Flo
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Die für mich interessanteste Aussage in dem Interview geht etwas unter. Da antwortet MP auf die Frage, ob er wirklich glauben würde, dass sich ein neuer Investor finden lässt: Im Dezember waren wir uns schon fast einig mit einem Investor, doch der Deal platzte. Ich bin mir aber sicher, dass wir schon bald zu einem Abschluss mit einem anderen Investor kommen werden.
Das klingt doch schon mal anders als noch auf der "Info"-Veranstaltung im Januar. Und unter der Berücksichtigung, dass nun ein Insolvenzverwalter eingesetzt ist und lt. WZ bei der Stadt im Hintergrund Planungen laufen, morgen doch nochmal über die Grotenburgsanierung zu beraten / abzustimmen, könnte man ja denken, es tut sich etwas. Ähnliches wurde hier ja gestern schon an anderer Stelle angedeutet.
Außerdem stellt MP im Interview an den neuen Investor folgende Bedingung: Ich werde in dem Vertrag mit dem neuen Inhaber die Verpflichtung verankern, dass er dafür sorgen muss, dass der Klub die Lizenz erhält.
Morgen erscheint in der Sport BILD ein Interview mit MP ...
Mikhail Ponomarev ist der umstrittenste Fußball-Investor Deutschlands. Er hält derzeit 97,5% der „KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH“. Diese will er nun in neue Hände geben. Der Russe hat frustriert aufgegeben. Der Klub steht am Abgrund, hat Insolvenz angemeldet. In der SPORT BILD spricht Ponomarev nicht nur über Ex-Uerdingen Profi Kevin Großkreutz, sondern auch über sein Scheitern beim KFC Uerdingen, Stadion-Rauswürfe und Gehälter, die er einfach nicht gezahlt hat.
Noch sucht man in den Unterlagen zur Ratssitzung vergeblich nach einem Antrag oder einer Vorlage zur Sanierung der Grotenburg. Doch bis zum Sitzungstermin am morgigen Donnerstag kann es schnell gehen. Auch wenn sich die Beteiligten aus Politik und Verwaltung auf Nachfrage noch bedeckt halten, soll die Abstimmung darüber, die Stadionsanierung doch bereits jetzt freizugeben, nach Informationen unserer Redaktion, im Hintergrund laufen.
https://www.wz.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/grotenburg-bis-zu-eine-million-euro-koennte-eingespart-werden_aid-56034911
Welche Rolle spielt denn dabei noch, dass MP über die Entertainment GmbH quasi Alleinbesitzer der (insolventen) Fußball GmbH ist? Sonst besitzt ja nur der e.V. kleinere Anteile.
Krings hat 'ne Idee
https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/ratsherr-will-kfc-uerdingen-ein-zuhause-mit-stadion-in-krefeld-bauen_aid-56030879
Wo spielt der KFC Uerdingen?
Nach dem Ärger in Düsseldorf um ausbleibende Mietzahlungen gab es erneut eine Anfrage der Krefelder in Duisburg.
https://www.nrz.de/sport/lokalsport/duisburg/wo-spielt-der-kfc-uerdingen-id231465373.html
Kann den Artikel jemand lesen?
Hier mal ein Auszug:
Was braucht der Verein? Funkel: Es muss eine vernünftige Trainingsstätte, ein Clubgebäude her, wo auch ein Vereinsleben möglich ist. Die Jugendteams müssen trainieren können. Ein Kunstrasen, zwei Naturrasenplätze: Das ist das normalste von der Welt für einen Fußballverein. Und natürlich muss die Grotenburg fertiggestellt werden.
Können Sie dem KFC auch irgendwie helfen? Funkel: Wenn sich verlässliche Kaufleute finden, die den Verein auch ein Stück weit finanziell unterstützen, vom Niederrhein, möglicherweise sogar auch Krefelder, dann würde ich als Ratgeber im Sportlichen Bereich sicherlich auch mithelfen. Das würde ich auch in der 5. Liga tun und dem Verein mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mein Herzblut ist immer noch beim KFC, es ist ganz wichtig, dass die Seriösität wieder in den Verein kommt. Es muss nachhaltig gearbeitet werden.
Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer ist bekennender KFC-Fan. Wenn nicht mit ihm als Stadtspitze, mit wem soll es dann gelingen? Funkel: Bei allem was ich so mitkriege und weiß, ist er fußballbegeistert. Wenn man es mit so einem Oberbürgermeister nicht schafft, vernünftige Lösungen zu finden, dann weiß ich auch nicht, mit wem es sonst gehen kann.
Laut WZ hatte der KFC bis gestern Zeit alle Unterlagen einzureichen. Erst dann prüft das Gericht den Antrag. Und auch abhängig von der Entscheidung des Gerichts will der DFB erst zum möglichen Punktabzug urteilen.
Bis zum gestrigen Donnerstag hatte der KFC Uerdingen Zeit, seine Unterlagen beim Amtsgericht in Krefeld einzureichen. Diese Frist hatte das Gericht dem Verein nach Beantragung eines Insolvenzverfahrens in der vergangenen Woche gestellt. In den kommenden Tagen will sich das Insolvenzgericht mit dem Fall beschäftigen. Wann eine Entscheidung vorliegt, kann derzeit bei Gericht noch niemand voraussagen. „Es gibt keine gesetzliche Ausschlussfrist, bis zu deren Ablauf alle erforderlichen Unterlagen beigebracht sein müssen. Im vorliegenden Fall war zunächst eine Frist von einer Woche bestimmt worden“, teilt Gerichtssprecher Christian Tenhofen mit. Demnach könnte die Frist sogar noch einmal verlängert werden, sollten nach Ansicht des Gerichts nicht alle nötigen Unterlagen zur Prüfung vorliegen.
Nächste Woche Donnerstag ist wieder Ratssitzung, mit KFC / Grotenburg als allerletztem Tagesordnungspunkt. Und das wohl auch nur, weil die CDU eine "Anfrage" gestellt hat: https://ris.krefeld.de/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZZnRXXo48qMFaXeG7TWOtso
Betreff: Sachstand der Verhandlungen mit dem KFC
– Anfrage der CDU-Fraktion vom 21.01.2021 -
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die CDU-Fraktion stellt folgende Fragen für die kommende Ratssitzung am 4. Februar:
1. Wie ist der Sachstand der Verhandlungen mit dem KFC bezüglich Jugendarbeit und Zur-verfügungstellung ausreichender Trainingskapazitäten?
2. Wie ist der Sachstand zur Erarbeitung eines Mietvertrags des KFC für die Grotenburg? Welche offenen Punkte bestehen weiterhin?
Begründung
Die derzeitige Situation für Trainingseinheiten und Jugendarbeit beim KFC ist äußerst prekär. Dem Antragssteller ist bekannt, dass die Stadtverwaltung hier bereits mit einzelnen Vereinen Kontakt aufgenommen hat, um freie Trainingszeiten möglich zu machen. Gleichzeitig haben die Eltern der Jugendlichen, die beim KFC trainieren, in einem offenen Brief die fehlenden Trainingsmöglichkeiten bemängelt. In den städtischen Gremiensitzungen wurde seitens des Oberbürgermeisters als auch vom zuständigen Beigeordneten Schön erklärt, man stehe in Verhandlungen mit dem KFC. Unklar ist jedoch, wie weit diese Verhandlungen sind. gez.Philibert ReutersFraktionsvorsitzender
https://ris.krefeld.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZaBQHZTHLgYtNoy4dHGfI3k1ZSpbKT-4PuKGg4rgYxSm/CDU_Anfrage_Ratsfraktion_579-21_-.pdf
Kein Wort zum (Still)stand der Arbeiten, kein Wort zu den Mehrkosten, kein Wort zur neuen Arbeitsgruppe, kein Wort zu erarbeiteten Einsparpotentialen.
Die nächste Ratssitzung wäre dann erst wieder am 15. März.
Das Transferfenster schließt am Montag. Was bis dahin noch passiert oder nicht passiert, hängt sicher auch von diesen beiden Entscheidungen ab. Ich denke da vor allem an die Abgangsseite, auch wenn man ja beteuert, niemanden mehr abgeben zu wollen.
Wurde hier schon mal an einer Stelle aufgeklärt, ob der KFC theoretisch überhaupt neue Spieler verpflichten darf, wenn die Gehälter nun für 3 Monate vom Amt bezahlt werden? Ginge das über externe Geldgeber oder neue Investoren, die sich direkt nach Zulassung zu erkennen geben und zusagen, den Laden zu übernehmen?
Und all das wiederum beeinflusst sicherlich auch mögliche Entscheidungen auf der Ratssitzung nächste Woche Donnerstag. Da bin ich v.a. auf die erarbeiteten Einsparpotenziale gespannt.
Hier mal der wichtigste Absatz, in dem sich aber nach meinem Verständnis irgendwie widersprochen wird:
Auf der Führungsebene des KFC Uerdingen geht man nach WZ-Informationen davon aus, kurzfristig doch noch eine Lösung zum Verkauf der Anteile der KFC Uerdingen Fußball GmbH zu finden und dadurch einem möglichen Finanzkollaps zu entgehen. Demnach sollen Gespräche mit Investoren aus dem Ausland längst noch nicht abgeschlossen sein. Doch die Zeit rennt. Das Amtsgericht Krefeld wird in dieser Woche über einen möglichen Insolvenzantrag des KFC entscheiden. Seit der den Streitigkeiten mit dem Stadionbetreiber DLive steht der Fußball-Drittligist mehr denn je unter Zugzwang. Auch wenn das nächste Heimspiel voraussichtlich erst am 13. Februar (FSV Zwickau) stattfinden könnte.
Den Klassenerhalt zu erreichen, dürfte für den in arge Turbulenzen geratenen Verein schwer genug werden. Aufgrund des beim Amtsgericht gestellten Antrags auf ein Eigenverwaltungsverfahren droht den Blau-Roten der Abzug von drei Punkten durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB), wodurch das Polster auf die Abstiegsränge schmelzen würde wie der Schnee in Krefeld – ziemlich schnell. Aber auch hier gibt sich Niko Weinhart kämpferisch: „Es gibt die Möglichkeit, diesen Punktabzug zu verhindern und wir werden alles dafür tun.“
https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/ziel-klassenerhalt-kfc-uerdingern-erteilt-spielern-keine-freigabe_aid-55858929
Dass dies nicht so ist, machte der Verein inzwischen aber auch einigen Spielern klar, die damit geliebäugelt hatten, den klammen KFC zu verlassen und sich einem anderen Verein anzuschließen. Vor allem Leistungsträger wie Gino Fechner hatten die Aufmerksamkeit der Konkurrenten geweckt, aber auch Kolja Pusch und Dave Gnaase. Dem schob der KFC jedoch einen Riegel vor. „Wir planen, keine weiteren Spieler abzugeben, weil wir alles dafür tun wollen, dass der KFC auch in der nächsten Saison in der dritten Liga spielt“, sagte Niko Weinhart im Gespräch mit unserer Redaktion. Der für den sportlichen Bereich verantwortliche Geschäftsführer fuhr fort: „Gegebenenfalls könnte uns noch ein Spieler im Winter verlassen, der über eine entsprechende Ausstiegsklausel verfügt.“ Die Transferperiode endet am 31. Januar.
https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/ziel-klassenerhalt-kfc-uerdingern-erteilt-spielern-keine-freigabe_aid-55858929
Gutes Statement, danke! Leider aber mindestens 'ne Woche zu spät.
Bitte haltet die Mitglieder auf dem Laufenden und nehmt sie mit. Es gibt sicher viele, die sich bei Plan B einbringen können, denn bei Abgang weiterer Leistungsträger und unter Berücksichtigung der 3 Punkte Abzug ist dieser aus meiner Sicht wahrscheinlicher, als dass wir nächste Saison noch in der 3. Liga spielen werden.
Es sollte nun eine Mitgliederoffensive gestartet werden, um den Verein zu stärken. Schön zu lesen, dass "renommierte Personen aus Stadt und Region" dabei helfen möchten.
Ich glaube MP hat einen Plan. In diesem Plan ist jeder einzelne Schritt, jede einzelne Formulierung, gut durchdacht. Und diesen Plan zieht er durch, egal was andere denken. Denn das hat ihn noch nie interessiert.
Und vielleicht führt dieser Plan letztlich ja auch zu "Erfolg" und wir spielen nächste Saison wieder in der 3. Liga - unter neuen Investoren. Aber vielleicht schafft MP es mit seiner Strategie und seinen Instrumenten auch, dass noch mehr Leute und viele seiner bisherigen Unterstützer sich von ihm / vom Club abwenden, dass künftig erstmal niemand mehr mit dem KFC zusammenarbeiten möchte.
Was ist das Vollenden des Plans und die Drittligazugehörigkeit dann wirklich noch wert?
Ich gehörte bisher nicht zu den Leuten, die sich für einen Neuanfang in der Regionalliga oder tiefer aussprechen. Im Gegenteil, ich hoffe nachwievor, dass ein Investor gefunden wird. Aber ich weiß gerade auch nicht, was dieses Auf und Ab in den nächsten Wochen noch mit uns allen machen wird, welchen Schaden der Club davontragen wird.
Die Stimmung ist jedenfalls gerade gewaltig am kippen und MP verliert weiter an Zuspruch. Dabei müssten wir doch eigentlich nur seinen Plan verstehen. Wären da nicht die - aus unserer Sicht - launischen Auftritte, widersprüchlichen und lückenhaften Aussagen, abwandernden Spieler und nicht gezahlten Rechnungen.
Der KFC Uerdingen steckt in einer schwierigen Situation. Die soll nun mit Hilfe eines Eigenverwaltungsverfahrens gemeistert werden. Ein entsprechender Antrag liegt dem Amtsgericht Krefeld inzwischen vor (Aktenzeichen: 91IN3/21). Darüber entschieden ist noch nicht, denn die Hürden sind seit Jahresbeginn höher als zuvor.
https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/darum-ist-die-stadiongesellschaft-der-stadt-mit-dem-kfc-uerdingen-geplatzt_aid-55840697
Der KFC Uerdingen zeigte sich gleichermaßen verwundert wie pikiert. Bislang lägen nicht die Ergebnisse des am Freitag vorgenommenen Corona-Tests vor. „Insoweit gilt derzeit die Vorgabe der Quarantäneverordnung NRW in der aktuellen Fassung“, heißt es in einem Schreiben des Gesundheitsamtes. Ich gehe davon aus, dass der Spieltag am Sonntag nicht stattfindet.“
Laut KFC habe sich der Verein den ganzen Tag über auch mit D.Live in engem Kontakt gestanden und verstehe nicht, warum es so dargestellt werde, als seien ausstehende Zahlungen der Grund.
https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/duesseldorf-laesst-kfc-uerdingen-gegen-ingolstadt-nicht-ins-stadion_aid-55843689
https://www.kfc-uerdingen.de/2021/01/21/kfc-uerdingen-leitet-eigenverwaltungsverfahren-ein/