Karl Ferdinand Crause
- Dabei seit
- 30.05.2012
- Beiträge
- 527
- Zuletzt angemeldet
- 23.10.2026
Beiträge
Ob wir jemals wieder in die 2. Liga aufsteigen oder ob wir mit dem neuen Investor in eine bessere Zukunft gehen weiß ich nicht, aber, die Möglichkeit besteht zumindest. Ich halte diese Möglichkeit für deutlich wahrscheinlicher, als einen gelungenen Neuaufbau von unten. Dabei sage ich nicht, daß der jetzige Weg funktionieren wird.
"Manchen geht es eben nach den letzten Jahren nun erstmal um das Beste für den KFC, losgelöst von sportlichem Erfolgsstreben."
Wie definierst du denn "das Beste"? Für mich ist das halbwegs vernünftiger Fußball gegen vernünftige Gegner in richtigen Stadien. Rumpelfussball auf beschaulichen Sportplätzen mit selbstgebackenen Kuchen kenne ich aus den letzen Jahren. Alles so wahnsinnig nett und familiär. Falls mich die Sehnsucht beschleicht, kann ich das in Krefeld jederzeit bei verschiedene Vereinen wieder erleben. Mach ich aber nicht, weil mich das überhaupt nicht reizt.
Im Übrigen sind Sätze die mehr Konjunktive als Buchstaben enthalten wenig geeignet, Aussagen glaubhaft zu untermauern. Würde ich heute im Lotto gewinnen, würde der Druck auf die Stadt Krefeld enorm steigen die Grotenburg zu sanieren, da dies das Beste für mein Gemüt wäre. Huch, das ist ja völliger Unsinn.
Du sagst ja selber, daß wir Ligaunabhängig Trainingsplätze brauchen, da stimme ich zu. Ob das mit dem neuen Investor klappt weiß ich nicht, aber ich halte die Wahrscheinlichkeit für größer, als dies in einer unteren Liga zu erreichen. Wo soll denn da plötzlich ein Trainingsgelände herkommen? Vom Kuchenverkauf bei den Spielen wohl nicht. Aber halt, würde ich heute Abend im Lotto gewinnen, hätte ich ja Kapital und würde dem KFC nen hübschen Trainingsplatz bauen lassen.
Was der Verein über Jahre kaputt gemacht hat, muß der Verein auch selber wieder aufbauen.
Aber, nee, doofe Idee ...
Wenn ich diesen Bericht lese, könnte ich kotzen: https://www.wz.de/nrw/krefeld/neue-aufsichtsratsvorsitzende-fordert-mehr-zuschuesse-fuer-krefelder-zoo_aid-56006877
"Die Stadt hat die Verpflichtung, neben einem höheren Betriebskostenzuschuss auch jedes Jahr dem Zoo Gelder für die notwendigen Investitionen zu geben. Die Bürger und die Zoofreunde sind toll und unterstützen ihren Zoo tatkräftig. Die Stadt hingegen schießt viele Millionen Euro in die Sanierung der Grotenburg, in einer Höhe, die der Zoo niemals in der Form bekommen hat, auch nicht zur Privatisierung. Statt warmer Worte nach der Brandkatastrophe, man wolle dem Zoo helfen, muss sich die Stadt jetzt klar zum Zoo bekennen und ihm helfen, das neue Artenschutzzentrum Affenpark zu bauen und alte Gehege wie das Seelöwen-Becken oder das Kamel-Areal zu sanieren."
Mal wieder ne ganz billige Nummer, jetzt ist die Möchtegern-Grotenburgsanierung auch noch Schuld daran, daß der Zoo zuwenig Geld von der Stadt erhält.
In einer Stadt gibt es verschiedene Interessengruppen, das ist klar und richtig. Was Frau Matthias als neue Aufsichtsratsvorsitzende der Zoo gGmbH hier von sich gibt ist schlichtweg unverschämt. Möchte man diese Stadt noch mehr spalten? Hat der Zoo soetwas nötig?
In den Durchführungsbestimmungen steht unter §14 Folgendes:
Sonderregelung für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021
In den Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 kann ein Spielleiter einer Spielklasse oder eines Wettbewerbs ein Spiel örtlich und zeitlich verlegen, wenn dies aus übergeordnetem Verbandsinteresse, insbesondere zur Gewährleistung und Durchsetzung hygienischer Standards zur Pandemie-Bekämpfung oder in Anbetracht behördlicher Verfügungen oder anderer öffentlich-rechtlicher Vorschriften, für die Durchführung des Spielbetriebs notwendig ist, oder wenn durch einen Verein nachprüfbar dargelegte Gründe einer umfangreichen Kostenersparnis dies gerechtfertigt erscheinen lassen. Es können insbesondere auch ein Tausch des Heimrechts festgelegt und Spiele in anderen als den im Zulassungsverfahren gemeldeten Spielstätten angesetzt werden; von den im Zulassungsverfahren geforderten Voraussetzungen kann in diesem Fall in Abstimmung mit der DFB-Zentralverwaltung abgewichen werden. Die Vereine können hierfür geeignete Spielstätten benennen, unbeschadet der Zuständigkeit des Spielleiters für die Auswahl. Die betroffenen Vereine sollen mindestens 24 Stunden vorher informiert werden. Die Entscheidung des Spielleiters ist endgültig. Entgegenstehende Regelungen sind unbeachtlich.
Der Spielleiter des DFB kann also zustimmen, daß unsere Heimspiele woanders als in der Dingsbums-Arena stattfinden. Insofern ist auch die Forderung nach Hilfe des DFB in der Pressemitteilung zu DLive nachvollziehbar. Ob und in welcher Form eine Änderung der Heimspielstätte möglich ist, muß verhandelt werden. Zumindest besteht aber offensichtlich die Möglichkeit.
Es war doch von Anfang an klar, daß passieren kann, was jetzt passiert, nur nicht genau wann. Ohne MP wären wir nicht aufgestiegen, geile Spiele in der Relegation, und für mich unvergessliche Auswärtsfahrten in echte Stadien mit herrlicher Atmosphäre!
Nun ist halt die Kacke am dampfen. Soll ich das jetzt alles vergessen und mir denken, am Arsch hätten wir schon vor fünf Jahren sein können? Das soll keine Rechtfertigung für MP und das obskure Verhalten in den letzten Tagen sein, ich sehe auch, daß wir mal wieder am Arsch sind, unser Image ebenso. Aber jetzt komm mir doch keiner damit, daß es ohne MPs Geld in den letzten Jahren besser gelaufen wäre. Daß wir da sind wo wir sind und nun hingehen hat viele Gründe, MP ist einer davon.
Und was Fans anderer Clubs von uns halten, ist mir schon seit jeher egal, da halte ich es mit Millwall (mir auch Wurscht): No one likes us, we don't care!
"Ich will übrigens immer gegen Mannheim gewinnen - selbst wenn es nur ein Freundschaftspiel der F-Jugend ist."
Ganz genau!
Das Spiel ist momentan die einzige Möglichkeit den ganzen "Drumherum-Scheiß" mal kurzfristig auszublenden. Ich freu mich unglaublich darauf und hoffe auf drei Punkte für uns. Zum einen fürs gute Gefühl, aber auch, um weiterhin sportlich vernünftig dazustehen. Beim KFC ist über die Jahre soviel passiert, was niemand so hätte voraussagen können. Solange irgendeine Hoffnung noch irgendwie denkbar ist, gilt es diese zu erhalten und zu nähren!
Also auf, ihr Blau-Roten, schießt den SV Chio zurück in die Baracken!
Mir fällt nur eine Alternative ein, die allerdings nicht funktionieren wird, da sie unrealistisch und naiv ist. Es müsste sich eine signifikante Anzahl an Clubs finden, die abseits des DFB eine eigene Liga aufbauen. Keine überbezahlten Spieler, keine teuren Arenen mit Wegwerf-Rasen und VIP-Logen. Alles ne Nummer einfacher und günstiger. Einfach nur Fussball, Bratwurst und Bier. Moment, das kenn ich doch irgendwie, riecht nach Verbandsliga, Oberliga, ja sogar nach NRW-Liga. Angenommen, es würden sich genügend Clubs finden, wäre das fussballerischer Niveau geringer, da die Topleute weiterhin viel Geld im jetzigen System verdienen würden. Und da liegt das Problem, der geneigte Konsument schaut dann doch lieber wohlbehütet Bayern gegen BVB und sonnt sich im Erfolg, als im Nieselregen Westfalia Herne gegen Uerdingen zu gucken. Würden zu solchen Spielen regelmäßig 10.000 - 20.000 Zuschauer kommen, könnte es funktionieren. Aber nicht lange, bei solch einem Zuspruch stehen schon wieder die ersten "Sponsoren" bereit, die gerne was extra springen lassen, um ihren Club zu pushen. Genug der Träumerei, zurück in die miese und gemeine Realität.
Ganz egoistisch möchte ich weiter zum KFC gehen können und sage daher ja zu Investoren. Ich sage ja zum Arschlochimage, lasse mich gerne von Anhängern großartiger Traditionsclubs als rückgratloses Miststück, bemitleidenswerter Dummkopf oder Investorenhure bezeichnen. Ich stehe dazu, den Fussball, seine heheren Werte und damit hinterrücks die gesamte Gesellschaft bewusst und vorsätzlich zu zerstören. Gleichzeitig schaue ich aus meinem Rattenloch herauf zu den Anhängern all dieser wunderschönen Traditionsclubs und wünschte mir, ich könnte so gut und moralisch integer sein wie sie. Als untertänige Ehrerbietung möchte ich ihnen meine blanke Poperze entgegenstrecken.
Na dann leb mal weiter in deiner kuscheligen Fussballwelt.
"An der FC Bayern München AG hält der FC Bayern München e. V. 75,00 % der Anteile und die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG je 8,33%." Der Präsident des e.V. Herbert Hainer war langjähriger Adidas Vorstand und ist aktuell Aufsichtsratsmitglied der Allianz, der e.V. wird aber sicherlich dadurch in keinster Weise beeinflusst werden, sondern ist nur seinen Mitgliedern verpflichtet.
"Es herrschen also letztendlich einzelne Investoren mit rein gewinnorientiertem Denken, die den ausländischen Vorbildern nacheifern und sich mit massig Geld Erfolg und Rendite erkaufen möchten, wobei viele Werte im deutschen Fußball auf der Strecke bleiben oder bleiben könnten." Es herrschen also letztendlich die Mitglieder der Vereine, welche durch finanzstarke regionale Firmen unterstützt werden, deren Sponsoring sich rein auf "Gutes tun für die Region" gründet, und die damit den Helden von Bern und ihren ehrenhaften Tugenden nacheifern wollen, so daß die Werte des deutschen Fußballs erhalten und gestärkt werden. Huch, das stimmt ja gar nicht...
Da ich nicht weiß, von welchen Werten du genau sprichst, kann ich nur mutmaßen. Vermutlich geht es beispielsweise um Treue, so wie der FC Bayern seinem langjährigen Präsidenten und rechtskräftig verurteilten Schwerverbrecher weiterhin als Ehrenpräsident die Treue hält.
Ich kann deinen Traum ja nachvollziehen, die Realität sieht leider anders aus.
Auch vielen Dank an dich für die Mühe!
Es geht hier darum 2000 Unterschriften aus Krefeld zu erhalten, um die Petition an den Stadtrat zu übergeben. Das Ziel ist erreicht.
Arm ist daran meiner Meinung nach garnichts. Natürlich sähen mehr Unterschriften schöner aus (und ich glaube, darum geht es dir in deiner Aussage), ändern aber nichts an dem schon erreichten Ziel.
Es kann doch jeder der möchte dazu beitragen, daß es noch mehr Unterschriften werden. Leute ansprechen und Unterschriften auf Papier sammeln beispielsweise. Also, Arsch hochkriegen, dann hört auch das mit dem Jammern automatisch auf.