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es ohne Geld im Fußball nicht geht. Ich denke mit etwas mehr Ruhe und deutlich mehr Struktur könnten wir mit unseren Möglichkeiten ein Regionalligist sein, der mit etwas Transferglück, wie z.B. letzte Saison Bocholt, 1-2 mal im Jahrzehnt oben mitspielen könnte. D.h. um weiter nach oben in den Profifußball zu kommen, braucht man mehr Geld. Das "mehr Geld" aus der "Stadtkasse" ist in Krefeld bereits verteilt. Einen Mäzen, der aus Liebe zum Verein Gelder in dieser Größenordnung zur Verfügung stellen könnte, gibt es derzeit nicht. Also bleibt nur der Investor. Das Problem mit den Investoren ist, dass sie am Ende Gewinn machen wollen. Im System Fußball gibt es zwar Geld, aber meist dreht sich die Spirale so, dass Mehreinnahmen immer wieder reinvestiert werden müssen, um den sportlichen Erfolg zu sichern. Ein schneller Gewinn für den Investor ist daher kaum möglich. Eine wirklich gute Kapitalanlage ist das also nicht, was zu dem existenziellen Problem führt, dass wahrscheinlich 90% der Investoren unseriös sind.
Und nun zu uns. Welcher seriöse Investor will hier mit all den vorhandenen Voraussetzungen so viel Geld investieren und warum will er das gerade hier und nicht an einem anderen Standort, wo die Grundvoraussetzungen einfach viel besser sind. Warum investiert er zum Beispiel nicht in Duisburg? Das ist alles sehr merkwürdig, ich bin gespannt, wie das weitergeht.
Ich muss immer noch sagen, dass ich ihn als 1. Vorsitzenden gut fand. Ein Mensch mit einem blau-roten Herzen und vor allem ein Optimist, der immer nach vorne geschaut hat. Ich finde, so jemanden braucht man auch als 1. Vorsitzenden, jemanden, der positiv ist und eine Idee vertritt. Nur so schafft man es auch andere mit ins Boot zu holen und die Stimmung bei den Mitgliedern und Außenstehenden ins Positive zu drehen.
Natürlich muss man ihm den gescheiterten finanziellen Rettungsversuch und den lange Zeit viel zu optimistischen Umgang mit dasBob ankreiden, aber dafür hat er auch die Konsequenzen gezogen. Trotzdem glaube ich, dass die aktuelle Situation ohne MS nicht besser wäre und so ist es für mich selbstverständlich, dass er als Sponsor und Fan weiterhin zur blau-roten Familie gehört.
Das war gestern wieder ganz schlimm und ich möchte nicht wissen, was da an Geld liegen geblieben ist. Ein Freund meinte gestern dazu, dass bei jeder Schulaufführung das Catering schneller und besser ist.
Ich weiß nicht, wie das im Moment organisiert ist, aber ich glaube im Moment läuft alles über den Verein. Meiner Meinung nach sollte man das Catering auslagern und in professionelle Hände geben. Z.B. in die Hände eines Zeltwirtes, der hat das nötige Personal und das praktische Know How um solche Massen zu bedienen. Natürlich kostet das, aber ich könnte mir sogar vorstellen, dass der dadurch erhöhte Umsatz diese Kosten dann deckt. Bei Spielen wie gestern würde dann sogar noch mehr übrig bleiben. Der große Vorteil wäre aber, dass dann die Gäste, und das sind nun einmal die Zuschauer, in ihren Bedürfnissen befriedigt werden und dann auch zufrieden vielleicht auch einmal mehr in die Burg kommen.
Wenn ich Thißen, Scholten oder Brauner wäre, würde ich den jetzt anzeigen. Da steht zwar Meinung über den Artikel, aber auch die ist an gewisse Regeln gebunden und Rufschädigung ist sicherlich nicht erlaubt.
Das ist halt immer und immer wieder das Problem. Die Kommunikation nach außen wird immer nur dann sauber und transparent, wenn man was will, also wenn das Kind im Brunnen zu ertrinken droht oder bereits ertrunken ist. Wenn ich in einer Mitteilung schreibe, zu dem und dem Zeitpunkt gebe ich euch eine Rückmeldungen, dann muss zu dem Zeitpunkt auch was kommen. Wie soll ich denn dem sonstigen Inhalt der Nachricht glauben, wenn schon die einfachsten Dinge wie eine Rückmeldung nicht so sind wie geschrieben.
Ich habe ja geschrieben, dass dies vielleicht das einzig realistische Szenario sein könnte, aber ich weiß auch, dass nur der Erfolg "sexy" macht und auf Dauer die Fans in die Burg bringt. Wenn das Konzept darauf ausgelegt ist, dauerhaft in der Oberliga zu spielen, dann werden wir auf Dauer ein Oberligist sein und das gilt auch für das Fanaufkommen. Im Moment leben wir noch von den Erfolgen der Vergangenheit, gerade die Aufstiege haben viele alte Fans wieder wachgerüttelt, aber auch neue Fans gebracht. Wenn aber die Attraktivität der Gegner gering bleibt und die Erfolge ausbleiben, dann wird auch das Interesse vieler dieser "Fans" wieder nachlassen und man verirrt sich vielleicht nur noch 1-2 mal im Jahr für ein Pokalspiel gegen einen Verein aus den höheren Ligen in die Grotenburg.
Wenn man bei BL zwischen den Zeilen liest, würde er aus dem KFC gerne einen VFR Fischeln machen. Sicherlich finanziell viel einfacher darzustellen, aber der Gedanke an "Profifußball" ist dann weg. Vielleicht hat er Recht und mehr ist einfach nicht drin, aber irgendwie würde das auch die Identität des Vereins rauben. Nach 5-10 Jahren Oberliga, vielleicht auch ein paar Jahren Landesliga, ist dann auch das Potential des für diese Ligen relativ hohen Fanzuspruchs aufgebraucht, neben der fehlenden Attraktivität und Perspektive wird auch der demographische Wandel dazu beitragen und im Jahr 2030 spielen wir dann nur noch vor ein paar hundert Fans und sind dann in allen Bereichen gesund geschrumpft. Vielleicht ist das die einzig mögliche Wahrheit, aber ich persönlich möchte das nicht.
Es gibt einen großen Unterschied zwischen Illiquidität und Verschuldung. Man kann auch hohe Schulden haben und trotzdem liquide sein. Wenn die letzte Lösung mit dem Darlehen funktioniert hätte, wäre das der Fall gewesen. Die Schulden wären gestiegen, aber man wäre bis zum Ende der Saison liquide gewesen. Dazu hat man sich anscheinend auch Gedanken gemacht, wie man die Schulden langfristig wieder abbauen kann, z.B. durch Kosteneinsparungen im Spieleretat der 1.Mannschaft
Meiner Meinung nach wird das mit den 80.000€ schwierig. Wer soll die bezahlen, wenn schon die größten Sponsoren dem Vorstand öffentlich das Vertrauen entziehen?
Das Problem ist einfach, dass gerade in der Kommunikation so schlampig gearbeitet wird, dass man fast misstrauisch werden muss. Das kann man auch sehr gut hier im Forum sehen. Hier werden aus den unterschiedlichsten Quellen, Zeitungsartikeln, Interviews mit Verantwortlichen und Dritten, Foren- und Facebookbeiträgen, Informationen zusammengetragen, deren Wahrheitsgehalt nicht nachprüfbar und bei manchen Beiträgen auch mehr als fraglich ist. Verständlich, wenn von offizieller Seite zu viel Raum für Spekulationen gelassen wird.
Wenn man schon eine Mail an die Mitglieder schreibt, warum nicht auch den aktuellen Schuldenstand und wie sich dieser durch die Aktionen und Spenden verändert hat. Warum wird hier nicht erklärt, wie man die Schulden abzubauen gedenkt, also z.B. mit allen Beteiligten wurden Raten- und Stundungspläne für die nächsten 3 Jahre vereinbart, dafür werden im Saisonetat zukünftig 250.000€ eingeplant oder so ähnlich.
Ulm kann schon nächste Woche den Aufstieg in die 2. Liga perfekt machen und einer der Leistungsträger ist ein gewisser Dennis Chessa. Der gehört auch laut Kicker zu den 10 besten Spielern der Liga. Bei uns hat man ihm damals die Tauglichkeit für die Liga abgesprochen und ihn kaum eingesetzt.
Ich bleibe dabei, man hat damals eine Riesenchance verpasst in die 2. Liga aufzusteigen, der Aufstiegskader war stark genug um das zu schaffen. Man hätte ihn nur in der Breite mit ein paar Talenten erweitern müssen, aber nicht mit irgendwelchen abgehalfterten Stars, die nur das Mannschaftsgefüge zerstört haben.
Glücksritter gibt es immer und da wird keiner ein Vermögen reingesteckt haben, aber mal ein paar Euro als "Spielgeld", warum nicht.
Die gleiche Frage hättest du wahrscheinlich auch 2010 gestellt, wenn sich wer damals Bitcoins gekauft hätte. Ein Ding was keinen Mehrwert hat, außer das man es als Zahlungsmittel nutzen kann. Preis war damals ca. 7 Cent für einen BC , der Preis heute liegt bei ca. 60.000 Euro. Ist halt ein bisschen so wie Lottospielen, meist ist das Geld einfach weg, manchmal verlierst du nicht alles und dann gibt es Tage, da machst du sogar Gewinn.
Ich finde es lustig, dass ausgerechnet Ulm hier als positives Beispiel genannt wird...
Die haben ihre Profiabteilung ausgegliedert und in den letzten 3 Jahren 3,2 Millionen durch Investoren eingenommen. Allein um das Minus der letzten Saison auszugleichen brauchten sie nochmal 780.000€, ohne den Aufstieg wäre es wohl wieder schwierig geworden. Nur das wir nur einen Investor hatten, der das Minus lange ausgeglichen hat... klingt sehr nach uns vor 6 Jahren. Auch das die jetzt so weit oben stehen, hatten wir auch und ich bin der festen Überzeugung, wenn wir nur mit der Regionalliga Mannschaft in der 3.Liga weitergespielt hätten, wären wir in die 2.Bundesliga aufgestiegen.
Für mich bleibt es dabei, am Ende braucht man einen Investor mit Geld, um höher spielen zu können. Das kann entweder ein richtiger Investor (oder mehrere) sein, der Anteile an der Profimannschaft kauft, dann immer mit dem Risiko, dass wenn er kein Interesse mehr hat, die Party in den Ligen < 2. Liga schnell vorbei ist oder der "Investor" ist die Stadt, die mit ihren städtischen Töchtern das Geld zur Verfügung stellt.
Ich halte einfach nichts von dieser Überregulierung, auch wenn wir in diesem Jahr davon profitieren könnten. Ich bin für einen fairen Wettbewerb und dazu gehört, dass die beste Mannschaft aufsteigt und die schlechteste absteigt. Wenn Baumberg am Ende der Saison die beste Mannschaft der Oberliga Niederrhein ist, dann haben sie es auch verdient aufzusteigen und dann sollte es nicht daran scheitern, wie reich oder arm ein Verein ist und ob man zufällig mal einen Schlosser im Verein hatte, der einen Käfig für die Gästefans auf dem Vereinsgelände gebaut hat. Und wenn man dann in der nächsten Saison in der Regionalliga zum Schießbude wird und sang- und klanglos wieder absteigt, dann ist das eben so und gehört zum Sport dazu. Ich meine damit nicht, dass man aufsteigen muss, sondern nur, dass man es können muss und dass die Entscheidung darüber dann ganz allein beim Verein liegen muss und nicht von außen aufgrund von Regularien verhindert wird.
Ich finde sowieso, dass wir uns heutzutage einfach kaputt reglementieren. Weil man einfach für alle Fälle gerüstet sein will und immer mit Worst Case Szenarien planen muss. Dieses Denken hat uns auch 4 Jahre aus der Grotenburg ausgesperrt, bloß kein Risiko eingehen. Sollen die doch auf ihrer Anlage spielen, was soll denn passieren, was heute nicht auch passieren könnte?
Ich muss sagen, mit dem Stadionbau in Monheim ist es schon krass, wenn man überlegt, dass man da 20 Millionen in die Hand nimmt und am Ende entspricht das Stadion nicht einmal Regionalligastandard. Schlimmer noch, selbst wenn man wollte, könnte man diesen Standard wahrscheinlich gar nicht erreichen, weil das Stadion in einem Naturschutzgebiet liegt.
Die Formel kann man auch für das jährliche Entgelt nutzen. Ein Trainer oder anderer Angestellter hat übrigens nur 2,4x an Gefahrklasse.
Wer sich da genauer einlesen will, die haben da auch ne ganze Broschüre zu.
Man muss sehen, dass wir die letzten beiden Jahre ja noch mit Vollzeitspielern gespielt haben und die haben auch entsprechend verdient und mussten bei der VBG dann auch mit der entsprechenden Gefahrklasse versichert werden.
Jeder kann ja mal selber rechnen was man so bezahlen muss, wenn man mehr als eine Aufwandsentschädigung von 3000€ im Jahr erhält.
Entgeltsumme x Gefahrklasse x Beitragsfuß/ 1.000 = Beitrag
Gefahrklasse : Beitragfuß:
2022: 66,88 2022: 4,60€
2023: 68,76 2023: 4,60€
Da der Beitragsfuß erst nach Abschluss eines Jahres festgelegt werden kann, weiß man halt auch erst im Folgejahr was man wirklich bezahlen muss.
Oh Mann, man kann auch in alles etwas Negatives hineininterpretieren. ....
Der KFC nimmt hier lediglich Stellung zu einer Presseanfrage. Was glaubt ihr, was der Schulz aus dem Artikel gemacht hätte, wenn die Anfrage unbeantwortet geblieben wäre oder man geheimnisvoll darauf verwiesen hätte, dass man am Samstag erst die Mitglieder informieren würde. Die Reaktion hier im Forum wäre noch extremer gewesen.
Hat wohl was mit der Anbindung der Kamera zu tun, diese läuft wohl über das Mobilfunknetz und das könnte bei 10k Besuchern nicht mehr ausreichend Bandbreite bieten.
Das wäre für mich zumindest ein nachvollziehbarer Grund.
Ich verstehe das mit dem Stream nicht. Man hat doch diese Kamera und gegen Duisburg ist sie auch gelaufen. Wenn man Angst hat, dass dann potentielle Zuschauer nicht den Weg in die Grotenburg finden und Einnahmen ausbleiben, hätte man doch den Preis für den Stream an die Ticketpreise anpassen können. Zumal man ja weiß, dass es doch einige Fans gibt, die weiter weg wohnen. Gut, dass es noch RBR gibt.
Unglaublich finde ich übrigens auch das man in einem Nebensatz erwähnt das es keine Abendkasse geben wird und zwar weil man keine Genehmigung dafür bekommen hat. Diese Stadt ....
Man schreibe Meinung drüber und schon ist alles gut und man kann alles behaupten. TS schreibt in bester Boulevardmanier, einfach ein paar Behauptungen in den Raum stellen und fertig. 90% davon stimmen zwar nicht ganz, aber auf die 10%, die halbwegs stimmen, kann man sich dann in den nächsten Artikeln immer wieder berufen, dass man das ja schließlich als erster geschrieben hat. Mit seriösem Journalismus der in erster Linie informieren will hat das nichts zu tun, hier geht es nur um Effekthascherei und Klicks für einen Artikel.
Ich glaube übrigens nicht, dass TS sich die Zahlen komplett ausgedacht hat, er wird schon seine Quelle haben, aber ich glaube, dass hier wissentlich oder unwissentlich Dinge falsch dargestellt werden. Wenn ich in dieser Saison eine Etatlücke von 500.000 € habe und in der nächsten Saison eine kalkulierte Lücke von 700.000 €, dann ist das nicht dasselbe wie wir haben 1,2 Millionen € Schulden oder es fehlen 1,2 Millionen €.
Interessant ist, dass die Dauerkartenbesitzer fast 25% des Eintrittspreises sparen. Natürlich nur, wenn sie auch wirklich jedes Spiel sehen, aber interessant finde ich es trotzdem, da man davon ausgehen muss, dass die meisten Dauerkartenbesitzer nicht sparen, sondern dem Verein etwas Gutes tun wollen. Beim KEV ist dieser Spareffekt übrigens deutlich geringer als beim KFC, ich denke da sollte man für die neue Saison auf jeden Fall nachjustieren.
Eine Entscheidung, die bei mir nur Fragezeichen hinterlässt. Seine Auftritte haben nicht den Eindruck hinterlassen, dass er sich so schnell von seiner Mission, den KFC wieder auf Kurs zu bringen, abbringen lässt und das, obwohl er ja teilweise schon ordentlich Gegenwind bekommen hat, man muss sich nur mal hier im Forum ein paar Beiträge über ihn durchlesen.
Da der Aufsichtsrat und die sportliche Leitung so überrascht waren, scheint sich das auch nicht angedeutet zu haben, es muss also eine kurze aber heftige Auseinandersetzung gegeben haben und in dieser muss es so kompromisslos zugegangen sein, dass MS mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist. Ich meine, wenn jemand seinen Einstieg beim KFC an der Personalie MS festgemacht hätte, hätte man das Ganze auch mit einer Übergangsfrist z.B. zum 01.03.24 beenden können und der Schaden wäre nicht so groß wie jetzt. Wie auch immer, wenn ich dem Verein nicht unnötig schaden und das Image eines Chaosvereins fördern will, dann trete ich nicht mit sofortiger Wirkung zurück, sondern gewähre eine Übergangsfrist, egal ob ich dann noch wirklich viel ins aktive Geschäft eingreife oder nicht. So hört sich das Ganze dann doch nach verletzten Eitelkeiten an oder nach irgendeiner Art von Handeln, in das man auf gar keinen Fall verwickelt sein will.
Eine solche Handlung wäre für mich, in die Insolvenz zu gehen. Ich glaube nicht daran oder kann es mir einfach nicht vorstellen, aber nüchtern betrachtet wäre das ein Szenario, über das man so konträr streiten könnte, dass eine Seite aufgibt. Für mich war MS immer der Optimist und Visionär, der daran glaubt, dass man mit gemeinsamen Anstrengungen den Karren schon aus dem Dreck ziehen kann. BL sehe ich da eher als nüchternen Zahlenmenschen.
Wir wissen, oder es wurde zumindest immer wieder erzählt, dass es 3 - 4 große Sponsoren/Investoren gibt, die beim KFC einsteigen wollen. Wenn diese Sponsoren aber ihren Einstieg davon abhängig machen, dass sie mit ihrem Geld nicht die Altlasten bezahlen wollen, würde das erklären, warum sich die Verhandlungen so in die Länge ziehen. Es käme dann zu einer Situation, in der diese Sponsoren indirekt die Insolvenz für ihr Engagement fordern. Diesen Schritt will MS aber nicht gehen, da er an den Kraftakt glaubt und auch die Gefahr sieht, die vielen Fans, die sich in den letzten Monaten um Geld bemüht haben, vor den Kopf zu stoßen und auch die Aufstiegsambitionen wären wohl dahin. Also versucht er in den Verhandlungen die Sponsoren von seinem Weg zu überzeugen, doch die bleiben bei ihren Forderungen und setzen dem Vorstand die Pistole auf die Brust. Jetzt kommen die nüchternen Zahlenmenschen wie BL, die die aktuelle Situation kennen und wissen, dass man ohne größere Sponsoren den Karren wohl nicht aus dem Dreck bekommt und auch die Finanzlücke für die kommende Saison nicht geschlossen werden kann. In der Vorstandssitzung kommt es dann zum Showdown, MS, der den eingeschlagenen Weg weitergehen will und die Zahlenmenschen, die befürchten, mit diesem Weg die neuen Sponsoren zu verprellen, geraten aneinander und am Ende siegen die Zahlenmenschen und MS gibt auf.
Für dieses Szenario würden wir die Erkenntnis dann in den nächsten Tagen erhalten, wenn man den Weg zum Amtgericht geht. Man kann in so einem Fall nur hoffen, dass die Sponsoren/Investoren wirklich ein Interesse an einer erfolgreichen Zukunft des KFC haben und ihre Interessen nicht eigentlich andere sind, die dem KFC eher schaden wollen.
Leider werden wir wohl nie erfahren, was genau passiert ist, uns bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass man das große Ganze nicht aus den Augen verliert.