Looxus
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Ich habe es gerade gelesen, die Überschrift ist reißerischer als der Inhalt.
Der erste Teil deines Beitrags liest sich fast wie der eines Wuppertalers von vor ein paar Jahren. (sorry dafür)
Aber das langsame Wachstum mit Sponsoren aus der Region ist ein Ammenmärchen, das es so einfach nicht mehr gibt. Hinter all diesen "kleineren" Vereinen (Fürth, Sandhausen, Sonnenhof Großaspach) stecken immer Leute, die meist aus Verbundenheit zum Verein in diese Geld für den Erfolg investieren.
Unser Problem? Wir haben einen Russen als Investor, der auch noch offen zu gibt mit dem Fußball Geld verdienen zu wollen. Oh, ein Russe, perse ein schlechter und unseriöser Mensch. Dieser Rassismus und das dauerhafte festhalten an Stereotypen im deutschen Fußball ist einfach nur zum kotzen! Und dann will der Russe auch noch Geld mit unserem Fußball verdienen, pfui. Und sowas kommt dann von Fans, bei denen jährlich die Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Der deutsche Fußball ist hier so scheinheilig, Geld verdient man hier nur unter der Hand.
Trotzdem, ich bin für die letzten Jahre sehr dankbar und bin auch davon überzeugt MP alle dafür tuen wird, dass es hier weiter geht.
Danke MP!
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir auch den Zuschauerschnitt hätten.
In den letzten 15 Jahren hat der Fußball sich mehr und mehr zu einem Happening entwickelt bei dem man dabei sein muss. Gerade die Heim-WM 2006 hat dazu beigetragen, dass der Fußball weit in die Gesellschaft hineingetragen wurde, zum Beispiel gibt es heute deutlich mehr weibliche Fans.Aber entscheidend ist am Ende vor allem der Erfolg. Sollten wir es in den nächsten 10 Jahren schaffen, uns im Profi-Fußball wieder zu entablieren, halte ich einen Schnitt von 20.000 Zuschauern für durchaus realistisch. Auch wenn es bereits einige erfolgreiche Vereine in der Umgebung gibt, ist immer noch genug unerschlossenes Fanpotenzial vorhanden. Ich finde sogar, dass uns die Menge an Vereinen hilfreich sein kann, da es eben nicht nur den einen Verein wie eine Religion gibt, sondern das es hier in Familien und Freundeskreisen druchaus möglich ist, Fan von verschiedenen Vereinen zu sein.
Am meisten würde mich ja interessieren, für was man 1,15 Mio in die Hand nimmt für Verschönerungsarbeiten. Abriss der Ost? Pflanzt man mit Blümchen auf der West das Stadt- und das Vereinswappen? Größere oder überhaupt Videoleinwände? Spa-Bereich für die Spieler? Mir würde noch eine ganze Menge einfallen und mit 1,15 Mio kann man auch viel anfangen.
Ich bin gespannt und voller Vorfreude.
Warum man die Zahlungen eingestellt hat, weiß keiner.
Und da das Arbeitsrecht sehr Arbeitnehmerfreundlich ist, kann man auch aus Urteilen nicht grundsätzlich darauf schließen was vorgefallen ist.
Hätte G. z.B. dem MP auf den Tisch gek... und die Zahlung wurden deshalb eingestellt, bekäme er vorm Arbeitsgericht Recht.
Hier würden wahrscheinlich 90% der Leute sagen, schmeiß in raus.
Bei Transfermarkt.de kann man sich gut die Statistik zu den Trainerwechsel in der dritten Liga angucken.
Ich habe das mal ein bisschen ausgewertet. Hier geht es nur um Trainerwechsel in der Saison, ohne Interimstrainer.
Nach dieser Statistik gab es in der Saison 18/19 16 Trainerwechsel und im Durchschnitt wurde der Tabellenplatz um 0,375 Plätze verbessert. 6 Teams haben sich nach dem Wechsel tabellarisch verbessert, 3 blieben gleich, 7 standen nach dem Wechsel schlechter da. 4 Plätze waren die größte Verbesserung.
In der Saison 19/20 gab es 18 Trainerwechsel und im Durchschnitt wurde der Tabellenplatz um 0,61 Plätze verbessert. 8 Teams haben sich nach dem Wechsel tabellarisch verbessert, 7 blieben gleich, 3 standen nach dem Wechsel schlechter da. 5 Plätze waren die größte Verbesserung.
Jetzt ist eine solche Statistik natürlich mit Vorsicht zu genießen, aber ich finde sie zeigt gut auf, dass ein Trainerwechsel in der dritten Liga eher wenig Effekt hat.Spielen wir Auswärts, dann gibt es keine Heimvorteil für den Gegner, zu Hause muss man dann aber den eigenen Heimvorteil nutzen, tut man das nicht, ist der Trainer Schuld.
Torchancen sind beim Gegner immer on mass vorhanden, eigene Torchancen werden aber nicht gesehen und wenn man dann auf diese hinweist, waren das keine richtigen Torchancen, selbst wenn jemand alleine vor dem Tor steht.
Gewinnt man ein Spiel, bei dem der Gegner 60% Ballbesitz hat, ist das nur pures Glück, hatte man selber 70% Ballbesitz und gewinnt nicht, ist da kein Pech dabei, sondern es liegt nur an der Taktik des Trainers.
Spielt man mit einer defensiven Ausrichtung, dann ist das Antifußball, lässt man Offensiv spielen, dann ist das auch nicht gut.
Man könnte hier noch einige Punkte ergänzen, die einfach absurd sind, aber ich denke diese Beispiele reichen schon.
Mir geht es hier nicht darum die Idee mit einem Trainerwechsel zu negieren, ich finde für einen Wechsel werden hier auch zahlreichen gute Analysen und Begründungen geliefert, aber mir wird hier einfach viel zu oft nur das Negative gesehen.
Übringens bin ich kein großer Fan von Krämer, dafür trifft er für mich zu viele unverständliche Entscheidungen, ähnlich wie schon in der Hinrunde 2018.Aber er ist unser aktueller Trainer und zur Zeit sind mir ein paar Punkte wichtiger als seine Entscheidungen
1. Es wurde vor der Saison gesagt, dem Team und dem Trainer wird Zeit gegeben. Wir spielen zwar bei weitem noch nicht das was ich mir vorstelle, aber wir sind einigermaßen Erfolgreich, sammeln also Punkte und sind in keiner Notsituation. Daher finde ich es richtig hier den Weg weiterzugehen wie zu Beginn der Saison angedacht und nicht überhastet einen Notschalter zu betätigen. Klar, sollte sich unser Offensivspiel bis zur Witerpause nicht verbessert haben, dann muss man in die knallharte Analyse gehen und ggfs. handeln, ebenso wenn wir in eine arge Notsituation geraten sollten.
2. Ein Trainerwechsel kostet Geld und da ich gerade meine Rückerstattung für die Dauerkarte aus dem letzten Jahr an unseren Verein gespendet habe, da dieser angab in einer finaziell angespannten Situation zu sein, sollte man Entscheidungen die finanziell belastend sind gut überdenken und erst dann vollziehen, wenn es nicht mehr anders geht. Ich weiß, es gibt hier einig die wie neureiche Lottomillionäre gerne mit dem Geld nur so um sich werfen und Spieler und Trainer ohne Rücksicht auf Verluste verpflichten wollen, aber ich glaube auch bei uns ist das Geld endlich.
3. Gerade bei erfolgreichen kleineren Vereinen im Profifußball gibt es eine hohe Konstanz beim Personal und besonders auf der Trainerbank.
4. Wenn man sich die Trainerwechsel der letzten Jahre in der dritten Liga anguckt, sieht man dass zu 90% keine Besserung eingetreten ist. Wenn man sich unsere Trainerwechsel in der 3.Liga anguckt, bestätigt sich diese Statistik.
Von daher bin ich weiter für abwarten und auf die kleinen Schritte achten.
Krämer zeigte nach dem Spiel dann auch auf, wohin die Reise jetzt als nächstes gehen muss. Die Balance muss weiter nach vorne verschoben werden und man muss konsequent die Möglichkeiten nach vorne nutzen.
Was ich heute nicht gut fand, war das wir die gelb/rote Karte nicht mit Mut versucht haben auszunutzen. Denn, auch wenn man den einen Punkt hätte verlieren können, sind die Chancen doch deutlich größer den Punkt noch zu verdreifachen. Mutig wäre gewesen, auf zwei Stürmer umzustellen, gerade da Grimaldi bei weitem noch nicht vollständig bei Kräften ist. Seine Chance verpuffte geradezu , da ihm einfach die Kraft fehlte. Wenn man nach 5 Minuten auf dem Platz schon die Hände auf die Knie stützen muss, dann fehlt da noch ne Menge. Mit Kiprit wäre dann noch jemand da gewesen, an den er den Ball hätte weiterleiten können.
Bei Kinsombi fehlt mir einfach der zug nach vorne und das ist eigentlich das was ihn auszeichnen sollte. Wenn der Ball am eigenen Strafraum erobert wird, dann muss er lossprinten, denn das ist seine Stärke, dass er selbst mit Ball noch schneller ist als viele seiner Gegner. Stattdessen spielt er zu häufig nach hinten oder versucht sich im direkten Körperkontaktduell durchzusetzen, was fast immer dazu führt, dass der Ball schnell wieder weg ist. Da ist mir ein Kobiljar deutlich lieber.
Alles in allem sehe ich weiter, dass wir uns entwickeln. Am Ende ist Fußball auch einfach ein Ergebnissport und wenn die Ergebnisse stimmen, kommt vieles dann irgend wann von alleine.
Ich denke Fechner wird wieder im Mittelfeld spielen und Kirchoff oder Girdvainis dann in der IV auflaufen.
Ich denke wir spielen so:
Jurjus
Göbel Lukimya Kirchhoff Dorda
Fechner Gnaase
Kinsombi Mörschel Pusch
Kiprit
Ich denke wir werden zu Beginn der nächsten Saison in der Grotenburg spielen. Fraglich wird sein, ob mit oder ohne Zuschauer und das nicht wegen Corona, sondern aufgrund des Baufortschritts. Wichtig sind die Plätze und Räumlichkeiten für Medienpartner, Spieler und Schiedsrichter. Dazu muss der Platz in Ordnung und vernünftig ausgeleuchtet sein. Für alles andere wird man vom DFB auch eine Ausnahmegenehmigung bekommen, wenn das Ende des Baus absehbar ist.
Eine AG wird man auch für die 2. Liga bekommen, da es vor allem eine Kapazitätsfrage ist und grundlegende Anforderung auch bei einem Drittligastadion bereits vorhanden sind.
Ich finde das 1:0 war eine Blaupause dafür, wie wir es schaffen können selber mehr Torgefahr auszustrahlen und Tore zu erzielen.Wie ist das Tor gefallen und warum Blaupause? Anapak rennt auf der rechten Seite los Richtung Grundlinie und spielt in die Mitte. Jetzt komm das was ich gut fand und das unserem Spiel einfach zu häufig ab geht. Die Raumaufteilung. Einer unserer Spieler steht auf Höhe des ersten Pfostens, einer am 5 Metereck des zweiten Pfostens, einer am Elfmeterpunkt und einer am Rande des 16ers. Dazu kommt noch unser LV, der am hinteren 16er Eck steht. So kommt der Ball dann zu unserem Mann am 16er und der schießt ein. Wir haben sehr gute Außenbahnspieler, die es auch regelmäßig schaffen sich durchzusetzen, nur sind dann meist die strategischen Punkte im Strafraum nicht voll besetzt und so spielt der Spieler den Ball nicht einfach mal in den Strafraum, stattdessen wird zurückgespielt und dann kommt eine Flanke aus dem Halbfeld.Gestern ist Saarbrücken mit einer scharfen Herreingabe, die dann von einem Kölner ins eigene Tor abgefälscht wurde, in Führung gegangen. Letzte Woche wäre das Lübeck mit Hilfe von Luki fast auch. Diese scharfen Hereingaben sind Waffen, die aber nur dann gut funktionieren, wenn der Strafraum ordentlich besetzt ist und dadurch Druck auf die Verteidigung aufgebaut wird. Und auch ein Murmel- oder Eigentor ist ein Tor.Das müssen wir einfach viel stärker umsetzen. Wir haben die Spieler dafür und das kann man auch trainiere, bis die Automatismen in Fleisch und Blut übergegangen sind. Das der Außenbahnspieler weiß, ich renne zur Grundlinie und spiele dann scharf Richtung Elfmeterpunkt und dort finde ich einen meiner Mitspieler.
Noch zum Spiel, alles in allen kann man denke ich auf die Leistung weiter aufbauen. Nächstens Samstag jetzt nach München, dort wieder eine konzentrierte und engagierte Leistung abrufen, dann werden wir auch dort punkten.
Ich denke wir spielen so:
Jurjus
Göbel Lukimya Velkov Dorda
Wagner Albutat
Feigenspan Pusch Marcussen
Kiprit
Könnte mir aber auch vorstellen, dass Schneider oder Fechner IV spielen. Vorne wird van Ooijen später kommen, zusammen mit Grimaldi. Vorher wird wohl eher wieder Wert auf die Defensive gelegt, sicher stehen und nicht in Rückstand geraten ist die Prämisse.
Das wird wahrscheinlich wieder als Schlafwagenfußball wahrgenommen, aber es ist halt eine sehr gute Möglichkeit in dieser Liga zu bestehen. Denn Umschalten und Kontern können die Teams in dieser Liga alle und dann führt ein Fehlpass zum Gegentor und dann beißt man sich an der Abwehr die Zähne aus.
Schön wäre natürlich ein frühes Tor für uns, dass würde vieles einfacher machen und das Spiel würde wohl auch ansehnlicher.